DD259902A1 - Gegen unbeabsichtigtes loesen gesicherter gewindebolzen - Google Patents

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DD259902A1
DD259902A1 DD30136087A DD30136087A DD259902A1 DD 259902 A1 DD259902 A1 DD 259902A1 DD 30136087 A DD30136087 A DD 30136087A DD 30136087 A DD30136087 A DD 30136087A DD 259902 A1 DD259902 A1 DD 259902A1
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threaded
loesen
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DD30136087A
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Inventor
Stefan Kieselstein
Hans-Guenther Braun
Frank Buehling
Original Assignee
Werkzeugmaschinenkomb Fritz He
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Abstract

Gegen unbeabsichtigtes Loesen gesicherter Gewindebolzen, der in eine im zu haltenden Gegenstand angebrachte Gewindebohrung eingeschraubt ist und sich mit einem dort angeordneten, aus einem elastischen Material bestehenden Stopfen in Kontakt befindet. Er ist ueberall dort anwendbar, wo Gegenstaende mittels Gewindebolzen gehalten werden. Erfindungsgemaess besteht die mit dem elastischen Stopfen in Kontakt befindliche Stirnseite des Gewindebolzens aus zwei in entgegengesetzte Richtungen geneigte Flaechen. Durch diese konstruktive Ausbildung des Gewindebolzens kann ein unbeabsichtigtes Loesen desselben verhindert werden. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf einen gegen unbeabsichtigtes Lösen gesicherten Gewindebolzen. Sie ist überall dort anwendbar, wo Gegenstände mittels Gewindebolzen gehalten werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Um einen Gewindebolzen gegen unbeabsichtigtes Lösen — wie esz. B. durch Erschütterungen und Vibrationen geschehen kann —zu sichern, sind die verschiedensten Vorrichtungen bekannt. So gibt es Lösungen, die am Schaft des Gewindebolzens bzw. der Schraube elastische Spreizelemente, die vom Schaft wegspreizbar sind, vorgesehen (z.B. DE-OS 3427640). Diese vorzugsweise für das Einschrauben in weicheres Material vorgesehene Schraube hat den Nachteil, daß in die Außenseite der elastischen Spreizelemente (Laschen) zusätzlich das Schraubengewinde eingearbeitet werden muß. Es ist eine relativ aufwendige Lösung. Ebenfalls mit einem hohen technologischen Aufwand ist die in der DD-AS 153174 beschriebene Lösung verbunden. Bei dieser Bolzensicherung ist der Bolzen im Haltebereich mindestens einer Mutter in zwei Teile geteilt,"wobei das eine Teil ein inneres Gewindeloch aufweist, in welches ein am anderen Teil befindlicher Gewindebolzen eingeschraubt ist: Durch diese Teilung des Bolzens in zwei entsprechend gestaltete Gewindeteile entstehen an den Kontaktflächen der Gewindeabschnitte entgegengesetzt wirkende Haltekräfte, die ein ungewolltes Lösen des Bolzens verhindern. Weiterhin sind Lösungen bekannt, bei denen eine Mutter, die z. B. einen Gewindebolzen, eine Spindel oder ein ähnliches Gewindeteil zu halten hat, senkrecht bzw. unter einem anderen Winkel zu ihrer Achse mit einer ein Gewinde aufweisenden Bohrung versehen ist. In diese Bohrung ist ein elastischer Stopfen eingesetzt, der mittels eines Gewindestiftes gegen das zu sichernde Gewinde gedrückt wird. Dabei verformt sich der elastische Stopfen und bewirkt eine Arretierung der Mutter und des Gewindeteiles (z.B. DE-GM 6933106). Diese bekannten Sicherungen sind kostengünstig und wenig aufwendig in ihrer Herstellung. Sie haben aber den Nachteil, daß sich bei Erschütterungen und Vibrationen der den elastischen Stopfen an das zu sichernde Gewindeteil drückende Gewindestift lösen kann und somit auch die Sicherung des Gewindeteiles (z. B. einer Spindel) nicht gewährleistet ist.
Ziel der Erfindung ' . .
Das Ziel der Erfindung ist es, einen gegen unbeabsichtigtes Lösen gesicherten Gewindebolzen zu schaffen, der bei einer kostengünstigen und wenig aufwendigen Herstellung eine zuverlässige Sicherung auch bei Erschütterungen oder Vibrationen gewährleistet.
Darstellung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, einen gegen unbeabsichtigtes Lösen gesicherten Gewindebolzen, der in eine im zu haltenden Gegenstand angebrachte Gewindebohrung eingeschraubt ist und sich mit einem dort angeordneten, aus einem elastischen Material bestehenden Stopfen in Kontakt befindet, zu schaffen, wobei durch eine entsprechende konstruktive Ausbildung des Gewindebolzens ein Lösen desselben verhindert wird.
Erfindungsgemäß besteht die mit dem elastischen Stopfen in Kontakt befindliche Stirnseite des Gewindebolzens aus zwei in entgegengesetzte Richtungen geneigte Flächen.
Auf die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Gewindebolzens wird im Ausführungsbeispiel näher eingegangen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine Schnittdarstellung der Anordnung des erfindungsgemäßen Gewindebolzens gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel Fig. 2: eine Schnittdarstellung der Anordnung des erfindungsgemäßen Gewindebolzens gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel Fig.3: eine Vorderansicht und eine Draufsicht des erfindungsgemäßen Gewindebolzens
Im ersten Ausführungsbeispiel dient der erfindungsgemäße Gewindebolzen 1 der Befestigung eines Teiles 2 an einem Teil 3. Dabei ist der Gewindebolzen 1 in eine Gewindebohrung 4, die im Teil 2 als Durchgangs- und im Teil 3 als Sackbohrung ausgebildet ist, eingeschraubt.
in der Gewindebohrung 4 ist ein aus einem elastischen Material, z.B. Polyamid, bestehender, zylindrischer Stopfen 5 angeordnet.
Die diesem Stopfen 5 zugewandte Stirnseite 6 des Gewindebolzens 1 besteht aus zwei in entgegengesetzte Richtungen geneigte Flächen 7,8.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Einschrauben des Gewindebolzens 1 in die Gewindebohrung 4 gelangt seine Stirnseite 6 mit dem elastischen Stopfen 5 in Kontakt. Die in entgegengesetzte Richtungen geneigten Flächen 7, 8 ermöglichen dabei das Einschrauben des Gewindebolzens 1, da bei dessen Drehung in diese Richtung (z. B. Rechtsdrehung) der elastische Stopfen 5 über deren Kanten gleitet. Beim Lösen
(z. B. Linksdrehung) des Gewindebolzens 1 dagegen verhaken sich die hervorstehenden Kanten der Flächen 7,8 im Stopfen 5 und verhindern somit ein unbeabsichtigtes Lösen des Gewindebolzens 1·. Beim zweiten Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine Mutternsicherung, wie sie beispielsweise an Spindelbaugruppen oder Vorschubantrieben von Werkzeugmaschinen zur Anwendung kommen kann. Hierbei ist der erfindungsgemäße Gewindebolzen 1 in eine Gewindebohrung 9 eingeschraubt, die in einer mit ihrem Innengewinde eine Spindel 10 aufnehmende Mutter 11 angeordnet ist.
Die Gewindebohrung 9 ist dabei in an sich bekannter Weise als Durchgangsbohrung ausgebildet und kann sowohl senkrecht als auch unter einem anderen Winkel zur Achse der Mutter 11 verlaufen. Der in der Gewindebohrung'9'befTndliche elastische Stopfen B steht außer mit deren Gewindegängen auch noch mit einem Gewindeabschnitt der in die Mutter 11 eingeschraubten Spindel 10 in Kontakt. Der erfindungsgemäße Gewindebolzen 1 weist hier ebenfalls an seiner dem elastischen Stopfen 5 zugewandten Stirnseite 6 zwei in entgegengesetzte Richtungen geneigten Flächen 7,8 auf.
Wird nun der Gewindebolzen 1 in Richtung der Spindel 10 geschraubt, drückt er den elastischen Stopfen 5 gegen diese. Dabei formt sich der Stopfen 5 bekannterweise in die Gewindegänge der Spindel 10 und der Gewindebohrung 9.
Die weitere Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Gewindebolzens 1 ist analog der im ersten Ausführungsbeispiel gezeigten:
Beim Einschrauben gleitet der elastische Stopfen 5 über die hervorstehenden Kanten der Flächen 7,8, während eine Drehung in die entgegengesetzte Richtung nicht möglich ist. Dadurch kann sich der Gewindebolzen 1 nicht lösen und die Mutter 4 ist sicher arretiert.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Gewindebolzens besteht vor allem in der zuverlässigen Sicherung sowie in seiner kostengünstigen und wenig aufwendigen Herstellung.

Claims (1)

  1. Gegen unbeabsichtigtes Lösen gesicherter Gewindebolzen, der in eine im zu haltenden Gegenstand angebrachte Gewindebohrung eingeschraubt ist und sich mit einem dort angeordneten, aus einem elastischen Material bestehenden Stopfen in Kontakt befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem elastischen Stopfen (5) in Kontakt befindliche Stirnseite (6) des Gewindebolzens (1) aus zwei in entgegengesetzte Richtungen geneigte Flächen (7,8) besteht.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen ' .
DD30136087A 1987-04-01 1987-04-01 Gegen unbeabsichtigtes loesen gesicherter gewindebolzen DD259902A1 (de)

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