DD262745A3 - Vorrichtung zum zerstoeren von betonelementen - Google Patents

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DD262745A3
DD262745A3 DD87302002A DD30200287A DD262745A3 DD 262745 A3 DD262745 A3 DD 262745A3 DD 87302002 A DD87302002 A DD 87302002A DD 30200287 A DD30200287 A DD 30200287A DD 262745 A3 DD262745 A3 DD 262745A3
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Reinhard Gessner
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Wohnungs Und Gesellschaftsbauk
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zerstoeren von Betonelementen, mit der auf oekonomische Weise nicht verwendbare Betonelemente zerstoert werden koennen, wobei die Bewehrung freigelegt wird und der Betonbruch zur weiteren Verarbeitung anfaellt. Die Vorrichtung besteht aus zwei sich gegenueberstehenden Stahlplatten, die auf ihrer Rueckseite Vibratoren besitzen und deren Abstand zueinander mittels eines hydraulischen Systems veraenderlich ist. Auf einer der beiden Stahlplatten sind Stahldorne so angeordnet, dass sie eine konvexe Woelbung bilden. Die andere Stahlplatte besitzt Stahldorne, die eine entsprechende konkave Woelbung bilden. Die Stahldorne auf beiden Stahlplatten sind dabei zueinander versetzt angeordnet. Durch den Stahldornen entsprechende Loecher in den Stahlplatten, ist es moeglich, den Abstand zwischen den beiden Stahlplatten bis auf einen minimalen Spalt zu verringern. Durch die Biegung, Vibration und den Druck, die auf das zwischen den Stahlplatten stehende Betonelement einwirken, wird dieses vollkommen zerstoert und die vorhandene Bewehrung freigelegt. Figur

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung wird angewendet zum Zerstören von vorzugsweise plattenförmigen Betonelementen, die bewehrt oder nicht bewehrt sind und im Bauprozeß nicht verwendbar sind.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zum Brechen oder Zerstören von Betonelementen, die im Bauprozeß nicht mehr verwendbar sind, sind nur wenige Vorrichtungen bekannt. Häufig werden solche Betonelemente als Bauabfall auf Halden deponiert. Eine bekannte Vorrichtung zum Zerstören solcher Betonelemente besteht aus einem längs- und querverfahrbaren Traggerüst, von dem ein Gewicht in bestimmtem Abstand auf das darunterliegende Betonelement fällt und damit eine zerstörende Wirkung erreicht wird.
In der BRD-OS 2120517 wird eine Felszerkleinerungs-Kanone beschrieben, bei der mittels eines beschleunigten Fallgewichtes die verstärkte zerstörende Wirkung hervorgerufen wird.
Beide Vorrichtungen besitzen die Nachteile, daß ein hoher steuerungstechnischer Aufwand betrieben werden muß, die Zerstörung ungenügend in unterschiedlichen Bruchstückfraktionen erfolgt, ein großer Arbeitszeitaufwand erforderlich ist und an vorhandenen Bewehrungen Reststücke haften bleiben.
Bei anderen bekannten Vorrichtungen werden zum Zerstören des Materials Bohrlöcher benötigt, in die z. B. in der BRD-PS 2641453 ein Wasserstrahl, in dem WP 242073 Wärmekraftpatronen, im WP 240930 Zug- und Druckkeile und in der BRD-PS 3222206 elastisches Material eingeführt werden.
Diese Vorrichtungen haben die Nachteile, daß eine Vielzahl von Bohrlöchern eingebracht werden muß, relativ große Bruchstücke entstehen, ein hoher Arbeitszeitaufwand erforderlich ist und solche Vorrichtungen bei bewehrten Betonelementen nicht anwendbar sind.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten technischen Lösungen zu beseitigen und eine Vorrichtung zu schaffen, mit der plattenförmige Betonelemente, bewehrt oder unbewehrt, die als Bruchelemente anfallen, auf ökonomische Weise beseitigt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Mit der Vorrichtung soll die Aufgabe gelöst werden, plattenförmige Betonelemente in einem Arbeitsgang völlig zu zerstören und dabei die vorhandene Bewehrung freizulegen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem die Vorrichtung aus zwei sich gegenüberstehenden Stahlplatten besteht. Die Größe der Stahlplatten entspricht den Abmessungen des zu zerstörenden Betonelementes.
Dabei sind auf der gesamten Innenfläche der einen Stahlplatte unterschiedlich lange Stahldorne so angeordnet, daß sich eine Wölbung nach außen oder eine konvexe Wölbung ergibt.
Die gegenüberstehende Stahlplatte besitzt auf ihrer gesamten Innenfläche Stahldome, die so angeordnet sind, daß sie eine entsprechende Wölbung nach innen oder eine entsprechende konkave Wölbung ergeben. Dabei sind die Stahldorne auf beiden Stahlplatten so angeordnet, daß sie zueinander versetzt sind und in entsprechende Öffnungen der jeweils gegenüberstehenden Stahlplatte eingreifen können. Beide Stahlplatten sind auf ihrer Rückseite mit Vibratoren ausgerüstet. Der Anstand der Stahlplatten zueinander ist mittels eines hydraulischen Systems veränderlich. Zweckmäßigerweise erfolgt die Lagerung der Stahlplatten über Dämpfungsglieder. Zwischen krafteinleitenden und kraftaufnehmenden Elementen können ebenfalls Dämpfungsglieder angeordnet sein. Die Wirkungsweise der Vorrichtung besteht in der gleichzeitigen Anwendung von Biegung, Druck und Vibration zum Zerstören der Betonelemente.
Dazu wird zwischen die mit Stahldornen versehenen Stahlplatten ein zu zerstörendes Betonelement gestellt. Daraufhin werden die Stahlplatten mit den Stahldornen mittels des hydraulischen Systems gegen das Betonelement gedrückt, was dadurch eine Biegung erfährt, infolgedessen das Betonelement zerbricht. Durch den auf das Betonelement ausgeübten Druck, dringen die Stahldorne in das bereits zerbrochene Betonelement ein.
Mittels der auf den Rückseiten der Stahlplatten angeordneten Vibratoren, werden die Stahldorne in Schwingung versetzt, was deren Eindringen in das Betonelement erleichtert und gleichzeitig die Zerstörung des Betonelementes beschleunigt.
Dabei wird der Abstand zwischen den Stählplatten weiter verringert, wobei die Stahldorne in die entsprechenden Öffnungen der jeweils gegenüberstehenden Stahlplatte eingreifen. Der Abstand zwischen den Stahlplatten wird soweit verringert, bis eine ausreichende Zerstörung des Betonelementes erreicht ist und die evtl. vorhandene Bewehrung freiliegt. Wenn das Betonelement zerstört ist, werden die Stahlplatten auseinandergezogen und die Bewehrung sowie der Betonbruch entfernt.
Ausführungsbeispiel
Nachstehend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die dazugehörige Zeichnung zeigt eine Ansicht der Vorrichtung zum Zerstören von Betonelementen.
Die Vorrichtung besteht aus zwei sich gegenüberstehenden Stahlplatten 1,2. Die Stahlplatte 1 besitzt auf ihrer gesamten Innenfläche unterschiedlich lange Stahldorne 3, die in ihrer Länge so geordnet sind, daß sich eine Wölbung nach außen oder eine konvexe Wölbung ergibt. Die Stahlplatte 2 besitzt auf ihrer gesamten Innenfläche unterschiedlich lange Stahldorne 3, die in ihrer Länge so geordnet sind, daß sich eine entsprechende Wölbung nach innen oder eine entsprechende konkave Wölbung ergibt.
Dabei sind die Stahldorne 3 auf beiden Stahlplatten 1,2 so angeordnet, daß sie zueinander versetzt sind und in entsprechende Öffnungen 4 der jeweils gegenüberliegenden Stahlplatte 1,2 eingreifen können.
Auf den Rückseiten der beiden Stahlplatten 1,2 sind Vibratoren 5 angeordnet. Der Abstand der Stahlplatten 1,2 zueinander ist mittels eines hydraulischen Systems 6 veränderlich.
Die Lagerung der Stahlplatten 1,2 erfolgt über Dämpfungsglieder 7, die ebenfalls zwischen den krafteinleitenden und kraftaufnehmenden Elementen der Vorrichtung angeordnet sind.
Zum Zerstören eines Betonelementes 8 wird dieses zwischen die Stahlplatten 1,2 gestellt. Mittels des hydraulischen Systems 6 werden die Stahlplatten 1,2 mit den Stahldornen 3 gegen das Betonelement 8 gedruckt. Dabei erfährt das Betonelement 8 eine Biegung, die der Wölbung entspricht, die sich durch die unterschiedlich langen Stahldorne 3 ergibt. Dabei zerbricht das Betonelement 8. Durch den auf das Betonelement 8 ausgeübten Druck dringen die Stahldorne 3 in das Betonelement 8 ein.
Mittels der auf den Rückseiten der Stahlplatten 1,2 angeordneten Vibratoren 5 werden die Stahldorne 3 in Schwingung versetzt.
Dadurch wird das Eindringen der Stahldorne 3 in das Betonelement 8 erleichtert und gleichzeitig die Zerstörung des Betonelementes 8 beschleunigt.
Der Abstand zwischen den Stahlplatten 1,2 wird dabei weiter verringert, so daß die Stahldorne 3 in die entsprechenden Öffnungen 4 der jeweils gegenüberliegenden Stahlplatte 1,2 eingreifen. Je kleiner der Abstand zwischen den Stahlplatten 1,2 wird, um so gründlicher ist die Zerstörung des Betonelementes 8.
Nach dem Zerstören des Betonelementes 8 werden die Stahlplatten 1,2 in ihre Ausgangslage gebracht und die freiliegende Bewehrung sowie der Betonbruch werden entfernt.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum Zerstören von Betonelementen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei sich gegenüberstehende Stahlplatten (1, 2) auf ihrer gesamten Innenfläche unterschiedlich lange Stahldorne (3) besitzen, die ihrer Länge nach so angeordnet sind, daß auf der einen Stahlplatte (1) eine Wölbung nach außen oder eine konvexe Wölbung entsteht und auf der anderen Stahlplatte (2) eine entsprechende Wölbung nach innen oder eine entsprechende konkave Wölbung entsteht und daß auf den Rückseiten der Stahlplatten (1,2) Vibratoren (5) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahldorne (3) über die gesamte Innenfläche der Stahlplatten (1,2) in einem bestimmten Raster zueinander versetzt angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stahlplatten (1,2) Öffnungen (4) vorhanden sind, die den Stahldornen (3) der jeweils gegenüberstehenden Stahlplatte (1,2) entsprechen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Stahlplatten (1,2) mittels eines hydraulischen Systems (6) veränderlich ist.
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