DD258264A1 - Entriegelungsvorrichtung fuer drehtueren mit rollenverschluss - Google Patents

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DD258264A1
DD258264A1 DD30038987A DD30038987A DD258264A1 DD 258264 A1 DD258264 A1 DD 258264A1 DD 30038987 A DD30038987 A DD 30038987A DD 30038987 A DD30038987 A DD 30038987A DD 258264 A1 DD258264 A1 DD 258264A1
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DD
German Democratic Republic
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unlocking device
strike plate
frame
doors
revolving doors
Prior art date
Application number
DD30038987A
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English (en)
Inventor
Heinz Dobelke
Walter Never
Original Assignee
Magdeburg Wohnungsbau
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Entriegelungsvorrichtung fuer Drehtueren mit Rollenverschluss und wird verwendet fuer Notausgangstueren in Gebaeuden. Aufgabe war es, verschlossene Drehtueren, insbesondere bei einfluegeligen Ausgaengen, jederzeit und schnell ohne Schluessel oeffnen zu koennen. Dazu wird ein geteiltes Schliessblech eingesetzt, dessen oberer Teil am Rahmen befestigt ist. Die untere Schliessblechhaelfte erhaelt durch zwei Schlitze eine Zwangsfuehrung und hat seitlich eine Nase mit Bohrung in die ein Gestaenge eingreift, dass mit einem am Rahmen befestigten Griff verbunden ist. Die Oeffnung im Schliessblech fuer den Schlossriegel ist nach oben offen. Wird der Griff betaetigt, gleitet die bewegliche Schliessblechhaelfte nach unten und gibt den Schlossriegel frei, die Tuer ist offen.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Entriegelungsvorrichtung für Drehtüren, die Evakuierungs- und Fluchtwege in Gebäuden abschließen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bei Außentüren mit öffentlichen Verkehr gehen diese aus Gründen der Sicherheit nach außen auf. Dabei sind zweiflügelige Drehtüren durch ein Schloß und einen Treibriegel- oder Panikverschluß, der an der Linkstür sitzt, gesichert. Dadurch können bei Bränden und anderen katastrophenähnlichen Ereignissen die Türen schnell entriegelt und geöffnet werden. Diese Türverschlüsse sind in unterschiedlichen Varianten bekannt. Nachteilig ist bei den bekannten Türverschlußvarianten, es können Drehtüren, insbesondere bei einflügeligen Ausgängen, nicht mit Schloß und Treibriegelverschluß ausgerüstet werden, weil sie sich in ihrer Funktion gegenseitig behindern oder nicht wirksam werden.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, mit minimalen Aufwand einen optimalen Effekt an Sicherheit für einflügelige Ausgänge, insbesondere Drehtüren, als Abschluß von Fluchtwegen zu erreichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist, eine Vorrichtung zum Entriegeln von Drehtüren zu schaffen, die in auftretenden Gefahrensituationen ein Öffnen ohne Schlüsselbetätigung ermöglicht.
Bereits vorhandene Drehtüren sollen bei Bedarf mit dieser Vorrichtung problemlos nachgerüstet werden können.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, indem bei Drehtüren mit Rollenverschluß über einen befestigten Griff als Festpunkt am Rahmen eine Verbindung zum Schließblech besteht.
Erfindungsgemäß ist das Schließblech geteilt.
Dabei ist der obere Teil feststehend mit dem Rahmen verbunden. Der untere Teil ist durch zwei Schlitze, gehalten von je einem Befestigungselement, eine an der Seite befindlichen Nase, in deren Bohrung die Verbindung vom Griff eingreift, beweglich gestaltet.
Die Schließriegelaussparung ist als nach oben offene, zweizinkige Gabel ausgebildet.
Ausführungsbeispiel
In der Zeichnung wird ein Rahmenausschnitt mit geteiltem Schließblech gezeigt.
Die obere Schließblechhälfte 10 einer einflügeligen Drehtür mit Rollenverschluß ist am Rahmen 1 fest angeschlagen.
Der Lagerbock 3 eines Griffes 2 ist ebenfalls am Rahmen 1 befestigt. Über ein Gelenk mit Gestänge 4 besteht eine Verbindung mit der Bohrung der Nase 5 an der unteren Schließblechhälfte.
Durch zwei Schlitze 7, in denen die Befestigungselemente 8 am Rahmen 1 eingelassen sind, ist für die untere Schließblechhälfte 6 eine vertikale Zwangsführung vorgegeben. Die Länge der Schlitze 7 ergeben sich aus der Höhe des Schloßriegels und dem doppelten Durchmesser des Befestigungselements 8.
Die Schloßriegelaussparung 9 ist nach oben offen.
Die Öffnung im Rahmen für den Schloßriegel hinter dem Schließblech ist einseitig nach außen ausgestemmt. Diese Öffnung ist durch die Anschlagleiste der Drehtür überdeckt. Im gezeigten Zustand ist die Drehtür geschlossen und gesichert. Der Schloßriegel greift in das Schließblech im Rahmen 1 ein.
- 2 - ZbS Z64
η Katastrophenfall wird der an der Innenseite des Rahmens befindliche Griff 2 und die Schließblechhälfte 6 nach unten gedruckt, amit ist der Schließriegel aus dem Eingriff des Schließbleches und die Drehtür kann aufgestoßen werden, ie Sicherheit ist wiederhergestellt, wenn die Drehtür geschlossen und der Griff 2 und die untere Schließblechhälfte 6 nach oben ezogen sind.

Claims (3)

1. Entriegelungsvorrichtung für Drehtüren mit Rollenverschluß, bestehend aus einem am Rahmen befestigten Griff/der mit einem Schließblech verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließblech geteilt ist und durch zwei Schlitze (7), deren sichtbare Kanten angefräst sind, die untere Schließblechhälfte (6) vertikal beweglich und die Schloßriegelöffnung (9) als nach oben gerichtete zweizinkige stumpfe Gabel gestaltet ist.
2. Entriegelungsvorrichtung für Drehtüren mit Rollenverschluß nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß ein Befestigungselement (8) in jedem Schlitz (7) die Funktionsanlage der unteren Schließblechhälfte (6) fixiert.
3. Entriegelungsvorrichtung für Drehtüren mit Rollenverschluß nach Anspruch, gekennzeichnet durch eine an der unteren Schließblechhälfte (6) vorhandene Nase mit Bohrung (5).
DD30038987A 1987-03-03 1987-03-03 Entriegelungsvorrichtung fuer drehtueren mit rollenverschluss DD258264A1 (de)

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