DD265451A1 - Verfahren zur herstellung von tarnnetzen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von tarnnetzenInfo
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- profiling
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Standzeiterhoehung und/oder Schlupfverminderung der Rillenflanken von Keilriemenscheiben aus Metall. Die Erfindung bezieht sich auf die Profilierung der Rillenflanken von Keilriemenscheiben durch die Anwendung von Hochenergiestrahlen. Dabei werden die Oberflaechen der Rillenflanken gleichzeitig gehaertet oder verfestigt. Bei der Profilierung wird ein definiertes Wellenprofil erzeugt, das der Rutschwirkung des Keilriemens entgegen steht. Damit wird eine deutliche Standzeiterhoehung und ein verringerter Ersatzteilbedarf an Keilriemenscheiben erreicht. Ausserdem tritt beim Betreiber eine Energieeinsparung durch Schlupfminimierung auf.
Description
j Anwendungsgebiet der Erfindung
; Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Standzeiterhöhung und/oder Schlupfverminderung der Rillenflankon von
j Koilriemenscheiben aus Metall durch Härtung oder Verfestigung und gleichzeitiger Profilierung der Oberflächen unter
Verwendung von Hochenergiestrahlen.
Rillen von Keilriemenscheiben aus Metall werden bisher in der Praxis nur durch Drehen bei Guß- oder Walzmaterial oder durch Stanzen bei Blech hergestellt. Die meist verwendeten Werkstoffe Gußeisen und Alugußlegierungen sind mit den herkömmlichen Wärmebehandlungsverfahren nicht oder nur bedingt härtbar. Die Flanken der Rillen von Keilriemenscheiben haben deshalb einen relativ großen Verschleiß und damit verbunden besteht ein hoher Ersatzteilbedarf aufgrund geringer Standzuiten insbesondere bei landtechnischen Arbeitsmitteln.
Ziel der Erfindung ist ein Verfahren zur Standzeitorhöhung und/oder Schlupfverminderung der Rillenflanken von Keilriemenscheiben aus Metall durch Härtung oder Verfestigung und gleichzeitiger Profilierung der Oberflächen unter Verwendung von Hochenergiestrahlen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, an neuen oder gebrauchten Keilri&menscheiben die Rillenflanken zu behandeln, daß ·' sie im Endzustand verfestigt oder gehärtet und gleichzeitig profiliert sind. Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß durch eine Hochenergiestrahlbehandlung, vorzugsweise mit Elektronen- oder Laserstrahlen, eine oberflächennahe Verfestigung oder Härtung erreicht und gleichzeitig durch eine entsprechende Strahlführung und Dosierung und dadurch bedingtes teilweises Anschmelzen der Oberfläche eine Profilierung auf den Rillendanken der Keilriemenscheibe erzielt wird. Damit ist eine Standzeiterhöhung durch Verfestigung oder Härtung und gleichzeitig eine ebenfalls standzeiterhöhond wirkende Schlupfvorminderung verbunden.
An einer mechanisch fertig bearbeiteten Keilriemenscheibe aus Gußeisen mit Lamellengraphit GGL20, deren Nutflanken eine Breite von 25mm haben und miteinandereinen Öffnungswinkel von 45° bilden, werden mittig auf diesen Flankon liegende Zone von 18h .τι Breite entlang dem gesamten Scheibenumfang derart mit dem Elektronenstrahl behandelt, daß sich bis zu einer Tiefe von 0,8mm durch Fostphasenumwendking harter und verschleißfester Martensit mit eingelagerten G/aphitlamellen,
unmittelbar an der Oberfläche, aber durch Schmelzphasenumwandlung eine 0,3mm dicke extrem harte und sohr verschleißfeste Ledeburitschicht bildet, deren Oberfläche infolge der Oberflächenspannung der Schmelze eine spitzenlose unregelmäßige Rauhheit bzw. Welligkeit mit einer Profilhöha von 0,5mm und einem mittleren Berg-Tal-Abstand von 3mm aufweist. Zur Frzielung dieses Ergebnisses wird ä\e Keilriemenscheibe in eine Vorrichtung gespannt, deren Drehachse einen Winkel von 45° ' gegenüber der Elektronenstrahlnciise aufweist, so daß der Strahl unter 22,5° auf die Oberfläche der zu behandelnden Nutflanke auftritt. Während der Rotation der Scheibe oszilliert der Elektronenstrahl entsprechend der Breite der Behandlungsspur quer zur Bewegungsrichtung der Nutflankenoberflächo, indem an die Ablenkeinheit der Elektronenstrahlkanone pine dreiecksförmige Wechselspannung mit einer Frequenz von einigen Kilohertz angelegt wird. Das entsprechende linienförmig» Wärmefeld überstreicht fortlaufend und gleichmäßig dio Behandlungsspur und erzeugt bei geeignet gewählten Prozeßparametern die genannte Oberflächenstruktur.
Claims (4)
1. Verfahren zur Standzeiterhöhung und/oder Schlupfverminderung der Rillenflanken von Keilriemenscheiben aus Metall unter Verwendung von Hochenergiestrahlen zur gleichzeitigen Verfestigung odor Härtung und Profilierung der Flankenoberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe eines Hochenergiestrahles eine spitzen- und kantenlose wellige Oberflächenformation erreicht wird, die der Rutschfähigkeit des Keilriemens entgegensteht und deren umgewandeltes Gefüge eine im Vergleich zum Grundwerkstoff höhere Härte und/oder höheren Verschleißwiderstand besitzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf der Oberflächenstruktur vorzugsweise quer zur Laufrichtung des Keilriemens aufgebracht wird und daß der Höhenunterschied der Welligkeit der Oberfläche ungefähr 0,5 mm und der Abstand vorzugsweise bis 4 mm beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 + 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gewünschte Oberflächenstruktur \ durch linien-, flächen- oder punktweises Abrastern der Oberfläche mit dem Energiestrahl erzeugt
wird.
4. Verfahren zur Regenerierung von Keilriemenscheiben aus Metall, dadurch gekennzeichnet, daß an
! einer durch Abrasion der Nutflanken verschlissenen Keilriemenscheibe das Werkstoffdefizit in
! bekannter Weise durch konventionelles Auftragsschweißen und nachfolgende spanende
! Bearbeitung ausgeglichen und anschließend zur Oberflächenhärtung und -profilierung ein
! Verfahren gemäß Anspruch 1 ... 3 angewendet wird.
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