DD264305A1 - Anordnung zum gleichmaessigen temperieren eines elektronischen temperaturfuehlers - Google Patents

Anordnung zum gleichmaessigen temperieren eines elektronischen temperaturfuehlers Download PDF

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DD264305A1
DD264305A1 DD30710387A DD30710387A DD264305A1 DD 264305 A1 DD264305 A1 DD 264305A1 DD 30710387 A DD30710387 A DD 30710387A DD 30710387 A DD30710387 A DD 30710387A DD 264305 A1 DD264305 A1 DD 264305A1
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DD
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temperature sensor
heat
arrangement
liquid
sensor
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DD30710387A
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English (en)
Inventor
Peter Hoerig
Andre Schumann
Kristian Steubler
Original Assignee
Oppach Schaltelektronik
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum gleichmaessigen Temperieren eines elektronischen Temperaturfuehlers mit gerundeter Oberflaeche ausserhalb fluessiger Medien. Eine derartige Temperieranordnung bildet die Voraussetzung fuer das Abgleichen elektronischer Temperaturregler fuer Warmwasserbereiter und dergleichen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Temperaturfuehler durch trockene Waerme mit hoher Genauigkeit so zu temperieren, dass die Fuehler nach dem Ableichvorgang sofort wieder in den technologischen Fertigungsprozess eingegliedert werden koennen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass der Temperaturfuehler (1) von einer waermeleitenden, elastischen Folie (2) grossflaechig umschlossen und gleichmaessig temperiert wird. Vorteilhafterweise wird die Anordnung so getroffen, dass eine axial geteilte, flexible, elektrisch leitende Folie (2) den Temperaturfuehler (1) beidseitig grossflaechig umschliesst und die durch ihren Innenwiederstand erzeugte Stromwaerme ueber Flaechendruck ihrer Wandung an den Temperaturfuehler (1) bei gutem Waermekontakt abgibt. Es ist auch moeglich, dass der Temperaturfuehler (1) durch eine Fluessigkeit definiert temperiert wird, wobei eine waermeleitende, elastische Wandung zwischen Fuehler und Fluessigkeit den Fuehler trocken haelt und einen geringen Waermeuebergangswiderstand gewaehrleistet. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum gleichmäßigen Temperieren eines elektronischen Temperaturfühlers mit gerun Jeter Oberfläche außerhalb flüssiger Medien. Eine derartige Temperieranordnung bildet die Voraussetzung für das Abgleichen elektronischer Temperaturregler für Warmwasserbereiter und dergleichen.
Charakteristik des bekannten Standes dor Te chnik
Zum Temperieren von elektronischen Fühlern ist es bereits bekannt, die Fühler in eine Flüssigkeit, insbesondere Wasser, zu tauchen, die definiert beheizt wird. Ein solches Wasserbad ist aber mit erheblichen Unannehmlichkeiten bei mit einer Massenproduktion verbundenen Abgleichvorgängen belastet.
Weiterhin erfolgt eine Temperierung von Meßfühlern schon in einem Schutzrohr, das mit seiner Spielpassung allerdings keinen flächigen Wärmekontakt zum Fühler gewährleistet. Zur Erzielung eines stationären Wärmezustandes sind deshalb sehr große Ausgleichszeiten einzuhalten, um ein akzeptables Abgleichergebnis zu erhalten.
Letztlich sind bereits wärmeleitende Heizfilme für Wärmedecken und dergleichen vorgeschlagen worden (DD-PS 102266).
Ziel der Erfindung
Drs Ziel der Erfindung besteht in einer Anordnung zum schnellen, bequemen und genauen Temperieren von Wärmefühlern für elektronische Temperaturregler.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Temperaturfehler durch trockene Wärme mit hoher Genauigkeit so zu temperieren, daß die Fühler nach dem Abgleichvorgang sofort wieder in den technologischen Fertigungsprozeß eingegliedert werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Temperaturfühler von einer wärmeleitenden, flexiblen Folie großflächig umschlossen und gleichmäßig temperiert wird.
Vorteilhafterweise wird die Anordnung so getroffen, dais eine axial geteilte, flexible, elektrisch leitende Folie den Temperaturfühler beidseitig großflächig umschließt und die durch ihren Innenwiderstand erzeugte Stromwärme über Flächendruck ihrer Wandung an den Temperaturfühler bei gutem Wärmekontakt abgibt. Es ist auch möglich, daß der Temperaturfühler durch eine Flüssigkeit definiert temperiert wird, wobei eine wärmeleitende, flexible Wandung zwischen Fühler und Flüssigkeit den Fühler trocken hält und einen geringen Wärmeübergangswiderstand gewährleistet.
Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
Die zugehörige Zeichnung zeigt zwei stromdurchflossene Metallfolien 2, die den Meßfühler 1 umschmiegen. Mit der Zeichnung wird nur die grundlegende Gestaltung ohne wärmedämmende Ummantelung des Systems aus Gründen der Übersichtlichkeit dargestellt.
Mittels einer Gabel 3, die die Metallfolien 2 an den Fühler drückt, wird die gesamte Mantelfläche des Fühlers 1, mit Ausnahme der Zonen, an denen eine elektrische Isoliermatte 4 anliegt, gleichmäßig durch die Folien 2 temperiert.
-2- 264'05
Die Stromwärme wird dabei durch ein nicht näher ausgeführtes Regelgerät auf einen V )nstanten, vorgegebenen Wert gehalten. Nach dem Abgleichvorgang kann durch Aufspreizen der Gabel 3 der Fühler 1 problemlos entnommen und gegen einen neuen ersetzt werden. Die Temperierung erfoint mit höchster Präzision in so kurzer Zeit, daß das Abgleichen des Temperaturreglers in den technologischen Fertigungoprozeß eingegliedert werden kann.
Das Ausführungsbeispiel kann uuf mehrere Meßfühler gleicher Gestalt erweitert werden und so das gleichzeitige Temperieren erreich; werden.

Claims (3)

  1. |r'T Patentansprüche:
    1. Anordnung zum gleichmäßigen Temperieren eines elektronischen Temperaturfühlers mit gerundeter Oberfläche außerhalb flüssiger Medien, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturfühler (1) von einer wärmeleitenden, flexiblen Folie (2) großflächig umschlossen und gleichmäßig temperiert wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine axial geteilte, flexible, elektrisch leitende Folie (2) den Temperaturfühler (1) beidseitig großflächig umochließt und die durch ihren Itinenwiderstand erzeugte Stromwärme über Flächendruck ihrer Wandung an den Temperaturfühler (1) bei gutem Wärmekontakt abgibt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturfühler (1) durch eine Flüssigkeit definierttemperiert wird, wobei eine wärmeleitende, flexible Wandung zwischen Fühler und Flüssigkeit den Fühler trocken hält und einen geringen Wärmeübergangswiderstand gewährleistet.
DD30710387A 1987-09-22 1987-09-22 Anordnung zum gleichmaessigen temperieren eines elektronischen temperaturfuehlers DD264305A1 (de)

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DD264305A1 true DD264305A1 (de) 1989-01-25

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