DD261695A3 - Schneidschuh fuer stubbenbohrer - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Schneidschuh fuer Stubbenbohrer mit einer ueber dem Stubben positionierten Schneidhuelse. Diese wird in den Boden drehend eingedrueckt und nach dem Durchtrennen der Seitenwurzeln mit dem Stubben aus dem Bogen herausgezogen. Ziel ist es, die Effektivitaet beim Roden von Stubben zu erhoehen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde im Erdreich eingebettete seitliche Wurzeln eines Stubbens zu durchschneiden. Erfindungsgemaess sind die schneidenden Zaehne des Schneidschuhes als Doppelzaehne, bestehend aus zwei zueinander symmetrischen Halbzaehnen mit bogen- oder keilfoermigen Hinterschnitt, ausgebildet.
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft einen Schneidschuh für Stubbenbohrer mit einer über dem Stubben positionierten Schneidhülse, die in den Boden drehend eingedrückt und nach dem Durchtrennen der Seitenwurzeln mit dem Stubben aus dem Boden herausgezogen wird.
In der DD-PS 231922 ist eine Vorrichtung zum Roden von Stubben beschrieben, deren Schneidhülse mit einem Schneidschuh gemäß DD-PS 122838 ausgestattet ist.
In der DE-AS 1254102 ist ein Schneidschuh für Bohrrohre dargestellt.
Beide Schneidschuhe sind zum Roden von Stubben nicht effektiv einsetzbar. Ihre Gestaltung ist vom Grundprinzip auf das Bohren von Erdstoffen ausgerichtet. Die DE-OS 2312951 zeigt ein Sägeblatt zum Sägen von Holz oder ähnlichem und ist aufgrund der Gestaltung bzw. Merkmale zum Arbeiten im Erdstoff ungeeignet, da der Inständhaltungsaufwand für einen Schneidschuh mit Zähnen gemäß dieser Lösung sehr hoch ist.
Ziel der Erfindung ist es, den Stubben mit hoher Effektivität und geringem Instandhaltungsaufwand zum Schneidschuh zu roden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, im Erdreich eingebettete seitliche Wurzeln eines Stubbens zu durchschneiden und durch sinnvolle Gestaltung des Freischnittes des Schneidschuhes die Verklemmung des Stubbens im Innern des Schneidrohres zu erzielen.
Erfindungsgemäß sind die schneidenden Zähne des Schneidschuhes für Stubbenbohrer als Doppelzähne, bestehend aus zwei zueinander symetrischen Halbzähnen mit bogen- oder keilförmigem Hinterschnitt, ausgebildet, wobei die um eine am inneren Umfang des Schneidschuhgrundkörpers in Höhe des Zahngrundes der Doppelzähne mit dem Radius Ri verlaufende Linie geschränkten Doppelzähne in ihren Halbzähnen zusätzlich nach innen gekantet sind, dergestalt, daß zwischen derTangente des inneren Schneidkreises und derTangente des Halbzahnfreiwinkels aus der Untersicht des Schneidschuhes für Stubbenbohrer gesehen ein positiver Winkel entsteht/welcher somit eine zusätzliche Schränkung darstellt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1: Innere Ansicht eines Ausschnittes des erfindungsgemäßen Schneidschuhes für Stubbenbohrer, Fig.2: die Untersichteines Ausschnittes des erfindungsgemäßen Schneidschuhes, Fig.3: den Schnitt durch einen Halbzahn in vergrößerter Darstellung.
Die Figur 1 zeigt die Ausbildung des erfindungsgemäßen Schneidschuhes für Stubbenbohrer mit dem Doppelzahn 1 und dem auf diesem aufgebauten Halbzähnen 2. Die Doppelzähne 1 sind um die Hauptschränkungslinie 3 nebenstehend entgegengesetzt nach innen oder nach außen geschränkt. Die Halbzähne 2 der in das Innere des Schneidschuhes für Stubbenbohrer weisenden Doppelzähne sind um die Nebenschränkungslinie 4 zusätzlich in das Innere des Schneidschuhes für Stubbenbohrer geschränkt. Es enstspricht auch dem Wesen der Erfindung, wenn die Nebenschränkungslinie 4 auf der Hauptschränkungslinie 3 senkrecht steht, d. h. die Lage der Nebenschränkungslinie 4 ist variabel und ergibt sich je nach Art der Herstellung der Halbzähne 2, wie z. B. durch Abkanten oder als andere Möglichkeit durch Auftragsschweißung mit anschließendem Nachschleifen der Geometrie. Die dem Keilwinkel ausbildenden Zahnflanken 5 und 6 sind vorteilhaft so anzuordnen, daß die äußere Zahnflanke 5 an der Spitze des Halbzahnes 2 senkrecht zur Schnittebene des Schneidschuhes für Stubbenbohrer steht. Die Größe des Winkels α charakterisiert die Größe des bogen- oder keilförmigen Hinterschnittes 7. Die Zähnezahl ist bekanntermaßen insbesondere von der Größe des Oszillationswinkels abhängig
Zur Erzielung einer ausreichenden Stabilität des Zahnes ist die Bedingung:
Zc Ft-R1
c = Breite des Doppelzahnes an der Zahnspitze zu beachten.
Die Figur 2 zeigt eine Untersicht auf einen Ausschnitt des Schneidschuhes für Stubbenbohrer. Für die Formgebung des Doppelzahnes zur Erzielung eines optimalen Bohrerfolges genügt die Bedingung:
40 <-Ol = ^L < 280 a b
R1 = innererund kleinster Radius des Schneidschuhkörpers
R2 = innererund kleinster Radius des Schneidkreises
a = Maß des inneren Freischnittes
b = Tiefenmaß des bogen-oder keilförmigen Hinterschnittes des Doppelzahnes.
Durch die zusätzliche Schränkung der Halbzähne 2 wird bei Erhaltung der Stabilität des Doppelzahnes 1 gegenüber dem abzubohrenden Stubben ein Freischnitt erzeugt, der durch den Winkel α beschrieben ist. Der Winkel α muß dem Wesen der Erfindung nach ein positiver Winkel sein und ergibt sich zwischen der Tangente des inneren Schneidkreises und der Tangente des Halbzahnfreiwinkels aus der Untersicht des Schneidschuhes für Stubbenbohrer gesehen. Bei einem negativen Winkel α würde beim Abbohren des Stubben dieser an seiner Mantelfläche stark gequetscht. Ein Schneiden des Stubbens wäre somit nicht möglich. Die meiste Energie, die dem Schneidschuh zum Abbohren des Stubbens zugeführt wird, würde durch die Reibung am Stubben und durch die Quetschung des Stubbens an seiner Mantelfläche verloren gehen. Deshalb ist die Wahl eines positiven Winkel α, insbesondere für Stubben mit hartem Holz, wie z. B. Buchen- oder Eschenstubben, und großem Durchmesser des Stammfuß, d. h. angenähert dem Radius R-i, von Bedeutung. Auch bringt der beschriebene Schneidschuh Vorteile im Winterbetrieb, also bei gefrorenen Böden und beim Vorhandensein steiniger Böden, da außer der besseren Schneidfähigkeit des Schneidschuhes für Stubbenbohrer durch die Gestaltung als Doppelzahn die Stabilität des Schneidschuhes für Stubbenbohrer erhöht wurde.
Die nach außen geschränkten Doppelzähne 1 sind in ihren Halbzähnen 2 zusätzlich nach außen gekantet. Diese zusätzliche Schränkung beträgt aus der Untersicht des Schneidschuhes für Stubbenbohrer gesehen vorzugsweise 3 mm.
Claims (2)
1. Schneidschuh für Stubbenbohrer mit einer über dem Stubben positionierten Schneidhülse, die in den Boden drehend eingedrückt und nach dem Durchtrennen der Seitenwurzeln mit dem Stubben aus dem Boden herausgezogen wird, gekennzeichnet dadurch, daß die schneidenden Zähne des Schneidschuhes für Stubbenbohrer als Doppelzähne (1), bestehend aus zwei zueinander symetrischen Halbzähnen (2) mit bogen- oder keilförmigem Hinterschnitt (7) ausgebildet sind, wobei die um eine am inneren Umfang des Schneidschuhgrundkörpers in Höhe des Zahngrundes der Doppelzähne (1) mit dem Radius R1 verlaufenden Linie geschränkten Doppelzähne (1) in ihren Halbzähnen (2) zusätzlich nach innen gekantet sind, dergestalt, daß zwischen der Tangente des inneren Schneidkreises (ts) und.der Tangente des Halbzahnfreiwinkels aus der Untersicht des Schheidschuhes (tz) für Stubbenbohrer gesehen ein positiver Winkel entsteht, welcher somit eine zusätzliche'Schränkung darstellt.
2. Schneidschuh für Stubbenbohrer nach Pkt. 1, gekennzeichnet dadurch, daß die nach außen geschränkten Doppelzähne (1) in ihren Halbzähnen (2) zusätzlich nach außen gekantet sind, wobei diese zusätzliche Schränkung aus der Untersicht des Schneidschuhes für Stubbenbohrer gesehen vorzugsweise 3mm beträgt.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DD29231886A DD261695A3 (de) | 1986-07-09 | 1986-07-09 | Schneidschuh fuer stubbenbohrer |
| DE19873719779 DE3719779A1 (de) | 1986-07-09 | 1987-06-13 | Schneidschuh fuer stubbenbohrer |
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| DD261695A3 true DD261695A3 (de) | 1988-11-09 |
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ID=5580771
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102689372A (zh) * | 2012-06-28 | 2012-09-26 | 山东大学 | 一种龙门式kdp晶体固结磨料线型锯机 |
-
1986
- 1986-07-09 DD DD29231886A patent/DD261695A3/de unknown
-
1987
- 1987-06-13 DE DE19873719779 patent/DE3719779A1/de not_active Withdrawn
- 1987-06-25 CS CS874718A patent/CS471887A1/cs unknown
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|---|---|---|---|---|
| CN102689372A (zh) * | 2012-06-28 | 2012-09-26 | 山东大学 | 一种龙门式kdp晶体固结磨料线型锯机 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3719779A1 (de) | 1988-01-28 |
| CS471887A1 (en) | 1989-09-12 |
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Expiry date: 20060710 |