DD261701A3 - Vorrichtung zum positionieren eines translatorisch bewegbaren maschinenbauteiles - Google Patents
Vorrichtung zum positionieren eines translatorisch bewegbaren maschinenbauteiles Download PDFInfo
- Publication number
- DD261701A3 DD261701A3 DD26758384A DD26758384A DD261701A3 DD 261701 A3 DD261701 A3 DD 261701A3 DD 26758384 A DD26758384 A DD 26758384A DD 26758384 A DD26758384 A DD 26758384A DD 261701 A3 DD261701 A3 DD 261701A3
- Authority
- DD
- German Democratic Republic
- Prior art keywords
- machine component
- positioning
- determining
- elements
- auffahrrichtung
- Prior art date
Links
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 claims abstract description 3
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims abstract description 3
- 239000012535 impurity Substances 0.000 abstract description 4
- 230000003993 interaction Effects 0.000 abstract description 3
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 14
- 238000000034 method Methods 0.000 description 6
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 5
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 4
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 4
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 3
- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 2
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 2
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 1
- 238000011089 mechanical engineering Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Machine Tool Units (AREA)
Abstract
Anwendbar beispielsweise zum Positionieren eines Werkstuecktraegers auf seiner Aufnahme. Mit wenigen einfachen Mitteln soll, haeufig wiederholt, ohne vorrichtungseigene Antriebseinrichtung, die Positionierung des Werkstuecktraegers mit hoher Genauigkeit erreicht werden. Die Vorrichtung soll lageunabhaengig funktionieren, spielfrei arbeiten und negative Einfluesse von Verunreinigungen selbsttaetig unwirksam machen. Erfindungsgemaess sind an der dem Werkstuecktraeger zugewandten Seite der Werkstuecktraegeraufnahme mindestens zwei in Auffahrrichtung miteinander fluchtende Bestimmflaechen und parallel zu diesen je ein Leitflaechenkomplex vorgesehen und an der gegenueberliegenden Seite des Werkstuecktraegers sind mindestens zwei in Auffahrrichtung miteinander fluchtende Bestimmflaechen, denen Anfahrschraegen vorgeordnet sind, und Leitelemente angeordnet. Im Zusammenwirken zwischen den Leitflaechenkomplexen, von denen jeder eine in Anfahrrichtung ansteigende Leitflaeche aufweist, und quer zur Auffahrrichtung federnden Leitelementen, werden die Bestimmflaechen beider Maschinenbauteile aneinander zur Anlage gebracht. Parallel zu den Bestimmflaechen und fluchtend mit Leitflaechen angeordnete Begrenzungsflaechen sichern durch Formschluss die Position gemeinsam mit quer zur Auffahrrichtung liegenden Anschlagflaechen. Fig. 2
Description
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft Baugruppen des Maschinenbaues, welche in einer Ebene gegeneinander verschiebbare Bauteile aufweisen. Bei Werkzeugmaschinen ist das beispielsweise bei Werkstückträgern (Paletten) der Fall, die mittels peripherer Einrichtungen der Maschine zugeführt und auf einer Palettenaufnahme exakt positioniert und gespannt werden müssen.
Mittels Indexbolzen kann gemäß DE 2460368 eine spielarme Lagefixierung erreicht werden. Allerdings unterliegen die Dichtelemente der hydraulisch betätigten Indexbolzen einem relativ schnellen Verschleiß.
Mit DD 148194 wird eine sehr einfache Lösung zur-Positionierung beschrieben. Hier werden offen auf der Palettenaufnahme angeordnete Anschläge benutzt, gegen welche die Palette gedrückt wird. Die Gefahr der Verunreinigung der Anschlagelemente ist groß und damit die Gefahr falscher Positionierungen. Es sei denn, daß mit entsprechendem Aufwand
Reinigungseinrichtungen vorgesehen werden. .
Auch die mit DE 2852005 beschriebene Lösung kann den negativen Einfluß von Verunreinigungen an den Positionierflächen auf die Positioniergenauigkeit nicht gänzlich ausschließen. Die vorgesehene Reinigung der Zentriersteine mit Preßluft garantiert nicht in allen Fällen saubere Positionierflächen. Das ist besonders dann der Fall, wenn Fertigungshilfsstoff eingesetzt und z. B.
Aluminium bearbeitet wird.
Die erreichbare hohe Positioniergenauigkeit setzt einen hohen Aufwand für die Fertigung der Zentriersteine und beim Ausrichten der Palettenaufnahme auf der Maschine voraus. Außerdem muß hier, funktionsbedingt, eine Bewegung der Werkstückträger (Paletten) in zwei Richtungen erfolgen, indem nach dem Zuführen zum Maschinentisch bzw. zur Palettenaufnahme noch eine vertikale Absenkbewegung auf die Positioniereinrichtung erfolgen muß.
Ebenfalls eine zusätzliche, orthogonal zur Zuführbewegung der Palette erfolgende Bewegung benötigtauch die mit DD 205108 beschriebene Lösung zum' Positionieren und Fixieren von Werkstückträgern. Da die Vorrichtung formschlüssig arbeitet, wirken sich sowohl Fertigungstoleranzen als auch der Verschleiß auf die Funktion und die Positioniergenauigkeit aus. Infolge der Linienberührung zwischen den Hebeln und deren Anlagestellenam Nocken (Werkstückträger) bzw. am Grundkörper ist mit einem frühzeitigen Verschleiß zu rechnen, so daß keine Langzeitgenauigkeit erreichbar ist (es sei denn, es wird mit entsprechendem fertigungstechnischem Aufwand eine Anlagefläche für die Hebel geschaffen).
Eine weitere Lösung wird in der Schrift DE 2320918 beschrieben. Sie ist gekennzeichnet durch eine auf dem Maschinentisch befindliche Richtleiste mit 3 austreibbaren und an Anlagestellen der Palette anlegbaren Richtzapfen, wobei ein Richtzapfen an einer Stirnseite und zwei Richtzapfen auf einer Längsseite gelegen sind. An den den Richtzapfen abgewandten Seiten der Richtleiste liegt die Palette.mit ihren Anlagestellen an. .
Das Fehlen spielbehafteter Elemente bei dieser Form der Positionierung des Werkstückträger garantiert eine hohe Positioniergenauigkeit, es ist jedoch ein großer technischer Aufwand in Form einer Druckmittelquelle und austreibbarer Richtbolzen notwendig. Die Dichtelemente unterliegen schnellem Verschleiß. Sofern Prozeßabfälle oder andere Partikel die Anlageflächen verunreinigen, kommt es zu Positionierfehlern.
Bekannt ist des weiteren eine Lösung (DD 203843) zur Positionierung von Werkstückträgern mit Hilfe von Positionierflächen an Palette und Palettenträger, die beim Aufschieben des Werkstückträgers miteinander kraftschlüssig zur Anlage kommen. Diese Lösung garantiert eine hohe Wiederholgenauigkeit durch das Fehlen spielbehafteter Elemente. Die Positionierung quer zur Aufschieberichtung erfolgt mit Hilfe der Schwerkraft kurz vor Erreichen der Endposition durch das Eintauchen der Transportrollen in Ausnehmungen? was zum Absenken des Werkstückträgers mit seinen Positionierflächen und zum gleichzeitigen Kontakt dieser Flächen mit den Bestimmflächen der Werkstückträgeraufnahme führt. Dieses Eintauchen kurz vor Erreichen der Endlage wird durch eine besondere, im Erfindungsanspruch benannte, Transportrollenanordnungim Verhältnis zu den Ausnehmungen in der Transportbahn erreicht. Das Ziel dieser Erfindung, durch Kontakt der Bestimmflächen bei geringstmöglicher Verschiebung gegeneinander den Verschleiß dieser Flächen niedrig zu halten, bringt vor allem bei senkrechten Aufspannflächen eine hohe Positioniergenauigkeit. Bei Maschinen mit waagerecht liegender Werkstückaufspannfläche birgt diese Lösung die Gefahr, daß durch die geringe gegenseitige Verschiebung der Positionierflächen Schmutzteilchen die Positioniergenauigkeit beeinträchtigen, da keine Abstreifwirkung erzielt wird.
Ziel der Erfindung .'
Die Positionierung eines translatorisch bewegbaren Maschinenbauteiles, z.B. eines Werkstückträger (Palette), auf einem anderen Maschinenbauteil, beispielsweise auf einer Palettenaufnahme, soll häufig wiederholt mit hoher Genauigkeit erreicht werden. - "
Dabei solldurch Nutzung von wenigen und einfach aufgebauten Teilen mit relativ geringem Aufwand gearbeitet werden. Die erfindungsgemäße Einrichtung soll ohne eigene Antriebseinrichtung wirksam und sowohl in waagerechter als auch in senkrechter Funktionsebene einsetzbar sein. .
Darlegung des Wesens der Erfindung '
Die Ursachen der geschilderten Mangel liegen im fertigungs- bzw. verschleißbedingten Spiel der Positionierelemente, im funktionsbedingten Vorhandensein einer Hydraulikanlage und fm natürlichen Verschleiß der Dichtelemente, in der prinzipiellen Beschränkung der Lösung nach DD 203843 auf eine die Schwerkraft nutzende Konstruktion, sofern nicht durch zusätzliche, den Aufwand erhöhende Elemente die Schwerkraft ersetzt werden soll sowie in der funktionsbedingten Nutzung einer von der Zuführbewegung des Werkstückträgers abweichenden, orthogonal zu ihr gerichteten Positionierbewegung.
Weitgehend unverm.eidbare Verunreinigungen der Bestimmflächen der Positionierelemente sind eine weitere Ursache der Positionierfehler.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Positionieren eines translatorisch bewegbaren Maschinenbauteiles auf einem anderen Maschinenbauteil zu schaffen, welche unter Nutzung der prozeßbedingten Bewegung ohne zusätzlichen Zeit- und Funktionsaufwand, eine exakte Positionierung entsprechend dem Ziel der Erfindung ermöglicht.
Die Vorrichtung soll unabhängig von ihrer Lage im Raum funktionieren. Hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Positioniergenauigkeit sollen die Mittel spielfrei arbeiten und sich gegenseitig von Prozeßabfällen und/oder anderen Verunreinigungen reinigen.
Gemäß der Erfindung sind dazu an einem der beiden gegeneinander verschiebbaren Bauteile ein oder mehrere Bestimmelemente angeordnet, welche einerseits mindestens zwei Bestimmflächen aufweisen, die in Auffahrrichtuhg des einen Bauteiles auf das andere miteinander fluchten.
Andererseits weisen diese Bestimmelemente jeweils einen Leitflächenkomplex auf, der einein Auffahrrichtung ansteigende · Leitfläche besitzt. Jeder Leitflächenkomplex wirkt mit einem ihm zugeordneten Leitelement zusammen, das am anderen Bauteil, an dessen dem ersten Bauteil zugewandte Seite, quer zur Auffahrrichtung federnd angeordnet ist. An der gleichen Seite des anderen Bauteiles sind mindestens zwei Bestimmflächen an einem oder mehreren Bestimmelementen vorgesehen, die miteinander und mit den Bestimmflächen am erstgenannten Bauteil fluchten. Diesen Bestimmflächen sind Anfahrschrägen in Auffahrrichtung vorgeordnet.
"Vorteilhaft für ein zügiges glattes Auffahren des einen Bauteils auf das andere und für das gleichzeitige Wirksamwerden der federnden Leitelemente ist, daß erfindungsgemäß der in Auffahrrichtung erste Leitflächenkomplex oder ein Teil desselben und das ihm zugeordnete Leitelement in einem geringeren Abstand zur Bestimmflächenebene angeordnet ist, als der in Auffahrrichtung folgende Leitflächenkomplex samt seinem Leitelement.
Eine weitere günstige Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung sieht die Anordnung von einer oder mehreren sich parallel und in einem Abstand zur Bestimmflächenebene erstreckenden Begrenzungsflächen an einem Bauteil vor, wobei dieser Abstand ; mindestens dem Abstand einer Leitfläche zur Bestimmflächenebene entspricht. Den Begrenzungsflächen in Auffahrrichtung voreilend und quer zu ihnen sind eine oder mehrere Kontrollflächen angeordnet.
. Zweckmäßigerweise ist quer zur Bestimmflächenebene an jedem der beiden Bauteile eine Anschlagfläche vorgesehen, welche durch Kontakt miteinander die Auffahrbewegung des einen Bauteiles auf das andere beenden und die Endposition festlegen. Der Kontakt eines Leitelementes mit der Leitfläche eines Bestimmelementes wird vorteilhaft über eine am Leitelement angeordnete Rolle hergestellt.
Diese erfindungsgemäße Anordnung von Bestimm-, Leit- und Anschlagflächen an den beiden Bauteilen gestattet ein sicheres und spielfreies Positionieren des einen Bauteiles auf dem anderen, wobei der zunächst federnde Kontakt der Bestimmfläche des einen Bauteiles mit der Anfahrschräge und der dieser nachgeordneten Bestimmfläche am anderen Bauteil ein sanftes Einfahren in die Position und gleichzeitig ein gegenseitiges Reinigen der Bestimmflächen zur Folge hat.
Detailliert beschrieben wird das Zusammenwirken der erfindungsgemäßen Mittel anhand des nachfolgenden Ausführungsbeispieles.
Die zugehörige Zeichnung zeigt mit
Fig. 1: eine Stellung der Bestimm-, Leit- und Anschlagflächen während des Auffahrens des einen Bauteiles auf das andere Fig.2: die Ansicht in der Schnittebene C-C
Fig. 3: die Stellung der Bestimm-, Leit-und Anschlagflächen in der Endposition des einen Bauteilsauf dem anderen.
Bei diesem Beispiel soll eine Palette auf einer Palettenaufnahme, die beispielsweise auf dem Tisch einer Werkzeugmaschine angeordnet ist, positioniert werden. Dabeisei die Palettenaufnahme das Maschinenbauteil A und die Palette das Maschinenbauteil B.
Ebenso willkürlich festgelegt, sollen am Maschinenbauteil A (Palettenaufnahme), an dessen der Unterseite des auffahrenden Maschinenbauteiles B (Palette) zugewandter Seite, die Bestimmelemente 2 und 3 angeordnet sein. Sowohl Fig.! als auch Fig. 2 zeigen eine Draufsicht auf die eben genannte Seite des Maschinenbauteiles A, wobei die an der Unterseite des Maschinenbauteiles B befestigten Bestimmelemente 4 und 5, die Leitelemente 6 und 7 und die Kontrollelemente 8 und 9 mit dem nur angedeuteten (strichpunktiert) Maschinenbauteil B gezeigt sind.
Es könnten jedoch ohne weiteres auch die Bestimmelemente 2 und 3 an der Unterseite des auffahrenden Maschinenbauteiles B (Palette) und die anderen genannten Elemente 4,5,6,7,8 und 9 an der gegenüberliegenden Seite des Maschinenbauteiles A (Palettenaufnahme) angeordnet sein. In diesem Falle würde die Auffahrbewegung in entgegengesetzter Richtung erfolgen. Die Bestimmelemente 2 und 3 sind jeweils einerseits mit einer Bestimmfläche 2.4 bzw. 3.4 und andererseits mit je einem Leitflächenkomplex, der die Leitflächen 2.1 bis 2.3 bzw. 3.1 bis 3.3 umfaßt, versehen. Bestimmelement 2 weist außerdem nogh eine Anschlagfläche 2.5 auf. Die Leitflächen 3.2 und 3.3 sind in einem größeren Abstand zur Bestimmflächenebene angeordnet als die Leitflächen 2.2 und 2.3. Ansonsten hat der Leitflächenkomplex 3.1 bis 3.3 den gleichen Verlauf wie der Leitflächenkomplex 2.1 bis 2.3.
Anfahrschrägen 4.1,5.1 sind den Bestimmflächen 4.2, 5.2 in Auffahrrichtung an den Bestimmelementen 4 und 5 vorgeordnet. Mit Rollen 6.1,7.1 sind die Leitelemente 6,7 versehen, welche mittels Federn 6.2,7.2 quer zur Auffahrrichtung am Maschinenbauteil B federnd angeordnet sind. Entsprechend der unterschiedlichen Anordnung der Leitflächenkomplexe 2.1 bis 2.3 bzw. 3.1 bis 3.3 zur Bestimmflächenebene (2.4-3I4) sind auch die Leitelemente 6,7 in entsprechend unterschiedlichem Abstand zur genannten Ebene angeordnet.
Kontrollelemente 8,9 tragen Begrenzungsflächen 8.1,9.1 und Kontrollflächen 8.2,9.2, wobei die erstgenannten parallel zu den Bestimmflächen 4.2,5.2 in einem Abstand zu diesen angeordnet sind, der dem Abstand der jeweiligen Leitfläche 2.1,3.1 zur zugehörigen Bestimmfläche 2.4,3.4 mit einer gewissen positiven Toleranz entspricht.
In Auffahrrichtung zuletzt wirksam werdend, ist parallel zur Anschlagfläche 2.5 am Bestimmelement 2 die Anschlagfläche 1,1 angeordnet, welche zur Begrenzung der Auffahrbewegung mit der Anschlagfläche 2.5 zusammenwirkt. Bohrungen 10 sind gegebenenfalls in den Bestimmelementen des fest mit der Maschine verbundenen Maschinenbauteils, hier Maschinenbauteil A und Bestimmelemente 2,3, parallel zu der die Bestimmelemente tragenden Seite des Maschinenbauteiles und rechtwinklig bzw. parallel zur Auffahrrichtung angeordnet. Diesen Bohrungen wird über bekannte Mittel Druckluft zugeführt, welche die die Bestimmelemente tragende Seite des Maschinenbauteiles und in gewissem Grade auch die Seiten der Bestimmelemente von Prozeßabfällen reinigt.
Auf das nur angedeutete Maschinenbauteil A, an welchem die Bestimmelemente 2,3 angeordnet sind, wird das Maschinenbauteil B (strichpunktiert dargestellt), an welchem die Elemente 4,5,6,7,8,9 angeordnet sind, in Auffahrrichtung aufgebracht.
Dies geschieht mit Hilfe eines Antriebes und Führungselementen, die nicht wesentlich für die Erfindung sind und daher zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen wurden. Während der Auffahrbewegung kommt zunächst das Leitelement 7 mit seiner Rolle 7.1 in die Nähe des Bestimmelementes 2. Infolge des erfindungsgemäß gewählten Abstandes zur Bestimmflächenebene (2.4—3.4) berührt es die Leitflächen 2.1 und 2.2 nicht und die Leitfläche 2.3 entweder auch nicht oder es rollt, ohne bemerkenswert auf die Lage des bewegten Maschinenbauteiles B einzuwirken, über diese hinweg. "
Im weiteren Verlauf der Auffahrbewegung erreichen dann die Rollen 7.1 und 6.1 gleichzeitig die Leitflächen 3.1 bzw. 2.1. Ohne sie zu berühren, bewegen sie sich über diese bis zum Erreichen der Leitfläche 2.2 bzw. 3.2 hinweg. Dieser Position der beiden Maschinenbauteile A und B entspricht die Anordnung aller Elemente der Fig. 1. Während der weiteren Bewegung des Maschinenbauteiles B in Auffahrrichtung laufen die Rollen 6.1 bzw. 7.1 auf die Leitfläche 2.2 bzw. 3.2 auf und werden entsprechend der Steigerung dieser Flächen quer zur Auffahrrichtung abgedrängt. Diese Querbewegung wird über das Leitelement 6 bzw. 7 und die Federn 6.2 bzw. 7.2 auf das bewegte Maschinenbauteil B übertragen, da die Steife der Federn erfindungsgemäß so hoch gewählt ist, daß mit Sicherheit die durch die maximale Last des Maschinenbauteiles B, also beispielsweise einer Palette beladen mit dem maximal-zulässigen Werkstückgewicht, verursachte Reibung in den Führungen überwunden wird. Mit dieser Querbewegung, die der Auffahrbewegung Überlagertist, nähern sich die Anfahrschrägen 4.1 bzw. 5.1 der Kante 2.6 bzw. 3.5 und kommen in Kontakt mit derselben. Im Zuge der weiteren Auffahrbewegung gleiten diese Kanten über die genannten Flächen sowie nachfolgend auch über.die Bestimmflächen 4.2 bzw. 5.2 und entfernen dort eventuell anhaftende Prozeßabfälle. Die Bestimmflächen 4.2 und 5.2 werden auf diese Weise, ohne Nutzung von Zusatzeinrichtungen, gereinigt, bevor sie im weiteren Bewegungsablauf zur Anlage an den Bestimmflächen 2.4 bzw. 3.4 kommen.
Gemäß der gewählten Federkraft werden diese Flächen gegeneinander gepreßt. Damit ist das bewegliche Maschinenbauteil B quer zur Auffahrrichtung positioniert. Während dieser geschilderten Vorgänge nähern sich auch die Kontrollelemente 8 und 9 den Bestimmelementen 2 und 3 und ihre Begrenzungsflächen 8.1, 9.1 gleiten über deren Leitflächen 2.1 bzw. 3.1 soweit, bis der Kontakt der Anschlagfläche 1.1 an der Anschlagfläche 2.5 die Auffahrbewegung beendet.
Neben dem Kraftschluß zwischen den Bestimmflächen 2.4 und 4.2 bzw. 3.4 und 5.2 und 1.1 und 2.5, durch welchen das bewegliche Maschinenbauteil B auf dem Maschinenbauteil A zunächst positioniert ist, wird durch das Zusammenwirken der Begrenzungsfläche 8.1 mit der Leitfläche 2.1 bzw. der Begrenzungsfläche 9.1 mit der Leitfläche 3.1 noch ein Formschluß geschaffen, welcher der Sicherung der Position dient, in welcher nun das bewegliche Maschinenbauteil B durch nicht dargestellte Mittel auf dem Maschinenbauteil A gespannt wird.
Sollte infolge irgendwelcher Umstände der Kontakt zwischen den Bestimmflächen 4.2 und 2.4 bzw. 5.2 und 3.4 während der Auffahrbewegung nicht zustande kommen, also das bewegliche Maschinenbauteil seitlich, in den Fig. 1 und 2 z. B. nach links verschoben sein, dann gleiten die Begrenzungsflächen 8.1 und 9.1 nicht auf die Leitflächen 2.1 bzw. 3.1 auf und die Kontrollflächen 8.2 und 9.2, welche mit Signalgliedern zusammenwirken können, erreichen nicht die programmierte Endposition. In Verbindung mit Signalgliedern im Antrieb des beweglichen Maschinenbauteils B, welche den Weg und/oder die Antriebskraft überwachen, wird dieser Zustand als Fehlpositionierung erkannt und es können automatisch korrigiernde Maßnahmen eingeleitet werden. Diese können z.B. im Stillsetzen der Einrichtung und Signalisieren des Fehlers bestehen oder aber eine automatische Wiederholung des Auffahrvorganges beinhalten.
Mit dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung wird unter Nutzung der Auffahrbewegung des beweglichen Maschinenbauteiles B auf das Maschinenbauteil A das Reinigen der Bestimmflächen für die seitliche Positionierung, die Positionierung selbst, die Sicherung der durch Kraftschluß erreichten seitlichen Positionierung durch Formschluß und die Kontrolle (in zwei Richtungen) des Erreichens der programmierten Position erzielt. Die Vorrichtung funktioniert in jeder räumlichen Lage und gestattet ein spielfreies Positionieren des beweglichen Maschinenbauteiles.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Positionieren eines transiatorischen bewegbaren Maschinenbauteiles auf einem anderen Maschinenbauteil, mit an beiden Maschinenbauteilen angeordneten Bestimmelementen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Maschinenbauteil (A), in Auffahrrichtung miteinander fluchtend, an einem oder mehreren Bestimmelementen (2,3) einerseits mindestens zwei Bestimmflächen (2.4,3.4) und andererseits Leitflächen (2.1 bis 2.3,3.1 bis 3.3) für am anderen Maschinenbauteil (B) quer zur Auffahrrichtung federnd angeordnete Leitelemente (6,7) vorgesehen und an dergleichen Seite des Maschinenbauteiles (B) mindestens zwei Bestimmflächen (4.2,5.2) an einem oder mehreren Bestimmelementen (4,5) in Auffahrrichtung miteinander und mit den Bestimmflächen (2.4,3.4) am Maschinenbauteil (A) fluchtend angeordnet sind, wobei die Leitflächen (2.2 u. 3.2) in Auffahrrichtung ansteigend sind und jeder der Bestimmflächen (4.2, 5.2) am Maschinenbauteil (B) eine Anfahrschräge (4.1, 5.1) in Auffahrrichtung vorgeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Auffahrrichtung ersten Leitflächen (2.1 bis 2.3) oder ein Teil (2.2, 2.3) derselben sowie das ihnen zugeordnete Leitelement (6) in einem geringerem Abstand zur Bestimmflächenebene (2.4-3.4) angeordnet sind, als die in Auffahrrichtung folgenden Leitflächen (3.1 bis 3.3) oder ein Teil derselben (3.2,3.3) und das diesen zugeordnete Leitelement (7).
3. Vorrichtung nach Anspruch Toder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere sich parallel zur Bestimmflächenebene erstreckende Begrenzungsflächen (8.1; 9.1) in einem Abstand zur Bestimmfläche (4.2; 5.2) am Maschinenbauteil (B) angeordnet sind und daß quer zur Auffahrrichtung, der Begrenzungsfläche (8.1; 9.1) in Auffahrrichtung voreilend, eine oder mehrere Kontrollflächen (8.2; 9.2) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitelement (6; 7) mit einer Rolle (6.1; 7.1) versehen ist und mittels dieser mit den Leitflächen (2.1-2.3; 3.1-3.3) Kontakt hat.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß quer zu der Bestimmflächenebene eine Anschlagfläche (1.1) an dem einen Maschinenbauteil (B) und eine Anschlagfläche (2.5) an dem anderen Maschinenbauteil (A) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD26758384A DD261701A3 (de) | 1984-09-25 | 1984-09-25 | Vorrichtung zum positionieren eines translatorisch bewegbaren maschinenbauteiles |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD26758384A DD261701A3 (de) | 1984-09-25 | 1984-09-25 | Vorrichtung zum positionieren eines translatorisch bewegbaren maschinenbauteiles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD261701A3 true DD261701A3 (de) | 1988-11-09 |
Family
ID=5560680
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD26758384A DD261701A3 (de) | 1984-09-25 | 1984-09-25 | Vorrichtung zum positionieren eines translatorisch bewegbaren maschinenbauteiles |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD261701A3 (de) |
-
1984
- 1984-09-25 DD DD26758384A patent/DD261701A3/de not_active IP Right Cessation
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3832845C1 (en) | Assembly station having a positioning and holding apparatus | |
| DE2142117C3 (de) | Schneidvorrichtung zum Trennen bewegter Bahnen in deren Längsrichtung in mehrere schmälere Bahnen | |
| EP0252871A1 (de) | Industrieroboter | |
| EP0296369A2 (de) | Vorrichtung zum automatischen Fördern von Spannrahmen oder dergleichen in Transferstrassen | |
| EP0438615A1 (de) | Einrichtung zum Verbinden von mindestens zwei Blechen durch wenigstens eine durch eine Laserstrahlschweissvorrichtung hergestellte Schweissnaht | |
| DE112019001678B4 (de) | Förderpalette, palettenfördervorrichtung und palettenförderverfahren unter verwendung derselben | |
| AT393981B (de) | Foerdereinrichtung fuer montageteile | |
| EP0201456B1 (de) | Presse mit einer oberen und einer unteren Platte zum Aufspannen eines Werkzeugpaketes | |
| AT519407B1 (de) | Bearbeitungsanlage für Platten und dergleichen und mit dieser Anlage verwirklichte Produktionslinie | |
| AT525842A2 (de) | Fertigungslinie | |
| EP0304928A1 (de) | Einrichtsystem, insbesondere für eine Werkzeugmaschine | |
| DE3345920C2 (de) | Einrichtung zum automatischen Transport von Werkstücken | |
| EP0063253A2 (de) | Vorrichtung zum selbsstätigen Ausrichten und Zentrieren von Werkstücken | |
| DE3832865C1 (en) | Assembly station having a duplex conveyor | |
| DE3219459A1 (de) | Automatische foerderanlage zum transportieren von werkstuecken in einer maschinenwerkstatt | |
| DE29716104U1 (de) | Spannvorrichtung, insbesondere Maschinenschraubstock | |
| DE69820564T2 (de) | Maschine zum Schneiden von flächigen Körpern mit einem zweiten rotierbaren Tisch | |
| DE1300227B (de) | UEbergabevorrichtung fuer die drehungsfreie UEbergabe von Werkstuecken, insbesondere Fensterrahmen, Tueren u. dgl. | |
| DE10064523A1 (de) | Anlage zur Bearbeitung von Werkstücken | |
| EP1685880A1 (de) | Bearbeitungsvorrichtung für eine Bindung aufweisende Skier | |
| DE2627058A1 (de) | Anschlagvorrichtung zum positionieren eines bleches auf einer werkzeugmaschine | |
| DD261701A3 (de) | Vorrichtung zum positionieren eines translatorisch bewegbaren maschinenbauteiles | |
| EP0604702B1 (de) | Vorrichtung zum schneidenden Abtrennen dünner Bretter von Kanthölzern | |
| DE202005002556U1 (de) | Vorrichtung zum Abheben von Fördergut von einer Förderbahn | |
| EP0202263B1 (de) | Vorrichtung zum abheben von werkstücken und werkstückträgern von einer förderbahn |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ENJ | Ceased due to non-payment of renewal fee |