DD265392A1 - Glasentnahmezelle - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Glasentnahmezelle, die durch eine Einlassoeffnung mit einem Schmelzofen verbunden und mit Glasschmelze gefuellt ist, mit einer Entnahmeoeffnung und einem Auslaufring, auf den eine grossvolumige Saugform dicht aufgesetzt wird und mit einem in die Glasschmelze senkbaren Koerper. Erfindungsgemaess liegt die Oberkante der Einlassoeffnung dicht unterhalb des Glasspiegels und diese hat eine lichte Hoehe vom 0,1- bis 0,3fachen des Glasniveaus. Ein Schieberstein ist vor der Einlassoeffnung so vertikal bewegbar gelagert, dass seine Schieberkante in der oberen Endstellung in Hoehe der Einlassoberkante und in der unteren Endstellung unterhalb der Einlassunterkante liegt. Das in der unteren Endstellung verdraengte Volumen entspricht mindestens dem Saugformvolumen. Unter der Entnahmeoeffnung befindet sich eine trichterfoermige Zufuehrung definierten Volumens. Die Entnahmezeiten und -intervalle werden verkuerzt, die Anlagenkosten verringert. Figur
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Die Erfindung betrifft eine Glasentnahmezelle, die durch eine Einlaßöffnung mit einem Schmelzofen verbunden und bis zur Abdeckung mit Glasschmelze gefüllt ist, mit einer Entnahmeöffr.ung in der Abdeckung und einem Auslauffing, auf dem eine bewegte, mehrteilige, großvolumige Saugform dicht aufsitzt und mit einem in die Glasschmelze der Glasentnahmezelle senkbaren Körper zur Verringerung der Saughöhe an der Entnahmeöffnung, dessen Einhausung oberhalb der Abdeckung beheizt ist.
angebracht. Durch Eintauchen der Form um 3 bis 4mm in die Schmelze und Evakuieren dieser, wird ein Glasposten aufgenommen und der Glasstrang beim Abheben der Form mit einem geeigneten Werkzeug gotrennt (Kitaigorodski, J. J.
„Technologie des Glases" VEB Verlag Technik Berlin, 1957, S. 221 und 577ff.).
schwerer Hohlglaserzeugnisse, einzusetzen. Die Saugform wird zum Füllen an einem Tragarm waagerecht durch oine
unvermeidlichen Abkühlung der Schmelze an der Entnahmestelle sowie einen Schutz der Entnahmevorrichtung vor der
und zu unzulässigen chemischen Veränderungen mancher Schmelzen infolge der Verdampfung von Bestandteilen des Glases.
ist schwenkbar sowie heb- und senkbar ausgebildet.
der entnommenen Glasschmelze auf, die bis zum Ausschuß der gefertigten Erzeugnisse führen.
und wird beim raschen Senken des Kolbens durch eine untere Öffnung in den Vorherdraum zwischen Zylinder und
großem Kolbenhub verhindert jedoch kurze Taktzeiten der Entnahme.
Es ist das Ziel der Erfindung, eine Glasentnahmezelle für eine Saugform zu schaffen, durch welche die Entnahmdzeit und die Intervalle (Taktzeiten) der Gasentnahme /erkürzt und die Anlagenkosten verringert werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Verringerung der Saughöhe an der Entnahmoöffnung durch ein neues Konstruktionsprinzip zu bewirken, das den Einsatz relativ kostengünstigen Feuerfestmaterials dafür ermöglicht sowie den Weg und den Rücklauf des cenkboren Körpers verkürzt bzw. beschleunigt.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Lage der Oberkante der Einlaßöffnung dicht unterhalb des Glasspiegels und eine lichte Höhe dor Einlaßöffnung, die dem 0,1 - bis 0,3fachen des Glasniveaus in der Glasentnahmezelle entspricht. Ein vor der Einlaßöffnung angeordneter Schieberstein ist so vertikal bewegbar gelagert, daß in der oberen EndsteMung seine Schieberkante in Höhe der Oberkante der Einlaßöffnung und in der unteren Endstellung diese unterhalb der Unterkante der Einlaßöffnung liegt. Dadurch verschließt der Schieborstein die Einlaßöffnung. In der unteren Endstellung vordrängt der Schieberstein ein Schmelzenvolumen, das mindestens dem Volumen der Saugform entspricht. Eine unterhalb der Entnahmeöffnung befindliche Zuführung öffnet sich trichterförmig zum Inneren der Glasentnahmezelle. Das Volumen der trichterförmigen Zuführung ist größer als das vom Srhieberstein zwischen seiner unteren Endstellung und der Jnterkante der Einlaßöffnung verdrängte Schmelzenvolumen.
Nach weiteren Merkmalen beträgt das Verhältnis der Querschnitte von Einlaßöffnung und Entnahmeöffnung 5:1 bis 20:1; der Schieberstein besteht aus einem Feuorfestmaterial, z. B. Zirkonkorund.
ze ihrer Abdeckung 12 gefüllt ist; b jsser jedoch, daß er noch einige Zentimeter höher als die Unterkante dor Abdeckung 12 liegt.
vergrößern, wird man bei Bedarf statt mehrerer Entnahmeöffnungen 13 vorteilhaft mehrere Glasentnahmezollen 2 an einem
auswechselbaren Auslaufring 11 dicht aufgesetzt. Die Saugform 9 wird Teil einer Glasverarbeitungemaschine sein oder TdII einer speziellen Entnahmeeinrichtung für die maschinelle oder manuelle Glasformgebung.
von 80kg entnommen und verarbeitet — nimmt das Füllen der Saugform 9 eine zu lange Zeit in Anspruch. Zudem besteht die
und besteht vorzugsweise aus einem dichten, feuerfesten Material, z. 9. Zirkonkorund. Beim Absenken verdrängt er die
und Abheben der Saugform 9 so synchronisiert, daß des Füllen der Saugform 9 in kürzester Zeit erfolgt.
in der Glasentnahmezelie 2 entspricht. In der oberen Endstellung des Schiebersteines β befindet sich dessen Schieberkante 1 β in
so bemessen, daß sein in der unteren Endstellung in die Glasschmelze 5 eintauchendes Volumen mindestens dem
das Einsaugen durch den darin hurrechenden Unterdrück wirkungsvoll unterstützt, ohne eine zu weitgehende Einschränkung des in der Glasentnahmezello 2 enthaltenen Schmelzenvolumens durch ein sehr großes Volumen des senkbaren Körpers.
wodurch eine rasche Wiederholbarkeit der Entnahme von Glasposten gegeben ist. Das firMten anhaftender Glasschmelze 5 an den Wänden der Einhausung 8 des Schiobersteins 6 oberhalb der Abdeckung 12 wird durch die Beheizung mittels des
untersten Stellung und der unteren Kante der Einlaßöffnung 3 verdrängte Schmelzenvolumen, wodurch gewährleistet ist, daß die aui'retenden Glasspiegelschwankungen nur im Bereich der trichterförmigen Zuführung 15 zum Auslaufring 11 wirksam werden. Durch die auftretende Pumpbewegung der Glasschmelze 5 in der Zuführung 15 wird die thermische Homogenisierung der aus c'em Auslaufring 11 zui ückf ließenden Glasschmelze 5 — nachdem der Glasstrang zwischen Auslaufring 11 und
gut konditionlerte Glasschmelze 5 zur Verfügung.
dimensioniert, daß sie ein Verhältnis von 5:1 bis 20:1 bilden, die Glasschmelze 5 hinreichend rasch in die Glasentnahmoz"lle nachfließen kann.
gehalten.
Claims (3)
1. Glasentnahmezeile, die durch eine Einlaßöffnung mit einem Schmelzofen verbunden und bis zur Abdeckung mit Glasschmelze gefüllt ist, mit einer Entnahmeöffnung in der Abdeckung und einem Auslaufring, auf dem eine bewegte, mehrteilige, großvolumige Saugform dicht aufsitzt und mit einem in die Glasschmelze der Glasentnahmezelle senkbaren Körper zur Verringerung der Saughöhe an der Entnahmeöffnung, dessen Einhausung oberhalb der Abdeckung beheizt ist, gekennzeichnet durch die Lage der Oberkante der Einlaßöffnung (3) dicht unterhalb des Glasspiegels (4) und eine lichte Höhe der Einlaßöffnung (3) die dem 0,1- bis 0,3fachen des Glasniveaus in der Glasentnahmezelle (2) entspricht, durch einen vor der Einlaßöffnung (3) angeordneten Schieberstein (6), der vertikal bewegbar gelagert ist, daß in der oberen Endstellung seine Schieberkante (16) in Höhe der Oberkante der Einlaßöffnung (3) und in der unteren Endstellung diese unterhalb der Unterkante der Einlaßöffnung (3) liegt, wodurch der Schieberstein (6) die Einlaßöffnung (3) verschließt und der in der unteren Endstellung ein Schmelzvolumen verdrängt, das mindestens dem Volumen der Saugform (9) entspricht und durch eine unterhalb der Entnahmeöffnung (13) befindliche, sich zum Inneren der Glasentnahmezelle (2) trichterförmig öffnende Zuführung \15), deren Volumen größer ist als das vom Schieberstftin (6) zwischen seiner unteren Endstellung und dar Unterkante der Einlaßöffnung (3) verdrängte Schmelzenvolumen.
2. Glasentnahmezelle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Verhältnis der Querschnitte von Einlaßöffnung (3) und Entnahmeöffnung (13) von 5:1 bis 20:1.
3. Glasentnahmezelle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberstein (6) aus einem Feuerfestmaterial, z.B. Zirkonkorund, besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD30745687A DD265392A1 (de) | 1987-10-01 | 1987-10-01 | Glasentnahmezelle |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CZ301645B6 (cs) * | 2000-07-19 | 2010-05-12 | Schott Ag. | Sací dávkovac |
-
1987
- 1987-10-01 DD DD30745687A patent/DD265392A1/de not_active IP Right Cessation
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