DD259958A3 - Anordnung zur steuerung von gleisbremsen - Google Patents

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DD259958A3
DD259958A3 DD29189382A DD29189382A DD259958A3 DD 259958 A3 DD259958 A3 DD 259958A3 DD 29189382 A DD29189382 A DD 29189382A DD 29189382 A DD29189382 A DD 29189382A DD 259958 A3 DD259958 A3 DD 259958A3
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DD
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brakes
voltage
arrangement
comparator
track
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DD29189382A
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Wolfgang Talke
Wolfgang Becker
Peter Flemming
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Deutsche Reichsbahn
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  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Steuerung von Gleisbremsen, insbesondere leichten einzelnen Dreikraftbremsen im Sammelbereich von Gefaellebahnhoefen und in Gefaelleabschnitten geringer Neigung von Richtungsgleisen sonstiger Ablaufanlagen. Ziel der Erfindung ist es, eine Steuerung von Gleisbremsen, insbesondere leichten einzelnen Dreikraftbremsen, fuer die Anwendung in Richtungsgleisen beliebiger Neigung zu entwickeln. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Steuerung von einzelnen Gleisbremsen zu schaffen, die eine variable geschwindigkeitsgesteuerte Bremszeit erzeugt und die nach Ablauf der variablen geschwindigkeitsgesteuerten Bremszeit zu jedem Zeitpunkt die Einschaltung der Gleisbremse fuer eine von der Geschwindigkeit der ausloesenden Achse gesteuerten neue Bremszeit im Sinne des betriebstechnologisch erforderlichen Nachbremsen eines Ablaufes ermoeglicht. Gemaess der Erfindung wird dies erreicht, indem ein gesteuerter Spannungsteiler fuer die Vergleichsspannung eingesetzt wird und dieser durch das Potential der Ausgangsspannung des Komparators ausschliesslich waehrend des Loesens der Gleisbremse eingeschaltet ist, wobei die Vergleichsspannung auf einen niedrigeren Wert gegenueber dem Wert der Bremsstellung geteilt wird. Fig. 1

Description

Die in der bekannten Anordnung wirksame Sperrzeit für den Meßvorgang direkt aufeinanderfolgender Achsen gestattet erst nach ihrer Aufhebung die Messung einer folgenden Achse. Deren Meßspannung bewirkt aber nur dann die Auslösung einer neuen Bremszeit, wenn die Lösestellung der Bremse durch Ablauf der Besetztzeit gerade aufgehoben ist. Im Gegensatz zur bekannten Anordnung führt die erzeugte Meßspannung dieser Achse bei Anwendung des erfindungsgemäßen Spannungsteilers dann zur Einschaltung der Bremsstellung und zur Einschaltung einer Bremszeit, wenn sie gerade kleiner als die durch den erfindungsgemäßen Spannungsteiler geteilte Vergleichsspannung ist. Im Augenblick der Einschaltung der Bremsstellung wird die Wirkung der Spannungsteilerschaltung aufgehoben und der Steuerungsablauf entsprechend der bekannten Anordnung fortgesetzt. Damit.kann innerhalb eines Ablaufes, unabhängig von der Besetztdauer des Ablaufes mehrfach nachgebremst werden. Die geteilte Vergleichsspannung wird so bemessen, daß die dadurch erzielte Häufigkeit des Nachbremsens gerade zu einer Auslaufgeschwindigkeit führt, deren Größe je nach Gleisneigung und Bremsenabstand die zulässige Auflaufgeschwindigkeit vor der nächsten Bremse nur mit einer festgelegten geringen Wahrscheinlichkeit überschreitet.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert
Es zeigen:
Fig. 1: eine Schaltungsanordnung
Fig. 2: ein Schema der zeitlichen Verläufe von Meß- und Vergleichsspannung
Die Figur 1 zeigt n.eben einer bekannten Schaltungsanordnung einen erfindungsgemäßen gesteuerten Spannungsteiler 6, bestehend aus einem Transistor T2, einem Widerstand R4 und einem Widerstand R 6.
In der Figur 2 werden die zeitlichen Verläufe einer Meßspannung Um, einer Vergleichsspannung Uv und einer geteilten Vergleichsspannung AU„bei den Vorgängen Norrrialbremsung 9, Nachbremsen 10 und Nichtnachbremsen 11 sowie die Anordnung einer Kurzzeitmeßstrecke 7 und einer Gleisbremse 8 in entsprechender Zuordnung zu den zeitlichen Verlaufen Normalbremsung 9, Nachbremsen 10 und Nichtnachbremsen 11 dargestellt.
Bei einer Normalbremsung 9 nach Figur 2 wird ein Verlauf von der Vergleichsspannung Uv und der Meßspannung Um erzielt, der entsprechend der bekannten Anordnung zur Einschaltung einer geschwindigkeitsgesteuerten Bremszeit führt.
In der Lösestellung der Gleisbremse 8 nach Figur 2 ist der Ausgang A der Schaltungsanordnung nach Figur 1 negativ und mit diesem Potential wird der gesteuerte Spannungsteiler 6 eingeschaltet. Damit wird die bei einer folgenden Achse erzeugte Vergleichsspannung Uv geteilt und somit als geteilte Vergleichsspannung AUV wirksam, so daß nun eine nur kleinere Meßspannung Um die Umschaltung eines Komparators 5 bewirkt und damit ein Nachbremsen 10 nach Figur 2 erreicht wird. Da im Augenblick der Komparatorumschaltung die Ausgangsspannung positives Potential führt, wird der gesteuerte Spannungsteiler 6 abgeschaltet und die Vergleichsspannung Uv erhält wieder den ursprünglichen Ausgangswert. Die folgende Nachbremszeit entspricht genau der Bremszeiteines normalen Bremsvorganges gemäß Figur 2 —Nachbremsen 10.
Folgt während der Lösestellung der Gleisbremse 8 eine Achse mit einer höheren Meßspannung Um als der geteilten Vergleichsspannung AUV, so wird kein Nachbremsen 10 eingeleitet, sondern die Bremse bleibt gelöst gemäß Figur 2 — Nichtnachbremsen 11.
Als besonderer Effekt wird hierbei die Zahl der Lösespiele einer Gleisbremse 8 vermindert, denn es muß immer nur dann nachgebremst werden, wenn entsprechend der Bemessungsvorschrift für die geteilte Vergleichsspannung ΔΙ_Ιν eben für nicht jede Achse außerhalb der Sperrzeit der bekannten Schaltungsanordnung die Nachbremsbedingung Um < Uv erfüllt ist.

Claims (2)

  1. Anordnung zur Steuerung von Gleisbremsen, mit vor der Bremse angeordneter und einen Rechteckimpuls erzeugender Kurzzeitmeßstrecke, einem aus einer Konstantstromquelle und einem Kondensator bestehenden Integrator, einer Sperrzeitschaltung, einem Speicherkondensator, einem Komparator, an dessen invertierenden Eingang die exponentiell verlaufende Meßspannung angelegt ist sowie mit einem vom Rechteckimpuls aufgeladenen sich über eine Konstantstromsenke linear entladender Kondensator als Vergleichsspannungsquelle an den nichtinvertierenden Eingang des Komparators geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleichsspannungsquelle ein Spannungsteiler zugeordnet ist, der, wird bei negativer Spannung am Ausgang des Komparators (A) ein Transistor (T2) leitend, dann aus zwei Widerständen (R3, R4) gebildet und eingeschaltet ist, wobei die Vergleichsspannung soweit heruntergeteilt ist, daß nach Abschluß der Messung einer Achse dann die Umschaltung des Komparators erfolgt, wenn die Meßspannung gerade kleiner als die geteilte Vergleichsspannung ist.
    Hierzu
  2. 2 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung .
    Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Steuerung von Gleisbremsen, insbesondere leichten einzelnen Dreikraftbremsen im Sammelbereich von Gefällebahnhöfen und in Gefälleabschnitten geringer Neigung von Richtungsgleisen sonstiger Ablaufanlagen.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es ist eine Anordnung bekannt mit einer vor einer einzelnen Gleisbremse angeordneten Kurzzeitmeßstrecke, einem Integrator, einem Komparator und Zeitgliedern, die eine variable gesschwindigkeitsgesteuerte Bremszeit der einzelnen Gleisbremse und durch äußere Einstellhandlungen Änderungen der Auslaufgeschwindigkeit erlaubt. DieseAnordnungbesitztdenNachte.il, daß nach Ablauf der variablen geschwindigkeitsgesteuerten Bremszeit die eingeschaltete Lösestellung der Gleisbremse nur dann aufgehoben wird, wenn die geschwindigkeitsabhängig eingeschaltete Lösezeit, die etwa der Besetztdauer der Gleisbremse durch den Ablauf entspricht, abgelaufen ist oder eine folgende Achse mit sehr hoher Geschwindigkeit einläuft.
    Damit ist die Abbremsung der folgenden Achsen des gleichen Ablaufes nur nach Ablauf der dann kürzer als die notwendige Besetztzeit zu dimensionierenden Lösezeit möglich. Ein vom Steuerungsablauf unmittelbar ableitbares Nachbremsen innerhalb eines Ablaufes ist nicht möglich. Damit ist die Steuergenauigkeit von langen Gruppen, Drehgestellwagen und besonders gutlaufenden Wagen vor allem in Gleisen geringer Neigung mangelhaft, d. h., die bekannte Anordnung ist nur in Richtungsgleisen größerer Neigung, etwa ab 6%o, anwendbar.
    Ziel der Erfindung
    Es ist das Ziel der Erfindung, eine Steuerung von Gleisbremsen, insbesonderen leichten einzelnen Dreikraftbremsen, für die Anwendung in Richtungsgleisen beliebiger Neigung zu entwickeln.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Steuerung von einzelnen Gleisbremsen zu schaffen, die, bestehend aus einer vor einer einzelnen Gleisbremse angeordneten Kurzzeitmeßstrecke, einem Integrator, einem Komparator und Zeitgliedern, eine variable geschwindigkeitsgesteuerte Bremszeit erzeugt und durch äußere Einstellhandlungen Änderungen der Auslaufgeschwindigkeit erlaubt und die nach Ablauf der variablen geschwindigkeitsgesteuerten Bremszeit zu jedem Zeitpunkt die Einschaltung der Gleisbremse für eine von der Geschwindigkeit der auslösenden Achse gesteuerten neuen Bremszeit im Sinne des betriebstechnologisch erforderlichen Nachbremsen eines Ablaufes ermöglicht. Gemäß der Erfindung wird dies erreicht, indem zu der bekannten Schaltungsanordnung der Vergleichsspannungsquelle ein Spannungsteiler zugeordnet ist, der durch einen mit negativer Spannung am Ausgang des Komparators leitend gesteuerten Transistor dann aus zwei Widerständen gebildet und eingeschaltet ist, wobei die Vergleichsspannung so heruntergeteilt ist, daß nach Abschluß der Messung einer Achse dann die Umschaltung des Komparators erfolgt, wenn die Meßspannung gerade kleiner als die geteilte Vergleichsspannung ist.
DD29189382A 1982-11-23 1982-11-23 Anordnung zur steuerung von gleisbremsen DD259958A3 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19736709C1 (de) * 1997-08-18 1998-11-26 Siemens Ag Verfahren zum Steuern einer Gleisbremse
DE10155896C1 (de) * 2001-11-14 2002-10-24 Deutsche Bahn Ag Verfahren zur steuerungstechnischen Einbindung von Gefälleausgleichsbremsen in einen automatischen Rangierablauf

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EP0897847A1 (de) 1997-08-18 1999-02-24 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren zum Steuern einer Gleisbremse
DE10155896C1 (de) * 2001-11-14 2002-10-24 Deutsche Bahn Ag Verfahren zur steuerungstechnischen Einbindung von Gefälleausgleichsbremsen in einen automatischen Rangierablauf

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