DD263135A1 - Buerstenfeuermessanordnung - Google Patents
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Abstract
Die Buerstenfeuermessanordnung dient der Pruefung von Kommutatormaschinen in der Einlaufphase oder auch zur Beurteilung des Verschleissverhaltens. Die aus der Kettenschaltung eines Regelverstaerkers, eines Gleichrichters, eines Begrenzers, eines Integrierers, eines Komparators und einer Auswerte- und Anzeigeeinrichtung bestehende Messanordnung wird mit der Ankerspannung des Prueflings beaufschlagt, selektiert die das Buerstenfeuer kennzeichnenden energiereichen Impulsspannungen aus dem Spektrum der Ankerspannung heraus und bringt die Parameter Impulshoehe und Brenndauer der Impulsspannungen zur Anzeige.
Description
Zwischen Bürsten und Kommutatorlamellen entstehen als Folge der Spannungsinduktion Kurzschlußströme, die im Moment der Kontakttrennung wegen der Größe ihres Betrags zu Lichtbögen führen.
Außerdem entstehen bei Stromübergang zwischen Bürsten und Lamellen durch Kontaktpunktüberlastung energieschwächere Kurzbögen, die im allgemeinen nicht an der Bürstenablaufkante sichtbar sind. Die Lichtbogenspannungen überlagern sich der Ankerspannung, die aus der Ankergrundspannung und der durch die Nutung des Magnetkreises hervorgerufenen Nutspannung besteht. Ankergrund- und Ankernutspannungen sind in ihrer Größe maschinenabhängig. Zur Beurteilung des Bürstenfeuers sind Lösungen bekannt, die die Ankerspannung bzw. dem Ankerstrom überlagerten Bürstenfeuerimpulse erfassen und auswerten.
In der DE-OS 3528607 werden drei Kriterien für die Selektion der Bürstenfeuerimpulse aus dem der Ankerspannung überlagerten Störspannungspegel benutzt. Es sind dies die Mindestamplitude des Störspannungspegels, die Mindeststeilheit der Vorderflanke der im Störspannungspegel auftretenden Impulse und deren Impulsdauer.
Mit Hilfe eines Pegelreglers wird das Eingangsmeßsignal auf konstanten Maximalwert geregelt. Die Auswertung der Kriterien des Störspannungspegelsführtzu einem Signal, das in einem Flipflop zwischengespeichert wird und die Lichtbogenbrenndauer charakterisiert.
Der Nachteil dieser Lösung ist, daß die bei fehlerhaften Motoren auftretenden Impulse großer Amplitude und Länge, die in der Größenordnung der Ankernutspannung liegt (z. B. Rundumfeuer) in diesem Kriterium verkleinert werden und so als auf einen Fehler hinweisend nicht erkennbar sind. Die Erkennung der Rückflanke der Bürstenfeuerimpulse auf Grund der unterschiedlichen Impulsformung (teilweise sehr flacher Flankenabfall) ist nicht immer eindeutig. Des weiteren werden die energeischwachen Kurzlichtbögen mit ausgewertet, sofern sie die vorgegebenen Kriterien erfüllen. Da sie in großer Zahl auftreten können, ergeben sich Fehlbewertungen, wodurch die Meßwertanzeige der tatsächlichen Bürstenfeuerintensität nicht zugeordnet werden kann.
Die Erfindung bezweckt die objektive Beurteilung der Bürstenfeuerintensität bei Kommutatormaschinen, insbesondere bei der Stückprüfung im Produktionsprozeß, mittels einer von der Erwärmung des Prüflings unabhängigen Meßwertermittlung.
Es ist Aufgabe der Erfindung, Bürstenfeuerimpulse mit einem bestimmten Mindestenergiegehalt aus der Ankerspannung von Kommutatormaschinen zu selektieren.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst, indem zwischen einem Regelverstärker als Eingang und einer Auswerte-und Anzeigeeinrichtung eine Kettenschaltung angeordnet ist, die aus einem Gleichrichter, einem Begrenzer, einem Integrierer und einem Komparator besteht.
Das aus der Ankerspannung gewonnene Meßsignal, das aus der Ankernutspannung und überlagerten Bürstenfeuerimpulsen besteht, wird dem Regelverstärker zugeführt, der den Mittelwert der Eingangsspannung konstant hält. Das so aufbereitete Signal wird gleichgerichtet. Der Begrenzer wirkt als Amplitudendetektor und trennt die Ankernutspannung vom Meßsignal ab. Die verbleibenden Impulse, die somit bereits dem Bürstenfeuer proportional sind, werden dem Integrierverstärker und anschließend einem Komparator zugeführt. Diese Baugruppen erzeugen Impulse konstanter Höhe mit einer der Impulsfläche proportionalen Breite. Damit werden die von der energieschwachen Kurzlichtbögen herrührenden Meßimpulse unterdrückt, da die aus der Integrierbaugruppe kommenden Impulse den eingestellten Schwellwert am Komparator nicht überschreiten. Der Auswerte- und Anzeigeeinrichtung weren damit nur die zwischen Bürsten und Lamellen bei Unterbrechung der Spulenkurzschlußströme entstehenden Spannungsimpulse zugeführt, die durch Kontakttrennung den Einlaufzustand repräsentieren. Die Breite dieser Spannungsimpulse wird in der Auswerte- und Anzeigeeinrichtung als Kennzeichen der Bürstenintensität aufbereitet.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lösung dient der Ermittlung der Bürstenfeuerintensität von • Universalmotoren bei Wechselspannungsbetrieb.
Die Bürstenfeuermeß. nordnung nach der Erfindung besteht aus einem Regelverstärker, dem über einen Übertrager die Ankerspannung des Motors zugeführt wird, einem Gleichrichter, einem Begrenzer, einer Integrierbaugruppe, einem Komparator und einer Auswerte- und Anzeigeeinrichtung, die sämtlich zu einer Kettenschaltung vereinigt sind.
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Der Regelverstärker hält die Meßspannung auf einem konstanten Mittelwert, wodurch der Anstieg der Meßspannung infolge der Erwärmung des Motors auf die nachfolgende Auswertung keinen Einfluß hat. Die geregelte Meßspannung wird gleichgerichtet und dem Begrenzer zugeführt. Dieser sperrt die Ankernutspannung, die im Meßsignal enthalten ist, so daß am Ausgang des Begrenzers ausschließlich die Spannungsimpulse anliegen, die zur Ermittlung der Bürstenfeuerintensität dienen. Die Meßimpulse gelangen zu der Integrierverstärkerbaugruppe und anschließend zu dem Komparator. Diese Baugruppen bereiten die Meßimpulse derart auf, daß Impulse mit konstanter Amplitude und variabler, dem Energiegehalt des Bürstenfeuers entsprechender Breite entstehen. Die Schaltschwelle des Komparators wird vorteiihafterweise auf einen Wert eingestellt, der sichert, daß die von den energieschwachen Kurzlichtbögen herrührenden Meßimpulse unterdrückt werden. In der Auswerteeinrichtung werden durch eine digitale Impulstastverhältnisbildung die am Komparatorausgang letztlich anliegenden, das Bürstenfeuer, das den Einlaufzustand kennzeichnet, charakterisierenden Meßimpulse ausgewertet. Die die Bürstenfeuerintensität darstellenden Parameter Impulshöhe und Brenndauer, die das Impulstastverhältnis bestimmen, kommen zur Anzeige, wobei ebenso eine stückbezogene Speicherung der Werte erfolgen kann. Die Meßzeit ist dabei vorgegeben, so daß eine Auswertung von Impulsen einer Vielzahl von Ankernutspannungshalbwellen erfolgt.
Claims (1)
- Bürstenfeuermeßanordnung für Kommutatormaschinen mit eine Auswerte- und Anzeigeeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Regelverstärker am Eingang und der Auswerte- und Anzeigeeinrichtung eine Kettenschaltung angeordnet ist, die aus einem Gleichrichter, einem Begrenzer, einem Integriererverstärker und einem Komparator besteht.Anwendungsgebiet der ErfindungDie Erfindung betrifft die Prüfung von Kommutatormaschinen, insbesondere während der Einlaufphase und zur Beurteilung des Verschleißverhaltens hinsichtlich des Einlaufzustandes und der Funktionstüchtigkeit der Gleitkontakte.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD30542587A DD263135B1 (de) | 1987-07-28 | 1987-07-28 | Buerstenfeuermessanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD30542587A DD263135B1 (de) | 1987-07-28 | 1987-07-28 | Buerstenfeuermessanordnung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD263135A1 true DD263135A1 (de) | 1988-12-21 |
| DD263135B1 DD263135B1 (de) | 1992-11-19 |
Family
ID=5591106
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD30542587A DD263135B1 (de) | 1987-07-28 | 1987-07-28 | Buerstenfeuermessanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD263135B1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1991006872A1 (de) * | 1989-10-24 | 1991-05-16 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren zum prüfen von generatoren |
-
1987
- 1987-07-28 DD DD30542587A patent/DD263135B1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1991006872A1 (de) * | 1989-10-24 | 1991-05-16 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren zum prüfen von generatoren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD263135B1 (de) | 1992-11-19 |
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