DD260528B1 - Spinnduese zur herstellung von polyacrylnitril- und cellulosefaserstoffen - Google Patents

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DD260528B1
DD260528B1 DD30280487A DD30280487A DD260528B1 DD 260528 B1 DD260528 B1 DD 260528B1 DD 30280487 A DD30280487 A DD 30280487A DD 30280487 A DD30280487 A DD 30280487A DD 260528 B1 DD260528 B1 DD 260528B1
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Siegfried Hartig
Armin Ulbricht
Joachim Vieweg
Eberhard Peter
Ingo Hesse
Roswitha Scharfen
Walter Wolffgang
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Engels Chemiefaserwerk Veb
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Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Düse zur Erspinnung von Polyacrylnitril- und Cellulosefaserstoffen nach dem Naßspinnverfahren.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist bekannt, auf Hochleistungsspinnstraßen Bausteindüsen (DD-PS 102165, DD-PS 102166, DD-PS 136508, DD-PS 226021) oder auch Baustein-Verbunddüsen (DD-PS 223740) für die Erspinnung von Synthese- oder Regeneratfaserstoffen nach dem Naßspinnverfahren einzusetzen. Bekannt sind weiterhin Bausteindüsen mit hoher Bohrungsdichte mit aufgesetztem Strömungskörper (DD-PS 215343). Diese aufgeführten Großspinndüsen können rund oder rechteckig sein. Sie bestehen aus einer Grundlochplatte, einem sogenannten Trägerkörper, in dem die einzelnen Düsenbausteine in gleichmäßiger Verteilung stufenförmig oder kreisförmig starr oder lösbar angeordnet sind. Die Gesamtbohrungszahlen der Bausteindüsen können 200000 und mehr betragen. Dabei können auch Düsen aus Düsenbausteinen mit unterschiedlichem Bohrungsdurchmesser hergestellt werden (DD-PS 226021).
Ein Nachteil derartiger Großspinndüsen besteht darin, daß während des laufenden Produktionsprozesses eine Kontrolle der Spinntätigkeit der einzelnen Bausteine erschwert ist und manuelle Operationen an den Bausteinen, z.B. das Beseitigen von Spinnfehlern, kaum möglich sind.
Aus der DE-PS 837749 ist eine Spinndüse bekannt, bei der jede Spinnöffnung an einer Gasse liegt und die Verteilung der Spinnöffnungen derart ist, daß schmale Gassen entstehen. Die Spinnöffnungen bilden Reihen oder Doppelreihen, zwischen denen sich schmale Gassen befinden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Spinndüse zu schaffen, die zum Hochleistungsspinnen von Polyacrylnitril- und Cellulosefaserstoffen nach dem Naßspinnverfahren geeignet ist und durch ihren Düsenaufbau eine maximale Spinnsicherheit garantiert.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Großspinndüse zu entwickeln, in der die Düsenbausteine in der Grundplatte so angeordnet sind, daß eine optische Kontrolle aller Bausteine möglich ist und manuelle Operationen an den einzelnen Bausteinen gegeben sind.
Die Spinndüse besteht aus einer Bausteindüse mit Grundplatte, indie eine Vielzahl Einzelbausteine so verteilt werden, daß sie in Doppelzeilen mit jeweils einer Gasse zwischen zwei Doppelzeilen liegen.
Erfindungsgemäß sind die Doppelzeilen parallel und linear angeordnet. Die Gassen zwischen zwei Doppelzeilen sind von der Breite mindestens des Einzelbausteindurchmessers. Die Spinndüsen werden während des Spinnprozesses so gestellt, daß die Düsenzeilen zur Vertikalen einen Winkel zwischen -25° und +25° einnehmen. Die Einzelbausteine sind auf der Spinnlösungsanströmseite mit der Grundplatte bündig und stehen auf der Spinnlösungsaustrittsseite mindestens 3 mm gegenüber der Grundplatte vor.
Die erfindungsgemäße Spinndüse und ihre Stellung während des Spinnprozesses ist für Naßspinnverfahren geeignet und gewährleistet während des laufenden Produktionsprozesses eine gute Kontrolle der einzelnen Düsenbausteine und damit eine hohe Spinnsicherheit.
Ausführungsbeispiel
Eine runde Grundplatte 1 aus Edelstahl mit einem Durchmesser von 160 mm wird mit 56 Einzeldüsenbausteinen 2 aus einer
Edelmetallegierung mit einem Durchmesser von 12,5 mm bestückt. Die einzelnen Düsenbausteine werden in parallelen, linearen Doppelzeilen angeordnet, wobei die Breite einer Gasse 3 zwischen zwei Doppelzeilen 12,7mm beträgt.
Die Düsenbausteine sind an der Spinnlösungsanströmse'rte mit der Grundplatte bündig, um eine gute Reinigung zu ermöglichen.
An der Spinnlösungsaustrittsseite stehen die einzelnen Bausteine 3,4 mm gegenüber der G rundplatte vor, um ein einwandfreies Anspinnen zu gewährleisten.
Das gesamte Düsenpaket ist während des An- und Spinnprozesses so eingestellt, daß die Düsenzeilen mit der Vertikalen 4 einen Winkel von -25° bis +25° bilden.

Claims (2)

1. Spinndüse zur Herstellung von Polyacrylnitril- und Cellulosefaserstoffen nach dem Naßspinnverfahren, bestehend aus einer Bausteindüse mit Grundplatte und einer Vielzahl eingearbeiteter Einzeldüsenbausteine, die in Doppelzeilen mit jeweils einer Gasse zwischen zwei Doppelzeilen liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelzeilen parallel und linear angeordnet sind, die Gassen (3) zwischen zwei Doppelzeilen von der Breite mindestens des Einzelbausteindurchmessers sind, und die Düsenzeilen während des An- und Spinnprozesses zur Vertikalen (4) einen Winkel zwischen -25° und +25° bilden.
2. Spinndüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzeldüsenbausteine (2) an der Spinnlösungsanströmseite mit der Grundplatte (1) bündig sind und auf der Spinnlösungsaustrittsseite mindestens 3mm vorstehen.
DD30280487A 1987-05-15 1987-05-15 Spinnduese zur herstellung von polyacrylnitril- und cellulosefaserstoffen DD260528B1 (de)

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DD260528A1 DD260528A1 (de) 1988-09-28
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