DD263105A1 - Spritzwassergeschuetzte strahlerleuchte - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine spritzwassergeschuetzte Strahlerleuchte, die fuer Aussenanlagen und Innenraeume geeignet ist. Das Ziel der Erfindung besteht darin, den Fertigungs- und Montageaufwand zu senken und den Anwendungsbereich der Strahlerleuchten mit einfachen Mitteln zu erreichen. Dieses Ziel wird dadurch erreicht, dass das Strahlerleuchtengehaeuse aus einem stranggepressten Endlosprofil besteht, bzw. aus Segmenten dieses Profils zusammensetzbar ist, dessen Gehaeusemantel mit Anformungen, Nuten, einer Laengsprofilierung und einem Quetschprofil versehen ist. Im Innern ist eine Chassisebene vorgesehen, die die wesentlichen elektrischen Bauteile traegt und zur Lichtstrahlfokussierung axial verstellbar ist. Ein Spannring aus dem gleichen Endlosprofil dient zum Anpressen einer Scheibe. Die Verbindung von Strahlerleuchtengehaeuse und Spannring erfolgt durch Schrauben unter Zwischenschaltung einer Dichtung. Am Deckel ist eine dem Schutzgrad entsprechende Steckdose angeordnet. Zur Herstellung autonomer Steckdosenverteilungen kann ein Segment des stranggepressten Endlosprofils mit zwei Deckelungen mit Steckdosen versehen werden.
Description
Hierzu 2 Seite Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine spritzwassergeschützte Strahlerleuchte für Außenanlagen und Innenräume. Sie ist geeignet für vielfältige Beleuchtungsarten in privaten und öffentlichen Anlagen, z. B. für Sicherheitsbeleuchtung*, Wegebeleuchtung, Objektanleuchtung und Stimmungsbeleuchtung.
Es sind Strahlerleuchten mit einem hohlzylindrischen Gehäuse bekannt, über dessen oberen Ende ein die Lampenfassung tragender Boden angeordnet ist und in das von unten her ein Blendenring hineingreift, an dessen Außenfläche langgestreckte und in seiner Umfangsrichtung verlaufende federnde Halteelemente mit Rasten vorgesehen sind, denen jeweils an der Innenseite des Gehäuses Anschläge zum bajonettverschlußartigen Einrasten des Blendenringes zugeordnet sind. Beide Teile, sowohl der Sockelboden als auch der Blendenring sind mit einem Randwulst versehen, der den benachbarten, eine Ringdichtung aufweisenden Stirnrad des z. B. von einem Rohr gebildeten Gehäuses nach außen übergreift. An der dem Randwulst gegenüberliegenden Seite ist der Blendenring mit einer gegenüber diesem Stirnende zurückgesetzten und sich nach innen erstreckenden Auflagerand für eine nach außen abdichtbare lichtdurchlässige Scheibe versehen.
Eine Strahlerleuchte dieser Art ist durch das DE-GM 7236536 bekannt geworden. Der als Schmuckkörper ausgebildete zylindrische Blendenring, der aus dem Gehäuse herausragt, ist am unteren Stirnende offen.
Außerdem wird der die Lampenfassung tragende Boden lediglich von einem U-förmig gebogenen Bügel gebildet, dessen freie Schenkelenden innen am Kopfrand des Gehäuses ebenfalls höhenverstellbar gelagert werden und dessen Steg die Lampenfassung mit der nur teilweise vom Gehäuse geschützten Glühlampe aufweist.
Eine derartig ausgebildete Strahlerleuchte ist weder spritzwasserdicht noch staubdicht abgeschlossen. Sie kann daher nur als dekorative Innenleuchte verwendet werden. Außerdem ist diese bekannte Strahlerleuchte baulich vielteilig und bedingt dementsprechend hohe Herstellungs- und Montagekosten.
In dem DE-GM 7215155 ist ebenfalls eine Strahlerleuchte dargestellt und beschrieben, die zwar gegenüber der zuvor erläuterten Strahlerleuchte im Aufbau und Zusammenbau einfacher ausgebildet ist. Das zylindrische Gehäuse weist am Kopfende jedoch einen durchbrochenen Sockelboden und am gegenüberliegenden Endbereich einen nach unten offenen und sich in das Gehäuse erstreckenden Reflektor auf. Durch Verdrehen einer besonderen Verstellvorrichtung wird der Reflektor axial nach oben verschoben und dadurch der Sockelboden und zugleich der Reflektor in axialer Richtung mit dem Gehäuse der Strahlerleuchte verspannt, wobei der Eindruck eines durchgehenden gegebenenfalls zylindrischen Körpers entsteht, wenn der Sockelboden, Gehäuse und Reflektorflansch gleichfarbig ausgebildet sind. Auch bei dieser bekannten Strahlerleuchte ist jedoch die Glühlampe weder gegen Spritzwasser noch gegen Staub geschützt, so daß sie ebenfalls nicht zur Verwendung als Außenleuchte geeignet
Bei den spritzwassergeschützten Strahlerleuchten ist der typische Aufbau gekennzeichnet durch eine stark zergliederte Gehäusekonstruktion mit z. B. Absetzen, Rippen, Nuten, Gewinde, Hinterschneidungen und Befestigungsmitteln.
Derartig komplizierte Formen für Gehäuse werden vorzugsweise in Umformverfahren mit aufwendiger nachträglicher Bearbeitung hergestellt.
Die konstruktiv festen Abmessungen beschränken den Einsatz auf einen Lichtquellentyp und lassen den Einbau von zusätzlichen Baugruppen, wie z. B. Transformatoren nicht zu.
Die Befestigung der Strahlerleuchten erfordert eine Ausrichtbarkeit, die bekannterweise durch anmontierte Reibgelenke oder formschlüssige Gelenke erreicht wird. Typische Vertreter der Gelenke sind Gabelgelenke, Kugelgelenke, Rohrreibgelenke (Schwanenhals) u.a., die durch viele Einzelteile gekennzeichnet sind. Die Befestigung der Gelenke kann in unterschiedlichster Form erfolgen, wie durch Klemmen, Schrauben, Zwicken und Stecken. Entblendungen bzw. Lichtleiteinrichtungen können nur durch zusätzliche Befestigungsmittel angebracht werden.
Mit dem komplizierten vielgliedrigen Aufbau der bekannten Strahlerleuchte ist ein hoher Fertigungs- und Montageaufwand verbunden.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, den Fertigungs- und Montageaufwand bei Strahlerleuchten zu senken und den Anwendungsbereich der Strahlerleuchten mit einfachen Mitteln und Maßnahmen zu erweitern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine spritzwassergeschützte Strahlerleuchte zu entwickeln, die bei einer kompakten Bauweise den Einbau unterschiedlichster Technik, wie unterschiedliche Lichtquellen, Lichtleiteinrichtungen, Filter u.a. Zusatzeinrichtungen und vielfältige Beleuchtungsaufgaben in privaten und öffentlichen Anlagen, wie Sicherheitsbeleuchtung, Wegebeleuchtung, Objektanleuchtung und Stimmungsbeleuchtung zu ermöglichen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das für die verschiedensten Einsatzzwecke und für den Einbau unterschiedlichster Technik anpaßbare Strahlerleuchtengehäuse aus einem stranggepreßten Endlosprofil besteht bzw. aus Segmenten dieses Profils zusammensetzbar ist, dessen Gehäusemantel zum axialen Zusammenhalt der Segmente und zur Befestigung des Deckels und der Scheibe dienende Anformungen mit Bohrungen bzw. offene Bohrungen aufweist, mit Nuten zur definierten Befestigung von Lichtleiteinrichtungen oder Entblendungen und mit einem Quetschprofil zur Befestigung und Ausrichtung der Strahlerleuchte sowie mit einer Längsprofilierung versehen ist. Im Innern des Strahlerleuchtengehäuses ist eine
in die Nuten einschiebbare Chassisebene vorgesehen, die die zu einer Baueinheit zusammengefaßten wichtigsten elektrischen Bauelemente, wie Vorschaltgerät und Hitzeschild, Lampensockel einschließlich Lampe trägt und die zum Zwecke der Fokussierung des Lichtstrahls durch eine Verstelleinrichtung in axialer Richtung verschiebbar ist. An das Strahlerleuchtengehäuse ist auf der Lichtaustrittseite eine Scheibe über einen aus dem gleichen stranggepreßten Endlosprofil wie das Strahlerleuchtengehäuse hergestellten Spannring unter Zwischenschaltung einer Dichtung mittels Schrauben anpreßbar vorgesehen.
Das Hitzeschild dient dabei aus Wärmegründen zur Unterkammerung des Gehäuses.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Strahlergehäuse durch beliebig axial einordenbare Zwischenebenen ergänzbar ausgebildet.
Dabei kann das stranggepreßte Endlosprofil einen rohrförmigen Querschnitt aufweisen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Reflektor in seiner spielfreien Lage durch eine sich am Hitzeschild abstützenden vorgespannten Druckfeder fixierbar ist. Anstelle des Reflektors kann dabei auch eine Reflektorlampe vorgesehen
Weiterhin ist der Deckel mit einer Dichtung durch Schrauben am Strahlerleuchtengehäuse befestigt und trägt eine abgedichtete Kabeleinführung für eine elektrische Zuleitung. An dem Deckel kann weiterhin auch eine Steckdose angeordnet werden, die den entsprechenden Schutzgrad aufweist und eine einfache Verschaltung von Leuchtenreihen ermöglicht. Das Endlosprofil kann in diesem Zusammenhang auch mit zwei Deckelungen mit Steckdosen versehen sein.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann in dem Fall, wenn keine Fokussierung des Lichtstrahles durch die Chassisebene stattfinden soll, diese Chassisebene direkt am Deckel befestigt sein. In diesem Falle ist auch keine Verstelleinrichtung vorgesehen.
Die Erfindung besteht ferner noch darin, daß am Strahlerleuchtengehäuse ein Biegegelenk angeordnet ist, dessen Befestigung mittels der Verquetschung des Quetschprofiles erfolgt oder an diesem mit anderen geeigneten Befestigungsmitteln realisiert werden kann. Die Vorteile der so ausgebildeten Strahlerleuchte sind vielfältiger Art.
Die Strahlerleuchte kann die verschiedensten Beleuchtungsaufgaben in privaten und öffentlichen Anlagen, z. B. für Sicherheitsbeleuchtung, Wegebeleuchtung, Objektanleuchtung und Stimmungsbeleuchtung übernehmen.
Aus der Forderung der vielfältigen Einsetzbarkeit resultiert eine Strahlerleuchte in kompakter spritzwassergeschützter Bauweise, die sich dadurch auszeichnet, daß unterschiedlichste Lichtquellen, Befestigungsarten, Lichtleiteinrichtungen, Filter u.a.
Zusatzeinrichtungen zum Einsatz kommen können.
Die Strahlerleuchte kann darüber hinaus in einfachster Technologie herstellbar sein, d. h., daß mit geringstem Fertigungsaufwand die Komplettmontage erfolgen kann. Dazu gehört auch das Lichtleitsystem, gegebenenfalls eine Fokussierung des Lichtstrahls und die Vorrichtung zur Befestigung und Ausrichtung des Leuchtengehäuses.
Das Biegegelenk, das hierzu dient, nutzt die plastische Verformbarkeit von Werkstoffen aus und ist äußerst ökonomisch herstellbar. Es wird daher der Forderung nach Angemessenheit bei höchster Einfachheit und Lebensdauer unter Feuchtigkeitseinwirkung gerecht.
Die Erfindung wird anhand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: eine Stirnansicht des erfindungsgemäßen stranggepreßten Endlosprofils Fig. 2: einen Längsschnitt der Strahlerleuchte unter Anwendung des Endlosprofils nach Fig. 1
Nach der Erfindung besteht das Strahlerleuchtengehäuse 3 aus einem stranggepreßten Endlosprofil. Es kann dabei aus Segmenten dieses Endlosprofils zusammengesetzt sein. Die Segmente werden durch Trennschnitte vom Endlosprofil, das rohrförmig sein kann, hergestellt und besitzen ebene Stirnflächen.
Das Strahlerleuchtengehäuse 3 kann ergänzt werden durch beliebig axial einordenbare Zwischenebenen, die eine Untergliederung des Strahlerleuchtengehäuses 3 in hermetisch voneinander getrennte Räume ermöglichen.
Dadurch ist eine modulare Bauweise möglich, die die Anwendung der Strahlerleuchte für die verschiedensten Einsatzzwecke und den Einbau unterschiedlichster Technik ermöglicht.
Der Gehäusemantel 1 des stranggepreßten Endlosprofils weist zum axialen Zusammenhalt der Segmente und zur Befestigung eines Deckels 11 und einer lichtdurchlässigen Scheibe 4 dienende Anformungen 1 a mit Bohrungen auf.
Weiterhin ist der Gehäusemantel 1 mit Nuten 1 b zur definierten Befestigung von Lichtleichteinrichtungen 19 oder Entblendungen, mit einem Quetschprofil 1 c, das zur Befestigung und Ausrichtung der Strahlerleuchte dient sowie mit einer Längsprofilierung 1 d versehen.
Die Verspannung der Einzelteile kann durch Zuganker, Stehbolzen, Schrauben oder andere geeignete Mittel erfolgen.
Auf der Lichtaustrittsseite wird die lichtdurchlässige Scheibe 4 über einen Spannring 2 mit Hilfe von Schrauben 15 an das Strahlerleuchtengehäuse 3 gepreßt, wobei durch die Dichtung 14 Dichtheit erreicht wird. Der Spannring 2 ist ebenso wie das Strahlerleuchtengehäuse 3 durch einen Trennschnitt vom stranggepreßten Endlosprofil hergestellt. Die Bohrungen für die Durchführung der Schrauben 15 wird erweitert und im Strahlerleuchtengehäuse 3 mit Gewinde versehen.
Wie bereits ausgeführt, können in die Nuten 1 b des Spannringes 2 nach Bedarf Lichtleiteinrichtungen 19 oder Entblendungen eingeschoben werden. Diese können leicht abgenommen werden, ohne die Strahlerleuchte zu demontieren oder Werkzeuge zu benutzen, um die Scheibe 4 reinigen zu können.
Unmittelbar hinter der Scheibe 4 ist ein Reflektor 5 angeordnet. Seine spielfreie Lage ist fixiert durch die Kraft einer vorgespannten Druckfeder 17. Wahlweise ist die Lagefixierung auch mit Formschluß durch Ve;Quetschungen der Nuten 1 b möglich. Anstelle des Reflektors 5 kann auch eine Reflektorlampe vorgesehen sein.
Im Innern der Strahlerleuchte istweiterhin eine Chassisebene 9 vorgesehen, die in die Nuten 1 b des Strahlerleuchtengehäuses3 eingeschoben wird. Diese ist komplettiert mit einem Vorschaltgerät 10, einem Hitzeschild 8, einem Lampensockel 7 einschließlich einer Lampe 6. Durch das Hitzeschild 8 wird die Gegenkraft der Druckfeder 17 aufgenommen und das Vorschaltgerät 10 vor Überhitzung geschützt. Durch den geschlossenen Aufbau der elektrischen Bauelemente auf der Chassisebene 9 wird eine zweckmäßige Vormontage und Servicefreundlichkeit erreicht.
Weiterhin wird durch die axiale Chassis-Relatiwerschiebung zum an der Scheibe 4fest anliegenden Reflektor 5 die Fokussierung des Lichtstrahls möglich. Dieses wird konstruktiv durch eine Verstelleinrichtung 13 erreicht, die am Deckel 11 angebracht ist. Auf die Möglichkeit der Lichtstrahlfokussierung kann auch verzichtet werden durch Wegfall der Verstelleinrichtung 13. Die Lage der Lampe 6 zum Reflektor 5 wird dann mit der Montage festgelegt.
Die Befestigung der Chassisebene 9 kann über die Nuten 1b, die die axiale Verschiebbarkeit in Richtung Reflektor 5 begrenzt oder am Deckel 11 erfolgen.
Der Deckel 11 ist unter Zwischenlage einer Dichtung 14 mittels der Schrauben 15 am Strahlerleuchtengehäuse 3 befestigt und trägt eine abgedichtete Kabeleinführung 12 für eine elektrische Zuleitung 18.
Weiterhin kann in dem Deckel 11 nach einer weiteren nicht dargestellten Ausführung eine vorzugsweise dem Schutzgrad entsprechende Steckdose zur einfachen Verschaltung von Leuchtenreihen installiert werden. Durch den Einsatz des stranggepreßten Endlosprofils in Verbindung mit zwei Deckelungen mit Steckdosen sind autonome Steckdosenverteilungen herstellbar.
Der komplett montierte Leuchtenkörper der Strahlerleuchte ist mitHilfe eines Biegegelenkes 16 beliebig ausrichtbar. Die Befestigung des Biegegelenkes 16 am Strahlerleuchtengehäuse 3 wird über eine Verquetschung 1e oder durch zusätzliche Befestigungsmittel, wie Schrauben oder Splinte am Quetschprofil 1 c erreicht Für den Einsatz von selbstschneidenden Schrauben können die Anformungen 1a mit Bohrungen als offene Bohrungen ausgeführt werden.
Ein integrierte Einbau der Strahlerleuchte, z. B. in Zimmerdecken oder geschlossenen Geräten wird durch die Nutzung der Hinterschneidungen ermöglicht, die bei der Einfügung von Zwischenebenen entsprechender Dicke im Zusammenhang mit der Außenkontur des Strahlerleuchtengehäuses 3 entstehen. Eine Hinterschneidung 20 entsteht immer zwischen dem Strahlerleuchtengehäuse 3 und dem Spannring 2 zum Spannen der Scheibe 4. Sie dient im Zusammenwirken mit einem entsprechenden Ausschnitt, z. B. in der Zwischendecke oder in der Gerätewand dem leichten Leuchtenein- bzw. -ausbau über das „Bajonettprinzip".
Claims (13)
1. Spritzwassergeschützte Strahlerleuchte für Außenanlagen und Innenräume mit einem hohlzylindrischen Gehäuse, in dessen Innenraum sämtliche Funktionsteile, wie Lampe, Reflektor, Scheibe, Hitzeschild usw. untergebracht sind, wobei das Gehäuse am Kopfende einen Deckel und am gegenüberliegenden Endbereich einen nach unten offenen Reflektor mit davor angeordneter Scheibe aufweist und die spritzwassergeschützte Ausführung durch die Anordnung von Dichtungen in den Endbereichen gewährleistet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das für die verschiedensten Einsatzzwecke und für den Einbau unterschiedlichster Technik anpaßbare Strahlerleuchtengehäuse (3) aus einem stranggepreßten Endlosprofil besteht und aus Segmenten dieses Profils zusammensetzbar ist, dessen Gehäusemantel (1) zum axialen Zusammenhalt der Segmente und zur Befestigung des Deckels (11) und der Scheibe (4) dienende Anformungen (1 a) mit Bohrungen aufweist, mit Nuten (1 b) zur definierten Befestigung von Lichtleiteinrichtungen (19) oder Entblendungen und mit einem Quetschprofil (1 c) zur Befestigung der Strahlerleuchte sowie mit einer Längsprofilierung (1 d) versehen ist und im Innern des Strahlerleuchtengehäuses
(3) eine in die Nuten (1 b) einschiebbare und die zu einer geschlossenen Baugruppe zusammengefaßten elektrischen Bauteile tragende Chassisebene (9) vorgesehen ist, die zum Zwecke der Fokussierung des Lichtstrahls durch eine Verstelleinrichtung (13) in axialer Richtung verschiebbar ist, wobei an das Strahlerleuchtengehäuse (3) auf der Lichtaustrittsseite eine Scheibe
(4) über einen aus dem gleichen stranggepreßten Endlosprofil wie das Strahlerleuchtengehäuse hergestellter Spannring (2) unter Zwischenschaltung einer Dichtung (14) mittels Schrauben (15) anpreßbar vorgesehen ist.
2. Spritzwassergeschützte Strahlerleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Strahlerleuchtengehäuse (3) durch beliebig axial einordenbare Zwischenebenen ergänzbar ist.
3. Spritzwassergeschützte Strahlerleuchte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das stranggepreßte Endlosprofil einen rohrförmigen Querschnitt aufweist.
4. Spritzwassergeschützte Strahlerleuchte nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (5) in seiner spielfreien Lage durch eine sich am Hitzeschild (8) abstützenden vorgespannte Druckfeder (17) fixierbar ist.
5. Spritzwassergeschützte Strahlerleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (11) mit einer Dichtung (14) durch Schrauben (15) am Strahlerleuchtengehäuse (3) befestigt ist und eine abgedichtete Kabeleinführung (12) trägt.
6. Spritzwassergeschützte Strahlerleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Chassisebene (9) am Deckel (11) befestigt ist.
7. Spritzwassergeschützte Strahlerleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Strahlerleuchtengehäuse (3) mittels einer Verquetschung (1 e) des Quetsch prof ils (1 c) ein Biegegelenk (16) angeordnet ist.
8. Spritzwassergeschützte Strahlerleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle von Reflektoren (5) Reflektorlampen vorgesehen sind.
9. Spritzwassergeschützte Strahlerleuchte nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Deckel (11) eine dem Schutzgrad entsprechende Steckdose angeordnet ist.
10. Spritzwassergeschützte Strahlerleuchte nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Einsatz des stranggepreßten Endlosprofils in Verbindung mit zwei Deckelungen mit Steckdosen autonome Steckdosenverteilungen herstellbar sind.
11. Spritzwassergeschützte Strahlerleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Einsatz von selbstschneidenden Schrauben anstelle der Anformungen (1 a) mit Bohrungen offene Bohrungen vorgesehen sind.
12. Spritzwassergeschützte Strahlerleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Einsatz von selbstschneidenden Schrauben die Nuten (1 b) als offene Bohrungen ausgebildet sind.
13. Spritzwassergeschützte Strahlerleuchte nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Biegegelenk (16) am Quetschprofil (1 c) mittels zusätzlicher Mittel, wie Schrauben oder Splinte befestigt ist.
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| WP12 | As result of examination under paragraph 12 erstrg. patent revoked |