DD258613A1 - Verfahren zur herstellung von wasserloeslicher alkalicarboxymethylcellulose - Google Patents

Verfahren zur herstellung von wasserloeslicher alkalicarboxymethylcellulose Download PDF

Info

Publication number
DD258613A1
DD258613A1 DD27346685A DD27346685A DD258613A1 DD 258613 A1 DD258613 A1 DD 258613A1 DD 27346685 A DD27346685 A DD 27346685A DD 27346685 A DD27346685 A DD 27346685A DD 258613 A1 DD258613 A1 DD 258613A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
cellulose
hydroxide
water
aqueous
parts
Prior art date
Application number
DD27346685A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Krause
Waldemar Dohrn
Original Assignee
Schwarza Chemiefaser
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schwarza Chemiefaser filed Critical Schwarza Chemiefaser
Priority to DD27346685A priority Critical patent/DD258613A1/de
Publication of DD258613A1 publication Critical patent/DD258613A1/de

Links

Landscapes

  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von wasserloeslicher Alkalicarboxymethylcellulose fuer technische Einsatzgebiete, wie beispielsweise als Druckverdickungsmittel, in der Farben- und der Textilindustrie, im Lebensmittelsektor, in der Papierindustrie. Ziel und Aufgabe ist die Herstellung einer in allen ihren Teilen gleichmaessig wasserloeslichen Alkalicarboxymethylcellulose. Erfindungsgemaess wird das durch die Behandlung fein zerkleinerter Cellulose mit Kombinationen aus Aminen (z. B. Alkylamin, Alkanolamin, Alkylalkanolamin, Alkendiamin, Caprolactam und Derivaten davon) und/oder Alkylsulfonaten bzw. Aralkylsulfonaten und/oder quaternaeren Ammonium- bzw. Phosphoniumhydroxiden und/oder Alkylsulfonium- bzw. -arsonium- bzw. -seloniumhydroxiden in waessrig-alkoholischer Loesung vor ihrer Alkalisierung und Veraetherung erreicht. Die weitere Aufarbeitung der Alkalicarboxymethylcellulose erfolgt in bekannter Weise.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Alkalicarboymethylcellulose, die auf bekannten Gebieten der Technik eingesetzt wird, beispielsweise als Verdickungsmittel in der Farben- und Textilindustrie, als Zusatzstoff auf dem Lebensmittelsektor, auf dem Baustoffgebiet oder als Klebstoff.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, daß Natriumcarboxymethylcellulose durch Alkalisierung von Cellulose mit Natronlauge und anschließende Umsetzung der Alkalicellulose mit Monochloressigsäure oder einem Gemisch ausMonochloressigsäure und Natronlauge hergestellt wird. Diese Reaktionen werden unter Ausschluß von (Trockenverfahren, z.B. AT-PS 170258) oder mit wenig (Feuchtverfahren, z. B. DE-AS 1 295810, GB-PS 946823) oder mit viel (Suspensions- oder Schlämmverfahren, z. B. US-PS 2517577, US-PS 3347855) organischem flüssigem Reaktionsmedium bei Anwendung von mehr oder weniger intensiven Scherkräften durchgeführt.
Der Carboxymethylgruppenanteil und deren statistische Verteilung im Cellulosemolekül sowie das Molekulargewicht der Cellulose bestimmen wesentlich die Verwendung der Natriumcaraboxymethylcellulose (Na CMC) in Textildruckpasten, insbesondere deren Theologische Eigenschaften.
Nach den bekannten Verfahren zur Herstellung von Natriumcarboxymethylcellulose wird bis zu einem Substitutionsgrad, (mittlere Anzahl von substituierten OH-Gruppen pro Anhydro-D-Glucose-Einheit) von 0,4 bis 1,2 veräthert, der normalerweise die Löslichkeit in Wasser ermöglicht. Trotzdem ist die Löslichkeit im Wasser schwankend, bei Natriumcarboxymethylcellulose, die nach dem Trockenverfahren hergestellt wurde, in größerem Maße im Vergleich zu Natriumcarboxymethylcellulose aus dem Feucht-bzw. Suspensionsverfahren.
Der Substitutionsgrad der Cellulose ist besonders abhängig von der Zugängigkeit des Verätherungsreagenz zu den Cellulose-OH-Gruppen. Auch deshalb wird den Suspensionsverfahren (z.B. DE-AS 2400879, DE-OS 2557 576, GB-PS 928792) gegenüber dem Feuchteverfahren (z.B. DE-OS 3246 676, US-PS 2607 772) oder dem Trockenverfahren (z.B. AT-PS 170258, US-PS 2101 263) der Vorzug gegeben.
Es ist bekannt, daß Celluloseäther hergestellt werden durch Umsetzung von Epoxiden, olefinischen Verbindungen oder Alkyl- bzw. Aralkylhalogeniden unter Zusatz einer Base, wie Natronlauge oder quaternäre Ammoniumbase (Ullmanns Encyklopädie der technischen Chemie, 4. Auflage, Band 9, Seite 192).
Nach Untersuchungen von Dautzenberg u.a. (Acta Polymerica31,1980, Heft 10, S.662) wird eine bessere Löslichkeit von Na-CMC in Wasser auf eine gleichmäßigere Verteilung der Carboxymethylgruppen in der Cellulose zurückgeführt, was infolge einer Voraktivierung der Cellulose mit Ammoniak eintritt, der vor der Alkalisierung und der Verätherung der Cellulose verdampft wird. Diese Verfahrensweise wird auch in der DD-PS 146462 beschrieben, wodurch die wasserunlöslichen Anteile einer niedrigsubstituierten Cellulose (DS kleiner bzw. gleich 0,5) auf unter 5% gegenüber 12 bis 18% in Na-CMC, die aus nicht voraktivierter Cellulose hergestellt wurde, absinken. Bei höheren DS-Bereichen (0,4 bis 0,7) kann mit der Voraktivierung der Cellulose mit flüssigem Ammoniak zwar ein höheres Viskositätsniveau eingestellt werden, jedoch enthalten die wäßrigen Lösungen unlösliche Anteile zwischen 4 bis 15%(DD-PS 148342).
Auf eine Reduzierung der NaOH-Konzentration bei der Herstellung von Alkalicellulose nach Aktivierung der Cellulose mit flüssigem Ammoniak oder mit wäßrigen Ammoniak wird ebenfalls hingewiesen (Faserforschung und Textiltechnik 24,1973, Heft 9, S. 371). Weitere Reaktionen der Cellulose vor ihrer Alkalisierung werden in Faserforschung und Textiltechnik 24,1973, Heft 2, S. 82 und 28,1977, Heft 2, S. 63_beschrieben. Nach diesen Angaben wird mit flüssigem Ammoniak oder mit Lösemitteln, wie z. B. Formamid, Dimethylsulfoxid, Monoethanolamin oder Morpholin gearbeitet.
Die nach den bekannten Verfahren erhaltene Alkalicellulose erreicht trotz Voraktivierung nur DS-G rade bis 0,7 oder 0,8. Zum Teil werden zusätzliche Verfahrensstufen praktiziert, wie Abdampfen des Ammoniak und Zwischentrocknen der Cellulose vor der Alkalisierung. Die so hergestellte Alkali-Carboxymethylcellulose weist infolge unterschiedlicher Wasserlöslichkeit einzelner Anteile und daraus resultierender Schwankungen der Theologischen Eigenschaften erhebliche Nachteile beim Einsatz besonders in Druckpasten auf. Deshalb werden häufig Druckpasten auf Basis von Na-CMC in Kombination mit anderen Druckverdickungsmitteln aus der Reihe der Stärkederivate, Guar- und Johannisbrotkernmehlderivate u.a. verwendet, was einen technologischen Mehraufwand bedeutet.
Ziel der Erfindung
Das Ziel dieser Erfindung ist die Herstellung von Alkalicarboxymethoylcellulose nach einem Verfahren, das zu einem Produkt von gleichmäßig hoher Wasserlöslichkeit und stabilen Theologischen Eigenschaften führt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von Alkalicarboxymethylcellulosezu finden, das einen hohen und gleichmäßigen Umsetzungsgrad der eingesetzten Cellulose und der anderen Rohstoffe im Reaktionsprozeß ermöglicht und zu einer besseren Nutzung des Endproduktes auf den Einsatzgebieten führt. Die bei Einsatz geringer Mengen von organischem Reaktionsmedium im Einsatzgebiet entstehenden Löslichkeitsschwankungen sollen durch definierte Behandlung bei Einsatz geringer Mengen von Zusatzstoffen zur Cellulose vermieden werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch Aufbereitung, Alkalisierung und Verätherung der Cellulose gelöst, indem vor der Alkalisierung feinzerkleinerte Cellulose mit Verbindungskombinationen aus aminischen Verbindungen, Alkylsulfonaten beziehungsweise Aralkylsulfonaten, aminischen Phosphorsäureestern, Ammonium-, Sulfonium-, Phosphonium, Arsoniumund/oderSeloniumhydroxiden in wäßrig-alkoholischer Lösung behandelt wird.
Diese Vorbehandlung erfolgt insbesondere mit Verbindungen oder Verbindungskombinationen aus Aminen (Alkylamin, Alkylhydroxylamin, Alkanolamin, Alkylalkanolamin, Alkendiamin, Alkylhydrazin, Caprolactam, N-Alkyl-Caprolactam, N-Hydroxyalkyl-Caprolactam, 6-Alkylcaprolactam, Ölsäurealkylamid), Aminsalzen von Phosphorsäureester, Alkylsulfonaten beziehungsweise Aralkylsulfonaten, Guanidiniumhydroxid, quarternärem Alkylammonium- beziehungsweise Aralkylammoniumhydroxiden, quarternärem Alkylphosphonium- bzw. Aralkylphosphoniumhydroxiden, Trialkylsulfoniumhydroxiden,Trialkylarsoniumhydroxid und/oder Trialkylseloniumhydroxid.
Die feinzerkleinerte Cellulose wird mit einer solchen Verbindungskombination in Gegenwart geringer Mengen eines wäßrigen organischen Suspensionsmittels als Reaktionsmedium intensiv vermischt.
Es wurde gefunden, daß vorteilhaft eine Cellulose mit Partikelgrößen von < 0,3 mm eingesetzt wird.
Diese Cellulose wird zunächst bei 293-298K mit einem wasserhaltigen organischen Reaktionsmedium in Kontakt gebracht, das aus 2 bis 20 Gewichtsteilen, insbesondere 5 bis 15 Gew.-Teilen der aufgeführten Verbindungskombinationen und 70 bis 96 Gew.-Teilen Alkanol (Äthanol, Isopropanol, tertiär-Butanol) und 2 bis 20 Gew.-Teilen Wasser besteht. Das Reaktionsmedium wird stufenweise mit unterschiedlichen Wasseranteilen der Cellulose zugesetzt und mit dieser innig vermischt.
In der ersten Stufe werden der Cellulose vorzugsweise mindestens 50% des flüssigen Reaktionsmediums zugesetzt, wobei dieses Reaktionsmedium mindestens 30% seines Gesamtwasseranteiles enthält. In der zweiten und weiteren Stufe(n) enthält das Reaktionsmedium stufenweise die Restwassermenge.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann in allen Bearbeitungsstufen (Mischung der Cellulose mit Reaktionsmedium, Alkalisierung, Verätherung) in bekannten Aggregaten (z. B. Kneter, Wurf- oder Intensivmischer mit zusätzlicher Homogenisierungszone) durchgeführt werden.
Das Ausgangsprodukt Cellulose kann sowohl in natürlicher Form (beispielsweise Holzzellstoff, Baumwollinters) oder in Form regenerierter (beispielsweise Cellulosehydrat) eingesetzt werden. Die Teilchengröße der Cellulose sollte kleiner als bzw. gleich 0,3 mm nach der Behandlung in entsprechenden Mahlwerken betragen.
Die Alkalisierung der Cellulose wird mit Alkalimetallhydroxid durchgeführt. Als Alkalimetallhydroxid kann NaOH, KOH oder LiOH in Form einer wäßrigen Lösung (z.B. 20 bis 60Gew.-%) verwendet werden. Das Mengenverhältnis der Cellulose zu Alkalimetallhydroxid beträgt 1 zu 0,4 bis 3 Mol, insbesondere 0,5 bis 2 Mol. Die Cellulose wird in Gegenwart der zu ihrer Vorbehandlung eingesetzten Verbindungskombinationen alkalisiert und veräthert.' Die Verätherung der Alkalicellulose erfolgt wie bekannt mit einer durch Alkalihydroxid zu 20 bis 100% neutralisierten Monochloressigsäure.
Es wurde insbesondere gefunden, daß durch partielle Zugabe des Reaktionsmediums aus Alkanol plus die Alkalisierung und Verätherung der Cellulose fördernde Verbindungskombinationen aus aminischen mit anderen Substanzen plus steigende Wasseranteile von 0 bis maximal 20 Gew.-Teile der Umsetzungsgrad der Cellulose zu gut wasserlöslicher Natnumcarboxymethylcellulose erhöht wird.
Nach Abschluß der Verätherungsreaktion wird das Rohprodukt aus dem Reaktor entfernt. Das flüssige Reaktionsmedium wird von der Alkalicarboxymethylcellulose durch Filtration und Zentrifugieren getrennt. Anschließend wird die Alkalicarboxymethylcellulose mit wäßriger Salzsäure bis zur Neutralisation noch unverbrauchter Base versetzt. Danach kann gegebenenfalls noch eine Extraktion der Alkalicaraboxymethylcellulose bis zu einem gewünschten Reinheitsgrad durchgeführt werden. Am Schluß wird die Alkalicarboxymethylcellulose getrocknet und gemahlen bzw. weiteren in der Cellulosechemie üblichen Aufarbeitungs-, Reinigungs- und/oder Nachbehandlungsprozessen unterworfen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an Ausführungsbeispielen erläutert werden.
Ausführungsbeispiel 1
T 00 Gew.-Teile Fichtensulfitcellstoff mit einer Teilchengröße von kleiner bzw. gleich 0,3 mm werden in einer Mischapparatur unter stufenweiser Zugabe eines flüssigen Reaktionsmediums, bestehend aus 6 Gew.-Teilen einer Verbindungskombination aus 3 Gew.-Teilen Caprolactam, 2 Gew.-Teilen Alkylsulfonat und 1 Gew.-Teil Äthylendiamin, gelöst in 80 Gew.-Teilen Äthanol, dem während der ersten Zudosierung von 50% der Lösungsmenge 3 Gew.-Teile Wasser und in den zwei weiteren Zudosierungen von 25% der Lösungsmenge jeweils 2,5 Gew.-Teile Wasser zugesetzt werden, intensiv verwirbelt. Bei Einhaltung einer Temperatur von 293-298°K werden nach 8 bis 10 Minuten 80 Gew.-Teile 40%ige Natronlauge mit der Cellulose gut vermischt. Nach etwa 10 Minuten Alkalisierung der Cellulose bei ca. 298 K wird durch Zusatz von 66 Gew.-Teilen Verätherungslösung, bestehend aus wäßrigem Natriummonochloracetat; die Verätherung durchgeführt. Die Verätherung erfolgt bei 333 ± 5K während 35 Minuten. Danach wird das Reaktinsproduktvom Lösungsmittel abgetrennt, mit wäßriger Salzsäure neutralisiert und getrocknet, anschließend zerkleinert.
Das Molverhältnis Cellulose zu Natronlauge zu Verätherungsmittel zu Wasser beträgt 1 zu 1,25 zu 0,81 zu 6,19. Die folgende Übersicht zeigt die Ergebnisse zur Natnumcarboxymethylcellulose. .
— Wasserlöslichkeit: gutes Auflöseverhalten, wasserklare Lösung
— Gelanteile: mikroskopisch nicht sichtbar nach Anfärbung mit Farbstoff
— Viskosität: 10100m Pa s einer 10,0%igen wäßrigen Lösung, gemessen mit Rheotest-Il-Viskosimeter mit System S3 Il a Meßbereich 6 bei 2950K nach 4 Stunden Quellzeit
— Durchschnittssubstitutionsgrad: 0,78
Ausführungsbeispiel 2
100 Gew.-Teile Buchensulfitcellstoff mit einer Teilchengröße von kleiner bzw. gleich 0,3mm werden in einer Mischapparatur unter stufenweiser Zugabe eines flüssigen Reaktionsmediums, bestehend aus 5 Gew.-Teilen einer Verbindungskombination aus 3 Gew.-Teilen Äthylendiamin, 1 Gew.-Teil Alkylsulfonat und 1 Gew.-Teil Aminsalz eines Phosphorsäureesters, gelöst in 80 Gew.-Teilen Äthanol, dem während der ersten Zudosierung von 60% der Lösungsmenge 3,5 Gew.-Teile Wasser und in den zwei weiteren Zudosierungen von 20% der Lösungsmenge jeweils 3 Gew.-Teile Wasser zugesetzt werden, intensiv verwirbelt. Bei Einhaltung einer Temperatur von 293 bis 298 K werden nach 10 bis 12 Minuten 70 Gew.-Teile 55%ige Natronlauge mit der Cellulose gut vermischt. Nach ca. 12 Minuten Alkalisierung der Cellulose werden 83 Gew.-Teile Natriummonochloracetat in Form einer wäßrigen Lösung zugesetzt. Nach einer Reaktionszeit von 40 Minuten bei 333 ± 5 K wird die Verätherungslösung von der Natnumcarboxymethylcellulose abgetrennt. Mit wäßriger Salzsäure wird die Natriumcarboxymethylceilulose neutralisiert, danach getrocknet und zerkleinert.
Das Molverhältnis Cellulose zu Natronlauge zu Verätherungsmittel zu Wasser beträgt 1 zu 1,51 zu 1,12 zu 5,06. Die folgende Übersicht zeigt die Ergebnisse zu Natnumcarboxymethylcellulose.
— Wasserlöslichkeit: gutes Auflöseverhalten, wasserklare Lösung ' - -
— Gelanteile: mikroskopisch nicht sichtbar nach Anfärbung mit Farbstoff
— Viskosität: 1415OmPa seiner 10,0%igen Lösung, gemessen mit Rheotest-ll-Viskosimeter mit System S3 Il a Meßbereich 6 bie 2950K nach 4 Stunden Quellzeit
— Durchschnittssubstitutionsgrad: 1,05

Claims (4)

1. Verfahren zur Herstellung von wasserlöslicher Alkalicarboxymethylcellulose durch Alkalisierung mit wäßrigem Alkalihydroxid und Verätherung mit wäßrigem Natriummonochloracetat sowie der weiteren Aufarbeitung, wie beispielsweise Neutralisation, Filtration, Trocknung, Zerkleinerung, gekennzeichnet dadurch, daß vor der Alkalisierung die feinzerkleinerte Cellulose der Partikelgröße von <0,3mm mit Verbindungskombinationen aus aminischen Verbindungen und/oder Alkylsulfonaten bzw. Aralkylsulfonaten und/oder aminischen Phosphorsäureestern und/oder Ammonium- und/oder Sulfonium- und/oder Phosphonium- und/oder Arsonium- und/oder Seloniumhydroxiden in wäßrig-alkoholischer Lösung behandelt wird.
2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Verbindungskombinationen aus Alkylamin, Alkylhydroxylamin,Alkanolamin,Alkylalkanolamin,Alkendiamin,Alkylhydrazin, Hydrazin, N-Alkyl-Caprolactam, Caprolactam, N-Hydroxyalkylcaprolactam, 6-Alkylcaprolactam, Ölsäurealkylamid und/oder Aminsalze von Phosphorsäureestern und/oder Alkylsulfonat, Aralkylsulfonat und/oder quaternärem Alkylammoniumhydroxid, quaternärem Aralkylammoniumhydroxid und/oder Guanidiniumhydroxid und/oder quaternärem Alkylphosphoniumhydroxid und/oder Trialkylsulfoniumhydroxid und/oder Trialkylanoniumhydroxid und/oder Trialkylseloniumhydroxid verwendet werden.
3. Verfahren nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die in wäßrig-alkoholischer Lösung eingesetzten Verbindungskombinationen in einer Menge von 5 bis 15 Gew.-Teilen verwendet werden.
4. Verfahren nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Cellulose das die Verbindungskombinationen enthaltende flüssige Reaktionsmedium stufenweise mit unterschiedlichem Wasseranteil zugesetzt, wobei in der ersten Stufe vorzugsweise mindestens 50% des Reaktionsmediums mit mindestens 30% seines Gesamtwasseranteiles zugemischt wird.
DD27346685A 1985-02-22 1985-02-22 Verfahren zur herstellung von wasserloeslicher alkalicarboxymethylcellulose DD258613A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD27346685A DD258613A1 (de) 1985-02-22 1985-02-22 Verfahren zur herstellung von wasserloeslicher alkalicarboxymethylcellulose

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD27346685A DD258613A1 (de) 1985-02-22 1985-02-22 Verfahren zur herstellung von wasserloeslicher alkalicarboxymethylcellulose

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD258613A1 true DD258613A1 (de) 1988-07-27

Family

ID=5565533

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD27346685A DD258613A1 (de) 1985-02-22 1985-02-22 Verfahren zur herstellung von wasserloeslicher alkalicarboxymethylcellulose

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD258613A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7361753B2 (en) * 2000-04-12 2008-04-22 Se Tylose Gmbh & Co. Kg Method for the production of easily wetted, water-soluble, powdered at least alkylated non-ionic cellulose ethers

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7361753B2 (en) * 2000-04-12 2008-04-22 Se Tylose Gmbh & Co. Kg Method for the production of easily wetted, water-soluble, powdered at least alkylated non-ionic cellulose ethers

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3004161C2 (de)
DE69408454T2 (de) Verfahren zur herstellung von amid-modifiziertem carboxyl enthaltenden polysaccharid und so erzeugtes fettsäureamid modifiziertes polysaccharid
DE1468017C3 (de) Hydroxypropylcellulosen und Verfahren zu deren Hers ellung
EP0077949B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Hydroxypropylstärke
EP0080678B1 (de) Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Celluloseethern mit Dimethoxyethan als Dispergierhilfsmittel
DE3020689A1 (de) Celluloseaether
EP1366231A2 (de) Verfahren zum abtrennen von hemicellulosen aus hemicellulosehaltiger biomasse
DE1468014A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Hydroxyalkylaethern von Galactomannanen
DE2320682A1 (de) Verfahren zum herstellen von dispersionen modifizierter staerken
DE3025094A1 (de) Vernetzte cellulosesulfatester, deren herstellung und verwendung
EP0105231B1 (de) Verfahren zur Veretherung von Cellulose mit Monochloressigsäurealkylestern
EP0108991A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Celluloseethern aus mit Ammoniak aktivierter Cellulose
EP0117490B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Celluloseethern mit einem Dimethoxyethan enthaltenden Dispergierhilfsmittel
DD212969A1 (de) Verfahren zur modifizierung von carboxymethylcellulose
DD258613A1 (de) Verfahren zur herstellung von wasserloeslicher alkalicarboxymethylcellulose
EP1589035A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Methylhydroxyalkylcellulose
DE3888618T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Zelluloseazetat-Formmasse.
EP0051181B1 (de) Wasserlösliche Cellulosemischether mit einem Phosphonomethylsubstituenten und ein Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0051182B1 (de) Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Phosphonomethylethern der Cellulose
DE1060374B (de) Verfahren zur Herstellung von Methylcellulose
DE908970C (de) Verfahren zur Herstellung von Celluloseaethern
DE3238278A1 (de) Verfahren zur herstellung von niedrigsubstituierten, gut wasserloeslichen carboxyalkyl-polysaccharid-(misch-)ethern sowie entsprechende polysaccharid-mischether
DE3246676A1 (de) Verfahren zur herstellung von wasserloeslicher natriumcarboxymethylcellulose
DE477154C (de) Verfahren zur Darstellung von AEthern der Cellulose
DE2000082A1 (de) Verfahren zur Verhinderung des Abbaus von Alkalicellulose