DD264755A1 - Waegeeinrichtung zum einsatz auf fahrzeugen, insbesondere auf fischereifahrzeugen - Google Patents

Waegeeinrichtung zum einsatz auf fahrzeugen, insbesondere auf fischereifahrzeugen Download PDF

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DD264755A1
DD264755A1 DD30832887A DD30832887A DD264755A1 DD 264755 A1 DD264755 A1 DD 264755A1 DD 30832887 A DD30832887 A DD 30832887A DD 30832887 A DD30832887 A DD 30832887A DD 264755 A1 DD264755 A1 DD 264755A1
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DD
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sensor
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DD30832887A
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Inventor
Richard Schulze
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Radebeul Rapido Waegetechnik
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine zum Einsatz auf Fahrzeugen, insbesondere auf Fischereifahrzeugen geeignete Waegeeinrichtung, mit der eine Massebestimmung auf in Bewegung befindlichen Fahrzeugen, zum Beispiel Fischereifahrzeugen, mit optimaler Genauigkeit durchgefuehrt werden kann. Erfindungsgemaess ist die Waegeeinrichtung mit einem zusaetzlichen, durch eine bekannte Masse beaufschlagten Sensor sowie eine elektronische Einrichtung zur Ermittlung der durch die Roll- und Stampfbewegungen des Fahrzeuges verursachten Verfaelschung und Korrektur des fuer eine zu waegende Masse ermittelten Signals vorgesehen.

Description

VfSS
Titel der Erfindung
Wägeeinrichtung zum Einsatz auf Fahrzeugen, insbesondere auf Fischereifahrzeugen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wägeeinrichtung zum Einsatz auf Fahrzeugen, insbesondere auf Fischereifahrzeugen mit der die Massebestirnmung von Produkten auf in Bewegung befindlichen Fahrzeugen, wie lastkraftwagen und Schiffen, durchgeführt werden kann.
Charakteristik dss bekannten Standes der Technik
Es ist eine Wägeeinrichtung für den Einsatz aui" Fischereifahrzeugen bekannt, die nach dem mechanischen Wirkprinzip arbeitet und mit einer vom Kreiselkompaß her bekannten kardanisohen Aufhängung innerhalb festgelegter Grenzen zuläßßiger Krängung und Trimniung wägetechnisohe Fehlergrenzen einhalten kann. Zulässige Grenzen der Krängung und Trimmimg werden dabei durch entsprechende Signalgeber angezeigt. Bei dieser Wägeeinrichtung handelt es sioh um eine gleicharmige Balkenwaage, bei der sowohl die Last- wie die Gewiohtsselte in gleicher Weise von der Erdbeschleunigung beeinflufat ist, das heißt, die bei Roll- und Stampfbewegungen des Schiffes durch das Beharrungsvermögen wirk-
sam werdenden Veränderungen der Erdbeschleunigungen werden eliminiert.
Aus einer anläßlich des 10. IMEKO-Weltkongresses, Irag 1985, Vol. 8, Sensor Calibration, Strain Measurement, Unicroprocesser Application / Posters / Veröffentlichung des Osaka Institutes of Technology ist ferner eine elektronische Y/aage für den Einsatz auf Schiffen bekannt, die auch für in bewegung befindliche Fahrzeuge anderer Art vorgesehen ist. Sie besteht aus vier speziell nach dem Roberval-Prinzip angeordneten Hebeln, welche die Kraft in eine Wägezelle einleiten.
Nach mechanischem Wirkprinzip arbeitende Waagen haben den Nachteil, daß sie, bedingt durch ihre Eigenmasse und die Anzahl der Lagerstellen, relativ langsam arbeiten. Dazu kommt, daß die Lagerstellen, aus dem Einsatzzweck resultierend, nicht als Schnuiden und Pfannen, sondern als Wälzlager ausgeführt werden müssen, was erhöhte Reibung bedeutet.
Die elektronische Waage besitzt den Nachteil, daß sie, um die Schwankungen der Erdbeschleunigung auszugleichen, eine gleiche Masseverteilung zu beiden Seiten der Krafteinleitung anstrebt und dadurch nur einen geringen Wägebereich, ähnlich einer Kontrollwaage, aufweist.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, bei einer für den Einsatz auf in Bewegung befindlichen Fahrzeugen oder Fischereifahrzeugen vorgesehenen Wägoeinrichtung, unter Vermeidung bekannter Nachteile, mit vertretbarem Aufwand eine hohe Wägeleistung und eine große Betriebszuverlässigkeit zu erreichen.
Darlegung dea Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Wägeeinrichtung für den Einsatz auf Fahrzeugen, insbesondere auf Fischereifahrzeugen zu sohaffen, der ein elektromechanisches Wirkprinzip zugrunde liegt und deren Einsatzbereioh dem von Waagen mit mechanischem Wirkprinzip entspricht, aber eine genauere Massebestiinmung und eine kürzere Wägezeit zuläßt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe so gelöst, daß die Wägeeinrichtung einen zusätzlichen Sensor enthält, der mit einer bekannten Masse belastet ist. Diesem Sensor ist eine elektronische Einrichtung für die Abweichung der lastpxx*- portionalen Signale der bekannten Masse einerseits und für die Korrektur der vom eigentlichen Sensor der Waage ausgehenden lastproportionalen Signale der unbekannten Masse andererseits zugeordnet.
Das von dem zusätzlichen Sensor ermittelte, durch die Fahrzeugbewegung verfälschte, lastproportionale Signal wird zur Korrektur des mit dem eigentlichen Sensor der Wägeeinrichtung ermittelten ebenfalls durch die Fahrzeugbewegung in gleicher Welse verfälschte lastproportionale Signal der unbekannten Masse verwendet·
Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung soll anhand eines AusfUhrungsbeispleles näher erläutert werden. Die Zeichnung zeigt eine prinzipielle Darstellung einer bekannten Wägeeinrichtung mit einem zusätzlichen Sensor und einer zugeordneten elektronischen Einrichtung.
Die Darstellung enthält eine an sich bekannte Wägeeinrichtung, bestehend aus einer Las*aufnähme 1 mit einem Sensor 2 sowie eine parallele Anordnung eines mit einer bekannten
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Masse beaufschlagten Sensors 3, d^nen eine elektronische Einrichtung 4 zugeordnet ist. Die vom Sensor 2 ermittelten, aus der unbekannten Masse sowie den durch die Roll- ΌχΐΊ Stampfbewegung eines Schiffes verursachten Verfälschungen derselben resultierenden, lastproportionalen Signale, verden von der elektronischen Einrichtung 4 erfaßt und zunächst gespeichert. Über den Sensor 3 wird der elektronischen Einrichtung 4 das aua der bekannten Masse resultierende, ebenfalls duroh die Roll- und Stampfbewegung des Schiffes in gleicher V/eise verfälschte, lastproportionale Signal zugeführt und ebenfalls gespeichert. Die elektronische Einrichtung 4 ermittelt die Abweichung zwischen last- und masseproportionalem Signal und damit den Anteil der Verfälschung der bekannten Masse und korregiert das gespeicherte lastproportionale Signal der unbekannten Masse um den gleichen relativen Anteil und gibt diesen als gültiges masseproportionales Signal aus. Bei diesem Beispiel handelt es sich um die Darlegung einer glnstiger Form der Realisierung der Erfindung, deren Anwendung natürlich auch auf anderen in Bewegung befindlichen Fahrzeugen möglich ist, und wo hohe Wägeleistungen verbunden mit kürzeren Wägezeiten erreicht werden sollen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Wägeeinrichtung zum Einsatz auf Fahrzeugen, insbesondere auf Fischereifahrzeugen, bestehend aus einer Lastaufnähme, die die Kraft über einen Sensor leitet und einem dazugehörigen Auswertegerät, welches ein vom Sensor abgegebenes lastproportionales Signal in einen digitalen Meßwert umsetzt und anzeigt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wägeeinrichtung mit einem zusätzlichen, mit einer bekannten Masse belasteten Sensor (3) ausgerüstet 1st und diesem eine elektronische Einrichtung (4) für die Abweichung der lastproportionalen Signale der bekannten Masse einerseits und für die Korrektur der vom eigentlichen Sensor (2) der Wägeeinrichtung ausgehenden las+proportionalen Signale der unbekannten Masse andererseits, zugeordnet 1st.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0402352A1 (de) * 1989-06-08 1990-12-12 M-U-T Maschinen-Umwelttechnik- Transportanlagen Gesellschaft M.B.H. Müllmengenwägesystem
AT394072B (de) * 1987-06-10 1992-01-27 Plankensteiner Anton Holzbalken fuer blockhaeuser od.dgl.
WO1997040352A1 (en) * 1996-04-24 1997-10-30 Hardy Instruments, Inc. Refuse weighing system and method

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