DD264811A3 - Vorrichtung zum falzen von blechen - Google Patents

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DD264811A3
DD264811A3 DD29880386A DD29880386A DD264811A3 DD 264811 A3 DD264811 A3 DD 264811A3 DD 29880386 A DD29880386 A DD 29880386A DD 29880386 A DD29880386 A DD 29880386A DD 264811 A3 DD264811 A3 DD 264811A3
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DD
German Democratic Republic
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folding
sheet
folding rollers
housing
rollers
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Application number
DD29880386A
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English (en)
Inventor
Erich Reins
Klaus Hinnerichs
Manfred Munzig
Wilhelm Bruehl
Original Assignee
Erfurt Bau Montage
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Publication date
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  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Falzen von Blechen, insbesondere zum Herstellen von Stehfalzen bei Dacheindeckungen, Eindecken von Kuppeln oder anderen Wandverkleidungen. Die Vorrichtung soll eine gute Qualitaet bei der Verarbeitung des zu falzenden Bleches gewaehrleisten und zur Herstellung von Stehfalzen an den unterschiedlichsten Dacheindeckungen, wie zum Beispiel fuer die Eindeckung konvex gekruemmter Flaechen, einsetzbar sein. Erfindungsgemaess ist vor den ersten Falzrollen im Bereich des Vorrichtungseinlaufes ein an der feststehenden Falzrollenlagerplatte befestigtes Aufgleitteil, welches mit einer Rundung oder Aufgleitschraege versehen ist, angeordnet. Fig. 3

Description

Die Vorrichtung zum Falzen von Blechen besteht aus einem Gehäuse 1, an dem zur Handhabung ein Griff 2 angebracht ist. Im Gehäuse 1 ist ein rahmenartiger Bügel 3 angeordnet, an dem ein Schlitten 4 befestigt ist, welcher vier Rollen 5 zur Führung dor Vorrichtung auf oder am Blech besitzt. Des weiteren sind im Gehäuse 1 zwei Falzrollenlapirplatten 6 befestigt, die die Wellen 7 der verschieden profilierten, jeweils
paarweise angeordneten, Falzrollen 8 aufnehmen. In den Wellen 7 der Falzrolle 8 sind Kettenräder 9 angebracht, die durch
Ketten 10 miteinander verbunden sind. Auf einer Welle 7 ist darüuer hinaus ein Zahnrad 11 befestigt, das über das Getriebe 12 und dom Kegelritzel 13 mit einer horizontal
angeordneten, elektrischen Handbohrmaschine 14 mit einstellbaren Drehzahlen in Verbindung steht.
Der rahmenartige Bügel 3 ist jeweils sowohl beidseitig aic »uch vorn und hinten an verstellbaren Kurbelhebeln 15 angeordnet. Die Kurbelhebel 15 sind an zwei parallel zur Arbeitsfläche Im Gehäuse 1 gelagerten Achsen 16 befestigt. Die Achsen 16 tragen
gleichfalls die Falzrollenlagerplatten 6. Die Kurbolhebel 15 sind jeweils durch eine Koppelstange 17 verbunden. Der Antrieb der
Kurbelhebel 15 erfolgt durch Verdrehung der einen Achse 16, die dazu auf einer Seite über das Gehäuse 1 hinaus verlängert ist. An dieser Verlängerung ist ein Stellhebel 18 angeordnet, durch den die Achse 16 arretiert werden kann. Dazu ist der Stellhebel 18
axial verschwenkbar und durch eine Feder 19 in der verschwenkten Lage feststellbar. Er besitzt einen Nocken 20, der in Kerbeneines Rastringes 21 einrastet. Der Rastring 21 ist stufenlos einstellbar am Gehäuse 1 befestigt.
Eine seitliche Verstellung der Falzrollen 8, die bei verschiedenen Blechdicken oder durch die unterschiedliche Anzahl der zu
falzenden Bleche oder durch unterschiedliche Biegekräfte notwendig wird, erfolgt durch die Verstellung der auf den Achsen 16gelagerten Falzrollenlagerplatten 6 zueinander.
Während eine Falzrollenlagerplatte 6 am Gehäuse 1 befestigt ist, ist die andere durch eine Verstelleinrichtung in Richtung der Achsen 16 verschiebbar angebracht. Dazu ist an der verschiebbaren Falzrollenlagerplatte 6 parallel zu den Achser, ^6 und mittig
ein Schiebebolzen 22 befestigt, der einen quer angeordneten Stift 23 besitzt. Dieser Stift 23 greift in gewindeähnlichen Kurvenmit Raf tstellungen eines zyllnderförmigen, drehbaren Kurvenstückes 24 ein. Das Kurvenstück 24 ist in einer in das Gehäuse 1eingeschraubten Buchse 25 gelagert und nach außen in Achsrichtung mit einem Bolzen 26 versehen, an dem ein Handhebel 27befestigt ist. Die Buchse 25 ist durch Kontern mittels einer Nutmutter 28 gegen Verdrehen gesichert.
In die andere Seite der Buchse 25 ist ein durchbohrter Gewindestopfen 29 eingeschraubt. Zwischen diesem Gewindestopfen 29
und dem Kurvenstück 24 ist ein Tellerfedernpaket 30 eingesetzt.
Zur Funktionssicherung der Vorrichtung bei Differenzen in der Aufkanthöhe ist im Bereich des Maschineneinlaufs <in der
feststehenden Falzrollenlagerplatte 6 ein vor den ersten Falzrollen 8 angeordnetes Aufgleitteil 31 befestigt. Das Aufgleitteil 31besitzt eine Rundung oder Aufgleitschräge. Die Unterseite des über das Blech gleitenden Schlittens 4 ist mit einer
Plastbeschichtung 32 versehen. Damit wird einmal die Gleitfähigkeit auf dem Blech verbessert und andererseits werden Kratzspuren verhindert. Die Vorrichtung zum Falzen von Blechen verbindet ein oder mehrere Bleche miteinander durch einen Falz. Die Bleche können
dabei waagerecht, schräg oder senkrecht angeordnet sein, wie zum Beispiel bei Dacheindeckungen und Fassaden oder aberauch bei konvex gewölbten oder kugelförmigen Dächern und Kuppeln. Sind Haften zur Halterung der Bleche vorgesehen,werden auch diese mit gefalzt.
Es können aber auch Werkstücke, zum Beispiel Einzelteile von lufttechnischen Anlagen, bearbeitet werden, bei denen durch Biegen von Blech ein rechteckiger oder quadratischer Querschnitt hergestellt wurde und durch Falzen das Blech verbunden wird. Die Vorrichtung wird dazu mit den Rollen 5 auf das Blech aufgesetzt, so daß die nach oben stehenden Aufkantungen des Bleches
zwischen den Rollen 5 und damit auch zwischen den Fa.'zrollen 8 angeordnet sind. Durch die elektrische Handbohrmaschine 14werden über das Kegelritzel 13 und das Getriebe 12 die Kettenräder 9 und die Ketten 10, die Falzrollen 8 angetrieben. Die
Falzrollen 8 biegen nunmehr durch ihr verschiedenes Profil die Bleche in einzelnen Arbeitsgängen nacheinander, so daß der
gewünschte Falz und damit die Verbindung der Bleche miteinander entsteht.
Das vor den ersten Falzrollen 8 angeordnete Aufgleitteil 31 verhindert ein zu tiefes Eindringen der Aufkantungen der Bleche
zwischen die Falzrollen 8 und damit verbundene Betriebsstörungen. Durch das Aufgleitteil 31 ist die Vorrichtung auch beigrößeren Differenzen und Sprüngen in der Aufkanthöhe, wie sie zum Beispiel im Bereich von Querfalzen, insbesondere bei der
Eindeckung von Kuppeln mittels Einzelblcchen, auftreten, einwandfrei funktionstüchtig. Die Vorrichtung bewegt sich durch Rotation der Falzrollen 8 selbständig am Falz auf dem Blech entlang. Der Schlitten 4 gleitet mit der Unterseite auf den zu verarbeitenden Blechen entlang und hält dieses während der Biegevorgänge
nieder. Die Plastbeschichtung 32 der Unterseite des Schlittens 4 verhindert das Ansetzen von Werkstoff, wie es insbesondere beider Verarbeitung von Aluminiumblechen am unbeschichteten Schlitten 4 geschieht und vermindert somit stark die
Bearbeitungsspuren. Die Höhenverstellung erfolgt, indem der Stellhebel 18 mit seiner Nocke 20 in eine vorgesehene Kerbe des Rastringes 21 arretiert wird. Zur Bewegung des Stellhebels 18 wird dieser entgegen der Federwirkung verschwenkt und dann
verdreht. Durch das Verstellen des Stellhebels 18 wird die eine Achse 16 verdreht und somit über die Kurbelhebel 15 und die
Koppelstange 17 auch die zwei auf der anderen Achse 16 gelagerten Kurbelhebel 15. Damit wird der rahmenartige Bügel 3
parallel zur Unterkante des Gehäuses 1 gehoben oder gesenkt.
Entsprechend der Blechdicke oder der Anzahl der zu falzenden Rlecho oder entsprechend den Biegekräften erfolgt eine Verstellung der paarweisen Falzrollen 8 zueinander. Je nach der Materialdicke beziehungsweise der Falzdicke wird die Buchse 25 verdreht und damit axial zum Gehäuse 1 verstellt. Mit der Verstellung der Buchse 25 ändert sich der Abstand dor beiden Falzrollenlagerplatten 6 zueinander. Mit der Nutmutter 28
wird durch Kontern die Einstellung der Buchse 25 zum Gehäuse 1 gesichert.
Weiterhin wird je nach den auftretenden Biegekräften der Gewindestopfen 29 verdreht, wodurch sich die Vorspannung des Tellerfederpaketes 30 ändert und somit die Bit yekräfte elastisch aufgenommen worden. Letztlich ist noch eine Feineinstellung möglich, die notwendig wird und sich nach Erfahrungen richtet, um eine vorschriftsmäßige Falzung zu erreichen. Dazu wird der Handhebel 27 und über den Bolzen 26 auch das Kurvenstück 24 in der Buchse 25 verdreht. Bei Drehung des Kurvenstückes 23 bewegt sich der quer zum Schiebebolzen 22 angeordnete Stift 23 in Achsrichtung des Schiebebolzens 22 und verstellt zusätzlich den Abstand der einen auf den Achsen 16 beweglich angebrachten Falzrollenlagerplatte 6 zu der fest am Gehäuse 1 angebrachten Falzrollenlagerplatte 6. Mit diesen Verstellmöglichkeiten wird der Spalt zwischen den Falzrollen 8 gewünscht vergrößert oder verringert. Die entsprechenden Biegekräfte werden durch das Tellerfederpaket 30 nicht in starrer Form auf die Falzroller. 8 übertragen.

Claims (3)

1. Vorrichtung zum Falzen von Blechen, insbesondere zum Herstellen von Stehfalzen bei Dacheindeckungen unterschiedlichster Formen, anderen Verkleidungen und lufttechnischen Anlagen, bestehend aus einem mit Griffen versehenem Gehäuse, in dem ein durch Rollen auf oder am Blech geführter, verstellbarer, rahmenartiger Bügel, auf dem ein auf dem Blech gleitender, mit einer Plastbeschichtung versehener Schlitten befestigt ist, angeordnet ist, mit zwei im Gehäuse befestigten Falzrollenlagerplatten, die die Wellen der verschieden profilierten, paarweise angeordneten Falzrollen aufnehmen, wobei die Falzrollen miteinander durch auf den Wellen befestigte Kettenräder und Ketten rotierend antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß vor den ersten Falzrollen (8) im Bereich des Vorrichtungseinlaufes ein an der feststehenden Falzrollenlagerplatte (6) befestigtes Aufgleitteil (31) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufgleitteil (31) mit einer Rundung oder einer Aufgleitschräge versehen ist.
Hierzu
3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Falzen von Blechen, insbesondere zum Herstellen von Stehfalzen bei Dacheindeckungen, Eindecken von Kuppeln oder anderen Verkleidungen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus dem DD-WP 151263 und Prospekten der Fa. Schiebach Maschinenbau, Heilbronn, sind Doppelstehfalzmaschinen bekannt, die insbesondere zum Herstellen von Stehfalz-Dacheindeckungen und Fassadenverkleidungen verwendet werden. Diese Maschinen bestehen aus einem Gehäuse, an dem Rollen angebracht sind, die auf dem zu bearbeitenden Blech geführt werden. Das Gehäuse ist mit Griffen und Hebeln versehen. Die Hebel dienen zur Höhen- und Seitenverstellung der verschiedenen profilierten Falzrollen. Die Falzrollen sind jeweils paarweise in Lagerkörpern angeordnet und werden von einem auf dem Gehäuse vertikal befestigten Motor mit Getriebe angetrieben. Die Lagerkörper sind durch Achsen, die in einem Gehäuse befestigt sind, gelagert und werden durch ein Federpaket zusammengedrückt. Der Abstand der Falzrollen entsprechend der zu verarbeitenden Blechdicke, beziehungsweise nach den auftretenden Biegekräften des Materials, das heißt die seitliche Verstellung der Falzrollen sowie die Vorspannung des Federnpaketes, ist stufenlos einstellbar. Das Einstelion der Höhe der Falzrollen zum Blech erfolgt durch einen mittels Hebel zu betätigenden Kurbeltrieb mit Parallelführung, der die Achsen der Laufrollen zum Gehäuse verstellt. Nach'eilig an diesen Maschinen ist einmal die große Bauhöhe durch die vertikale Anordnung des Antriebsmotors. Außerdem besitzen sie nur eine konstante Arbeitsgeschwindigkeit. Weiterhin ist die Funktion bei Höhensprüngen der Aufkantungen, w ie sie z. B. bei der Eindeckung von Kuppeln mit Einzelblechen an den Querfalzen entstehen, nicht gewährleistet.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Falzen von Blechen zu schaffen, die eine gute Qualität bei der Verarbeitung des zu falzenden Bleches gewährleistet und zur Herstellung von Stehfalzen an den unterschiedlichsten Dacheindeckungen oder sonstigen Verkleidungen geeignet ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Falzen von Blechen zu entwickeln, die auch für die Eindeckung konvex gekrümmter Flächen einsetzbar und für unterschiedliche Blechdicken anwendbar ist. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß vor den ersten Falzrollen im Bereich des Vorrichtungseinlaufes ein an der feststehenden Falzrollenlagerplatte befestigtes Aufgleitteil befestigt ist.
Das Aufgleitteil ist mit einer Rundung oder Aufgleitschräge versehen.
Ausführungsbeispiel
Anhand eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht der Vorrichtung
Fig. 2: eine Schnittdarstollung als Draufsicht
Fig.3: eine Schnittdarstollung als Seitenansicht
DD29880386A 1986-12-30 1986-12-30 Vorrichtung zum falzen von blechen DD264811A3 (de)

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