DD258948B1 - Becher fuer rotationszerstaeuber - Google Patents
Becher fuer rotationszerstaeuberInfo
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Description
Rotationszerstäuber dienen dem Zerstäuben von Flüssigkeiten und Suspensionen, ζ B. von Pflanzenschutzmitteln zu Behandlung von Erntegut und landwirtschaftlichen Nutzflächen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zum Versprühen von Flüssigkeiten kommen Rotationszerstäuber unterschiedlicher Bauart zum Einsatz.
Bekannt sind Rotationszerstäuber mit scheiben- oder becherförmigen Verteilelementen. Die geforderte Verteilgenauigkeit und Tröpfchengröße werden durch Hilfseinrichtungen, щ. B. Prallkränze, spezielle Luftleiteinrichtungen sowie Becher bzw. Schleuderscheiben, die Rillen oder eine spezielle Verzahnung haben, erreicht. Die technischen Aufwendungen fur Zusatz- und Luftleiteinrichtungen verursachen in der Regel hohe Kosten. Gleiches gilt für die einfacheren mit Rillen oder Zähnen versehenen Becher oder Schleuderscheiben, da für ihre Herstellung komplizierte Fertigungswerkzeuge notwendig sind.
Außerdem kann bei Rotationszerstäubern mit solchen Verteilelementen nicht ausgeschlossen werden, daß wahrend des Einsatzes sich Rillen oder Nuten durch Mittelablagerungen zusetzen bzw. verkleben. Durch derartige Verschmutzungen wird die exakte Betriebsweise des Potationszerstäubers nachteilig beeinflußt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, einen Becher fur Rotationszerstäuber zu schaffen, der bei minimalen Herstellungskosten eine hohe Arbeitsqualität und Verfügbarkeit sichert
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht in einer optimalen Gestaltung der Bechergeometrie unter Verzicht auf Hills- und Luftleiteinrichtungen sowie auf im Becher eingearbeiteten Nuten oder Rillen.
Erfindungsgemäß wird der Becher aus mindestens zwei glatten Kegelstumpfmantelflächen gebildet. Der Neigungswinkel der rotierenden Fläche am Bechergrund, bezogen auf die Drehachse, beträgt 45...75°, Anschließende Kegelstumpfmantelflächen haben kleinere Neigungswinkel. Die Höhen der durch die hohlen Kegelstümpfe gebildeten Becherstufen nehmen vom Bechergrund ausgehend ab.
Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Rotationszerstäuber mit einem zweistufigen Becher.
Vom Bechergrund ausgehend weist die erste Kegelstumpfmantelfläche einen Neigungswinkel von 60°, bezogen auf die Drehachse auf. Die obere rotierende Kegelstumpfmantelfläche ist um 30° zur Drehachse geneigt. Das Höhenverhältnis der beiden Kegelstumpfmantelflächen beträgt 2:1.
Dem vom Motor (3) angetriebenen zweistufigen Becher (1) wird über das Rohr <4) die Flüssigkeit zugeführt. Die im Bechergrund aufgegebene Flüssigkeit wird zunächst spiralförmig nach außen gefördert. Durch den ersten Anstieg des Bechers erfolgt ein filmartiges Ausziehen der Flüssigkeit. Dabei nimmt die Stärke des Filmes nach außen ab. Durch die veränderte Neigung in der oberen Stufe des Bechers wird der Flüssigkeitsfilm zusätzlich egalisiert, Der gleichmäßige Flüssigkeitsfilm wird an der Abreißkante (2) horizontal abgeschleudert, womit eine Vielzahl gleichgroßer Tröpfchen entsteht. In Abhängigkeit von der Umfangsgeschwindigkeit und den Neigungswinkeln der Becherstufen sowie der zugefuhrten Flüssigkeitsmenge wird die Gleichmäßigkeit und Stärke des Flüssigkeitsfilmes bestimmt und damit das erzeugte Tröpfchenspektrum beeinflußt
Claims (1)
- Becher für Rotationszerstäuber ohne Zusatzvorrichtung mit Flüssigkeitszufuhr am Bechergrund, dadurch gekennzeichnet, daß der Becher aus mindestens zwei glatten Kegelstumpfmantelflächen besteht, wobei die untere Kegelstumpfmantelfläche bezogen auf die Drehachse um 45-75° geneigt ist und anschließende Kegelstumpfmantelflächen kleinere Neigungswinkel haben als vorhergehende und die Höhen der aneinandergereihten Becherstufen vom Bechergrund ausgehend abnehmen.Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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