DD265127A1 - Zusammenlegbarer transportbehaelter - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen zusammenklappbaren Transportbehaelter, der stapelbar zur Lagerung und zum Transport von Erzeugnissen, insbesondere des Maschinen- und Schwermaschinenbaues dient. Der Transportbehaelter besteht aus einer Bodenplatte, ein Paar parallel zueinanderstehenden Seitenwaenden und rechtwinklig dazu ein Paar parallel zueinanderstehenden Stirnwaenden und einem Behaelterdeckel. An den vorzugsweise laengsten parallel verlaufenden Kanten des Behaelterdeckels sind jeweils zwei Spannverschluesse in einem Abstand voneinander angeordnet. Der Behaelterdeckel ist durch diese Spannverschluesse mittels entsprechenden, nahe den Oberkanten der Seitenwaende befindlichen, Schliesshaken mit dem aufgerichteten Transportbehaelter verbunden. Ausserdem befinden sich, der Anordnung der Spannverschluesse zugeordnete Schliesshaken an den entsprechenden Kanten der Bodenplatte, so dass der zusammengelegte Transportbehaelter durch das Befestigen des Behaelterdeckels an der Bodenplatte eine palettenartige Einheit ergibt. Der Transportbehaelter ist im aufgerichteten sowie zusammengelegten Zustand stapelbar. Da an den Ecken des Behaelterdeckels Haltewinkel angeordnet sind, zwischen die, die Bodenplatte des aufgerichteten Transportbehaelters plaziert ist, ist eine zuverlaessige Sicherung gegen Verrutschen waehrend der Lagerung und des Transportes gegeben. Figur
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Das Anwendungsgebiet der Erfindung erstrockt sich auf stapelbare und zusammenlegbare Transportbehälter zum Transport von Erzeugnissen, insbesondere des Maschinen- und Schwermaschinenbaues und zum Schutz derselben vor Beschädigung.
In DE-OS 3510Ö41 Al, B65D6/18 ist ein faltbarer Behälter aus Plast beschrieben, der aus einer rechtet''gen Bodenplatte, ein Paar Seitenplatten und ein Paar Endplatten besteht.
Oie Seitenplatten und Endplatten werden am oberen Rand durch einen Rahmen in der rechteckigen Form gehallen.
Die Soitenplatten sind mit dem oberen Rahmen schwenkbar und mit ier Bodenplatte lösbar verbunden. Die Endplatton sind aus dem Rahmen und der Bodenplatte herausnehmbar.
Beim Zusammenfalten wird der obere Rahmen auf die Bodenplatte gedrückt und auf deren Ansätze aufgeschoben.
Dabei dienen die Endplatten als Führung, während sich die Seitenplatten von der Bodenplatte lösen und nach innen umlegen.
Die Endplatten werden danach gleichfalls geschwenkt und arretiert. Nachteilig ist, daß mit diesen Behältern, für die keine Vorrichtung zur Abdeckung vorgesehen ist, ein Transport von nichtbefestigten Gütern wie auch Erzeugnissen des Maschinen- und Schwermaschinenbaues ausgeschlossen ist, da kein Schutz gegen Witterungseinflüsse, Verschmutzung und Beschädigung gegeben ist und außerdem das Plastmaterial und die Art der Befestigung der Seiten- und Endplatten den hohen Belastungen der durch Transportstöße hervorgerufenen Schubkräfte nicht standhalten.
Dr.s weiteren ist auch DE-OS 3347367 A1, B65D6/18 ein zusammenklappbarer Transportkasten, bestehend aus einer Bodenplatte und je zwei paarweise einander gegenüber angeordneten ersten und zweiten Seitenwänden und einem geteilt ausgeführten Deckel, bekannt.
Alle Seitenwände sind über Scharniere an die Bodenplatte angelenkt und nach innen klappbar.
An den Rändern jeder Seitenwand sind senkrecht zur Bodenplatte Anschlagleisten mit Führungselementen für die anliegenden Seitenwände angeordnet.
Die Führungselemente, nach innen vorragende Leisten, sind als Nut-Feder-Verbindung ausgeführt und besitzen einen im wesentlichen dreieckigen Querschnitt.
Sie können auch senkrecht zu den Anschlagleisten verlaufende y/erstärkungsrippen aufweisen, wobei deren freie Ränder die Anlageflächen bilden.
Die Verstärkungsrippen können auch über die Anlageflächen der Führungselemente hinausragendn reißverschlußartig ineinandergreifende Formschlußaufweitungen oder Raste'emente und entsprechende Rastaufnehmungen besitzen.
Jedes Deckelteil ist an einer ersten Seitenwand schwenkbar angelenkt. j
Die Deckelteile sind miteinander und mit den zweiten Seitenwänden durch Nut und Feder verbunden. ι
Besteht der genannte Transportkasten aus einem thermoplastischen spritzfähigen Plastwerkstoff, liegen die Nachteile in den I
hohen Kosten der Herstellung der Thermoplastkonstruktion und in der NichtVerwendbarkeit für den Transport von {
nichtbefestigten Transportgütern wie auch Erzeugnissen des Maschinen- und Schwermaschinenbaues, da wie bereits genannt, der Plastwerkstoff den hohen Belastungen während des Transportes nicht stand hält. Nachteilig ist auch die Verwendung von Holz oder Metall für dio Herstellung des Transportkastens, da die angegebene Konstruktion mit diesen Materialien nicht oder nur mit unvertretbar hohem Aufwand verwirklichbar ist.
Außerdem ist nachteilig, daß dor Transportkasten im zusammengeklappten Zustand, für den Rücktransport als Leergut, keine kompakte verruischsichere stapelbare Einheit darstellt.
Als Ziel der Erfindung soll mit relativ geringem Aufwand, ein stabiler, vielfach wieder verwendbarer, zusammenlegbarer Transportbehälter, der im aufgerichteten und zusammengelegten Zustand stapelbar ist, erreicht werden.
-2- 265127 Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe cer Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Ha'ten des Transportbehälters im aufgerichteten und zusammengelegten
Zustand, bei Gewährleistung einet verrutochsicheren Stapelbarksit, zu finden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein zusammenlegbarer Transportbehälter eus einer Bodenplatte, ein
Paar parallel zueinanderstehenden Seitenwänden urd rechtwinklig dazu ein Paar parallel zueinanderstehbnden Stirnwänden
und einem Behälterdeckel bestehend, Spannverschlüsse besitzt. Jeweils zwei Spannverschlüsse sind an zwei den vorzugsweise :
längsten parallel verlaufenden Kanten des Behälterdeckels in einem Abstand voneinander angeordnet.
Durch die Spannverschlüsse ist gewährleistet, daß der Behälterdeckel des aufgerichteten Transportbehälters, mittels
entsprechenden nahe den Oberkanten der Seitenwände befindlichen Schließhaken, mit dem Transportbehälter feotvei bun Jen
ist, jedoch bei Entnahme des Transportgutes von diesem gelöst und entfernt werden kann.
Außerdem befinden sich, der Anordnung der Spannverschlüsse zugeordnete Schlioßkanten an den entsprechenden Xanten der
Bodenplatte, so daß der zusammengelegte Transportbehälter durch das Befestigen des Behälterdeckel an der Bodenplatte eine
palettenartig stapelbare Einheit ergibt, wobei in Abhängigkeit vom Transportgut auch mehrere Transportbehälter im
aufgerichteten Zustand stapelbar sind.
Da an den Ecken des Behälterdeckels Haltewinkel angeordnet sind, zwischen die, die Bodenplatte des aufgesetzten
Transportbehälters plaziert ist, ist eine zuvorlässige Sicherung gegen Verrutschen während der Lagerung und des Transportes
gegeben.
Ausführungsbeispiel i
Die Erfindung soll an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. !
Die Fig. zeigt einen erfindungsgemäßen Transportbehälter aus Stahlblech. |
An einer Bodenplatte 1 sind mittels paarweise angeordneter Scharniere' '. ein Paar parallel zuoinanderstehende Seitenwände 3 \
und rechtwinklig dazu ein Paar parallel zueinanderstehende Stirnwände 4 befestigt.
An den senkrecht verlaufenden Kanten der Stirnwände 4 sind Sicherungsschienen 5 angebracht, in welche die Seitenwände 3 ;
hineinragen und durch jeweils zwei im Abstand voneinander angeordneten Sicherungsstiften 6, mit diesen verbunden. ' Die Bodenplatte 1, kann entsprechend des Transportgutes aus Stahlblech bestehen oder als Rahmen mit Versteifungsrippen aus
Kastenprofilen ausgeführt und mit einer Holzauflage versehen sein. .
Zur Abdeckung ist ein Behälterdeckel 7 vorgesehen, an dessen vorzugsweise längsten pa. allel verlaufenden Kanten jeweils zwei '
Spannversjhlüsse 8 in einem Abstand voneinander angeordnet sind. I
Die Spannverschlüsse 8 greifen in entsprechende, nahe den Oberkanten der Seitenwände 3 befindliche Schließhaken, so daß der \
Behälterdeckel 7 fest mit dem Transportbehälter verbunden ist. Zur Entnahme des Transportgutes, ist nach dem Öffnen der \
Spannverschlüsse 8, der Behälterdeckel 7 abnehmbar und gegebenenfalls nach Lösen der Sicherungsstifto 6, die Seitenwände 3 f
und die Stirnwände 4 nach außen aufklappbar. j
Zur Demontage, für den Transport als Leergut, werden nach Abnahme des Behälterdeckels 7 und der Herausnahme der - j
Sicherungsstifte 6, die Stirnwände 4 geringfügig nach außen geklappt; die Seitenwände 3 aus den Halterungen der '
Sicherungsschienen 5 gelöst, nach innen geklappt und auf der Bodenplatte 1 abgelegt. -
Nachdem auch die Stirnwände 4, nach innen geklappt, jeweils auf beiden Seitenwänden 3 aufliegen, wird der Behälterdeckel 7 ; aufgesetzt und die Spannverschlir.se 8 mit zugeordneten Schließhaken an den entsprechenden Kanten der Bodenplatte 1
verriegelt. !
Der Transportbehälter ist somit palettenartig zusammengelegt und bildet eine kompakte stapelbare Einheit. ί
Dumh an den Ecken der Behälterdeckel 7 befestigte, in der Fig. nicht dargestellte Haltewinkel, zwischen die Bodenplatte 1 des 1
aufgesetzten aufgerichteten oder zusammengelegten Transportbehälters plaziert ist, ist eine zuverlässige Sicherung gegen j
Verrutschen vt/ährend der Lagerung und des Transportes gegeben. j
Claims (2)
1. Zusammenlegbarer Transportbehälter, bestehend aus einer Bodenplatte, ein Paar parallel zueinanderstehende Seitenwänden und rechtwinklig dazu ein Paar parallel zueinanderstehenden Stirnwänden und einem Behälterdeckel, der im aufgerichteten und zusammengelegten Zustand stapelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei den vorzugsweise längsten parallel verlaufenden Kanten des Behälterdeckels (7), jeweils zwei in einem Abstand voneinander angeordneten Spannverschlüsse (8) mit jeweils zwei beim aufgerichteten Transportbehälter, vorzugsweise nahe den Oberkanten der Seitenwände (3) befestigen oder mit jeweils zwei, bei der palettenartig zusammengelegten Einheit, an den entsprechenden Kanten der Bodenplatte (1) befestigten Schließhaken verriegelt sind.
2. Zusammenlegbarer Transportbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ecken des Behälterdeckels (7) Haltewinkel befestigt sind, zwischen die, die Bodenplatte (1) des aufgesetzten Transportbehälters plaziert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD30687287A DD265127A1 (de) | 1987-09-11 | 1987-09-11 | Zusammenlegbarer transportbehaelter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD30687287A DD265127A1 (de) | 1987-09-11 | 1987-09-11 | Zusammenlegbarer transportbehaelter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD265127A1 true DD265127A1 (de) | 1989-02-22 |
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ID=5592219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD30687287A DD265127A1 (de) | 1987-09-11 | 1987-09-11 | Zusammenlegbarer transportbehaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD265127A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4003297A1 (de) * | 1990-02-03 | 1991-08-08 | Miele & Cie | Verpackung, insbesondere fuer haushaltgeraete |
| DE4103796A1 (de) * | 1991-02-08 | 1992-08-13 | Henkel Kgaa | Mehrwegumverpackung |
-
1987
- 1987-09-11 DD DD30687287A patent/DD265127A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4003297A1 (de) * | 1990-02-03 | 1991-08-08 | Miele & Cie | Verpackung, insbesondere fuer haushaltgeraete |
| DE4003297C2 (de) * | 1990-02-03 | 1999-06-02 | Miele & Cie | Verpackung, insbesondere für Haushaltgeräte |
| DE4103796A1 (de) * | 1991-02-08 | 1992-08-13 | Henkel Kgaa | Mehrwegumverpackung |
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