DD264944A1 - Faseraufleger fuer innenfriktionsspinnvorrichtungen - Google Patents

Faseraufleger fuer innenfriktionsspinnvorrichtungen Download PDF

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DD264944A1
DD264944A1 DD30948387A DD30948387A DD264944A1 DD 264944 A1 DD264944 A1 DD 264944A1 DD 30948387 A DD30948387 A DD 30948387A DD 30948387 A DD30948387 A DD 30948387A DD 264944 A1 DD264944 A1 DD 264944A1
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DD
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fiber
friction
fiber applicator
applicator
bell
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Application number
DD30948387A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Hofmann
Manfred Degen
Klaus Schumann
Original Assignee
Textima Veb K
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Abstract

Der Faseraufleger fuer Innenfriktionsspinnvorrichtungen ermoeglicht eine exakte Zufuehrung und Streckung der angelieferten, aufgeloesten Fasern. Anwendbar ist derselbe vorwiegend in Spinnereibetrieben. Der Faseraufleger besteht aus einer Hohlachse und einem Auflegekopf. Im Auflegekopf sind mindestens zwei von der Hohlachse ausgehende Faseraustrittskanaele vorhanden. Diese Faseraustrittskanaele koennen dabei von elliptischer Form mit Faserabweisern, schaufelartig verlaufender Form oder auch konisch verlaufender Form sein. Der Faseraufleger und die Friktionswalze koennen dabei getrennt oder auch als einheitliches Bauteil ausgefuehrt sein. In bezug auf die Drehrichtung und Drehzahl ist der Faseraufleger zur Friktionsglocke hin variierbar Fig. 1

Description

Hierzu 7 Seiten Zeichnungen Anwendungsgebiet dtr Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Faseraufleger für Innenfriktionsspinnvorrichtungen zur exakten Zuführung und Streckung der angelieferten, aufgelöüten Fasern. Anwendbar im dieser Faseraufleger vorwiegend in Spinnereibetrieben der Textilindustrie.
Charakteristik dtt bekannten Stande· der Technik
Bei Anwendung des Friktionsspinnverfahrens ist es beka nnt, für die Fadenbildung Mittel einzusetzen, welche dazu dienen sollen, die Faserstreckung zu verbessern. Es ist bereits eine Innenfriktionnspinnvorrichtung bekannt, bei der ein Faserstreuelement als ein auf drei Rollen gelagerter Ring gestaltet ist. Der Ring selbst ist mit einer Kegelflüche versehen, die mit einer, in den Hohlraum des Faserstreuelementes hineinragenden Kegelfläche eines Trägers parallel ist und eine Arbeitsflache bildet. Die aus einem oder mehreren Speisekanälen austretenden Einzelfasern werden von der inneren Kegelflache zerstreut und gegen eine Ablageflache gerichtet, wo sich konstant eine Faserschicht bildet, die versponnen wird. Eine solche Vorrichtung läßt jedoch keine axiale Faserstreckung der anzulegenden Einzelfasern in geordneter Weise im gesamten Einspeisungsverlauf erkennen (DE· PS 3026451).
Ziel der Erfindung
Hs ist das Ziel der Erfindung, spoiled für Innenfriktionsspinnvorrichtungen die Gleichmäßigkeit des herzustellender. Garnes zu verbessern und damit auch die Garnqualitat selbst.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Das Wosen der Erfindung besteh! darin, einen Faseraufleger für Innenfriktionsspinnvorrichtungen zu schaffen, welcher es ermöglicht, daß der gesamte Faserstrom für die Bildung des Garnes geordnet und gestreckt nach einer entsprechenden Prinziplösung der Faoersammelstolle zuströmt.
Dies ist erreicht worden, in dem der mit einer Hohlachse versehene Faserauflnger mindestens zwei, von der Hohlachse ausgehende Faseraustrittsöffnungen mit
— elliptischer Form und Faserabweisern
— schaufelaitig vorlaufender Form
— konisch verlaufender Form aufweist.
Der Faseraufleger und die Friktionswalze sind voneinander getrennt angeordnet, wobei die Friktionswalze unü die Friktionsglocke einen festen Friktionspunkt bilden. Einer weiteren Ausführung nach ist der Faserauflegnr mit der Friktionswalze j ._ verbunden. Ebenso besteht die Möglichkeit, den Faseraufleger mit der Frlkfloniwilze innerhalb der Friktionsglocke
langsbeweglich anzuordnen, so daß sich ein wandernder Friktionspunkt bildet. Bei getrennter Ausführung von der Friktionswalze kann der Faseraufleger auch stillstehend angeordnet sein. Ansonsten ist vorteilhaft, den Faseraufleger mit der Friktionswalze gegenüber der Friktionsglocke in Bezug auf die Drehrichtung und die Drehzahl variierbar einzusetzen.
Ausführungsbelsplel
Anhand der Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnungen wird die Erfindung naher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: eine Innenfriktionsspinnvorrichtung, Friktionswalze und Faseraufleger getrennt angeordnet, in der Seitenansicht mit
nachgeordnetem Drallgeber, teilweise geschnitten dargestellt
Fig. 2: einen von der Friktionswalze getrennt angeordneten Faseraufleger, der die Friktionsglocke tragt, in der Seitenansicht,
teilweise geschnitten 4argestellt
Flg.3: einen Faseraufle^^r, dr r gleichzeitig als Friktionswalze ausgebildet Ist, in der Seitenansicht mit nachgeordnetem
Drallgeber, teilweise geschnitten gezeichnet.
Fig.4. eine Modifikation zu Flg. 3 mit verlängertem, konvexem Friktionsteil ohne nachgeordneten äußeren Drallgeber. Fig. G: einen mit der Friktionswalzc verbundenen und langebeweglichen Faseraufleger mit Garnabzug durch die Lagerung der
Friktionsglocke, in dor Seitenansicht teilweise geschnitten gezeichnet. Flg. 0-9: Ausführungsformon der radialen Flanken der Faseraustrittskanlle, In der Vorderansicht geschnitten gezeichnet.
Der Faseraufleger ist speziell an Innenfriktionsspinnvorrichtungen in verschiedener WeIje einsetzbar, was mit den Flg. 1-5 verdeutlicht wird. Der Fasereuf leger besteht aus einer Hohlachse 1, deren Lange je nach Art des Einsatzes unterschiedlich Ist, und dem Auflegekopf 2, der mindestens zwei von der Hohlachse 1 ausgehend* Faseraustrittskanäle 3 aufweist. Die Form der Faseraustrittskanäle 3 kann elliptisch ausgebildet sein mit im weiten Teil 4 eingesetzten Faserabweisern 6, die eine gute Faserverteilung ermöglichen, wie dies Fig. β darstellt. Einen Faseraufleger mit schaufeiförmig gestalteten Faseraustrlttskanfilen 3 zeigt die Fig. 7, wahrend die Faseraustrittskanale 3 nach Rg. 8 sich konisch nach außen zu erweitern. Die Ausführung eines form- und massegleichen Faserauflegers mit ebenfalls schaufeiförmig verlaufenden Faseraustrittskanälen 3 zeigt die Fig. 9. Bei der Ausführung der Innenfriktionsspinnvorrichtung nach Fig. 1 werden d'e aufgelösten Fasern β durch die Hohlachse 1 eingespeist und gelangen zum Auflegekopf 2. Diese zentrisch aufliegenden Fssern β werden nach dem Prinzip der Fliehkraft durch die achsparallelen Flanken der Faseraustrittskanäle 3 axial voll ausgestreckt und gleiten auf diesen radial nach außen. Die so gestreckten Fasern β gelangen vom Faserauf leger auf die konkave Innenfläche 7 der Friktionsgloc ke 8. Zweckmäßig Ist dabei die Relativgeschwindigkeit zwischen dem Faseraufleger und der FriktionsglocVe 8 nicht zu hoch zu wählen. Eine Friktion zwischen dem Faseraufleger und dem sich bildenden Faden 9 erfolgt dabei nicht. Der leicht verwindbare Faserpinsel 10 erhalt seine Drehungen durch das Abrollen auf der konkaven Innenfläche 7 der Friktionsglocke 8 in Verbindung mit der Saugwirkung der Abluftbohrungen 11. Der sich zum fertigen Fadenquerschnitt gesammelte Faden 9 erhält eine weitere Drehung zwischen den gegenläufigen Flächen der nachfolgenden konvexen Friktionswalze 12 und der konkaven Friktionsglocke 8. Eine dem Rückdrehmoment entgegenwirkende noch höhere Drehung kann durch den nachgeschalteten Drallgeber 13 erreicht werden. Der bei der Innonfrlktionsspinnvorrichtung nach Fig. 2 verwendete Faseraufinger ist als Träger der Friktiunsglocke 8 ausgebildet, und die konvexe Friktionswalze 12 ist entgegengesetzt dazu gelagert. Die Fasern S werden auch hier durch die Hohlachse 1 des Faserauflegers gefördert, von den Faseraustrittskanälen 3 gestreckt, der konkaven Innenfläche 7 der Friktionsglocke 8 zugeführt. Dort werden sie vom Fanerplnsel 10 erfaßt und, wie eingangs beschrieben, versponnen. Bei dieser Ausführung kann der Faseraufleger jede Geschwindigkeit S 0 annehmen und gleich oder gegenläufig i:ur konkaven Friktionsglocke 8 rotieren. Entsprechend der ^Ig. 3 bildet der Faseraufleger mit der Friktionswalze 12 eine Einheit. Die durch die Hohlachse 1 eingespeisten Fasern β gelangen ebenfalls in gestreckter Form aus den Faseraustrittskanälen 3 auf die konkave Innenfläche 7 der Friktionsglocke 8. Dieser mit der Friktionswalze 12 vereinte Faseraufleger rotiert dabei mit gleich großer gegenläufiger Drehzahl zur konkaven Innenfläche 7 der Friktionsglocke 8. Das Garnrückdrehmoment wird Ober den nachgeschalteten Drallgeber 13 aufgenommen, wodurch genügend Garndrehungen im Faden 9 aufgebaut werden. Bei dem Faseraufleger der Innenfriktionsspinnvorrichtung nach Fig. 4 Ist die mit dem Faseraufleger vereint«! konkave Friktionswalze 12 verlängert ausgeführt, wodurch auf den nachfolgenden äußeren Drallgeber verzichtet were en kann.
Eine weitere Einsatzvariante des Faserauflegere an Innenf riktionrspinnvorrichtuiigen Ist aur. Fig. 5 ersichtlich. Der Faseraufleger ist auch hier mit der Friktionswalze 12 zu einer Einheit verbunden und ist gegenüber der ortsfest gelagerten Friktionsglocke 8 längibeweglich eingerichtet. Die durch die Hohlachse 1 geförderten Fasern β werden auf dem Weg durch die Faseraustrittskanäle 3 gestreckt, der konkaven Innenfläche 7 der Friktionsglocke 8 zugeführt und von dem dort rotierenden Faserpinsel 10 erfaßt. Zwischen den konkaven und konvexen Friktionsflächen w<rd der Faden entsprechend hart gegen das Rückdrehmoment gedreht. Der längsbewegliche Faseraufleger erzeugt einen wundernden Friktionspunkt und ermöglicht durch die axiale Verschiebung der konvexen Friktionswalze 12 zur ortsfest gelagerten konkaven Friktlonsglocko 8 einen veränderbaren Friktionsspalt zur Anpassung unterschiedlicher Fadenstärken.

Claims (6)

1. Faseraufleger für Innenfriktionsspinnvorrichtungen zur exakten Zuführung und Streckung der angelieferten, aufgelösten Fasern, gekennzeichnet dadurch, daß der Faseraufleger aus einer Hohlachse (1) und einem Auflegekopf (2) besteht und der Auflegekopf (2) mindestens zwei von der Hohlachse (2) ausgehende Faseraustrittskanäle (3) mit
a) elliptischer Form und Faserabweisern (5)
b) schaufelartig verlaufender Form
c) konisch verlaufender Form
aufweist.
2. Faseraufleger nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Faseraufleger und die Friktionswalze (12) voneinander getrennt angeordnet sind, wobei die Friktionswalze (12) und die Friktionsglocke (8) einen festen Friktionspunkt bilden.
3. Faseraufleger nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Faseraufleger und die Friktionswalze (12) zu einem eigentlichen Bauteil verbunden sind.
4. Faseraufleger nach den Ansprüchen 1 und 3, gekennzeichnet dadurch, daß der F»3erauf leger mit der Friktionewalze (12) innerhalb der Friktionsglocke (8) längsbeweglich angeordnet ist und einen wandernden Friktionspunkt bildet.
5. Faseraufleger nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Faseraufleger feststehend angeordnet ist.
6. Faseraufleger nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß der Faseraufleger in Bezug auf Drehrichtung und Drehzahl zur Friktionsglocke (8) variierbar ist.
DD30948387A 1987-11-26 1987-11-26 Faseraufleger fuer innenfriktionsspinnvorrichtungen DD264944A1 (de)

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Publication Number Publication Date
DD264944A1 true DD264944A1 (de) 1989-02-15

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5313777A (en) * 1990-03-09 1994-05-24 Schubert & Salzer Maschinenfabrik Ag Spinning process and device for the production of a yarn

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5313777A (en) * 1990-03-09 1994-05-24 Schubert & Salzer Maschinenfabrik Ag Spinning process and device for the production of a yarn

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