DD264590A3 - Anordnung fuer die abdichtung zwischen haengendem dampferzeuger und feststehendem rost - Google Patents

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DD264590A3
DD264590A3 DD29218586A DD29218586A DD264590A3 DD 264590 A3 DD264590 A3 DD 264590A3 DD 29218586 A DD29218586 A DD 29218586A DD 29218586 A DD29218586 A DD 29218586A DD 264590 A3 DD264590 A3 DD 264590A3
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DD
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heating surface
steam generator
combustion chamber
collector
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DD29218586A
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Inventor
Wolfgang Dieringer
Horst Elstner
Kurt Oelicker
Werner Schumann
Helmut Stille
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Dampferzeugerbau Veb K
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung fuer die Abdichtung zwischen haengendem Dampferzeuger und feststehendem Rost. Sie ist fuer Natriumlauf-Dampferzeuger mit Wanderrostfeuerung vorgesehen, die mit hoeherkalorischen Brennstoffen betrieben werden sollen. Es ist der Bereich des Rostes risikofrei zu gestalten und damit die Verfuegbarkeit des Dampferzeugers zu erhoehen. Aufgabe der Erfindung ist es, eine eindeutige und in allen Betriebszustaenden wirksame, gekuehlte Abdichtung zwischen haengenden Brennkammerseitenwaenden und feststehendem Rost zu schaffen. Die Aufgabe wird geloest, indem jede Brennkammerseitenwand in eine Hauptheizflaeche und eine Zusatzheizflaeche geteilt ist, derart, dass die im Bereich des Rostes angeordnete Zusatzheizflaeche von einem unteren, den Rostkuehlbalken bildenden Sammler und einem oberen Sammler begrenzt ist, der ueber mit Dehnungsboegen versehene Verbindungsrohre mit dem unteren Sammler der Hauptheizflaeche verbunden ist. Figur

Description

Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, indem jede Brennkammerseitenwand in eine Hauptheizfläche und eine Zusatzhoizfläche geteilt ist, derart, daß die im Beieich des Rostes angeordnete Zusatzheizfläclie von einem untoren, den Rostkühlbalken bildenden Sammler und einem oberen Sammler begrenzt ist, der über mit Dehnungsbögen versehene Verbindungsrohro mit dem unteren Sammler der Hauptheizfläche verbunden ist. Damit sind die unteren Sammler der Zusatzheizflächen, die Rostkühlbalken, am Rost fixiert und die vertikalen Dehnungen der Zusatzheizflächen sind nach obon gerichtet. Die darüberliegenden Hauptheizflächen der Seitenwände sind mit ihren vertikalen, nach unten gerichteten Dehnungen Teil der hängenden Rohrwandkiste aus dichtgeschweißten Hohren. Um diese gegeneinandergerichteten Dehnungen innerhalb der dichtgeschweißten Rohrwand iu koinen Zwängen führen zu lassen, sind die oberhalb der Zusatzlieizfläche angeordneten Verbindungsrohre mit Dehnungsbögen versehon. Gleichzeitig ist eine sichere Abdichtung durch die exakte Lagn und Anordnung des Rostkühlbalkons zum Rost erreicht worden. Es kann auch keine Verfestigung dos noch unverbrannten Brennstoffes im Bereich der seitlichen Rostabdichtiing bei Ausdehnung der Brennkammerseitenwand erfolgen.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Zusatzheizfläche mit dem Rostkühlbalken als unteren Sammler und den darüber befindlichen Verbindungsiohren wasserseitig durch Einbindung an den unteren Sammler der Haupthoizfläche in den glaiciizeitig die von der Trommel kommenden Fallrohre münden, in das Umlaufsystem der Hauptheizflächen eingeschlossen, wobei das Umlaufwasser von dem oberen Sammler der Hauptheizfläche über Rücklaufrohre zu dem unteren Sammler der Zusatzheizfläche strömt.
Damit kann die an sich relativ kleine) Bauhöhe der Zusatzheizflächon ausgeglichen weiden. Es w;rd ein großer Auftrieb und dadurch eine hohe Strömungsgeschwindigkeit in den Steigrohren erreicht. Infolge des zrgigen Wasserumlaufes, besonders beim Anfahrprozeß, kann koino thermische ÜberbeldStung der Bronnkainmerberohrung auftreten. Die Zuordnung r'^r Fall-, Dampfabführ- und Rücklaufrohre ist materialökonomisch ausgeführt, weil mit der Versorgung der Zusatzheizflächen über die Rostkühlbalken die benötigte Menge des Umlaufwassers zugeführt wird. Dies führt zu einer Erhöhung des Laständerungsgradienten.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiol näher orläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung ist eine geteilte Brennkammerseitenwand und ihre Einbindung in den Wasserumlauf eines Dampferzeugern mit Naturumlauf dargestellt. Für die andere nicht dargestellte B'srnikammersoitenwand gelten die Ausführungen analog. Dio Ürennkammerseitonwand ist in ihrer Ausführung nach der Zeichnung in die Hauptheizflächo 3 und die im Boreich des nicht weiter dargestellten Wanderrostes vorgesehero Zusatzheizfläche 9 aufgeteilt. Begrenzt wird die Zusatzheizfläche 9 vom Rostkbhlbalken 7 und oinem oberen Sammler 10, der die mit Dehnungsbögen versehenen Verbindungsrohre 11 aufnimmt, die in den unteren Seitenwandsammler 4 der Hauptheizfläche 3 führen. Ihre obere Begrenzung wird durch einen weiteren Seitenwandsammler 5 gebildet, der, gleichzeitig als Aufhängung dieser Heizfläche dienend, als Zwischensammlor zur Sichorung des Wasserumlaufes eina Verbindungsstelle darstellt. Hier sind zum einen die Rückfduirohre 8 angeschlossen, die dio Versorgung der Zusatzheizflächu 9 über den Rostkühlbalkon 7 übernehmen. Zum anderen nimmt der obere Seitenwandsammler 5 die mit der Trommel 1 verbundenen t .'mpfabführrohre 6 auf. Die Wasserzuführung zui Hauptheizflächo 3 erfolgt über die von der Trommel 1 abgehenden Fallrohre 2 .n don unteren Seitenwandsammler 4 der Hauptheizflächo 3. Das in der Brennkammerseitenwand entstehende De mpf-Wasser-Gemisch strömt in den oberen Seitenwandsammler 6 und über die Dampfabführrohre 6 in dioTrommol 1. Ein Teil dieses Umleufwassers wird dem oberen Seitenwandsammler 5 der Hauptheizfläche 3 entnommen und zur Wasserversorgung von Rostkühlbalkon 7 und Zusatzheizfläche 9 genutzt. Dio Versorgung dieser Heizfläche erfolgt über die Rücklaufrohro 8. Diese sind nur für dio benötigte Toilwassermonge bemessen und durch ihre große statische Höhe wird ein erheblicher Strömungsgewinn erzielt. Über den Sammler 10 und die Verbindungsrohre 11 gelangt das aus dor Teilwassermengo entstandene Dampf-Wasser-Gemisch in den unteren Seitenwandsammler 4 der Hauptheizfläche 3.
Gleichzeitig mit dom einsetzenden Wasserumlauf entstehende Dehnungen, und zwar die nach oben gerichtote der Zusatzheizfläche 9, bedingt durch den Festpunkt Rostkühlbalken 7 Jnd dio nach unten gerichtete dor hängenden Haupthoizfläche 3 als Bestandteil der dichtgeschweißten Rohrkiste, weiden im Be1 eich der Verbindungsrohre 11 durch Dehnungsbögon ausgeglichen.
Der Vortt" dieser Lösung besteht darin, daß die nach unten gerichteten vertikalen Dehnungen der dichtgecchweißton Rohrwandkiste mit ihren geteilten Brennkammerseitenwänden und die nach oben gerichteten Dehnungen der durch den Rostkühlbalken 7 fixierten Zusatzheizflächon 9 störungslos durch die L .'inungsbögen aufgenommen werden. Durch die große statische Höhe der Rücklaufrohre 8 wird eine große Strömungsgeschwindigkeit erzielt, der Wasserumlauf besonders beim Anfahren beschleunigt und diimit eine Überlastung dor Brennkammorberohrung vermieden. Gleichzeitig sind die f Jr eine angemessene Wasserversorgung der Zusatzheizfläche 9 bestimmten Rohre materialökonomisch ausgeführt. Darüber hinaus erfolgt neben der wirksamen Abdichtung im Beroicn des Rostkühlbalkens 7 eine effektive Kühlung dor Bronnkomrnorsoiton und eine Verhinderung der Verschlackung beim Einsatz hcherkalorischer Brennstoffe.

Claims (2)

1. Anordnung für die Abdichtung zwischen hängendem Dampferzeuger und feststehendem Rost, wobei ein dem Rost zugeordneter Rostkühlbalken in den Wasserumlauf des Dampferzeugers einbezogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Brennkammerseitenwand in eine Hauptheizfläche (3) und eine Zusatzheizfläche (9) geteilt ist, derart, daß die im Bereich des Rostes angeordnete Zusatzheizfläche (9) von einem unteren, den Rostkühlbalken (7) bildenden Sammler und einem oberen Sammler (10) begrenzt ist, der über dem Dehnungsbögen versehene Verbindungsrohre (11) mit dem unteren Sammler (4) der Hauptheizfläche (3) verbunden ist.
2. Anordnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzheizfläche (9) über den unteren Sammler (4) der Hauptheizfläche (3), in den die aus der Trommel (1) kommenden Fallrohre (1) eingebunden sind und zwischen oberen Sammler (10) der Hauptheizfläc^e (3) und unterem Sammler (7) der Zusatzheizfläche (9) vorgesehene Rücklaufrohre (8) umlaufseitig mit der Hauptheizfläche (3) gekoppelt ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung für die Abdichtung zwischen hängendem Dampferzeuger und feststehendem Rost. Sie ist für Naturumlauf-Dampferzeugor mit Wanderrostfeuerung vorgesehen, die mit höherkalorischen Brennstoffen betrieben werden sollen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bereits bekannter Stand der Technik, an Dampferzeugern mit Rostfeuerung eine seitliche Abdichtung am Rost, den sogenannten Rostkühlbalken, anzubringen, um diesen Bereich zu kühlen. (DE-PS 804018, 24f., 16/13). Dazu sind zwei übereinanderliegende Sam,, ilorrohro benutzt worden, die, untereinander verbunden, gleichzeitig an den Vordampferrohren der Seitenwand angeschlossen sind. In bezug auf die Dehnung sind diese Sammler als Festpunkte an dem feststehenden Rost zu dessen seitlicher Begrenzung angeordnet. Bei einer derartigen Konzeption ist die Brennkammer ebenfalls stehend angeordnet. Jedoch läßt sich bei Dampferzeugern größerer Leistung diese Konzeption nur teilweise verwirklichen. So ist es bereits bekannt, Dampferzeuger mit Wanderrostfeuerung auszuführen, bei denen die Verdampferrohre als Gltttrohre vor die Schamottowände gesetzt sind. Während sich die Vorderwand und die Rückwand, welche an der Gerüstdecke häng )n, frei nach unten ausdehnen, sind die Seitenwände auf den unteren als Rostkühlbalkon ausgeführten Sammlern stehend angeo 'dnet, wobei die Längenänderungen aus Wärmedehnungen nach oben gerichtet sind. Dieses Halterungs- und Aufhängeprinzio gestattet den jeweiligen Brennkammerwänden durch eine getrennte Ausführung der Register eine eigenständige Relativbewegung, d. h. die hängenden Heizflächen dehnen sich senkrecht nach unten, während die stehenden Bronnkammerwände sich nach oben ausdehnen. Dio Begrenzung bzw. Abdichtung der Brennkammer nach außen hin erfolgt durch Einmauerungsmaterialien. Weitem Probleme ergeben sich mit dem Übergang zu dichtgeschweißten Rohrwändon und dem Verschweißen der einzelnen Rohrwände untereinander zu einer hängenden Brennkammer-Rohrkisto, weil (üe Dehnungen für alle Rohrwände, abgesehen von der räumlichen Ausdehnung, nur in der vertikalon Richtung nach unten wirksam werdon. Im Bereich der ßrennkammer-Vorder- und Rückwand verläuft jedoch infolge freier Ausdehnungsmoglii^keiten diese Bewegung ohno Nachteile, allerdings im Bereich der Rostkühlbalken sind dLso Freiräume nicht vorhanden. Aus feuerungstechnischen Gründen darf diese Bewegung auch nicht auftreten, weil dann keine exakte Anordnung und Lage des Rostkühlbalkons zum Rost möglich und damit keine eindeutige Abdichtung gesichert ist. Hierbei orweist sich besonders beim Anfahrbetrieb ein Bronnstoffoin'. Ii I1, den noch relativ großen, freien Raum zwischen Rostkühlbalken und Rost als ungünstig. Die Ausdehnung der Seitenwand mit dem Aufsetzen des Rostkühlbalkens auf dom Rost führt zu einer Verfestigung des noch unverbranrien Brennstoffes im Bereich der seitlichen Rostabdichtung und damit zu Störungen im Rostbotriob. Alle Lösungen, die vorsehen, den seitlichen Bronnkammerbereich ungekühlt auszuführen, woisen weiterhin den Nachteil auf, daß beim Einsatz höherkalorischer Brennstoffe Verschlackungen auftreten, die don Rostbetrieb wesentlich stören, aufwendig w beseitigen sind und besonders das Einmauorungswerk beschädigen können.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Bereich des Routes risikofrei zu gestaltet u.id damit die Verfügbarkeit dos Dampforzeugers zu erhöhon.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine eindeutige und in allen Betriebszuständen wirksame, gekühlte Abdichtung zwischen hängenden Brennkammersoitenwänden cn ei feststehendem Rost zu schaffen.
DD29218586A 1986-07-04 1986-07-04 Anordnung fuer die abdichtung zwischen haengendem dampferzeuger und feststehendem rost DD264590A3 (de)

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