DD260723A1 - Stopfwerkzeug zum unterstopfen von schwellen, insbesondere von stahlhohlschwellen - Google Patents

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DD260723A1
DD260723A1 DD30296087A DD30296087A DD260723A1 DD 260723 A1 DD260723 A1 DD 260723A1 DD 30296087 A DD30296087 A DD 30296087A DD 30296087 A DD30296087 A DD 30296087A DD 260723 A1 DD260723 A1 DD 260723A1
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DD30296087A
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Gerhard Juenger
Gottfried Rueckert
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Reichsbahn Ingenieurbuero F Ra
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Stopfwerkzeug in Gleis- und Weichenstopfmaschinen zum Unterstopfen von Stahlhohlschwellen fuer Gleise und Weichen mit Bettungsmaterial. Erfindungsgemaess werden die Stopfwerkzeuge so in den Werkzeughaltern der Stopfmaschinen befestigt, dass die Arbeitsflaechen der Stopfwerkzeuge nicht mehr parallel zur Schwellenlaengsachse die Bettung zusammendruecken, sondern einen zum Kreuzungspunkt Schiene/Schwelle offenen Winkel bilden. Durch das Eintauchen und Zusammendruecken dieser einen Winkel bildenden Stopfwerkzeugblaetter wird das Bettungsmaterial zunaechst in den Schwellenhohlkoerper und danach durch wiederholtes Beistellen der Stopfwerkzeuge in der Schwelle laengs gedrueckt, so dass auch der freie Raum unter der Kreuzung Schiene/Schwelle ausgefuellt wird. Fig. 1

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Awendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Stopfwerkzeug in Gleis- und Weichenstopfmaschinen zum Unterstopfen von Stahlhohlschwellen für Gleise und Weichen mit Bettungsmaterial. Die Erfindung läßt sich auch bei anderen Schwellenarten anwenden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Das Füllformverfahren, bei dem die Auflager für die Stahlhohlschwellen durch Füllen und Abstampfen besonderer, nivelliert verlegter Stahlformen hergestellt werden, wird wegen des hohen manuellen Aufwandes und der geringen Arbeitsproduktivität nicht mehr angewendet. (Deutsche Reichsbahn, DV 820, Az ObvTeil 5.18., Ausgabe 1964) Die bekannten Gleis- und Weichenstopfmaschinen eignen sich nicht für das Stopfen neu verlegter Stahlhohlschwellen, weil das -Bettungsmaterial beim Stopfen unter der Schwelle nur unzureichend quer gefördert werden kann. Damit werden die durch die Stopfwerkzeuge nicht erreichbaren Schwellenabschnitte vor allem im Kreuzungsbereich Schiene/Schwelle, bei Weichen vorzugsweise im Bereich des Herzstückes und der Zungenwurzel, ungenügend unterfüllt und damit nicht ausreichend verdichtet. (Deusche Reichsbahn, DV 808, Th.45 — Einsatzanweisung für USM). Zur Verbesserung der Lagestabilität der Stahlhohlschwellen werden diese Schwachstellen mit handgeführten Vibrationsstopfern vor- oder nachbehandelt, was mit hoher körperlicher Beanspruchung und großem Zeitaufwand verbunden ist.
Es wurde bereits vorgeschlagen, durch Verschwenken der Stopfaggregate in den Stopfmaschinen um eine vertikale Achse die Stopfwerkzeuge so auszurichten, daß die erforderliche Verdichtung des Bettungsmaterials unter dem Kreuzungspunkt Schiene/ Schwelle erzielt wird (DE-OS 2516249). Nachteil dieser vorgeschlagenen Lösung ist vor allem, daß die vorhandene, in mehreren Jahrzehnten gereifte Technik ignoriert wird und bei Realisierung eine langwierige, kostenintensive Entwicklung erfoderlich würde. Trotz der nötigen komplizierten technischen Lösung würde die Wirkung in beengten Verhältnissen, wie sie vor allem in Weichen vorhanden sind, nicht zufriedenstellend sein.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, durch Herstellung eines dauerhaften Schwellenauflagers die Liegedauer von Gleisen und Weichen zu verlängern sowie die Arbeitsproduktivität zu erhöhen und den schweren körperlichen Aufwand zu senken.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, durch den Einsatz vibrierender Stopfwerkzeuge das Bettungsmaterial unter die Stahlhohlschwelle zu drücken und so gerichtet zu fördern, daß sich unter dem Kreuzungspunkt Schiene/Schwelle, dem Punkt der Kraftübertragung vom Rad auf den Untergrund, ein verdichtetes Schwellenauflager bildet.
Erfindungsgemäß werden die Stopfwerkzeuge so in den Werkzeughaltern der Stopfmaschinen befestigt, daß die Arbeitsflächen der Stopfwerkzeuge nicht mehr parallel zur Schwellenlängsachse die Bettung zusammendrücken, sondern einen zum Kreuzungspunkt Schiene/Schwelle offenen Winkel bilden. Durch das Eintauchen und Zusammendrücken dieser einen Winkel bildenden Stopfwerkzeugblätter wird das Bettungsmaterial zunächst in den Schwellenhohlkörper und danach durch wiederholtes Beistellen der Stopfwerkzeuge in der Schwelle längs gedrückt, so daß auch der freie Raum unter der Kreuzung Schiene/Schwelle ausgefüllt wird.
Auf diese Weise wird unter der Schiene das erforderliche, verdichtete Schwellenauflager geschaffen. Die Stopfwerkzeuge werden in den Werkzeughaltern der Stopfmaschine kraft- und/oderformschlüssig so befestigt, daß die veränderte Stellung ohne erhöhtem Aufwand kurzfristig herstellbar ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Figur 1: Stahlhohlschwelle im Bereich der Zungenwurzel einer Weiche mit im Eingriff befindlichen Stopfwerkzeugen Figur 2: Schnitt A-A
Figur 3: Schnitt B-B quer durch Werkzeughalter und Schaft des Stopfwerkzeuges
Figur 4: Vorderansicht des Stopfwerkzeuges mit Längsschnitt C-C durch Werkzeughalter und Schaft des Stopfwerkzeuges Figur 5: Seitenansicht des Stopfwerkzeuges mit Längsschnitt D-D durch Werkzeughalter und Schaft des Stopfwerkzeuges Figur 6: Detail der Verbindung Schaft-Werkzeughalter
Die Arbeitsrichtung 1 der Stopfwerkzeuge 2 ist durch das Stopfprinzip der Gleis- und Weichenstopfmaschinen festgelegt: Die Stopfwerkzeuge 2 drücken parallel zur Zungen- 3 bzw. Backenschiene 4 aufeinander zu, füllen damit die Stahlhohlschwelle 5 mit Bettungsmaterial 6 und bewirken durch die Schrägstellung ein Fließen 7 desselben in der Hohlschwelle in Richtung Kreuzungspunkt von Schiene und Schwelle 8. Der Bereich unter der Stahlschwelle 8, der für die Stopfwerkzeuge nicht direkt zugänglich ist, wird auf diese Weise mit Bettungsmaterial gefüllt und — bei entsprechendem Nachschottern und wiederholtem Beistellender Stopfwerkzeuge — verdichtet.
Damit die Stopfwerkzeuge 2 bei Schrägstellung die gleiche Menge des Bettungsmaterials verdichten können, werden in Abhängigkeit vom Verdrehwinkel die Arbeitsflächen der Stopfwerkzeuge 2 seitlich um die Flächen 9 vergrößert. Die Projektion der Arbeitsflächen der Stopfwerkzeuge 2 auf eine der Schwellenlängsrichtung parallele Ebene hat dabei stets die gleiche Größe.
Zur Fixierung des Stopfwerkzeuges 2 mit parallel oder in einem Winkel zur Schwellenlängsachse stehenden Arbeitsflächen wird der Stopfwerkzeugschaft 10 mit Nuten 12 und die Stopfwerkzeughalterung 11 mit einer Rippe 13 versehen.
Die Arretierung der Stopfwerkzeuge 2 gegen das Herausfallen aus der Halerung 11 soll weiterhin in bekannter Weise durch eine Festhalteschraube seitlich oder von oben erfolgen.

Claims (2)

1. Stopfwerkzeug zum Unterstopfen von Schwellen, insbesondere von Stahlhohlschwellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsfläche des Stopfwerkzeuges, dessen Schaft form- und/oder kraftschlüssig mit der Werkzeughalterung von Gleis- oder Weichenstopfmaschinen verbunden ist, nicht parallel zur Schwellenlängsachse verläuft.
2. Stopfwerkzeug nach Pkt. 1, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig vom Winkel zur Schwellenlängsachse unterschiedlich große Abmessungen der Arbeitsflächen angewendet werden.
DD30296087A 1987-05-20 1987-05-20 Stopfwerkzeug zum unterstopfen von schwellen, insbesondere von stahlhohlschwellen DD260723A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1449962A3 (de) * 2003-02-24 2005-09-21 Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft m.b.H. Stopfaggregat zum Unterstopfen eines Gleises

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1449962A3 (de) * 2003-02-24 2005-09-21 Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft m.b.H. Stopfaggregat zum Unterstopfen eines Gleises
AU2004200562B2 (en) * 2003-02-24 2007-10-04 Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft Mbh A tamping unit for tamping sleepers of a track

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