DD260116A1 - Verfahren zur klimatisierung in behaelterlagern fuer landwirtschaftliche produkte - Google Patents

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DD260116A1
DD260116A1 DD87302060A DD30206087A DD260116A1 DD 260116 A1 DD260116 A1 DD 260116A1 DD 87302060 A DD87302060 A DD 87302060A DD 30206087 A DD30206087 A DD 30206087A DD 260116 A1 DD260116 A1 DD 260116A1
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agricultural products
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DD87302060A
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Horst Dd Cyranka
Peter Dd Delmhorst
Rainer Dd Gautsch
Uwe Dd Grau
Hans-Joerg Dd Hegner
Werner Dd Maltry
Juergen Dd Radtke
Gerhard Dd Wittchen
Dittmar Dd Kuehn
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Fz Fuer Mechanisierung Der Landwirtschaft Schlieben/Bornim,Dd
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/70Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with chemicals
    • A23B2/704Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with chemicals in the form of gases, e.g. fumigation; Compositions or apparatus therefor
    • A23B2/708Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with chemicals in the form of gases, e.g. fumigation; Compositions or apparatus therefor in a controlled atmosphere, e.g. partial vacuum, comprising only CO2, N2, O2 or H2O
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    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B7/00Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
    • A23B7/14Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10
    • A23B7/144Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10 in the form of gases, e.g. fumigation; Compositions or apparatus therefor
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Klimafuehrung in Lagerraeumen fuer landwirtschaftliche Produkte, vorzugsweise Pflanzkartoffeln, in denen Behaelter zwecks Gewaehrleistung der erforderlichen Klimaparameter von Luft umspuelt werden. Die Behaelter sind oben offen und haben luftdurchlaessige Seiten- und Grundflaechen. Das Lagerklima wird dadurch beeinflusst, dass Aussenluft in die Behaelterzwischenraeume gelangt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dass die Behaelter nur dann mit einem durch die technische Belueftungseinrichtung gefoerderten Luftstrom umspuelt werden, wenn die Potentialunterschiede zwischen Behaelterkern und Behaelterumgebung keinen ausreichend schnellen selbstaendigen Waerme- und Stofftransport ermoeglichen. Die wesentlichen Merkmale der Erfindung bestehen in der messtechnischen Erfassung einer Potentialdifferenz, vorzugsweise der Temperaturdifferenz zwischen Behaelterinnerem und Behaelterumgebung. Erfindungsgemaess dient die aktuelle Potentialdifferenz als Kriterium zum Schalten der technischen Belueftungseinrichtung.

Description

Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind Einrichtungen und Verfahren für Lagerhäuser mit Behältertechnologie oder mit loser Schüttung bei denen die Klimaführung derart erfolgt, daß durch Messung der Temperatur des Lagergutes und einen Vergleich mit der vorgegebenen Solltemperatur entschieden wird, ob „Lüftungsbedarf" herrscht (Guttemperatur höher als Soll-Temperatur). In diesem Fall wird geprüft, ob „Lüftungsmöglichkeit" besteht (Außenlufttemperatur um einen Mindestbetrag kälter als die Guttemperatur); ist auch dies der Fall, so werden die Ventilatoren der Zwangslüftung so lange betätigt, bis entweder kein Lüftungsbedarf oder keine Lüftungsmöglichkeit mehr besteht.
Für zwangsbelüftete Lagerräume sind ebenfalls Temperatur-und Luftfeuchte-Fühleranordnungen bekannt, die bei Überschreiten eines vorgegebenen Differenzbetrages durch Einschalten von Ventilatoren den Abbau der Temperatur- und Feuchteschichtung im Lagerhaus bewirken.
Die genannten Verfahren zum Ein-und Ausschalten der Ventilatoren sind bei ihrer Anwendung in Behälterlagern mit Mängeln behaftet. Die Lüftungsdauer bei diesem Verfahren ist in Behälterlagern meist zu lang. Mitzunehmender Lüftungsdauer wird das Aufnahmevermögen der Zuluft für Wärme- und Stofflasten immer weniger ausgenutzt, da die Wärme- und Stofftransportmechanismen aus den Behältern mit wesentlich geringeren Geschwindigkeiten verlaufen, als der Abtransport durch die mechanische Lüftung möglich ist. Damit führt jede Lüftungsmaßnahme bei längerer Laufzeit dazu, daß sich der Zu- und Abluftzustand der Luft angleichen und die Effektivität dieser Maßnahme nicht mehr gegeben ist. Es ist bisher keine Lösung bekannt, die die Betätigung der Ventilatoren in Abhängigkeit von diesen thermodynamischen Zusammenhängen zum Inhalt hat.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die angeführten Mängel zu beseitigen. Die Behälter sollen nur dann mit einem durch technische Einrichtung geförderten Luftstrom umspült werden, wenn für den Wärme- und Stofftransportmechanismus zwischen Behälterkern und Behälterumgebung keine ausreichende Potentialunterschiede (Temperatur, Luftfeuchte oder CO2-Gehalt) vorhanden sind.
Sind andererseits durch eine eingeleitete technische Belüftungsmaßnahme ausreichende Potentialunterschiede zwischen Behälterkern und -Umgebung geschaffen, kann erfindungsgemäß die Lüftungsmaßnahme unabhängig von den bekannten Definitionen Lüftungsbedarf oder Lüftungsmöglichkeit, beendet werden.
Ziel der Erfindung ist ferner, Überbelüftung und damit verbundene Austrocknung des biologischen Lagergutes im äußeren Bereich des einzelnen Behälters auf das verfahrensbedingte Minimum zu reduzieren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei der Lagerung von landwirtschaftlichen Produkten entstehenden Wärme- und Stofflasten bei bestmöglichster Ausnutzung des Aufnahmevermögens der Zuluft an Wärme und Wasser abzutransportieren und damit die Laufzeit der Ventilatoren auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Auf Grund der naturwissenschaftlich-technischen Gesetzmäßigkeiten des Wärme- und Stofftransportes zwischen Luft und Gut in Behälterlagern für landwirtschaftliche Produkte erfolgt der Luftwechsel zwischen Zuluft und Raumluft zwischen den Behältern vergleichsweise rasch, während der Luft-, Wärme- und Feuchtigkeitstransport zwischen Behälterumgebung und Behälterkern wesentlich langsamer von statten geht. Die Folge ist eine meßbare Potentialdifferenz bezüglich Temperatur, Luftfeuchte und auch anderen Parametern zwischen Behälterkern und Behälterumgebung.
Erfindungsgemäß wird die Potentialdifferenz durch die Anordnung von Sensoren sowohl im Behälterkern als auch im Luftspalt zwischen den Behältern erreicht. Damit ist es möglich—r vorzugsweise über Temperaturfühler — die Differenz zwischen beiden Meßplätzen zu ermitteln. Weicht der Meßwert im Behälterzwischenraum um einen bestimmten Betrag von dem Meßwert im Behälterkern ab, d. h. ist ein ausreichender Potentialunterschied für einen zuügigen Stoff- und Wärmetransport vorhanden, wird
das technische Belüftungssystem ausgeschaltet. Erst bei einer entsprechenden Abnahme der Potentialunterschiede ergibt sich die Notwendigkeit des erneuten Einschaltens der technischen Belüftung.
Mit der Anwendung dieses Verfahrens tritt eine Senkung des Energieverbrauches durch die Belüftungsanlage, eine Erhöhung der Lebensdauer der Ventilatoren durch geringere Laufzeiten udn eine Minderung der Schwundverluste des Lagergutes in den äußeren Bereichen der Behälter auf.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel für ein Pflanzkartoffelbehälterlager erläutert werden.
Die Pflanzkartoffeln befinden sich in Behältern des Types T922-D nach Werkstandard KfL S 0300030 (Länge χ Breitex Höhe = 2240mm χ 1120 χ 1050 mm). Diese Behälter werden 5fach übereinander gestapelt. In einer Belüftungseinheit (Länge χ Breite x Höhe = 36m χ 24m χ 6,3m) können bei ca. 80mm Behälterzwischenraum 10 Behälter in der Breite und 29 Behälter in der Länge eingestapelt werden. Die lüftungstechnische Einrichtung besteht aus Luken in den Außenwänden (24m) und aus einer Wurflüftungsanlage nach WP 134671 für die Zwangsdurchlüftung des Raumes.
Zur Erfassung der Kartoffeltemperatur im Stapel (ts) werden in 3 Behältern ca. 500mm tief Meßfühler eingelegt. Mit Hilfe dieser Fühler wird die mittlere Kartoffeltemperatur ts ermittelt. Die Anordnung dieser Behälter im Behälterstapel kann vom Betreiber des Lagerhauses nach Sorten- und partienspezifischen Gesichtspunkten gewählt werden.
Die Temperatur im Raum zwischen den Behältern (Behälterumgebung) tR wird an einer Stelle in der Nähe des Zuluftkanals gemessen.
Entsprechend des Wesens der Erfindung dient nun der aktuelle Differenzwert t = ts - tR dazu, die technische Belüftungseinrichtung zu schalten.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Klimaführung in Lagerräumen, in denen Behälter von Luft umspült werden, insbesondere in Pflanzkartoffelbehälterlagern, dadurch gekennzeichnet, daß die Kartoffeltemperatur ts in der Schüttung des Behälters, die Raumtemperatur tR zwischen den Behältern gemessen, die Differenz t zwischen beiden ermittelt und auf Grund des Vorzeichens und des Betrages der Differenz entschieden wird, ob die technische Belüftungseinrichtung bestätigt wird.
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Klimaführung in Lagerräumen für landwirtschaftliche Produkte, vorzugsweise Pflanzkartoffeln, in denen Behälter zwecks Gewährleistung der erforderlichen Klimaparameter von Luft umspült werden. Die Behälter sind oben offen und haben luftdurchlässige Seiten- und evtl. auch Grundflächen. Sie besitzen mehrere Zentimeter hohe Stapelfüße und sind mehrfach übereinander gestapelt.
    Bei der Einstapelung der Behälter in die Lagerräume werden zwischen den einzelnen Behälterstapeln mehrere Zentimeter Zwischenräume gelassen. Die mit Wärme und Feuchtigkeit beladene Luft, die die Behälter umgibt, wird durch lüftungstechnische Einrichtungen (Ventilatoren, Zu- und Abluftkanäle, ggf. Luken) ausgetauscht.
DD87302060A 1987-04-23 1987-04-23 Verfahren zur klimatisierung in behaelterlagern fuer landwirtschaftliche produkte DD260116A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993001727A1 (en) * 1991-07-19 1993-02-04 Christopher Robin Charles Lane Method and apparatus for crop treatment

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GB2273434A (en) * 1991-07-19 1994-06-22 Christopher Robin Charles Lane Method and apparatus for crop treatment
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