DD258409A1 - Verriegelung eines teleskopauslegers - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung ist insbesondere fuer Teleskopausleger geeignet. Als Ziel steht die Verbesserung der Auslegertragfaehigkeit und es besteht die Aufgabe, eine Verriegelung fuer einen Teleskopausleger zu entwickeln, durch die bei Ueberlastung der Teleskopabschnitte die Antriebseinrichtung entlastet wird. Die Teleskopabschnitte sind durch eine Antriebseinrichtung verbunden. An einem Teleskopabschnitt sind Bremssegmente und an dem anderen Teleskopabschnitt Bremsschienen und zu deren Betaetigung eine Schaltungsanordnung angeordnet. Bei einem bestimmten Druck des Arbeitsmediums werden ueber eine Druckschalter-Ventilkombination, Arbeitszylinder und ein Hebelsystem die Bremssegmente bis zur Anlage an die Bremsschienen betaetigt. Die Erfindung ist in der Fig. 1 der Zeichnung am besten dargestellt. Fig. 1
Description
Ausführungsbeispiel
In der Zeichnung ist am Beispiel eines zweiteiligen Teleskopauslegers die zweckmäßige Form der Realisierung der Erfindung dargestellt undzwar zeigen:
Fig. 1: ein Schema der erfindungsgemäßen Blockierung,
Fig.2: eine Ansicht der geschlossenen Halteeinrichtung,
Fig. 3: eine Ansicht der geöffneten Halteeinrichtung,
Fig.4: ein Schema der mechanischen Ausführungsvariante.
Nach Fig. 1 ist ein Grundteleskop 1 mit einem Teleskopabschnitt 2 durch eine Antriebsei η richtung 3 verbunden. Der Anschluß der Antriebseinrichtung 3 erfolgt über Zuleitungen 4 mit einem nicht näher beschriebenen Antriebsaggregat. Die Antriebseinrichtung 3 ist so ausgebildet, daß die Weiterleitung des Arbeitsmediums bis zu einem Angriffspunkt 5 der Antriebseinrichtung 3 am Teleskopabschnitt 2 möglich ist. Die Verbindungsleitung 6 zum ausfahrseitigen Zylinderraum führt, bei Überschreitung eines an dem Druckschalter- und Ventilkombination 7 eingestellten zulässigen Druckes, im Arbeitsmedium über die Druckschalter- und Ventilkombination 7 zu den am Teleskopabschnitt 2 gelenkig gelagerten Arbeitszylindern 8 der Halteeinrichtung 9. Die Arbeitszylinder 8 der Halteeinrichtung 9 legen dadurch über ein Hebelsystem 10, die am Teleskopabschnitt 2 beweglich befestigten Bremssegmente 11 an die am Grundteleskop 1 befestigten Bremsschienen 12, wie in Fig. 2 dargestellt, an. Dabei werden die Federn 13 überdrückt. Bei Belastung des Teleskopabschnittes 2 in Einfahrrichtung, verkeilen sich die Bremssegmente 11 gegen die Bremsschienen 12 und übernehmen die Weiterleitung der achsialen Kräfte aus dem Teleskopabschnitt 2 in das Grundteleskop 1. Die Antriebseinrichtung 3 wird damit entlastet. Der Druck im Arbeitsmedium sinkt unter den Grenzdruck, und die Schalter- und Ventilkombination 7 verbindet nun den Anschluß der Arbeitszylinder 8 der Halteeinrichtung 9 mit der Rücklauf leitung 14. Bei Betätigung der Antriebseinrichtung 3 in Ausfahrrichtung, und bei einem Druck des Arbeitsmediums unter dem festgelegten Grenzwert, lösen sich die Bremssegmente 11 von der Bremsschiene 12 und die Federn 13 halten, wie in Fig. 3 dargestellt, die Bremssegmente 1 in geöffneter Stellung.
In Fig.4 ist die mechanische Ausführungsvariante dargestellt. Das Grundteleskop 1 ist mit dem Teleskopabschnitt 2 durch eine Antriebseinrichtung 3 verbunden. Der Anschluß der Antriebseinrichtung 3 erfolgt im Teleskopabschnitt 2 über einen elastisch gelagerten Tragbalken 15. Bei einem eingestellten Federweg des Federelementes 16, wird eine Schalteinrichtung 17 betätigt, über die ein Elektromagnet 18 mit Strom versorgt wird. Der Elektromagnet setzt die Halteeinrichtung 9 in Funktion.
Claims (3)
1. Verriegelung eines Teleskopauslegers, wobei Klemmelemente, Hebel und Federn verwendet werden, die durch eine, unter Last entstehende, Kraft betätigt werden, gekennzeichnet dadurch, daß Grundteleskop (1) und Teleskopabschnitt (2) durch eine Antriebseinrichtung (3) verbunden sind, daß am Teleskopabschnitt (2) beweglich Bremssegmente (11) und am Grundteleskop (1) eine Bremsschiene (12) und zu deren Betätigung eine Schaltungsanordnung vorgesehen sind.
2. Verriegelung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Schaltungsanordnung zu deren Betätigung derart ausgebildet ist, daß durch einen festgelegten Druck des Arbeitsmediums der Antriebseinrichtung (3) über eine Druckschalter- und Ventilkombination (7) Arbeitszylinder (8) und von diesen über das Hebelsystem (10) die Bremssegmente (11) betätigt werden.
3. Verriegelung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Schaltungsanordnung und deren Betätigung derart ausgebildet sind, daß statt der Arbeitszylinder (8) ein Elektromagnet (19) angeordnet ist, der in Funktion gesetzt wird, wenn die Antriebseinrichtung (3) über einen elastisch gelagerten Tragbalken (15) eine Schalteinrichtung (17) betätigt.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist an Teleskopteilen, insbesondere von Teleskopauslegern, bei denen es auf ein gegenseitiges Festhalten der Teleskopteile ankommt, anwendbar.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
. Durch die FR-PS 2 236771 ist eine Festhaltevorrichtung bekannt, bei der Teleskopteile gegeneinander durch Reibschluß gehalten werden. Dabei wird für den Anpreßdruck der Bremselemente eine Kraft benutzt, die durch die Nutzlast oder das Eigengewicht der Teleskopteile entsteht. Damit ändert sich die Festhaltekraft proportional zur angewandten Nutzlast. Diese Festhalteeinrichtung hat den Nachteil, daß bei der Belastung der Teleskopteiie in achsiaier Richtung eine Festhaltekraft entsteht, und daß damit ein Teleskopiervorgang unter Last nur möglich ist, wenn die Antriebseinrichtung so dimensioniert ist, daß die zusätzlichen Reibkräfte überwunden werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Verriegelungseinrichtung, durch die eine Verbesserung der Tragfähigkeit in den unterschiedlichen Teleskopstellungen und dadurch des Gebrauchswertes des Gerätes erreicht wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung üegtdieAufgabezugrunde, eine Verriegelung für eine Teleskopausleger zu entwickeln, durch die eine Überlastung der Antriebseinrichtung vermieden wird.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einer hydraulisch oder pneumatisch betriebenen Antriebseinrichtung bei einem festgelegten hydraulischen oder pneumatischen Drück im Arbeitsmedium, dieser abgezweigt wird um eine Halteeinrichtung zu betätigen. Dieser unter Druck stehende, über entsprechende Druckschalter- und Ventilkombinationen abgezweigte Teil des Arbeitsmediums wird benutzt, um Arbeitszylinderzu betätigen, durch die Bremssegmente an eine Bremsschiene gelegtwerden. Diese Bremssegmente, die gegenüberliegend angeordnet sind, verteilen sich durch Reibschluß derart, daß sie in Halterichtung die volle Belastung der Teleskopabschnitte übernehmen können. Die Antriebseinrichtung ist damit entlastet und die Arbeitszylinder der Halteeinrichtung sind drucklos geworden. Bei Betätigung der Antriebseinrichtung in Ausfahrrichtung lösen sich die Bremssegmente von der Bremsschiene, falls der Druck des Arbeitsmediums nicht über dem festgelegten Wert liegt. Angeordnete Federn halten die Bremssegmente in geöffneter Stellung. Bei der Ausführungsvariante einer mechanisch betriebenen Antriebseinrichtung, wird über einen elastisch gelagerten Tragbalken, der am Angriffspunkt der Antriebseinrichtung angeordnet ist, eine Schaltvorrichtung betätigt, der das Signal zur Betätigung der Halteeinrichtung abgibt. Dabei erfolgt das Anlegen der Bremssegmente über einen Elektromagneten, der die Öffnungsfedern überdrückt. Gleichzeitig wird über das Signal der Schaltvorrichtung mit Verzögerung die Antriebseinrichtung entlastet und damit die Verformung des elastischen Tragbalkens rückgängig gemacht, wodurch der Elektromagnet der Halteeinrichtung stromlos wird.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Country Status (3)
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| DE19653502C2 (de) * | 1996-12-20 | 2000-06-21 | Grove Us Llc | Vorrichtung zum Arretieren bzw. Lösen der Arretierung von Schüssen eines Teleskopauslegers für einen fahrbaren Kran |
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