DD264369A1 - Einrichtung zur massekontrolle und -steuerung der futterverteilung und der massekontrolle des futterverzehrs von tieren - Google Patents

Einrichtung zur massekontrolle und -steuerung der futterverteilung und der massekontrolle des futterverzehrs von tieren Download PDF

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DD264369A1
DD264369A1 DD30670687A DD30670687A DD264369A1 DD 264369 A1 DD264369 A1 DD 264369A1 DD 30670687 A DD30670687 A DD 30670687A DD 30670687 A DD30670687 A DD 30670687A DD 264369 A1 DD264369 A1 DD 264369A1
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DD
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weighing device
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DD30670687A
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Bernd Grimmer
Norbert Schaedel
Theodor Korb
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Inst Rinderproduktion Iden Roh
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  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur effektiven Futterverteilung fuer Tiere in der Grosstierhaltung. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zu entwickeln, die eine kontrollierte Futterverteilung bei gleichzeitiger Beruecksichtigung des bisherigen Futterverzehrs einer Tiergruppe gestattet. Erfindungsgemaess ist die Einrichtung ein mobiler Futterverteiler 1, der mit einem Futteraufnahmebehaelter mit einer Behaelterwaegeeinrichtung 2 und einem Futterfoerderer 15 sowie einem Restfutteraufnahmebehaelter 4 mit einer Restfutterwaegeeinrichtung 5 und einer Restfutteruebergabevorrichtung 10 versehen ist, welcher ueber einen Komparator 3 und einen Sollwertgeber 13 derart verbunden sind, dass der Komparator 3 einerseits mit der Behaelterwaegeeinrichtung 2 und einer Steuereinheit 14 und andererseits mit der Restfutterwaegeeinrichtung 5, einer Erkennungsspule 11 und dem Sollwertgeber 13 in Verbindung steht. Fig. 1

Description

verbunden ist und die Zuordnung so erfolgt, daß gleichzeitig sowohl eine dosierte Futttrverteilung als auch eine Restfutteraufnahme und -bestimmung erfolgen kann. Dafür ist, in Fahrtrichtung gesehen, der Restfutteraufnahmebehälter mit Wägeeinrichtung und Restfutterübergabevorrichtung vor der Futterverteilvorrichtung im Futtervertoilfahrzeug angeordnet. An der Restfutterübergabevorrichtung ist horizontal beweglich eine Restfutterschiebevorrichtung befestigt. Die Restfutterschiebevorrichtung und der Futteraustrageförderer sind so ausgelegt, daß sie vom Futterverteilfahrzeug aus bis in den Bereich der Futterkrippe reichen. Zur Erkennung des jeweiligen Fütterungsabschnittes ist am Futterverteilfahrzeug futterkrippenseitig eine Erkennungsspule unmittelbar neben der Restfutterschiebevorrichtung befestigt. Diese Erkennungsspule steht zur Informationsversorgung mit dem Komparator in Verbindung und diese wird beim jeweiligen Auftreffen auf einen an der Futterkrippe befestigten Responder wirksam.
Mit Beginn des Einsatzes des Futterverteilfahrzeuges wird mit der Restfutterschiebevorrichtung der erste Krippenabschnitt gesäubert. Das Restfutter gelangt am Ende des Krippenabschnittes über die Übergabevorrichtung und Wägevorrichtung in den Restfutterbehälter. Gleichzeitig trifft die Erkennungsspule in den Bereich des Responders und signalisiert dem Komparator den Krippenabschnitt. Der Komparator verarbeitet diese Information unter Berücksichtigung der Impulse von der Wägeeinrichtung und des Sollwertgebers und beaufschlagt die Steuereinheit mit der Futterverteilung. Die Restfutterschiebevorrichtung wird aus dem ersten Krippenabschnitt in den zweiten Krippenabschnitt geschwenkt und so erfolgt die Restfutterbestimmung und Fütterung mittels des Futterverteilfahrzeuges gleichzeitig.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: die Draufsicht einer Vorrichtung zur Massekontrolle und -steuerung der Futterverteilung mit Restfutterschieber Fig. 2: die Draufsicht der Vorrichtung mit Restfutterförderer und separatem Restfutterauffangbehälter.
Die technische Gestaltung der Vorrichtung geht aus den Fig. 1 und 2 hervor. Entsprechend der Darstellung in Fig. 1 sind in einem mobilen Futterverteiler 1 eine Behälterwägeeinrichtung 2 und ein Futterförderer 15 zugeordnet, die mit einem Komparator 3 und vorgeschaltetem Sollwertgeber 13 sowie einer Wägevorrichtung 5 für das Restfutter 9, einer Steuereinheit 14 für den Futterförderer 15 und einer Erkennungsspule 11 für die Tiergruppenabschnilte 8 verbunden sind.
Weiterhin befinden sich auf dem Futterverteiler 1 eine schwenkbare Restfutterschiebevorrichtung 6 sowie ein Restfutteraufnahmebehälter 4 mit einer vorgelagerten Übergabevorrichtung 10. Parallel zur Fahrtrichtung des mobilen Futterverteilers 1 befinden sich die Tiergr jppenabschnitte 8 mit der jeweils davor angeordneten Futterkrippe 7. Diese ist zur Identifikation der Tiergruppen in jedem Abschnitt 8 mit einem Respondor 12 ausgerüstet.
Beim Einsatz der Vorrichtung wird mit der Restfutterschiebevorrichtung 6 das zusammengeschobene Restfutter 9 aus der Futterkrippe 7 über die Übergabevorrichtung 10 und di6 Wägevorrichtung 5 gefördert.
Die Informationen aus der Restfuttermenge 9, dem Sollwertgeber 13, der Erkennungsspule 11 und der Behälterwägevorrichtung 2 bestimmen über den Komparator 3 und die Steuereinheit 14 die optimale Neuzuführung aus dem Futteraufnahmebehältor 19 mittels Futterförderer 15 für jede einzelne Tiergruppe.
Die Regelung der Futterverteilung, die in Fig. 2 dargestellt ist, et folgt analog zum ersten Beispiel.
Die Futterkrippe ist hierin jedem Tiergruppenabschnitt 8 mit vertikal schwenkbaren Futterkrippelteilern 16 und zugeordneten Magnetschaltern 18 uusgerüstet. Unmittelbar am Soden der Futterkrippe 7 befindet sich ein Förderer 17 zur Entlastung des Restfutters 9, der an jedem Abschnitt 8 einen zur Gruppenerkennung angeordneten Responder 12 aufweist.
In der Phase des Restfutterentleerens werden zunächst, mittels der Magnetschalter 18, die Futterkrippenteiler 16 in die Futterkrippe 7 geschwenkt. Anschließend wird das Restfutter 9 aus jedem Abschnitt 8 mit dem Förderer 17 vor dem jeweils zugeordneten Futterkrippenteiler angehäuft. Dieser wird nach diesem Vorgang mittels der Magnetschalter 18, die von einem nicht dargestellten Signalgeber des Förderers 17 betätigt werden, wieder aus der Krippe 7 geschwenkt, und der Förderer 17 transportiert das angehäufte Restfutter 9 weiter bis zur Wägeeinrichtung 5, wo es mittels der am Förderer 17 befindlichen Responder 12 und der Erkennungsspule 11 jeder Tiergruppe zugeordnet wird und bei der Neuzuführung über den Komparator 3 zur Information dient.

Claims (3)

1. Einrichtung zur Massekontrolle und -steuerung der Futterverteilung und der Massekontrolle des Futterverzehrs von Tieren, dadurch gekennzeichnet, daß in einem mobilen Futterverteiler (1) ein Futteraufnahmebehälter (19) mit einer Behälterwägeeinrichtung (2) und einem Futterförderer (15) vorhanden sowie ein Restfutteraufnahmebehälter (4) mit einer Restfutterwägeeinrichtung (5), einer Restfutterschiebevorrichtung (6) und einer Restfutterübergabevorrichtung (10) angeordnet ist und diese über einen Komparator (3) einerseits mit der Behälterwägeeinrichtung (2) und einer Steuereinheit (14) und andererseits mit der Restfutterwägevorrichtung (5), einer Erkennungsspule (11) und einem Sollwertgeber (13) in Verbindung steht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Futterförderer (15) seitlich über den Grundriß des Futterverteilers (Ί) hinausragt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Restfutterschiebevorrichtung (6) horizontal beweglich seitlich an der Restfutterübergabevorrichtung (10) angeordnet ist und über den Grundriß des Futterverteilers (1) hinausragt.
Hierzu 1 Sjite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Massekontrolle und -steuerung der Futterverteilung sowie der Massekontrolle des Futterverzehrs von Tiergruppen, vorzugsweise Rinder, die sowohl in Milchviehanlagen und Mastanlagen als auch bei der Durchführung von Fütterungsversuchen in Versuchseinrichtungen vorgesehen ist.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Aus der Praxis und der Fachliteratur ist bekannt, im Interesse einer effektiven Futterökonomie bei der Fütterung den Tieren das Futter massekontrolliert vorzulegen und durch das von den Tieren nicht verzehrte Futter (Restfutter) den Futterverzehr (Substraktion von vorgelegtem Futter und Restfutter) zu bestimmen.
Anhand einer Bonitur des Entleerungsgrades der Futterkrippe wird in den meisten Fällen durch den Futterungstechniker visuell die Menge des Restfutters eingeschätzt und damit die neu vorzulegende gegenüber der verabreichten Futtermenge korrigiert. In der DD-PS 97343 ist zur Restfutterbestimmung und einer damit verbundenen gesteuerten Futterverteilung eine Lösung vorgestellt, bei der mit Hilfe einer Wägevorrichtung das Restfutter durch Wiegen des jeweiligen Futterbehälters mit Inhalt ermittelt und anschließend in Abhängigkeit vom Vorhandensein einer Restfuttermasse ein Ausschlag bewirkt wird, der auf einen Schalter des Antriebes einer Dosiereinrichtung übertragen wird. Dabei ist der Schalter im Verhältnis zur Wägevorrichtung so angeordnet, daß der beim Vorbeifahren eines Futterverteilwagens am Futterbehälter den Antrieb der Dosiereinrichtung nur in dem Fall einschaltet, wenn die Wägevorrichtung ausschließlich die Leermasse des Futterbehälters überträgt. Als Wägevorrichtung ist dafür der Futterbereiter einer jeden Tierhaltungsbox jusgebildet. An dem Futterbehälter oder seiner Aufhängung ist der Signalgeber angeordnet. Diese Lösung sieht auch vor, die Wägevorrichtung auf dem Futterverteilfahrzeug über eine Hebe- und Senkvorrichtung zu befestigen und den Futterbehälter an der Tierhaltungsbox aushebbar zu gestalten. Diese Lösung gestattet auf Grund der vorgesehenen alternativen „ja/neirT-Entscheidung des Signalgebers nicht, unabhängig von der Höhe des Futterverzehrs einer Tiergruppe, zielgerichtet eine annähernd optimale Futterzuführung zu erreichen. In der OS DE 3313532 A1 wird ein Verfahren und Vorrichtung zur Feststellung der Grundfutteraufnahme beschrieben, indem das Tier auf einem Fahrgestell, welches mit einer Wägeeinrichtung ausgestattet ist, aufgestallt ist und solange dem Futterstapel zugeführt wird, bis das vorgegebene Gewicht des Tieres durch seinen Futterverzehr erreicht ist. Diese Vorrichtung ist mit einem Anzeigegerät und mit einem Rechner verbunden.
Für eine effektive Futterökonomie im Interessse einer optimalen Tierleistung bzw. Gewichtszunahme in der Großtierhaltung ist es jedoch erforderlich, schnell Fütterungsfehler zu erkennen und darauf mit einer Korrektur der Futterzuführung bei Beginn des Fütterungsprozesses zu reagieren.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung füreine bedarfs- und leistungsgerechte Futterversorgung der Tiere und einen effektiven Futtereinsatz durch die Reduzierung des Restfutteranteiles zu entwickeln.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, die die Massskontrolle des an eine Tierpruppe zu verteilenden Futters selbständig vornimmt, das Futter verteilt und die Masse des Restfutters einer Tiergruppe selbständig ermittelt, das Restfutter fördert und zwischenlagert.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem in einem mobilen Futterverteilfahrzeug ein Futteraufnahmbehälter mit einer Behälterwägeeinrichtung und einem Futteraustrageförderer und ein Restfutteraufnahmebehälter mit einer Restfutterwägeeinrichtung und einer Restfutterübergabevorrichtung über einen Komparator und einen Sollwbrtgeber
DD30670687A 1987-09-07 1987-09-07 Einrichtung zur massekontrolle und -steuerung der futterverteilung und der massekontrolle des futterverzehrs von tieren DD264369A1 (de)

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ID=5592088

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8752505B2 (en) 2010-08-27 2014-06-17 Jasopels A/S Method, feed cart and system for feeding of fur animals

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