DD264141A5 - Verfahren zum zerlegen von fischen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

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DD264141A5 DD87307218A DD30721887A DD264141A5 DD 264141 A5 DD264141 A5 DD 264141A5 DD 87307218 A DD87307218 A DD 87307218A DD 30721887 A DD30721887 A DD 30721887A DD 264141 A5 DD264141 A5 DD 264141A5
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zerlegen von Fischen und eine Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens. Bei dem Verfahren zum Zerlegen eines Fisches, insbesondere eines Haifisches, wird der Fisch flach auf dem Bauch liegend und mit dem Kopf nach vorn am Einlass der Anlage positioniert und in Hoehe der Augen ergriffen, um ihn in einem ersten Zeitabschnitt zunaechst zu einer Vorbereitungsstation und dann in einem zweiten Zeitabschnitt zu einer Verarbeitungsstation zu bringen. In der Vorbereitungsstation werden die Flossen abgeschnitten, die Haut hinter dem Kopf zum Zerlegen des Fisches eingeschnitten, der Bauch aufgeschlitzt und die Eingeweide herausgenommen. In der Verarbeitungsstation werden der Kopf und der Schwanz gleichzeitig abgeschnitten. Die Laenge des Fisches wird beim Transport vom Einlass zur Vorbereitungsstation ermittelt, und der Fisch wird waehrend seines Transports von der Vorbereitungsstation zur Verarbeitungsstation zerlegt. Der Fisch wird am Einlass ueber eine Transportkette mit Hilfe von Dornen positioniert. In der Verarbeitungsstation werden der Kopf und der Schwanz vom Rest des Koerpers des Fisches abgetrennt. Die Anlage zur Durchfuehrung des Verfahrens enthaelt Klemm-, Schneid- und Greiforgane (17). Fig. 3

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Zerlegen von Fischen, insbesondere Haifischen und eine Vorrichtung zu dessen Durchführung.
Das erfindungsgemäße Behandlungsverfahren findet insbesondere bei Haifischarten und bei Fischen Anwendung, die allgemein unter dem Namen Dornfische bekannt sind und die man gewöhnlich im Mittelmeer und im Atlantischen Ozean antrifft.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Die Behandlung dieser Fischarten erfolgt meistens mit der Hand und ihre Zerlegung, ist extrem schwierig und aufwendig.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zum Zerlegen von Fischen sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Verfügung zu stellen, womit die Fische schnell und zuverlässig zerlögt werden können.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Zerlegen von Fischen, insbesondere Haifischen und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen, womit der aufwendige Zerkleinorungsvorgang, das Entfernen des Kopfes, der Eingeweide sowie des Schwanzes mechanisch vorgenommen wird. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bezüglich des Verfahrens dadurch gelöst,
— daß man den Fisch flach und auf dem Bauch liegend mit dem Kopf nach vorn in einen Eil,laß der Behandlungsvorrichtung legt,
— daß man den Fisch am Einlaß in Höhe der Augen ergreift und zur Verarbeitungsstation transportiert,
— daß man eine Hautzunge erfaßt, um den Fisch durch Wenden der Haut vom Kopf zum Schwanz während seines Transportes vom Einlaß zur Verarbeitungsstation zu zerlegen, und
— daß man den Kopf in der Verarbeitungsstation tranchiert.
Nach einer anderen Verfahrensvariante ist vorgesehen, daß der Fisch nach Ergreifen in Höhe der Augen am Einlaß zu oinor Vorbereitungsstation transportiert wird, in der eine Hautzunge hinter dem Kopf herausgeschnitten und die Kiemen herausgelöst werden.
Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung besteht das Verfahren darin,
— daß der Fisch flach auf dem Bauch liegend mit dem Kopf nach vorn in den Einlaß der Behandlungsvorrichtung gelegt wird,
— daß er in dem Einlaß an den Augen aufgespießt und in einem ersten Zeitabschnitt in die Vorbereitungsstation gebracht wird, in der die Rückenflossen abgeschnitten und die Haut hinter dem Kopf herausgeschnitten, der Bauch aufgeschlitzt und die Eingeweide berausge'.ommen werden, und in einem zweiten Zeitabschnitt an der Verarbeitungsstation positioniert wird, in der der Kopf und der Schwanz gleichzeitig abgeschnitten werden,
— daß die Länge des Fisches während seines Transports vom Einlaß zur Vorbereitungsstation ormittelt wird und
— daß der Fisch während seines Transports von der Vorb6reitungsstation zur Verarbeitungsstation zer'sgt wird.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß in der Vorbereitungsstation unmittelbar bevor durch eine Klemmvorrichtung eine Zugspannung auf den Fisch ausgeübt wird, im oberen Bereich vordem Kopf des Fisches eine Hautzunge erzeugt wird, die zum Zerlegen von einer Zangenvorrichtung gegriffen wird.
Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß zum Anschneiden der Rückenflossen diese in einer im wesentlichen horizontalen Ebene seitlich eingeschnitten werden und daß zum Einschneiden der Kiemen suksessive jede Körperseite von oben nach unten in Ebenen tranchiert wird, die zu beiden Seiten der vertikalen Mittelebene der Anlage V-förmig verlaufen, wobei d>e Ebenen jeweils durch den hinteren Punkt der Hautzunge und das hintere untere Ende des Kopfes hindurchgehen, so daß eine vollständige Abtrennung der Haut vom Kopf erfolgt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß der Bauch vom Schwanz bis zum hinteren unteren Ende des Kopfes aufgeschlitzt wird, damit die Eingeweide durch Ergreifen in Höhe des Kopfes mit Hilfe einer Greifvorrichtung herausgenommen werden.
Weiterhin kann es sein, daß die Schneidorgane zum Abschneiden der Rückenflossen in Abhängigkeit von der Länge und der Höhe des Fisches und die Klemmvorrichtung zum Straffen des Schwanzes in Abhängigkeit von der Lage der Schneidorgane für die hintere Rückenflosse positioniert werden.
Ebenso sollte vorgesehen werden, daß der Fisch der anfangs am Einlaß ermittelten Länge entsprechend bis zum Schwanz aufgetrennt wird.
Erfindungsgemäß ist die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gekennzeichnet durch,
— einen Einlaß, an dem der Fisch über eine Transportkette mit Hilfe von Dornen positioniert ist,
— eine Vorrichtung, die eine Hautzunge hinter dem Kopf des Fisches zeitweilig greift und zurückhält, um die Zerlegung während des Transports des Fisches vom Einlaß zu einer Verarbeitungsstation, in der der Kopf des Fisches abgeschnitten wird, zu realisieren.
Es empfiehlt sich, daß zwischen dem Einlaß und der Verarbeitungsstation eine Vorbereitungsstation vorgesehen ist, die Vorrichtungen zum Abschneiden der Kiemen des Fisches und zum Herausschneiden einer Hautzunge im oberen Bereich des Fisches hinter seinem Kopf aufweist
Darüber hinaus hat es sich als günstig erwiesen,
— wenn in der Vorbereitungsstation die Flossen tranchiert, die Haut eingeschnitten, der Fisch aufgeschlitzt und die Eingeweide herausgenommen werden, und
— wenn in der Vorarbeitungsstation der Kopf und der Schwanz vom übrigen Körper des Fisches getrennt werden. Es sollte weiterhin vorgp_ Jhen werden, daß in Höhe des Einlasses eine beim Transport des Fisches vom Einlaß zur Vorbereitungsstation in betrieb gesetzte Vorrichtung zum Ermitteln der Länge des Fisches vorgesehen ist.
Es ist zu beachten, daß in der Vorbereitungsstation eine Vorrichtung zum Ausschneiden mindestens einer Hautzunge am Kopf des Fisches und eine Vorrichtung zum Greifen dieser Hautzunge beim Transport des Fisches von der Vorbereitungsstation zur Verarbeitungsstation vorgesehen sind.
Empfehlenswert ist es auch, wenn unterhalb der Transportkette aufeinander folgende Behälter zur Aufnahme der Haut, des Körpers und des Kopfes des Fisches und gegebenenfalls ein Behälter für die Eingeweide vorgesehen sind.
Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist vorgesehen, daß unterhalb der Transportkette Fördereinrichtungen zum Aufnehmen der Haut, des Körpers und des Kopfes des Fisches vorgesehen sind.
Es ist zu beachten, daß am Einlaß eine Zentriervorrichtung zum Zentrieren des Kopfes des Fisches vorgesehen ist, die einen Anschlag aufweist, an dem ein Schalter zum Erkennen des Vorhandenseins eines Fisches angeordnet iot, wobei der Anschlag an einem Arm angebracht ist, welcher von einem Arbeitszylinder bewegbar ist und beim Transport des Fisches von dem Einlaß zur Vorbereitungsstation weggeschwenkt ist.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung aar Vorrichtung ist vorgesehen, daß der Fisch am Einlaß mit Hilfe von nadeiförmigen Dornen, die in Halterungen verschiebbar und durch an beiden Seiten der Transportkette angeordnete Arbeitszylinder in Höhe der Augen zum Fisch hin bewegbar sind, mit der Transportkette verbunden gehalten ist.
Im Sinne der Erfindung ist weiterhin, wenn die Dorne während der gesamten Behandlung des Fisches durch Seitenführungen, die am Ende der Dorne befestigte Scheiben ver- oder entriegeln, in Position gehalten sind.
Darüber hinaus ist es auch möglich, daß in der Vorbereitungsstation eine Klemmvorrichtung vorgesehen ist, die den Schwanz des Fisches zu seiner Straffung einklemmt und ein von einem ersten Arbeitszylinder und einem zweiten Arbeitszylinder in longitudinaler Richtung bewegbares Gestell aufweist, wobei der erste Arbeitszylinder das Gestell in Abhängigkeit von der ermittelten Länge des Fisches positioniert und der zweite Arbeitszylinder nach dem Greifen des Schwanzes des Fisches durch die Backen der Klemmvorrichtung durch Verschieben des Haltegestells des Klemmvorrichtung in bezug auf das Gestell der Anlage eine Spannung auf den Schwanz des Fisches ausübt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schneidvorrichtung zum Abschneiden der Rückenflossen zwei Messer aufweist, und daß das Messer zum Abschneiden der hinteren Rückenflossen in longitudinaler Richtung bewegbar ist, damit es in Abhängigkeit von der am Einlaß ermittelten Länge des Fisches positionierbar ist.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schneidmesser an einem von einem Arbeitszylinder mit einem Kolbenstangenblockiersystem vertikal beweglichen Schneidkopf angeordnet sind, der über eine Führungsstange und eine Gleitplatte eh; schwimmendes System hält, das aus zwei U-för;nigen Elementen mit sich überlappenden Stegen besteht, wobei die inneren Schenkel der U-förmigen Elemente Klingen halten, doren Schneidkanten ein spitzes V bilden, und deren Bewegung über einen Arbeitszylinder erfolgt, dessen Zylinder mit dem Schenkel des U-förmigen Elementes und dessen Kolbenstange mit dem Außenschenkel des U-förmigen Elementes verbunden ist.
Es besteht auch die Möglichkeit, daß am Einlaß zwei seitliche zur Mittelebene der Anlage symmetrische Messer vorgesehen sind, die eine von einem Arbeitszylinder bewegbare winkelförmige Klinge aufweisen und die Haut von den hinteren Stellen der Hautzunge auf dem Kopf des Fisches bis zum unteren Ende des Kopfes einschneiden.
Beachtenswert ist es, wenn das Ausschneiden der Hautzunge mit einer in einer horizontalen Ebene drehbaren Scheibe erfolgt, die an einem die Ant iebsvorrichtung der Scheibe haltenden verstellbaren Parallelogramm befestigt ist, welches mit einer von einem Arbeitszylinder bewegbaren Drehachse verbunden ist und im wesentlichen entlang der Längsachse der Anlage bewegbar ist, um die Hautzunge auszuschneiden.
Ein weiteres erfinderisches Merkmal ist, daß die Positionierung der Scheibe in Bezug auf den Kopf durch eine oberhalb der Scheibe angeordnete Führungsvorrichtung erfolgt, daß das aus dem Parallelogramm, der Scheibe und deren Antriebsvorrichtung bestehende bewegbare System im Gleichgewicht ist, um die Scheibe in der Normalposition zum Schneiden der Hautzunge zu halten, und daß ein zwischen dem oberen Arm des Parallelogramms und der Drehachse angeordneter Arbeitszylinder die Scheibe hebt, bzw. absenkt, um das Passieren des Fisches bei seinem Transport von der Vorbereitungsstation zur Verarbeitungsstation zu ermöglichen.
Ebenso kann es sein, daß die Verarbeitungsstation eine Zungenvorrichtung aufweist, die auf einer mit dem Gestell der Anlage verbundenen Gleitschiene längsverschiebbar ist und eine an der Gleitschiene von einem Stellglied verschiebbare Halterung aufweist, die zwei Klemmbacken trägt, welche von einem Arbeitszylinder über zwei Lenker betätigbar sind.
Weiterhin ist vorgesehen, daß die Verarbeitungsstation zum Abschneiden des Schwanzes und des Kopfes Messer aufweist, die mit einer von einem Arbeitszylinder vertikal bewegbaren Klinge, deren Schneidkante zur Horizontalen schräg verläuft, und einer Gegenklinge versehen ist, die an einem fest mit dem Gestell der Anlage verbundenen Block befestigt ist.
Vorteilhafterweise ist die Vorrichtung so gestaltet, daß zum Aufschneiden des Bauches des Fisches eine in der Mittelebene der Anlage drehbare Schneidscheibe^ vorgesehen ist, die an einem von einem Arbeitszylinder längsverschiebbaren Schlitten angeordnet und von einem Motor auf dem Schlitten antreibbar ist und von einem zwischen dem Haltearm der Scheibe und dem bewegbaren Schlitten angeordneten Arbeitszylinder vertikal verschiebbar ist.
Günstig ist es auch, wenn der bewegbare Schlitten jenseits der Scheibe eine Greifvorrichtung zum Herausnehmen der Eingeweide des Fisches aufweist.
Schließlich kann es sein, daß die Greifvorrichtung zum Ausnehmen der Eingeweide ein schwenkbares U-förmiges Element aufweist, das den Arbeitszylinder zur Betätigung von Backen enthält und das mit einer Welle verbunden ist, welche unter der Wirkung eines mit dem Schlitten verbundenen Drehgestellgliedes bewegbar ist.
Somit wurde ein stufenweises Verfahren zur Fischbehandlung geschaffen, das vorangehende Maßnahmen für die Vorbereitung des Fisches berücksichtigt. Der Fisch kann vorher manuell bearbeitet sein, indem ihm z. B. die Rückenflossen und/oder der Schwanz und/oder auch die Eingeweide entfernt worden sind. Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung zu dessen Durchführung sind in diesem Falle besonders geeignet.
Ausfuhr jngsbeispiel
Nachfolgend werden anhand der Figuren Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1: eine schematischp Gesamtdarstellung der Anordnung der verschiedenen Teile der Vorrichtung zur einfachen
Fischzerlegung,
Fig. 2: wie Fig. 1, eine Anlage zur Zerlegung de:. Fisches nach Vorbereitung,
Fig. 2 a: eine Ausführungsvariante der Vorrichtung zur Rückgewinnung verschiedener Teile des Fisches nach dessen Behandlung,
Fig. 3: wie Fig. 1 und 2, die Gesamtanordnung verschiedener Teile einer vollautomatischen Fischzerlegungsvorrichtung,
Fig. 4: eine Draufsicht des Einlasses für den Fisch,
Fig. 5: eine seitliche Teil-Seitenansicht des Einlasses,
Fig. 6: in einer vertikalen und zur Bewegungsrichtung des Fisches senkrechten Eber.c «sine Ansicht der Klemmvorrichtung
zum Einklemmen des Schwanzes,
Fig. 7: eine Draufsicht der Vorrichtung zum Verschieben der Klemmen.zum Einklemmen des Fischschwanzes,
Fig.8,8a, 9,9a, 10,11 und 12 die Rückenflossen-Abtrennvorrichtung,
Fig. 13: die Kiemen-Abtrannvorrichtung,
Fig. 13a: im Schnitt die Schneidmesser für die Kiemen,
Fig. 14: eine Draufsicht des Fischkopfes mit den Einschnitten der Schneidmesser für die Kiemen,
Fig. 15: in vertikaler und in Bewegungsrichtung des Fisches senkrechter Ebene die Vorrichtung zum Einschneiden der
Hautzungo an dem Fischkopf,
Fig. 16: eine Draufsicht der Schneidvorrichtung gemäß Fig. 15,
Fig. 17: in Seitenansicht die Zangenvorrichtung fürdie Hautzunge am Fischkopf,
Fig. 18: dieTranchiervorrichtung für Kopf oder Schwanz,
Fig. 19: in Seitenansicht die Messer der Tranchiervorrichtung für Kopf odor Schwanz..
Fig. 20: eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Aufschlitzen des Bauches und Entfernen der Eingeweide des Fisches,
Fig. 21: eine Draufsicht der Vorrichtung zum Aufschlitzen des Bauches und Entfernen der Eingeweide nach Fig. 20,
Fig. 22: eine Ansicht entlang der Linie 20 - 20 dar Fig. 21, die die Greifvorrichtung zum Entfernen der Eingeweide darstellt,
Fig. 23 a: den einen mit einem Schneidorgon versehenen Greifteil zum Ausnehmen des Fisches,
Fig. 23 b: den anderen Greifteil zum Ausnehmen, und
Fig. 24: die Vorrichtung zum Aufschlitzen und Ausnehmen mit ihrem Betätigungsorgan.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zum Vorbereiten des Fisches ist auf einem Gestell 1 angeordnet, das durch kurze schräge Striche angedeutet ist. Das Gestell 1 trägt die Fisch-Transportvorrichtung, die zwei an den beiden äußeren Seiten des Gestells angeordnete Walzen 2 aufweist. Die Walzen 2 treiben zwei Transportketten 3 an, auf denen in gleichen Abständen zueinander Fisch-Mitnehmer 4 zum Mitnehmen des Fisches befestigt sind. Die Fisch-Mitnehmerorgane 4 sind detailliert in den Figuren 4 und 5 gezeigt.
Der Fisch wird in Höhe eines vor der Walze 2 a angeordneten Aufnahmetisches 5 in die Fisch-Behandlungsvorrichtung eingeführt. Von diesem Tisch 5 aus wird der Fisch zum Einlaß 6 gebracht, der eine (weiter unten ausführlich beschriebene) Zentriervorrichtung zum Zentrieren des Kopfes und die Vorrichtungen zum Betätigen der Fisch-Mischnehmerorgane 4 und zum Transportieren des Fisches aufweist.
Wenn der Fisch zentriert und positioniert ist, d. h. mit der Transportkette 3 verbunden ist, faßt eine direkt an dem Gestell 1 vorgesehene Zangenvorrichtung 190 eine Hautzunge, damit der Fisch während seines Transports vom Einlaß 6 zur Verarbeitungsstation 180 zerlegt werden kann. In der Verarbeitungsstation 180 wird der Kopf des Fisches durch ein Schneidmesser 22 tranchiert, das vor der hinteren Walze 2 der Transportkette 3 angeordnet ist. Fig. 1 zeigt, daß die Haut des Fisches automatisch in einen unterhalb der Trsnsportkette 3 befindlichen Aufnahmebehälter 23 fällt, nachdem sie von der Zangenvorrichtung 190 freigesetzt worden ist. Der zum Tranchieren des Kopfes auf einer herunterklappbaren Klappe 25 positionierte Fischkörper fällt nach dem Tranchieren in einen Aufnahmebehälter 24, der ebenfalls unterhalb derTransportkette 3 angeordnet ist. Nach dem Abschneiden wird der Kopf vcn den Mitnehmerorganen 4 weitertransportiert, die ihn oberhalb eines Aufnahmebehälters 26 freigeben, welcher an der hinteren Antriebswalze 2 der Transportkette 3 angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt eine Variante der Fisch-Behandlungsvorrichtung. Diese Vorrichtung weist eine Fisch-Vorbereitungsstation 9 auf. Die Vorbereitung besteht im wesentlichen aus einem Abschneiden der Kiemen dos Fisches mit Hilfe von Schneidmessern 13 und aus einem Herausschneiden einer Hautzunge am Kopf des Fisches mit Hilfe einer Scheibe 14. Die (in Fig. 14 dargestellte) Hautzunge ermöglicht das Greifen der Haut durch die Zangenvorrichtung 190.
In Fig. 2 ist auch die am bzw. im Einlaß angeordnete Zentriervorrichtung 7 zum Zentrieren des Kopfes des Fisches dargestellt, die die Positionierung von Mitnehmer- und Transportorganen 4 für den Fisch von Station zu Station ermöglicht. Der Fisch wird genauso behandelt wie bei der Vorrichtung nach Fig. 1. Die Haut wird von einem Behälter 23 aufgenommen, dem ein Behälter 24 folgt, der den Fischkörper aufnimmt. Schließlich nimmt ein Behälter 26 den Kopf des Fisches auf.
In Fig.2a ist schematisch ein Transportsystem dargestellt, das die verschiedenen oben erwähnten Behälter 23,24 und 26 ersetzen soll. Ein teilweise höhergelegener Förderer 261 dient der Rückgewinnung der Köpfe der Fisches und befindet sich an der Stelle des Aufnahmebehälters 26. Ein zweiter Förderer 241, der unter dem Förderer 261 angeordnet ist, führt den Fischkörper ab. Er ersetzt den Aufnahmebehälter 24 und befindet sich unterhalb der Klappe 25. Ein dritter Förderer 231, der die abgeschnittene Haut aufnimmt, befindet sich anstelle des Aufnahmebehälters 23 unterhalb des Förderers 241.
Fig. 3 zeigt eine vollautomatische Fischbehandlungsvorrichtung. Diese Vorrichtung umfaßt, auf einem Gestell 1 angeordnet, eine Fisch-Transportvorrichtung, die wie bei der Vorrichtung nach den Figuren 1 und 2 zwei Walzen 2 aufweist, welche zwei Transportketten 3 antreiben, an denen in regelmäßigen Abständen Fisch-Mitnehmerorgane 4 befestigt sind. Die Mitnehmerorgane 4 sind in den Fig.4 und 5 genauer dargestellt.
Der Fisch wird in Höhe des Aufnahmetisches 5, der vor der Walze 2a angeordnet ist, in die Verarbeitungsvorrichtung eingeführt. Von diesem Tisch 5 aus wird der Fisch zum Einlaß 6 gebracht, der die Zentriervorrichtung 7 zum Zentrieren des Kopfes, die Vorrichtungen zum Betätigen der Mitnehmer- und Transportorgane 4 für den Fisch und eine Längenmeß-Vorrichtung 8 aufweist.
Sobald der Fisch zentriert und positioniert ist, d. h. mit der Transportkette 3 verbunden ist, wird er von dem Einlaß 6 zur Vorbereitungsstation 9 transportiert. Während des Transports wird mit Hilfe der speziellen Vorrichtung 8 die Länge des Fisches ermittelt, um verschiedene Organe bzw. Einheiten, die weiter unten beschrieben werden, zu positionieren. Die Bewegung der Kette 3 ist eine sequentielle Bewegung, die die Verschiebung des Fische0 von Station zu Station gewährleistet. Die Vorbereitungsstation 9 umfaßt die folgenden Teile (in der Reihenfolge, in der sie der Fisch passiert): Klemme 10 zum Einklemmen des Schwanzes, Messer 11 zum Abschneiden der hinteren Rückenflossen, Messer 12 zum Abschneiden der vorderen Rückenflossen, Messer 13 zum Tranchieren der Kiemen und eine Schneidscheibe 14 zum Herausschneiden einer Hautzunge aus dem Kopf des Fisches, die in Fig. 14 dargestellt ist.
In der Vorbereitungsstation 9 wird der Fisch in Höhe seines Kopfes von den Transportorganen 4 gehalten sowie mit Hilfe der Klemme 10, deren Position in Abhängigkeit von der dui ch die Vorrichtung 8 des Einlasses 6 ermittelten Länge des Fisches einstellbar ist, gespannt gehalten. Bevor die Klemme 10 zum Straffen des Fisches aktiviert werden, schneidet die Scheibe 14 aus dem Kopf des Fisches eine Hautzunge heraus. Die Scheibe 14 und ihre Steuereinheit sind detailliert in den Figuren 15 und 16 dargestellt; die Scheibe 14 wird vertikal bewegt, damit der Fisch sie während des Transports passieren kann, und longitudinal bewegt, um den Schnitt durchzuführen.
üie Messer 11 und 12 zum Abschneiden der Rückenflossen sind im einzelnen in den Figuren 8 bis 12 gezeigt; sie können in Abhängigkeit von der Länge des Fisches in Längsrichtung einstellbar positioniert werden. Diese Einstellung erfolgt automatisch und dient gleichzeitig zur Positionssteuerung der Klemme 10. Zwei Schneidmesser 13 bewirken das Tranchieren der Kiemen des Fisches. Diese Messer sind zu beiden Seiten einer vertikalen Längsebene angeordnet; sie sind jeweils in — bezogen auf diese longitudinal Mittelebene — schräg verlaufenden Ebenen verschiebbar; die beiden schrägen Ebenen schneiden sich mit der Mittelebene unter einer Geraden, die nicht horizontal, sondern — in Transportrichtung des Fisches — von unten nach oben schräg verläuft. Die Seitenmesser 13 schneiden die Haut des Fisches ein, und zwar um den Kopf herum. Die Messer 11 und 12 schneiden die vorderen und die hinteren Rückenflossen derart ab, daß diese nach dem Abschneiden noch an der Haut hängen.
Die Vorbereitungsstation 9 weist ferner Vorrichtungen zum Aufschlitzen des Rauches sowie zum Entfernen der Eingeweide auf. Die je Vorrichtungen sind unterhalb des Fisches angeordnet; sie bestehen aus einer Aufschlitz-Scheibe 15, die auf einer mit dem Gestell 1 verbundenen Gleitschiene 16 längsbewegbar ist, und eine Greifvorrichtung 17, die um eine zur Transportrichtung des Fisches senkrechte Achse drehbar ist und die Eingeweide unmittelbar hinter dem Kopf des Fisches ergreift. Die Greifvorrichtung 17 zieht die Gedärme in einer Kreisbewegung, deren Anfangsphase aus einer in Bezug auf die Transportrichtung des Fisches Zurückbewegung besteht, heraus und legen sie in einen darunter angeordneten Behälter 18 ab. Die Aufschlitz-Scheibe 15 und die Greifvorrichtung 17 ist an einem gemeinsamen Schlitten angebracht, der auf der Gleitschiene 16 verschiebbar angeordnet ist. Der Schlitten wird sequentiell derart bewegt, daß zunächst der Bauch aufgeschlitzt wird, woraufhin er eine Rückwärtsbewegung durchführt, um die Greifvorrichtung 17 in eine Position hinter dem Kopf zu bringen, in der s'.w die Eingeweide ergreifen kann. Nach der Bewegung zum Herausz:ehen der Eingeweide durch Absenken der Greifvorrichtung 17 bewegt sich der Schlitten wieder in seine Ausgangsposition zurück, in der die Greifvorrichtung die Eingeweide wieder losläßt. Die Vorrichtungen zum Aufschlitzen und Ausnehmen des Fisches werden weiter unten im Zusammenhang mit den Figuren 20 bis 24 detailliert beschrieben.
Wenn die Vorbereitung des Fisches abgeschlossen ist, wird er mit Hilfe der Ketten 3 und der Mitnehmerorgane 4 von der Station 9 zur Verarbeitungsstation 180 transportiert. Vor dem Beginn des Weitertransports läßt die Klemme 10 den Schwanz des Fisches los. Zu Beginn des Weitertransports wird die Hautzunge von einer Zangenvorrichtung 19 gegriffen und festgehalten, um den Fisch durch Wenden der Haut während des Transports von der Vorbereitungsstation 9 zur Verarbeitungsstetion 180 zu zerlegen. Die Zangenvorrichtung 19 ist bewagbar auf eine Gleitschiene 20 angeordnet, die mit dem Gestell 1 verbunden ist. Der Bewegungsweg der Zange ist in Abhängigkeit von der am Einlaß 6 ermittelten Länge des Fisches einstellbar. Wenn der Fisch in der Verarbeitungsstation 180 mit Hilfe der Transportkette 3 und der Organe 4, die den Kopf halten, positioniert ist, schneiden Messer 21 und 22 gleichzeitig den Schwanz bzw. den Kopf ab. Die Messer 21 und 22 sind identisch und werden weiter unten im Zusammenhang mit den Figuren 18 und 19 ausführlich beschrieben.
Wenn der Schwanz des Fisches abgeschnitten ist, läßt die Zangenvorrichtung 19 die Haut los, an der einerseits die Rückenflossen und andererseits der gerade abgeschnittene Schwanz noch hängen; alles fällt in einen Behälter 23. Der Fischkörper fällt nach dem Herabschwenken einer Halteklappe 25 in einen Behälter 24. Sobald die Mitnehmerorgane 4 den Kopf des Fisches freigegeben haben, fällt dieser in einon Behälter 26; das Freigeben des Kopfes erfolgt automatisch, wenn die Transportkette 3 einen neuen Fisch in Bewegung versetzt.
Wenn die Anlage normal arbeitet, befindet sich am Einlaß ein Fisch, der zum Aufnehmen durch die Oroane 4 des Transportbandes 3 breit ist; jeweils ein Fisch befindet sich auch an der Vorbereitungs- und der F<irtigungsstation. Alle Vorgänge sind durch eine Steuervorrichtung, die die Positionierung geeignet steuert, sequentiell miteir finder verkoppelt. Schrittschaltmotoren sowie Arbeitszylinder gewährleisten die Hauptverschiebungen. Um die Längserstreckung der Maschine reduzieren zu können, wird der Fisch während des Transports des vorherigen Fisches von der Vorbereitungsstation zur Verarbeitungsstation während dessen Zerkleinerung, am Einlaß von einer Führung übernommen.
Fig.4 zeigt im Detail den Einlaß 6, insbesondere die Fisch-Zentrier- und -Führungseinrichtung sowie die Läi.genmeß-Vorrichtung. Der Fisch wird von Hand oder automatisch zum Einlaß gebracht und gegen einen Anschlag 27 positioniert, dessen Form dem Kopf des Fisches angepaßt ist. Der Anschlag 27 ist an einem einklappbaren Arm 28 angeordnet, der seitlich an einer vertikalen Achse 29 gelenkig gelagert ist, welche an einer mit dem Gestell 1 verbundenen Halterung 30 befestigt ist. Die Bewegung des Arms 28 wird von einem Arbeitszylinder 31 Dewerkstelligt, der im wesentlichen oberhalb der Sohle 32 angeordnet ist, auf der der Fisch liegt. Der Anschlag 27 weist an seinem unteren Teil einen Schalter 33 auf, der die Anwesenheit eines Fisches am Einlaß erkennt. Wenn der Fisch den Anschlag 27 berührt, werden auf beiden Seiten des Fisches Dorne 34 in Position gebracht, die die Transportketten 3 mit dem Fisch verbinden. Die Dorne 34 sind als spitze Metallstangen ausgebildet, die in mit Gliedern der Kette3 verbundenen Halterungen 35 geführt sind. Die Dorne sind in transversaler Richtung zwischen einer in Fig.4 mit B bezeichneten inaktiven Position und einer in Fig.4 mit A bezeichneten aktiven Position bewegbar. Die Positionierung der Dorne 34 in deren aktive Position A erfolgt über Arbeitszylinder 36, die zu beiden Seiten angeordnet und mit dem Gestell 1 verbunden sind. Die Arbeitszylinder wirken von hinten auf die Dorne 34 ein. Die hinteren Enden der Dorne bestehen jeweils aus einer Scheibe 37, deren Aufgabe nachfolgend beschrieben wird. Die Dorne 34 werden von den Arbeitszylindern 36 nach vorne geschoben und dringen in Höhe der Augen in den Kopf des Fisches ein. Wenn die Dorne in ihrer aktiven Position A sind, bewegen sich die Arbeitszylinder 36 zurück, wobei sie die Dorne in derer aktiven Position A belassen. Wenn sich die Transportkette 3 voranbewegt, nimmt sie die Halterungen 35 der Dorne 34 und die am Ende der Dorne 34 befindlichen Scheiben 37 mit, die von longitudinalen Führungen 38 geführt werden, welche zu beiden Seiten der Sohle 32 jenseits der Transportketten 3 angeordnet sind. Am Ende der Anlage werden die Scheiben 37 mit hilfe einer Führung 39 zur Seite weggerückt, wobei die Führung 39 die Dorne 34 über die Scheiben 37 aus ihrer aktiven Position in ihre inakiive Position bringt up J die Scheiben für die Zeit der Rückführung vom Auslaß
zum Einlaß zwischen der Führung 38 und 39, die in Fig. 4 links von der Scheibe 37 in Höhe der inaktiven Position B dargestellt sind, in der inaktiven Position verbleiben.
Fig. δ zeigt die Lage des Haltearms für den Anschlag 27 oberhalb der Sohle 32, so daß der Fisch den Arm passieren kann. Der Schalter 33 befindet sich am unteren Ende des Anschlages 27 in Höhe des (vorderen) Endes des Kopfes des Fisches. Ebenfalls sind die Dorne 34, die Scheibe 37 und die Führungen 38 und 39 erkennbar. Auf der Sohle 32 liegt der Fisch, und am Rand de/ Sohle 32 befinden sich nach unten versetzt die Transportketten 3 (Fig. 5). Links neben dar Fisch-Zentriervorrichtung ist die Vorrichtung 8 zum Ermitteln der Länge des Fisches dargestellt. Diese Vorrichtung 8 weist eine oder mehrere fotoelektrische Zeilen auf.
Wenn der Kopf des Fisches an dem Anschlag 27 anliegt, löst der Schalter 33 einen Zyklus aus, der die Dorne 34 in Position bringt, dann den Arm 28 mit seinem Anschlag 27 über den Arbeitszylinder 31 derart auslöst, daß dieser in die durch gestrichelto Linien dargestellte Position geschwenkt wird. Der Fisch kann nun vom Einlaß 6 zur Vorbereitungsstation 9 transportiert werden. Beim Verlassen des Einlasses 6 wird die Länge des Fisches mit Hilfe der Vorrichtung 8 ermittelt und gespeichert. Die Länpe des Fisches wird benötigt, um die veischiedenen beweglichen Organe bzw. Einheiten und insbesondere die Backen 40 der Klemmvorrichtung 10zu positionieren, die in den Figuren 4 und 5 und im Detail in den Figuren 6 und 7 dargestellt ist. Irι Fig.6 ist die Klemme bei Projektion auf eine senkrecht zur Bewegungsrichtung des Fisches verlaufende Ebene dargestellt. Man srkennt die Sohle 32, auf der der Fisch liegt, sowie die Transportketten 3, die seitlich und geringfügig unterhalb der Sohle 32 angf ordnet sind. Ebenfalls dargestellt sind die mit den Transportketten 3 fest verbundenen Halterungen 35, die die in den Kopf des Fisches eingedrungenen Dorne 34 führen, und eine der Führung 38 für die fest mit dem Ende der Dorne 34 verbundenen Schei öe 37. Die Backen 40 der Klemme 10 sind an Schwenkarmen 41 angeordnet, die gelenkig an zur Transportrichtung des Fisches parallelen Achsen gelagert sind, welche fest mit einem in Bewegungsrichtung des Fisches verschiebbaren Gestell 43 vei bunden sind. Die Arme 41 für die Backen 40 sind als nach außen gespreizte Winkelstücke ausgebildet. Die Abwinkelung 44 der Arme 41 sind über Lenker 4 j mit einem Kopfstück 46 verbunden, das am Ende der Kolbenstange 47 eines Arbeitszylinders 48 befe stigt ist. Der Arbeitszylinder 48 ist in der Mittelebene der Anlage oberhalb des Haltegestells 43 für die Klemmenbacken 40 angeordnet und wird von einem Rahmen 49 oberhalb des Gestells 43 gehalten. Die aktive und die inaktive Position der Klemme ist für eine Seite durch dicke bzw,durch dünne Linien dargestellt.
In Fig. 6 ist strichpunktiert die Einfassung 50 zu erkennen, in der sich der Fisch befindet und der den Maximalabmessungen eines Fisches, der mit der Anlage behandelt werden kann, entspricht.
In Fig. 7 ist die Steuerungsvorrichtung zum Steuern der Position der Klemme 10 in Abhängigkeit von der durch die Vorrichtung 8 am Einlaß 6 ermittelten Länge des Fisches dargestellt. Das Gestell 43, das den Mechanismus der Klemme 10 hält, ist in Bewegungsrichtung des Fisches über Rollen 52 an einer Schiene 51 und auf der anderen Sehe an einer einfachen zylindrischen Führungsschiene 53 geradlinig geführt. Auf der Schneidvorrichtung 11 zum Abschneiden der hinteren Rückenflossen des Fisches wird das Gestell 43 von einem ersten langhubigen Arbeitszylinder 54 verschoben, der die Gr indverschiebung des Gestells 43 bis zur Anlage gegen einen mit dem Gestell 43 verbundenen Anschlag 55 bewirkt. Diese Vorrichtung 11 wird, wie weiter unten beschrieben, mit Hilfe eines Schrittschaltmotors in Abhängigkeit von der zuvor gespeicherten Länge des Fisches in Position gebracht. Die Schneidvorrichtung 11 wird also zeitlich vor der Klemmvon ichtung 10 in Position gebracht. Wenn das Gestell 43 in Bezug auf die Schneidvorrichtung 11 positioniert ist, schließen sich die Klemmenbacken 40 mit Hilfe des Arbeitszylinders 48 auf dem Schwanz des Fisches, und auf den Schwanz wird mit Hilfe des Arbeitszylinders 56, dessen Hub im wesentlichen gleich der Hälfte des Hubes des Arbeitszylinder 54 ist, eine Zugkraft ausgeübt. Wie in Fig.7 dargestellt, ist dr; Kolbenstange des Arbeitszylinders 58 vollständig ausgefahren, wenn dor Arbeitszylinder 54 in Betrieb ist. Ist der Arbeitszylinder 56 zum Straffen des Fisches in Betrieb, ist seine Kolbenstange in Abhängigkeit von der Sollspannung zurückgezogen, und die Beweg mg des Zylinders des Arbeitszylinders 56 in Bezug auf seine mit dem Gestell 1 verbundene Kolbenstange 57 verschiebt den Arbeitszylinder 54, dessen Kolbenstange 58 unbeweglich ist, wodurch das die Klemme haltende Gestell 43 mitgenommen wird und sich der Anschlag 55 von der Schneidvorrichtung 11 löst.
Die Fig.8 bis 12 zeignn das System zum Steuern der Messer 11 und 12 zum Abschneiden der Rückenflossen des Fisches. Der Unterschied zwischen den Messern 11 und 12 besteht darin, daß das Messer 11 in Abhängigkeit von der Länge des Fisches mit Hilfe eines Schrittschaltmotors positioniert wird, während das Messer 12 zwecks Abschneiden der vorderen Rückenflosse einstellbar ist. Wenn das Messer 12 einmal dem Fisch entsprechend eingestellt ist, verbleibt es in dieser Position, unabhängig von der durch die Vorrichtung 8 am Einlaß ermittelten Länge des Fisches. Die Messer 11 und 12 werden von dem vertikalen Arbeitszylinder 56 in Bewegung gesetzt, der in der Mittelebene der Anlage angeordnet und mit dem Gestell 1 verbunden ist; die Kolbenstange 57 des Arbeitszylinders 56 bewegt vertikal den weiter unten genau beschriebenen Schneidkopf 58. Der Schneidkopf 58 wird von der Kolbenstange 57 des Arbeitszylinders über einen Stutzen 59 mitgenommen, der gleitend an einer mit dem Gestell 1 der Anlage verbundenen Halterung 60 angeordnet ist. Die Position der Messer des Schneidkopfes 58 wird mit Hilfe eines Fühlers 61 eingestellt, der sich direkt auf dem Rücken des Fisches abstützt; der Fühler 61 beendet die Bewegung der Kolbenstangen 57 di;s Arbeitszylinders 56. Um eine bessere und genauere Positionierung der Messer des Schneidkopfes zu erhalten, wird dia Position des Schneidkopfes 58 durch ein Blockiersystem der Kolbenstange beibehalten. Der Schneidkopf 58 weist eine Stützplatte 62 auf, die horizontal und in Transportrichtung des Fisches querverlaufend angeordnet und mit dem gleitenden Stutzen 59 verbunden ist. Die Halteplatte 62 hält mit Hilfe zweier Flansche 63 und 64, die jeweils an den Enden der Platte angeordnet sind, eine horizontale Führungsstange 65, die ebenfalls transversal in Bezug auf die Transpo trichtung des Fisches angeordnet ist. Unterhalb der Stützplatte 62 befindet sich eine horizontale Führungsplatte 66 zum Führ in von schwimmenden Elementen, an denen die Schneidmesser befestigt sind. Die schwimmenden Elemente sind p· .rspektivisch in Fig. 9 dargestellt. Sie sind von einem Arbeitszylinder 67 tun- und herbewegbar, dessen Zylinder mit dem schw immenden Element 68 und dessen Kolbenstange mit dem schwimmenden Element 70 verbunden ist. Die beiden schwimmenden Elemente 68 und 70 sind U-förmig und Überlappgen sich im Bereich ihrer zentralen Stege 71 und 72, die die Schenkel 73 und 74 bzw. 75 und 76 verbinden. Die Schneidmesser 77 und 78 überlappen einander und sind jeweils mit den Innenschenkeln 75 und 74 der
U <
Elemente 68 und 70 verbunden. Der Zylinder des Arbeitszylinders 67 ist mit dem Schenkel 74 des Elementes 68, d. h. mit einem Innenschenkel, verbunden, während die Stange 69 mit dem Schenkel 76 des Elementes 70 verbunden ist; der Schenkel 76 ist ein Außenschenkel. Die Elemente 58 und 70 werden einerseits von der zylindischen Führungsstange 65 und andererseits von ihren oberen Flächen, die der unter der Stützplatte 62 befestigten horizontalen Führungsplatte 66 gegenüberliegend, geführt. Die Führungsstange 65 erstreckt sich zwischen dem Arbeitszylinder 67 und den Stegen 71 und 72 der U-förmigen Elemente 68 und 70. Die Messer 77 und 78 sind über Keile 79 mit den Schenkeln 74 und 75 verbunden. Die Keile 79 erlauben ein Abrücken der Messer von ihrer schwimmendrjn Halterung, damit die letzteren ausreichenden oberhalb des Rückens des Fische platziert sind, und sie erlauben in besonders einfacher Weise, nämlich durch einfaches Ersetzen, die Veränderung der longitudinalen Schrägstellung der Messer entsprechend der Form des Fischrückens.
Fig.8 zeigt den Schneidkopf 58 entlang der Linie 8-8 der Fig. 10 in Schließstellung; die Messer 77 und 78 überlappen sich, wie in Fig.8a dargestellt. In Fig.8 ist die Stange 69 des Arbeitszylinders 67 vollständig ausgefahren, und die U-förmigen Elemente 68 und 70 sind maximal weit von einander entfernt; ihre Schenkel 73 bzw. 76 liegen an den Flanschen 63 und 64 der Stützplatte 62 an. Die Messer 77 und 78 nehmen in Bezug auf die Mittelachse der Vorrichtung automatisch zu einander symmetrische Positionen ein, wenn die Schenkel 73 und 74 an den Flanschen 63 bzw. 64 anliegen.
In Fig.9 ist der Schneidkopf entlang der Linie 9-9 der Fig. 10 in Offenstellung dargestellt; die Messer 77 und 78 sind, wie in den Figuren 9a und 10 dargestellt, voneinander entfernt. Die Stange 69 des Arbeitszylinders 67 ist vollständig zurückgezogen, und die Schenkel 73 und 76 der U-förmigen Elemente 68 und 70 liegen an Sicherungsringen 80 und 81 an, die an der Führungsstange 65 angeordnet sind. Die Sicherungsringe 80 und 81 sind derart angeordnet, daß die Messer 77 und 78 in Ruhestellung symmetrisch zur Längsachse der Anlage sind.
Fig. 10 zeigt den Schnei Jkopf in offener Stellung und bei Projektion auf eine zur Längsachse der Anlage rechtwinkligen Ebene. Zu erkennen sind die Messer 77 und 78, die an den Schenkel 74 und 75 der U-förmigen Elemente 70 bzw. 68 befestigt sind.
Fig. 12 zeigt einen Schnitt durch den Schneidkopf 58 entlang der Linie 12-12 der Fig. 8. Dargestellt sind die Stege 71 und 72 der U-förmigen Elemente 63 und 70 sowie die zylindrischen Führungsstange 65, die den Schenkel 74 des Elementes 68 durchdringt, sowie den mit doti Schenkel 74 verbundenen Zylinder des Arbeitszylinders 69. Zu erkennen ist auch der trapezförmige Keil 79, der mit dem Schenkel 74 verbunden ist und das Messer 77 trägt.
Die Figuren 8a jnd 9a verdeutlichen die Form der Messer 77 und 78. Die Schneidkanten der Messer bilden ein spitzes V, dessen beide Schenkel ungleich lang sind, um die Flosse im wesentlichen vollständig abzuschneiden, wobei jedoch ein nicht abgeschnittener Hautstreifen übrig bleibt, der die so abgeschnittene Rückenflosse hält bzw. über den die Rückenflosse mit der Haut verbunden ist. Die V-förmigen Schneidkanten reduziert auch die Schneidkraft.
Zwischen den Stegen 71 und 72 kann auch eine Führung über Rollenschienen vorgesehen werden, genauso wie zwischen dem oberen Teil des Schenkels 71 und der horizontalen Führungsplatte 66, die die Führung der schwimmenden Elemente unter der Stützplatte 62 gewährleisten, eine Rollenführung vorgesehen werden kann.
Fig. 13 zeigt eines der Messer 13, die die Kiemen des Fisches abschneiden. Das Messer weist eine Klinge 82 auf, die in Fig. 13a als Winkel dargestellt ist. Fig. 14 zeigt die Form bzw. den Verlauf des Schnittes am Kopt des Fisches. Das Messer weist eine mit dem Gestell 1 verbundene Halterung 83 und einen Arbeitszylinder 84 auf, der derart an der Halterung befestigt ist, daß er in alle Positionen eingestellbar ist. Die Kolbenstange 85 des Arbeitszylinders 84 ist mit einem die Klinge tragenden Organ 86 verbunden, an dem eine Führungsstange 87 befestigt ist, die parallel zur Arbeitszyünderachse verlauft und die Klinge 82 führt. In Fig. 13 ist die Sohle 32, auf der der Fisch liegt, sowie dessen Mittelebene dargestellt. Beim Bewegen passiert die Klinge 82 beide Seiten der Mittelebene der Anlage. Die Messer 13 sind symmetrisch zu beiden Seiten der Mittelebene angeordnet und arbeiten abwechselnd. Die Messer 13 sollen die Haut vom Kopf abtrennen. Fig. 14 zeigt den Abdruck, d. h. den Schnitt, den die Klingen 82 am Kopf des Fisches verursachen, wobei strichpunktiert derjenige Schnitt dargestellt ist, der der Hautzunge 88 entspricht, die von der Scheibe 14 herausgeschnitten wird, welche weiter unten im Zusammenhang mit den Figuren 15 und 16 beschrieben wird. Man erkennt, daß der Schnitt der Klingen 82 die hinteren Enden 89 der Hautzunge 88 passiert, und zwar derart, daß sich der Einschnitt in der Haut auf der Oberseite des Kopfes fortsetzt. Infolge ihrer Verschiebung entlang einer schräg verlaufenden Ebene durchdringen die Klingen 82 den Kopf des Fisches und erzeugen einen Einschnitt, wobei sich die Klingen unter den Kopf des Fisches kreuzen. In Fig. 14 ist strichpunktiert auch der Einschnitt der Klingen 82 im unteren Teil des Kopfes drrgestellt. Die Klingen 82 durchqueren zumindest den Punkt, der dem hinteren Ende 90 des Kopfes unterhalb des Fisches entspricht; vorzugsweise überlappen sie sich, wie in Fig. 14 dargestellt, um einen sicheren Einschnitt der Haut um den Kopf herum zu garantieren. Die Klinge 82 weist zwei im Winkel zueinander angeordnete Schenkel 91 und 92 auf, um insbesondere mit dem abgewinkelten Schenkel 92 eine Überlappung der vorgenommenen Einschr»!tte im Fisch zu realisieren. Der Schenkel 92 weist eine Breite auf, die etwa gleich einem Viertel der Breite des Schenkels 91 ist, und seine Schneidkante bildet mit der Verschiebungsrichtung einen Winkel von 45°.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung kann das Abschneiden der Kiemen sehr einfach mit den Messern durchgeführt werden, die vertikal und nicht schräg angeordnet sind, wobei der vorherige manuelle Eingriff an dem Fisch zu berücksichtigen ist, der gleichzeitig das Herausnehmen der Eingeweide und das Einschneiden der Haut des Fisches unter dem Kopf ermöglicht. In den Figuren 15 und 16 ist das Steuerungssystem für die Schneidscheibe 14 dargestellt, die am Kopf des Fisches aus der Haut eine Zunge 88 herausschneidet. Das Herausschneiden dieser Hautzunge erfolgt, sobald der Fisch die Vorbereitungsstation 9 erreicht, bevor die K' .nme 10 in Betrieb genommen wird, die den Fisch spannt.
Die Scheibe 14 ist mit einem verstellbaren Parallelogramm 93 verbunden, das aus zwei parallel Armen 94 und 95 besteht, die auf der einen Seite mit der Nabe 96 der Scheibe 14 und im oberen Teil mit einer Drehachse 97 verbunden sind, welche drehbar in einer mit dem Gestell 1 der Anlage verbundenen Buchse 98 gelagert ist. Über ein Kardangelenk 99 wird die Scheibe 14 von einer Antriebswelle 100 angetrieben, die in einer Halterung 101 über dem oberen Arm 95 des Parallelogramms 93 angeordnet ist. Die Antriebswelle 100 ist über einen Treibriemen 102 mit einem Motor 103 verbunden, der über eine Halteplatte 104 ebenfalls mit dem oberen Arm 95 des Parallelogramms 93 verbunden ist.
Damit der Fisch bei seinem Transport von der Vorbereitungs- zur Verarbeitungsstaiion die Scheibe 14 passieren kann, ist diese mit Hilfe eines Arbeitszylinders 105 vertikal verschiebbar, dessen Zylinder am oberen Teil der Drehachse 97 und dessen Kolbenstange am oberen Arm 95 des Parallelogramms 93 befestigt ist. Die Aufgabe des Arbeitszylinders 105 ist der einfache Vorgang des Auslenkens der Scheibe 14 nach oben. Die aus der Scheibe 14, deren Nabe und Antriebssystem sowie dem Parallelogramm 93 bestehende bewegbare Anordnung befindet sich im Gleichgewicht, um die Scheibe automatisch gegen die Sohle 32 abzusenken. Geringfügig oberhalb der Scheibe 14 ist ein mit der Nabe 96 verbundener Fühler 106 angeordnet, der sich auf dem Kopf ies Fisches abstützt, wenn dieser zur Vorbereitungsstation gebracht wird, und ein ·) eventuelle Vertikalbewegiing der Scheibe 14 beim Herausschneiden der Hautzunge führt. Durch die zwischengeschaltete Drehachse 97 verschiebt sich die Scheibe 14 im wesentlichen auf der icngitudinalen Mittelachse der Anlage, um eine ausreichende Hautzunge herauszuschneiden. Diese Verschiebung der Scheibe erfolgt durch Betätigung eines Arbeitszylinders 107, der über einen Lenker
108 am unteren Tail der Drehachse 97 auf diese einwirkt.
!-ig. 17 zeigt die Zangenvori ichtung 19,190, die die Zerlegung des Fisches mit Hilfe der Hautzunge 88 ermöglicht, die von der in verscliwenkter Position dargestellten Scheibe 14 aus der Kopfhaut des Fisches herausgeschnitten worden ist. Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Anlage ist die Zangenvorrichtung 1 SO direkt am Gestell 1 befestigt. Bei der kompletten Anlage nach Fig. 3 ist die Zangenvorriuhtung 19 auf eir.tir mit dem Gestell verbundenen und im oberen Teil des Systems angeordneten Gleitschiene
109 in longitudiiicler Richtung verschiebbar. Eine verschiebbar an der Gleitschiene 109 angeordnete Halterung 110 ist am Ende dsr Kolbenstange 111 eines ebenfalls mit dem Gestell verbundenen Arbeitszylinders 112 befestigt. In der Ausgangsposition ist die Stange 111 des Aibeitszylinders vollständig ausgefahren, wie in Fig. 15 dargestellt ist. Die Halterung 110 weist am unteren Ende ein Winkeleiemeni 113 auf, dessen vertikaler Schenkel an seinem unteren Ende die Backen 114 und 115 der Zange aufweist. Die am unteren Ende des vertikalen Schenkels angeordnete Bocke 114 ist feststehend, während die Zangenbacke 115 bewegbar ist. Sie wirrt von einem unter dem horizontalen Schenke! des Winkelolementes 113 angeordneten Arbeitszylinder 116 betätigt, und zwar mit Hilfe einss auszwe' Hebeln 117 und 113 bestehenden Systems, die einerseits im Winkel 119 des Elementes 113 und am Ende 120 des Arbeitszylinders 116 und andererseits an dem Ende 120 und der bewegbaren Backe 115 gelenkig gelagert sind.
In Fig. 17 ist strichpunktiert auch die aktive Position der Zangenvorrichtung zum Zerlegen dargestellt, d. h. die Position, in der die Backen 114 und 11B von dem Arbeitszylinder 116 geschlossen worden sind.
Wie bereits oben erwähnt, ist die Kolbenstange 111 des Arbeitszylinders 112 indem Augenblick, in dem die Hautzunge beim Transportieren des Fisches von der Vorbereitungs- zur Verarbeitungsstation ergriffen wird, vollständig ausgefahren. Der Fisch wird zur Bearbeitungsstation transportiert, um in eine genaue Position plaziert zu wo. uon, die für alie Fische die gleiche ist. In Abhängigkeit von der Länge des Fisches muß sich die Zangenvorrichtung 19 in einer Position befinden, in der das vollständige Umlegen der Haut des Fisches möglich ist. Der Hub der Kolbenstange 111 des Arbeitszylinders 112 ist doppelt so lang, wie der vorgesehene Hub für die Klemmvorrichtung 10, die Messer 11 und, wie weiter unten gezeigt wird, die Messer 21 für den Schwanz. Wenn der Tisch von der Vorbereitungs- zur Verarbeitungsstation transportiert wird, befindet sich die Kolbenstange des Arbeitszylinders in einer Position, die von der zu Beginn am Einlaß ermittelten Länge des Fisches abhängig ist, und wenn die Haut vollständig bis zum Schwanz umgelegt ist, wird die Kolbenstange 111 freigegeben und sie folgt der Bewegung des Fiuches, bis dieser seine vorgesehene Position an der Verarbeitungsstation eingenommen hat. Die Zangenbacken 114 und 115 halten also fortgesetzt die Hautzunge 88 nachgiebig, so daß eine bestimmte Spannung des Fisches vor der Durchführung der letzten Vorgänge des Abschneiden«! von Kopf und Schwanz erhalten bleibt. Die Zangenbacken 114 und 115 geben die Hautzungc erst nach dem Abschneiden von Schwanz und Kopf frei. Wenn sie die Hautzunge loslassen, fällt die Haut zusammen mit dem Schwanz und den vorderen und hinteren Rückflossen, die mit der Haut noch verbunden sind, in den Behälter 23. Souald die Zangenbacken die Hautzunge losgelassen haben, werden sie von dem Arbeitszylinder 112 in die Ausgangsposition, d. h. hinter die Scheibe 14 bewegt, wobei die Kolbenstange 111 des Arbeitszylinders vollständig ausgefahren ist.
Die Figuren 18 und 19 zeigen dia Messer 21 und 22, mit denen der Schwanz und der Kopf des Fisches in der Verarbeitungsstation 180 abgeschnitten werden.
Wie bereits oben erläutert, sind die Messer 21 und 22 auf der Höhe der Schneidvorrichtung identisch. Sie befinden sich an einem mit der Anlage verbundenen Gestell 121, das oberhalb der Sohle 32 angeordnet ist, aufweicher der Fisch liegt. Der Fisch ist von den Dornen 34 gehalten, die in Fig. 18 zusammen mit ihren Halterungen 35 dargestellt sind, welche mit den Gliedern der Transportketten 3 verbunden sind. Das Gestell 121 hält einen Arbeitszylinder 122 zum Steuern der Klinge 123 der Messer. Diese Klinge 123 ist an einem Schieber 124 befestigt, aer mit der Kolbenstange 125 des Arbeitszylinders 122 verbunden ist. Der Schieber ist in einer mit dem Gestell 121 verbundenen Buchse 126 vertikal geradlinig geführt.
In Fig. 19 sind die Klinge 123 und die Gegenklinge 127 dargestellt, die an einem Block 128 befestigt ist, der an einer mit dem Gestell 1 der Anlage verbundenen Halteplatte 129 angeordnet ist.
Die Klinge 123 weist die Form eines rechtwinkligen Trapezes auf; ihre Schneidkante verläuft in Bezug auf die Horizontale schräg.
Wie bereits oben erläutert, wird das Messer 21 über ein Steuerungssystem von einem (nicht dargestellten) Schrittschaltmotor in Abhängigkeit von der durch die Vorrichtung am Einlaß 6 ermittelten Länge des Fisches in Längsrichtung verschoben.
Das Messer 122 ist verschiebbar und seine Position kann an den mit der Vorrichtung zu verarbeitenden Fisch angepaßt werden.
Das Messer 122 verbleiht jedoch unabhängig von der am Einlaß ermittelten Länge des Fisches in der gewählten Position.
Das Abschneiden von Schwanz und Kopf erfolgt gleichzeitig; der Schwanz des Fisches fällt gemeinsam mit der Haut in den Behälter 23, sobald die Backen der Zangenvorrichtung 19 die Hautzunge 88 loslassen. Der Fischkörper kippt um und fällt in einen Behälter 24, der hinter dem Behälter 23 der Anlage angeordnet ist. Der Fischkörper wird während der Zerlegung auf einer Klappe 25 gehalten, die nach dem Tranchieren herunterklappt. Der von den Dornen 34 gehaltene Kopf fällt in einen Behälter 26, wenn die Dorne 34, wie in den Figuren 4 und 5 erkennbar, mit Hilfe der zu beiden Seiten der Anlage angeordneten Führungen 39 beim Weiterbewegen der Transportketten zurückgezogen worden.
In den Fig. 20 bis 24 ist die Vorrichtung zum Aufschlitzen des Bauches des Fisches und die Greifvorrichtung zum Ergreifen der Eingeweide nach dem Aufschlitzen des Bauches dargestellt.
In Fig. 20 ist die Aufschlitz-Scheibe 15 zum Aufschlitzen des Bauches des Fisches gezeigt, die aus der Ebene der Sohle 32 geringfügig herauskommt. Die Scheibe 15 ist an einer horizontalen und zur Vorbewegungsrichtung des Fisches rechtwinkligen Achse angeordnet. Die Achse ist an einem Arm 131 gehaltert, der an einer zur Achse der Scheibe 15 p irallele» Achse gelenkig gelagert und an einer Halterung 132 angebracht ist, die fest mit einem Schlitten 133 verbunden ist, auf dem auch der Antriebsmotor 134 für die Scheibe 15 und die Greifvorrichtung 17 angebracht sind.
Dor Schlitten 133 ist unterhalb der Sohle 32 angeordnet. Fr ist in longitudinaler Richtung auf Schienen 16 verschiebbar, die unterhalb der Sohle 32 zu beiden Seiten der Längsmittelachse verlaufen. Die Scheibo 15 befindet sich in der Mittelebene der Anlage. Der Haltearm 131 der Scheibe 15 ist bewegbar und wird von einem Arbeitszylinder 135 aus seiner inaktiven Position I (Fig. 20) in seine aktive Aufschlitz-Position Il und zurück gebracht. Der Zylinder des Arbeitszylinders 135 ist mit dem Schlitten 133 und die Kolbenstange 136 gelenkig mit der Mitte des Arms 131 verbunden.
Die Greifvorrichtung 17 ist in Fig. 20 der Einfachheit halber entlang der Linie 20-20 der Fig. 21 geschnitten dargestellt; sie ist jenseits dar Scheibe 15 auf einem mit dem Schlitten 113 verbundenen Haltegestell 137 angeordnet. Gemäß Fig. 22 weist die Greifvorrichtung einen Arbeitszylinder 138 zum Betätigen der Greiferbacken 139 und 140 auf. Die Greiferbacken sind am oberen Ende zweier Arme 141 und 142 befestigt, die an einer schwenkbaren Anordnung 143 angebracht sind. Die Arme 141 und 142 sind überzwei Gelenke 145 und 146 mit der Kolbenstange 144 des Arbeitszylinders 138 verbunden. Der Arbeitszylinder 138 ist an der Basis der schwenkbaren Anordnung 143 befestigt. Die schwenkbare Anordnung hat U-Form und ist an einer Achse 147 befestigt, die um eine horizontale und mr Transportrichtung des Fisches senkrechte Achse 148 schwenkbar ist. Die schwenkbare Anordnung 143 ist mit den Greiferbacken 139 und 140 und mit dem Steuerungssystem auf der Mittelachse der Anlage zentriert angeordnet.
Die die schwenkbare Anordnung 143 haltende Achse 147 wird auf der einen Seite von einer mit dem Haltegestell 137 verbundenen vertikalen Lagerplatte 149 und auf der anderen Seite von einem drehbaren Stellglied 150 gehalten, das sich seinerseits an einer anderen ebenfalls mit dem Haltegestell 137 verbundenen vertikalen Lagerplatte 151 abstützt. In Fig. 20 ist die Greifvorrichtung 17 in durchgezogene Linien in ihrer aktiven Position zum Greifen der Eingeweide und strichpunktiert in ihrer inaktiven Position nach dem Abschwenken der schwenkbaren Anordnung 143 dargestellt. In Fig.22 ist die Greifvorrichtung 17 mit durchgezogenen Linien in ihrer aktiven Position zum Greifen der Eingeweide und in unterbrochene Linien in der Position dargestellt, in der die Greiferbacken offen sind. In dieser Figur erkennt man die Sohle 32 und die seitlichen Transportketten 3, an denen die Halterungen 35 zum Führen der Dorne 34 befestigt sind.
In den Figuren 23a und 23 b sind die Greiferbacken 139 bzw. 140 dargestellt. Die Backe 139 weist an ihrem oberen Rand eine Schneidkante 152 auf, die in Zusammenwirkung mit dor Backe 140 ein scharfes und präzises Abschneiden der Eingeweide hinter dem Kopf des Fisches ermöglicht. Außerdem warden die Eingeweide zwischen den Greiferbacken besser gehalten, so daß sie zuverlässig herausgerissen werden können, was einerseits durch das drehbare Stellglied 150, welches die Greifervorrichtung 17 schwenkt, und andererseits durch den Arbeitszylinder 153 zum Bewegen des Schlittens 133 bewerkstelligt wird, wodurch ein Mitnehmen der Eingeweide bis zu deren vollständigem Herausziehen sichergestellt ist. Am Ende des durch den Arbeitszylinder 153 hervorgerufenen Hubes geben die Greiferbacken 139 und 140 die Eingeweide frei, welche in den — in Transportrichtung des Fisches betrachtet — vordem Behälter23 befindlichen Behäksr 18 fallen.
In Fig. 24 sind die beiden Positionen des Schlittens 133 dargestellt: links ist der Schlitten in seiner Ausgangsposition zum Aufschlitzen des Bauches des Fisches dargestellt und rechts hat die Scheibe am Ende des Schlitzverlaufes den Kopf des Fisches erreicht. Die Verschiebung des Schlittens 133 wird, wie bereits oben ausgeführt, durch den Arbeitszylinder 153 bewirkt, dessen Zylinder mit dem Gestell der Anlage fest verbunden und dessen Kolbenstange 154 an dem Schlitten 133 befestigt ist. Während des Aufschlitzens des Bauches durch die Scheibe 15 befindet sich die Greifvorrichtung 17 in der horizontalen inaktiven Schwenkposition. Wenn das Aufschlitzen beendet ist, fährt der Schlitten 133 eine Strecke zurück, die ausreichend ist, um die Greifvorrichtung 17 bis zu dem Punkt hinter dem Kopf des Fisches zu bringen, bis zu dem die Scheibe 15 den Bauch aufgeschnitten hat. An dieser Stelle wird die Greifvorrichtung von dem Stellglied 160 geschwenkt, so daß die Greiferbacken in ihre aktive Position zum Greifen der Eingeweide hinter dem Kopf gebracht werden. Sobald die Greiferbacken die Eingeweide eingeklemmt und mit Hilfe der Schneidkante 152 abgeschnitten haben, verschwenkt das Stellglied 150 die Greifvorrichtung 17 in einer Kreisbewegung, deren Anfang horizontal ist, wobei zu Beginn des Verschwenkens auf die Eingeweide eine Zugspannung ausgeübt wird. Anschließend wird der Schlitten 133 von eiern Arbeitszylinder 151 in seine Ausgangsposition zurückgeholt. Die Greifvorrichtung gibt anschließend die Eingeweide des Fisches frei, die in den Behälter 18 fallen, und der Fisch kann jetzt zur Verarbeitungsstation transportiert werden.

Claims (29)

1. Verfahren zum Zerlegen von Fischen, insbesondere von Haifischen o. dgl., dadurch gekennzeichnet,
— daß man den Fisch flach und auf dem Bauch liegend mit dem Kopf nach vorn in einen Einlaß (6) der Behandlungsvorrichtung legt,
— daß man den Fisch am Einlaß in Höhe der Augen ergreift und zur Verarbeitungsstation (180) transportiert,
— daß man eine Hautzunge (88) erfaßt, um den Fisch durch Wenden der Haut vom Kopf zum Schwanz während seines Transportes vom Einlaß (6) zur Verarbeitungsstation zu zerlegen, und
— daß man den Kopf in der Verarbeitungsstation (180) tranchiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fisch nach Ergreifen in Höhe der Augen am Einlaß (6) zu einer Vorbereitungsstation (9) transportiert wird, in der eine Hautzunge (88) hinter dem Kopf herausgeschnitten und die Kiemen herausgelöst werden.
3. Verfahren zum Zerlegen von Fischen, insbesondere eines Haifisches, dadurch gekennzeichnet,
— daß der Fisch flach auf dem Bauch liegend mit dem Kopf nach vorn in den Einlaß (6) der Behandlungsvorrichtung gelegt wird,
— daß er in dem Einlaß (6) an den Augen aufgespießt und in einem ersten Zeitabschnitt in die Vorbereitungsstation (9) gebracht wird, in der die Rückflossen abgeschnitten und die Haut hinter dem Kopf herausgeschnitten, der Bauch aufgeschlitzt und die Eingeweide herausgenommen werden, und in einem zweiten Zeitabschnitt an der Verarbeitungsstation (18) positioniert wird, in der der Kopf und der Schwanz gleichzeitig abgeschnitten werden,
— daß die Länge des Fisches während seines Transports vom Einlaß (6) zur Vorbereitungsstation (9) ermittelt wird und
— daß der Fisch während seines Transports von der Vorbereitungsstation (9) zur Verarbeitungsstation (18) zerlegt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vorbereitungsstation (9) unmittelbar bevor durch eine Klemmvorrichtung (10) eine Zugspannung auf den Fisch ausgeübt wird, im oberen Bereich vor dem Kopf des Fisches eine Hautzunge (88) erzeugt wird, die zum Zerlegen von einer Zangenvorrichtung (19) gegriffen wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschneiden der Rückenflossen diese in einer im wesentlichen horizontalen Ebene seitlich eingeschnitten werden und daß zum Einschneiden der Kiemen suksessive jede Körperseite von oben nach unten in Ebenen tranchiert wird, die zu beiden Seiten der vertikalen Mittelebene der Anlage V-förmig verlaufen, wobei die Ebenen jeweils durch den hinteren Punkt (89) der Hautzunge (88) und das hintere untere Ende (90) des Kopfes hindurchgehen, so daß eine vollständige Abtrennung der Haut vom Kopf erfolgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bauch vom Schwanz bis zum hinteren unteren Ende des Kopfes aufgeschlitzt wird, damit die Eingeweide durch Ergreifen in Höhe des Kopfes mit Hilfe einer Greifvorrichtung (17) herausgenommen werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidorgane zum Abschneiden der Rückenflossen in Abhängigkeit von der Länge und der Höhe des Fisches und die Klemmvorrichtung zum Straffen des Schwanzes in Abhängigkeit von der Lage der Schneidorgane für die hintere Rückenflosse positioniert werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fisch der anfangs am Einlaß (6) ermittelten Länge entsprechend bis zum Schwanz aufgetrennt wird.
9. Vorrichtung zum Zerlegen von Fischen, insbesondere eines Haifisches, zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch,
— einen Einlaß (6), an dem der Fisch über eine Transportkette (3) mit Hilfe von Dornen (34) positioniert ist,
— eine Vorrichtung (190), die eine Hautzunge (8!;) hinter dem Kopf des Fisches zeitweilig greift und zurückhält, um die Zerlegung während dos Transports des Fisches vom Einlaß (6) zu einer Verarbei'.ungsstation (180), in der der Kopf d'js Fisches abgeschnitten wird, zu realisieren.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2 und nach Ansprucn 9, dadurch gekennzeichnet, | daß zwischen dem Einlaß (6) und der Verarbeitungsstation (180) eine Vorbereitungsstation (9) L vorgesehen ist, die Vorrichtungen zum Abschneiden der Kiemer: des Fisches und zum ' Herausschneiden einer Hautzunge (88) im oberen Bereich des Fisches hinter seinem Kopf aufweist. ;
11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 3 bis 8, gekennzeichnet durch,
— einen Einlaß (6), ändernde/Fisch über eine Transportkette (3) mit Hilfe von Dornen (34) positioniert ist,
— eine Vorbereitungsstation (9), in der die Flossen tranchiert, die Haut eingeschnitten, ! aufgeschlitzt und die Eingeweide herausgenommen werden, und ;
— eine Verarbeitungsstation (180), in der der Kopf und Schwanz vom übrigen Körper des Fisches i getrennt werden. ' ,
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in Höhe des Einlasses (6) eine bein j Transport des Fisches vom Einlaß (6) zur Vorbereitungsstation (9) in Betrieb gesetzte Vorrichtung ' ι (8) zum Ermitteln der Länge des Fisches vorgesehen ist. '
13. Vorrichtung zur Vorbereitung des Fisches nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vorbereitungsstation (9) eine Vorrichtung zum Ausschneiden mindestens einer Hautzunge (88) am Kopf des Fisches und eine Vorrichtung (19,190) zum Greifen dieser Hautzunge (88) beim Transport (9) zur Verarbeitungsstation (180) vorgesehen sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Transportkette (3) aufeinanderfolgende Behälter (23,24,26) zur Aufnahme der Haut, des Körpers j und des Kopfes des Fisches und gegebenenfalls ein Behälter (18) für die Eingeweide vorgesehen ι ! sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Transportkette (3) Fördereinrichtungen (231,241,261) zum Aufnehmen der Haut, des Körpers und
des Kopfes des Fisches vorgesehen sind. j
16. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder ti, dadurch gekennzeichnet, daß am Einlaß (6) eine ' Zentriervorrichtung zum Zenii ieren des Kopfes des Fisches vorgesehen ist, die einen Anschlag
(27) aufweist, an dem ein Schalter (33) zum Erkennen des Vorhandenseins eines Fisches ; j
angeordnet ist, wobei der Anschlag an einem Arm (28) angebracht ist, welcher von einem Arbeitszylinder (31) bewegbar ist und beim Transport des Fisches von dem Einlaß (6) zur Vorbereitungsstation (9) weggeschwenkt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 9,10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Fisch am Einlaß (6) mit Hilfe von nadeiförmigen Dornen (34), die in Halterungen (35) verschiebbar und durch an beiden Seiten der Transportkette (3) angeordnete Arbeitszylinder (36) in Höhe der Augen zum Fisch hin bewegbar sind, mit der Transportkette (3) verbunden gehalten ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Dorne (34) während der gesamten Behandlung des Fisches durch Seitenführungen (38,39), die am Ende der Dorne (34) befestigte Scheiben (37) ver- oder entriegeln, die Position gehalten sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vorbereitungsstation (9) eine Klemmvorrichtung (10) vorgesehen, ist, die den Schwanz des Fisches zu seiner Straffung einklemmt und ein /on einem ersten Arbeitszylinder (54) und einem zweiten Arbeitszylinder (56) in longitudinaler Richtung bewegbares Gestell (43) aufweist, wobei der erste Arbeitszylinder (54) das Gestell in Abhängigkeit von der ermittelten Länge des Fisches positioniert und der zweite Arbeitszylinder (56) nach dem Greifen des Schwanzes des Fisches durch die Backen (40) der Klemmvorrichtung (10) durch Verschieben des Haltegestells der Klemmvorrichtung (10) in bezug auf das Gestell (1) der Anlage eine Spannung auf den Schwanz des Fisches ausübt.
20. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung zum Abschneiden der Rückenflossen zwei Messer (11,12) aufweist, und daß das Messer (11) zum ' Abschneiden der hinteren Rückenflossen in longitudinaler Richtung bewegbar ist, damit es in Abhängigkeit von der am Einlaß (6) ermittelten Länge des Fisches positionierbar ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidmesser (11,12) an einem von einem Arbeitszylinder (56) mit einem Kolbenstangenblockiersystem vertikal beweglichen ι Schneidkopf (58) angeordnet sind, der über eine Führungsstange (65) und eine Gleitplatte (66) ein schwimmendes System hält, das aus zwei U-förmigen Elementen (68,70) mit sich überlappenden Stegen (71,72) besteht, wobei die inneren Schenkel (74,75) der U-förmigen Elemente Klingen (77,
78) halten, deren Schneidkanten ein spitzes V bilden, und deren Bewegung über einen ff*
Arbeitszylinder erfolgt, dessen Zylinder mit dem Schenkel (74) des U-förmigen Elementes (68) und H dessen Kolbenstange (69) mit dem Außenschenkel (76) des U-förmigen Elementes (70) verbunden ist. f:
22. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Einlaß (9) zwei seitliche zur Mittelebene der Anlage symmetrische Messer (13) vorgesehen sind, die eine von einem Arbeitszylinder (84) bewegbare winkelförmige Klinge (82) aufweisen und die Haut von den hinteren Stellen (89) der Hautzunge (88) auf dem Kopf des Fisches bis zum unteren Ende (90) des Kopfes einschneiden.
23. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausschneiden der Hautzunge (88) mit einer in einer horizontalen Ebene drehbaren Scheibe (14) erfolgt, die an einem die Antriebsvorrichtung der Scheibe haltenden verstellbaren Parallelogramm (93) befestigt ist, welches mit einer von einem Arbeitszylinder (107) bewegbaren Drehachse (97) verbunden ist und im wesentlichen entlang der Längsachse der Anlage bewegbar ist, um die Hautzunge (88) auszucchneiden.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierung der Scheibe (14) in bezug auf den Kopf durch eine oberhalb der Scheibe (14) angeordnete Führungsvorrichtung (106) erfolgt, daß das aus dem Parallelogramm (93), der Scheibe und deren Antriebsvorrichtung bestehende bewegbare System im Gleichgewicht ist, um die Scheibe (14) in der Normalposition zum Schneiden der Hautzunge zu halten, und daß ein zwischen dem oberen Arm (95) des Parallelogramms und der Drehachse (97) angeordneter Arbeitszylinder (105) die Scheibe (14) hebt bzw. absenkt, um das Passieren des Fisches bei seinem Transport von der Vorbereitungsstation (9) zur Verarbeitungsstation (18) zu ermöglichen.
25. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungsstation eine Zungenvorrichtung (19) aufweist, die auf einer mit dem Gestell (1) der Anlage verbundenen Gleitschiene (109) längsverschiebbar ist und eine an der Gleitschiene (109) von einem Stellglied (112) verschiebbare Halterung (110) aufweist, die zwei Klemmbacken (114,115) trägt, welche von einem Arbeitszylinder (116) über zwei Lenker (117,118) betätigbar sind.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungsstation (18) zum Abschneiden des Schwanzes und des Kopfes Messer (21,22) aufweist, die mit einer von einem Arbeitszylinder vertikal bewegbaren Klinge (123), deren Schneidkante (130) zur Horizontalen schräg verläuft, und einer Gegenklinge (127) versehen ist, die an einem fest mit dem Gestell (1) der Anlage verbundenen Block (128) befestigt ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufschneiden des Bauches des Fisches eine in der Mittelebene der Anlage drehbare Schneidscheibe (15) vorgesehen ist, die an einem von einem Arbeitszylinder (153) längsverschiebbaren Schlitten (133) angeordnet und von einem Motor (34) auf dem Schlitten (133) antreibbar ist und von einem zwischen dem Haltearm (132) der Scheibe (15) und dem bewegbaren Schlitten (133) angeordneten Arbeitszylinder (135) vertikal verschiebbar ist.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Schlitten (133) jenseits der Scheibe (15) eine Greifvorrichtung (17) zum Herausnehmen der Eingeweide des Fisches aufweist.
29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtung (17) zum Ausnehmen der Eingeweide ein schwenkbares U-förmiges Element (143) aufweist, das den Arbeitszylinder (138) zur Betätigung von Backen (139,140) enthält und das mit einer Welle (147) verbunden ist, welche unter der Wirkung eines mit dem Schlitten (133) verbundenen Drehgestellgliedes (150) bewegbar ist.
Hierzu 12 Seiten Zeichnungen
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