DD260966A1 - Teleskopmast - Google Patents
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- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/18—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic
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Abstract
Mit der Erfindung wird ein Teleskopmast mit einer Arbeitsbuehne fuer Arbeiten in groesseren Hoehen, beispielsweise vielgeschossigen Wohn- und Gesellschaftsbauten, geschaffen. Auf einem Grundgestell ist ein feststehender Mast angeordnet, dem weitere teleskopierbare Masten zugeordnet sind. Ein mit einer Seilwinde verbundenes Seil wird ueber Umlenkrollen um einen teleskopierbaren Mast gefuehrt. Die Verkuerzung des Seiles durch Aufwickeln bewirkt das Ausfahren des teleskopierbaren Mastes. Ein weiterer teleskopierbarer Mast mit einer Arbeitsbuehne wird gleichzeitig durch ein mit dem feststehenden Mast verbundenes Seil ueber Umlenkrollen ausgefahren. Im Zentrum der Masten sind am Seil Seilklemmen angeordnet, denen Anschlaege zugeordnet sind. Durch die Anordnung der Seilklemmen mit den Anschlaegen wirkt das Seil als doppelseitiges Tragseil und bei Riss als einseitiges Fangseil. Fig. 1
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Die Erfindung betrifft einen Teleskopmast mit einer Arbeitsbühne für Arbeiten in großen Höhen, beispielsweise an vielgeschossigen Wohn- und Gesellschaftsbauten.
Gemäß DD-PS 38066 ist eine fahrbare Montagebühne bekannt, bei welcher mehrere Rahmen teleskopartig ausfahrbar sind und der innerste Rahmen eine Arbeitsbühne aufnimmt. Die Ausfahrbarkeit der einander zugeordneten Rahmen erfolgt durch Seilzüge, die jeweils von den unteren Ecken eines Stahlrahmens über Umlenkrollen, die an den oberen Ecken eines nächsten äußeren Stahlrahmens befestigt sind, geführt und an den oberen Ecken des übernächsten Stahlrahmens befestigt sind. Die fahrbare Montagebühne ist für geringere Höhen, beispielsweise in Montagehallen, geeignet. Für größere Höhen ist dieses Konstruktionsprinzip aufgrund instabilen Verhaltens nicht geeignet. Weiterhin erfolgt das Teleskopieren der einander zugeordneten Rahmenteile aus der Sicht der Lastverteilung Undefiniert.
Eine Hocharbeitsbühne gemäß DE-OS 2418158 besteht aus teleskopierenden Mastteilen, wobei ein Mastteil mit einer ausfahrbaren Arbeitsplattform ausgestattet ist. Jedes zwischengeschaltete Mastteil weist ein endlos umlaufendes, sich über den Ausfahrbereich des Mastteiles erstreckendes, Zugorgan auf, und jeder Strang des Zugorgans ist mit einem benachbarten Mastteil im Sinne einer gemeinsamen Bewegungsrichtung gekoppelt, und das einem Stativrohr benachbarte Mastteil ist durch ein Antriebsaggregat bewegbar.
Nachteilig wirkt sich bei dieser Lösung die Begrenzung der Hubhöhe durch die Zylinderlänge des Antriebsaggregates aus. Eine äußerst präzise Montage ist aufgrund der Kopplung der einzelnen teleskopierbaren Masten durch die Anordnung der Seilmitnehmer erforderlich. Eine Voraussetzung für die Funktion der Vorrichtung ist, daß die parallel angeordneten Seile ein gleiches Dehnungsverhalten aufweisen müssen. Eine gleichmäßige Verteilung der Kräfte auf die sich gegenüberliegenden Seile ist nicht gegeben.
Ziel der Erfindung ist es, einen Teleskopmast zu entwickeln, der bei hoher Funktionssicherheit eine maximale Ausfahrbarkeit der teleskopierbaren Masten gewährleistet, in kurzer Zeit betriebsbereit ist und dessen Aufstellung keine Belastung für das Bauwerk darstellt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Teleskopmast zu schaffen, der in einfacher Weise montierbar ist, bei Dehnungsverhalten der Zugorgane eine Korrektur möglich ist, eine gleichmäßige Lastverteilung der teleskopierbaren Maste gewährleistet ist und die Funktion des Trag- und Fangseiles von ein und demselben Seil übernommen wird. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Masten als Gittermasten ausgebildet sind und zwischen den einzelnen Masten Seile als Zugorgan angeordnet sind, die über an den unteren und oberen Enden der Masten befindlichen Rollen umgelenkt sind und jedem Mast jeweils ein Seil zugeordnet ist, wobei die Enden des dem untersten teleskopierbaren Mast zugeordneten Seiles mit einer als Antriebsaggregat ausgebildeten doppeltwirkenden Seilwinde fest verbunden sind und mit am oberen Ende der Masten verbundene Seile jeweils über obere Umlenkrollen des folgenden und danach über untere Umlenkrollen des darauffolgenden Mastes geführt sind und jedem Seil jeweils im Zentrum der Masten eine verstellbare Seilklemme und dieser zu beiden Seiten ein Anschlag zugeordnet sind und zwischen Seilklemme und Anschlag ein Dämpfungsglied angeordnet ist. Die an den oberen Enden der Masten befestigten Seile sind vorteilhaft in ihrer Länge unveränderlich. Vorzugsweise sind die an den Masten zur Seilführung angeordneten Umlenkrollen sich gegenüberliegend angeordnet. Der Abstand zwischen Seilklemme und Anschlag kann günstig in Abhängigkeit von der zulässigen Senkgeschwindigkeit der Masten ausgebildet sein. Es ist möglich, als Dämpfungsglied beispielsweise eine Druckfeder zu verwenden. Es ist auch denkbar, daß mehreren kopierbaren Masten doppelt wirkende Seilwinden anstelle der Befestigung des Seiles am Mast zugeordnet sind. Schließlich ist es vorteilhaft, die Anschläge am Mast zu befestigen.
Bei Ingangsetzung der Seilwinde wird das Seil von seinen beiden Enden her verkürzt. Durch die Umlenkung des Seiles über die unteren und oberen Umlenkrollen des feststehenden Mastes und anschließend über die unteren Umlenkrollen des teleskopierbaren Mastes wird dieser erste teleskopierbare Mast angehoben. Gleichzeitig wird ein weiterer Mast durch ein in der Länge unveränderliches Seil angehoben, weil sich der Abstand zwischen der oberen Umlenkrolle des ersten teleskopierbaren Mastes und der Befestigung des Seiles am feststehenden Mast vergrößert und das Seil im Verhältnis zum Abstand relativ kürzer wird. Es ist möglich, weitere teleskopierbare Masten anzuordnen. Die Befestigung der Seilenden erfolgt dann jeweils an den oberen Enden der teleskopierbaren Masten. Das mit der Seilwinde verbundene längenveränderliche Seil als auch dasinder Länge unveränderliche Seil erhält durch die Anordnung der Seilklemme einschließlich der Anschläge die Funktion des Tragseiles als auch die Funktion des Fangseiles. Beim Riß des Seiles auf einer der beiden Seiten der Seilklemme schlägt diese durch die Feder gedämpft gegen einen der beiden Anschläge und fängt das Ineinanderfahren der Masten ab.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigt die Figur eine Seitenansicht des Teleskopmastes in ausgefahrener Stellung im Schnitt.
Die Figur zeigt einen feststehenden Mast 1, der auf einem Grundgestell 11 fest montiert ist. In dem Mast 1 ist ein teleskopierbarer Mast 2 und in diesem ein weitererteleskopierbarer Mast 3 angeordnet. Ein Seil 4 ist mit seinen Enden mit einer doppeltwirkenden Seilwinde 8 verbunden. Das Seil 4 ist über untere Umlenkrollen 10, am unteren Ende 6 des Mastes 1 über obere Umlenkrollen 9 am oberen Ende 7 des Mastes 1 und über untere Umlenkrollen 10 des Mastes 2 geführt. Ein Seil 5 ist mit seinen Enden am oberen Ende 7 des Mastes 1 fest verbunden und über obere Umlenkrollen 9 am oberen Ende 7 des Mastes 2 und über untere UmlenkroNen 10 „am unteren Ende 6" des Mastes 3 geführt.
Im Zentrum 12,12'der Masten 2,3 sind Seilklemmen 13,13' mit den Seilen 4, 5 fest verbunden. Den Seilklemmen 13,13'sind Anschläge 14,14'zugeordnet. Der Abstand zwischen den Seilklemmen 13,13' und den Anschlägen 14,14' beträgt 10mm. Zwischen Seilklemmen 13,13' und Anschlägen ist beispielsweise jeweils eine Druckfeder 15 angeordnet. Der oberste teleskopierbare Mast 3 ist mit einer Arbeitsbühne 16 fest verbunden.
Claims (7)
1. Teleskopmast mit einem unteren feststehenden und weiteren teleskopierbaren Masten, wobei dem obersten Mast eine Arbeitsbühne zugeordnet ist und den teleskopierbaren Masten Zugorgane zugeordnet sind und dem unteren ausfahrbaren Mast ein Antriebsaggregat zugeordnet ist und die übrigen teleskopierbaren Masten zwangsweise in Relativbewegung zueinander bewegbar sind, gekennzeichnet dadurch, daß die Masten als Gittermasten ausgebildet sind und zwischen den einzelnen Masten Seile als Zugorgan angeordnet sind, die über an den unteren und oberen Enden der Masten befindlichen Rollen umgelenkt sind und jedem Mast jeweils ein Seil zugeordnet ist, wobei die Enden des dem untersten teleskopierbaren Mast zugeordneten Seiles mit einer als Antriebsaggregat ausgebildeten doppelt wirkenden Seilwinde fest verbunden sind und mit am oberen Ende der Masten verbundene Seile jeweils über obere Umlenkrollen des folgenden Mastes und danach über untere Umlenkrollen des darauffolgenden Mastes geführt sind und jedem Seil jeweils im Zentrum der Masten eine verstellbare Seilklemme und dieser an beiden Seiten ein Anschlag zugeordnet sind und zwischen Seilklemme und Anschlag ein Dämpfungsglied angeordnet ist.
2. Teleskopmast nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die an den oberen Enden der Masten befestigten Seile in ihrer Länge unveränderlich sind.
3. Teleskopmast nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Umlenkrollen an den Masten gegenüberliegend angeordnet sind.
4. Teleskopmast nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Abstand zwischen Seilklemme und Anschlag in Abhängigkeit von der zulässigen Senkgeschwindigkeit der Masten ausgebildet ist.
5. Teleskopmast nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß das Dämpfungsglied als Druckfeder, Tellerfeder voll aus einem dämpfenden Material, beispielsweise Gummi, ausgebildet ist.
6. Teleskopmast nach den Ansprüchen 1 und 3 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß mehreren teleskopierbaren Masten eine doppelt wirkende Seilwinde zugeordnet ist.
7. Teleskopmast nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Anschläge am Mast befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD87304198A DD260966A1 (de) | 1987-06-26 | 1987-06-26 | Teleskopmast |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD87304198A DD260966A1 (de) | 1987-06-26 | 1987-06-26 | Teleskopmast |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD260966A1 true DD260966A1 (de) | 1988-10-12 |
Family
ID=5590110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD87304198A DD260966A1 (de) | 1987-06-26 | 1987-06-26 | Teleskopmast |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD260966A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT395627B (de) * | 1989-10-17 | 1993-02-25 | Waagner Biro Ag | Ausziehbares system |
| DE102013109510A1 (de) | 2013-05-02 | 2014-11-06 | Karl-Heinz Kaiser | Hubvorrichtung |
-
1987
- 1987-06-26 DD DD87304198A patent/DD260966A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT395627B (de) * | 1989-10-17 | 1993-02-25 | Waagner Biro Ag | Ausziehbares system |
| DE102013109510A1 (de) | 2013-05-02 | 2014-11-06 | Karl-Heinz Kaiser | Hubvorrichtung |
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