DD263726A1 - Einrichtung zum positionieren von bewegbaren maschinenteilen - Google Patents

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DD263726A1
DD263726A1 DD30302287A DD30302287A DD263726A1 DD 263726 A1 DD263726 A1 DD 263726A1 DD 30302287 A DD30302287 A DD 30302287A DD 30302287 A DD30302287 A DD 30302287A DD 263726 A1 DD263726 A1 DD 263726A1
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German Democratic Republic
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shift rod
machine
movable machine
machine part
measuring system
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Application number
DD30302287A
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English (en)
Inventor
Juergen Feist
Alfred Heymann
Original Assignee
Saalfeld Werkzeugmaschinen
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Positionieren von bewegbaren Maschinenteilen. Das Anwendungsgebiet der Erfindung bezieht sich auf automatisch arbeitende Werkzeugmaschinen mit hydraulischen Antrieben, speziell auf Bohrmaschinen und Bohreinheiten. An einem bewegbaren Maschinenteil, beispielsweise einem Spindelstock, ist eine Klemmeinrichtung mit einem Elektromagneten angebracht. Parallel zur Bewegungsrichtung des Spindelstockes sind ein Wegmesssystem und eine Schaltstange am Maschinenstaender befestigt. Nach Erreichen des eingestellten Masses durch das Wegmesssystem, wird der Elektromagnet betaetigt und die Schaltstange geklemmt. Durch die Klemmung wird die Schaltstange verschoben und oeffnet das Fuehlerventil und der auf das verschiebbare Maschinenteil anstehende Druck faellt bis zum Druckausgleich ab.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnunr c
Anwendungsgebiet der Erfindung
Das Anwendungsgebiet der Erfindung bezieht sich auf automatisch arbeitende Werkzeugmaschine:", mit hydraulischen Antrieben. Als spezielles Anwendungsgebiet kommer! Rohrmaschinen und Bohreinheiten in Betracht.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Nach DE-OS 2631705 ist eine Einrichtung bekannt, bei der durch einen Schrittschaltmotor über einen Steuermechanismus, der aus einer Stellspindel und einem Hebel besteht, ein Hydraulikventil betätigt wird, das die 'Kolbenbewegung steuert. Nachteilig dabei ist der hohe Fertigungsaufwand und die Einschränkung der Eilvorschubgeschwindigkeit durch den Spindelantrieb.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist eine kleinbauende einfache Schalteinrichtung zur Durchführung genauer Positionierungen bei geringem Aufwand.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die in der Charakteristik der bekannten technischen Lösung beschriebenen Mängel lassen sich darauf zurückführen, daß für die Verstellung eine Reihe von Maschinenteilen wie Vorstellspindel, Stellantrieb und Lagerung mit großen Genauigkeiten benötigt werden und die die Maximalgeschwindigkeit durch die Verstellspindel begrenzen.
Um die Ursachen zu beseitigen, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, mit der beüebig oft und unabhängig von der Reihenfolge unterschiedliche Bohrtiefen genau positioniert werden können.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß eine Schaltstange parallel zu einem Maschinenteil und einem Wegmeßsystem an einem Maschinenständei angeordnet ist und mit einem Fühlerventii in Verbindung steht, dem eine gesteuerte Zylinderleitung und eine Abflußleitung zugeordnet sii.d und das Maschinenteil einen Haltearm neben der an dem Maschinenständer angeordneten Schaltstange aufweist, an dem eine prismatische Aufnahme mit einer Wippe und einem Elektromagneten befestigt ist.
Ausführungsbeispiel
In den Zeichnungen sind im Schnitt dargestellt:
Fig. 1: Eine Positioniereinrichtung schematisch dargestellt Fig.2: Schnitt A-A nach Fig. 1.
An einem Maschinenständer 1 ist ein Kolben 2 befestigt, auf demein Maschinenteil 3 verschiebbar gelag-.-~i ist. Ein an dem Maschinenteil 3 befestigter Haltearm 4 besitzt eine prismatische Aufnahme 5, durch die sich eine Schaltstange 6 bewegt. Die Schaltstange 6 ist in zwei am Maschinenständer 1 befestigte Lager 7 parallel zum Maschinenteil 3 verschiebbar aufgenommen und hat an den Enden Anschläge 8. Zwischen dem oberen Lager 7 und dem Ansclag 8 befindet sich auf der Schaltstange 6 eine Druckfeder 9, während am unteren Ende dor Schaltstange 6 ein Fühlerventil 10 anliegt. An dem Haltearm 4 neben der Aufnahme 5 ist ein Lagerbock 11 befestigt, in dem eine Wippe 12 um einen Bolzen '/3 schwenkbar gelagert ist. Entgegengesetzt zur Spannseite hat die Wippe 12 eine Aussparung 14, in der eine Druckfeder 15 aufgenommen wird. Der Druckfeder 15 ist 6in Stößel t geführt wird. Parallel zur Schaltstange 6 ist ein Wegmeßsystem 18 am '/laschinenständer 1 angeordnet. Der Kolben 2 besitzt gesteuerte Zylinderleitungen 19 und 20.. wobei die 7ylinderleitung 20 bis zum Fühlerventil 10 reicht, an das sich eine Abflußleitung 21 anschließt.
Entsprechend der eingegebenen Position wird beim Einfahren des Wegmeßsystems 18 in dieselbe ein Signal an die nichidargestellte Maschinensteuerung gegeben, die den Elektromagneten 17 betätigt. Der Elektromagnet 17 drückt mit dem Stößel 16 auf die einstellbare Druckfeder 15 und klemmt durch die Wippe 12 die Schaltstange 6 in der Aufnahme 5. Dadurch wird die Schaltstange 6 mit dem bewegbaren Maschinenteil 3 verbunden und bewegt sich mit diesem in Richtung Fühlerventil 10. Da das Fühlerventil 10 an der Schaltstange 6 anliegt, wird dieses wegabhängig geöffnet und der anstehende Druck auf dem verschiebbaren Maschinenteil 3 und der gesteuerten Zylinderleitung 20 baut sich ab, indem das Hydrauliköi in die Abfliißleitung 21 fließt. Damit erfolgt die genaue Positionierung des bewegbaren Maschinenteils 3. Vor dem Anfahren einer neuen Position wird der Elektromagnet 3 abgeschaltet und der Stößel 16 geht In seine Ausgangslage zurück, wodurch die Wippe 12 die Scholtstange 7 freigibt.

Claims (2)

1. Einrichtung zum Positionieren von Bewegbaren Maschinenteilen an Werkzeugmaschinen durch lineare, hydraulische Antriebe, insbesondere an Mehrspindelbohrmaschine^ gekennzeichnet dadurch, daß eine Sclialtstange (6) parallel zu einem Maschinenteil (3) und einem Wegmeßsystem (18) an einem Maschinenständer (1) angeordnet ist und mit einem Fühlerventil (10) in Verbindung steht, dem eine gesteuerte Zylinderleitung (19; 20) und eine Abflußleitung (21) zugeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Maschinenteil (3) einen Haltearm (4) neben der an dem Maschinenständor (1) angeordneten Schaltstange (6) aufweist, an dem eine prismatische Aufnahme (5) mit einer Wippe (12) und einem Elektromagneten (17) befestigt ist.
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