DD265495A1 - Bleiakkumulator - Google Patents

Bleiakkumulator Download PDF

Info

Publication number
DD265495A1
DD265495A1 DD87307743A DD30774387A DD265495A1 DD 265495 A1 DD265495 A1 DD 265495A1 DD 87307743 A DD87307743 A DD 87307743A DD 30774387 A DD30774387 A DD 30774387A DD 265495 A1 DD265495 A1 DD 265495A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
lead
electrodes
segment
tissue
acid battery
Prior art date
Application number
DD87307743A
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Garche
Klaus Wiesener
Rolf Wille
Original Assignee
Univ Dresden Tech
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Univ Dresden Tech filed Critical Univ Dresden Tech
Priority to DD87307743A priority Critical patent/DD265495A1/de
Publication of DD265495A1 publication Critical patent/DD265495A1/de

Links

Classifications

    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P70/00Climate change mitigation technologies in the production process for final industrial or consumer products
    • Y02P70/50Manufacturing or production processes characterised by the final manufactured product

Landscapes

  • Secondary Cells (AREA)
  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Bleiakkumulator mit armierten positiven Bleielektroden in Gewebetaschen. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Elektroden oder/und zwischen dem Plattenblock und dem Gehaeuse wenigstens ein vorgespanntes Federelement angeordnet ist, dessen Kraefte ueber die an sich bekannten Laengsrippen auf das Gewebe an den Uebergangsstellen von Segment zu Segment gerichtet sind. Das Gewebe spannt sich um die gewoelbte aktive Masse jedes Segments. Durch die Verwendung entsprechender Spannrahmen waehrend der Herstellung und Anordnung der Elektroden unter elastischer Vorspannung im Akkumulatorengehaeuse ist sowohl die fertige Behandlung der Elektroden als auch eine dauerhafte Aufbewahrung ohne Fruehausfaelle durch sich abloesendes Gewebe und entsprechende Gaspolsterbildung moeglich. Der Naehprozess oder ein anderer ihm aehnlicher Verfahrensschritt werden eingespart. Ausserdem koennen bei dieser Technologie die Bleiseelen ohne Folgeprobleme durch Querstege miteinander verbunden werden, wodurch Fruehausfaelle durch vorzeitige lokale Korrosion verringert werden.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Bleiakkumulator mit armierten positiven Bleielektroden in Uewebetaschen.
Charakteristik de» bekannten Standes der Technik
Bleiakkumulatoren der genannten Art sind bekannt.
Kommerziell durchgesetzt hat sich ein Verfahren, bei dem die aktive Masse staubförmig oder granuliert in Röhrchen aus Gewebe eingebracht wird. Zentrisch in den Röhrchen befinden sich Bleiseeion, durch die die Stromableitung erfolgt. Die röhrchenförmige Unterteilung kann dabei aus einem feinmaschigen Kunstfasergewebe oder aus eirom perforierten PC-Material, in das i. a. eine Glasfaserverstärkung eingelagert ist, bestehen. Die Röhrchen können e'nzeln nebeneinander angeordnet und nur durch einon Stromleiter untereinander verbunden sein oder sie werden von vornherein zu einer Gewebetasche verbunden. Durch die Umhüllung wird erreicht, daß der Abschlammvorgang, der in Bleiakkumulatoren besonders bei den positiven Elektroden beim Lade-/Entladeprozeß auftritt und zu einem Verlust der Amperestundenkapazität führt, verhindert oder zumindest stark eingeschränkt wird. Die positiven Elektroden werden in einem Schwefelsäurebad sulfatiert und danach in abwechselnder Folge mit den negativen Elektroden in das Akkumulatorengehäuse eingelegt. Zwischen den Gewebetaschen und den negativen Elektroden befinden sich Seperatoren.
Das Aufstecken der Röhrchen oder Gewebetaschen auf die Bleigerüste erfolgt manuell. Die trockene Uaubförmige Masse wird eingerüttelt. Abschließend werden die Elektroden manuell mit einer Fußleiste geschlossen. Das Verfahren ist nur gering automatisiert und außerdem durch den Bleistaub extrem gesundheitsschädigend. Hinzu kommt, daß die Aktivmasse unterschiedlich dicht in die Taschen eingerüttelt ist. Mitunter sind die oberen Enden der Bleiseolen sogar freiliegend, wodurch die Korrosion der Masseträger beschleunigt wird.
Aus diesen Nachteilen resultierend ging man zur Verwendung von Halbschalen aus mikroporösem Kunststoff als Umhüllung über. Dabei werden zunächst die voneinander getrennten Halbschalen mit Aktivmasse gofüHt und die kammartig miteinander verbundenen Bleiseelen eingelegt. Die gefüllten Halbschalen werden übereinander gelegt und miteinander durch Kleben verbunden. Beim Einbringen der aktiven Masse verschmutzen die Ränder der Halbschalen relativ leicht und es entstehen unsaubere Klebstellen. Außerdem ist beim Fügen der Halbschalen eine Gaspolsterbildung nicht auszuschließen. Nach einer anderen Lösung werden pastierte glatte Platton hergestellt. Bei der Kon.'ektionierung werden zwischen die Platten und die Seperatoren Glas-Fiber-Matten einge egt, die von Längsrippen der Seporatoren gegen die Platten gehalten werden. Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, daß keine mechanischen oder anderweitigen Verbindungen durch die Aktivmasr.e hindurch herzustellen sind. Damit ontfällt dieser aufwendige Verfahrensschritt. Außerdem besteht die Möglichkeit, die längsgentreckten Bleiseelen auch durch kurze Querstege miteinander zu verbinden und damit vorzeitigem Ausfall durch lokale Korrosionsorscheinungen vorzubeugen. Leider lösen sich die Matten noch während der Betriebszeit des Bleiakkumulutors von den Platten, so daß die Masse vorzeitig ausfällt. Es werden auch hier die schädlichen Gaspolster gebildet, die den Stromkreis unterbrechen.
Es wurde bereits vorgeschlagen, den Masseträger mit aktiver Masse zu pastieren und mit einer Gewebetasche zu umhüllen, die gefüllte Gewebetasche mit einem glatten und danach mit einem profilierten Walzenpaar so umzuformen, daß eine Elektrode mit parallelen, längsstehendon Segmenten mit jeweils einer Bleiseele und etwa ellipsenförmigen Querschnitt entsteht. Danach werden die beiden Hälften dor Gewebetaschen an den Übergängen von Segment zu Segment durch die zwischen ihnen verbliebene geringe aktive Masse hindurch miteinander vernäht. Derartig hergestellte Elektroden sind sehr haltbar. Der Nähprozeß ist gut automatisierbar, aber ebenfalls aufwendig und gesundheitsschädigend. Außerdem ist dor Nähprozeß erschwert, wenn Querstege zwischen den Bleiseelen vorgesehen werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Herstellung qualitativ hochwertiger Bleiakkumulatoren zu vereinfachen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von dem zuletzt genannten Verfahren, das die Herstellung hochwertiger armierter positiver Elektroden m;t einem hohen Automatisierungsgrad ermöglicht, den Nähprozeß einzusparen und die Qualität der Elektroden im Bleiakkumulator über einen längeren Zeitraum zu erhalten.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen den Elektroden oder/und zwischen dem Plattenblock und dem Gehäuse wenigstens ein vorgespanntes Federelement angeordnet ist, dessen Kräfte über die an sich bekannten Längsrippen auf das Gewebe on den Übergangsstellen von Segment zu Segment gerichtet sind.
Hierzu sind die Längsrippen vorzugsweise federartig ausgebildet und ist zwischen dem Plattenblock und dem Gehäuse eine Gummiplatte eingelegt.
Das Gewebe spannt sich um de gewölbte aktive Masse jedes Segments. Durch die Verwendung entsprechender Spannrahmen während der Herstellung und Anordnung der Elektroden unter elastischer Vorspannung im Akkumulatorengehäuse ist sowohl die fertige Behandlung der Elektroden als auch eine dauerhafte Aufbewahrung ohne Frühausfälle durch sich ablösendes Gewebe und entsprechende Gaspolstetbildung möglich. Der Nähprozeß oder ein anderer ihm ähnlicher Verfahrensschritt werden eingespart. Außerdem können bei dieser Technologie die Bleiseelen ohne Folgeprobleme durch Querstege miteinander verbunden werden, wodurch Frühausfälle durch vorzeitige lokale Korrosion verringert werden.
Ausführungsbeispiel
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: einen Ausschnitt der Draufsicht auf einen erfindungsgemäii ausgebildeten Bleiakkumulator, Fig. 2: einen Schnitt durch einen Seperator mit durchgehender Längsrippe,
Fig.3: einen Schnitt durch einen Seperator mit einer federartig ausgebildeten Längsrippe.
Ein Masseträger wird mit feuchter aktiver Masse 1 pastiert und mit einer Gewebetasche 2 umhüllt bzw. in diese eingebracht. Die so gefüllte Gewebetasche durchläuft ein glattes und anschließend ein profiliertes Walzonpaar. Nach dem Verlassen des zweiten Walzenpaares ist die positive Elektrode 3 in mehrere parallele und längsstehende Segmente entsprechend der Zahl der Bleiseelen in einem Abstand von etwa 1 bis 2cm unterteilt. Die Segmente haben einen e.'lipsenförmigon Querschnitt, in dessen Mitte die Bleiseele angeordnet ist. Jeweils η derartig gefüllter und profilierter Gewebetaschen bzw. positiver Elektroden 3 werden mit jeweils η + 1 negativen Elektroden 5 abwechselnd aufeinander gelegt und jeweils 2 η Separatoren 6 wie üblich zwischengeschichtet. Die Separatoren haben Längsrippen 7, mit denen sie jeweils auf die Übergänge zwischen zwei Segmenten der Gewebetaschen drücken oder es werden zur positiven Elektrode hin glatte Separatoren verwendet und jeweils zwischen einen Seperator und eino Gewebotasche ein Rahmen mit Längsrippen aus Plast gelegt. Ein oder mehrere derartig vorkon'ektionierte Plattenblöcke werden in einen Zellrahmen eingelegt und dort unter Druck gehalten. Die unter Druck stehende Anordnung wird, vergleichbar mit der Starterakkumulatorentechnologie, gereift, formiert und getrocknet. Jeder Plattenblock wird danach unter Druck in das Akkumulatorengehäuse 8 eingebrach', und dort unter Druck gehalten. Bei einer Ausführung sind die Längsrippen federartig ausgebildet, d. h. s'o haben federartige Nasen 9. Bei einer anderen Ausführung wird zusammen mit den Elektroden und Separatoren wenigstens eine Gummiplatte in da3 Akkumulatorengehäuse eingelegt. Beide Ausführungen können auch miteinander kombiniert werden. Das Gehäuse ist so dimensioniert, daß der Platienblock un'er Vorspannung gehalten wird.

Claims (4)

1. Bleiakkumulator mit armierten positiven Bleielektroden, die zusammen mit den negativen Elektroden und den Separatoren in einem Akkumulatorengehäuse untergebracht sind, wobei die feuchte aktive Masse der positiven Bleielektroden mit einer Gewebetasche umhüllt und zusammen mii ihr in mehrere parallele, längsstehende Segmente mit ellipsenförmigem Querschnitt um jeweils eine Bleiseele profiliert ist und den Übergängen von Segment zu Segment beidseitig Längsrippen zugeordnet sind, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den Elektroden oder/und zwischen dem Plattenblock und dem Gehäuse wenigstens ein vorgespanntes Federelement angeordnet ist, dessen Kräfte über die Längsrippen auf das Gewebe an den Übergangsstellen von Segment zu Segment gerichtet sind.
2. Bleiakkumulator nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Längsrippen federartig ausgebildet sind.
3. Bleiakkumulator nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Längsrippen Teil einer Plaststruktur sind, die zwischen zur positiven Elektrode hin glatten Seperatoren und den Gewebetaschen eingelegt sind.
4. Bleiakkumulator nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen dem Plattenblock und dem Akkumulatorengehäuse (8) wenigstens eine Gummiplatte bzw. eine Platte aus einem ähnlich elastischen Material eingelegt ist.
DD87307743A 1987-10-08 1987-10-08 Bleiakkumulator DD265495A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD87307743A DD265495A1 (de) 1987-10-08 1987-10-08 Bleiakkumulator

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD87307743A DD265495A1 (de) 1987-10-08 1987-10-08 Bleiakkumulator

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD265495A1 true DD265495A1 (de) 1989-03-01

Family

ID=5592902

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD87307743A DD265495A1 (de) 1987-10-08 1987-10-08 Bleiakkumulator

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD265495A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19807706A1 (de) * 1998-02-24 1999-08-26 Hagen Batterie Ag Wiederaufladbare Batterie

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19807706A1 (de) * 1998-02-24 1999-08-26 Hagen Batterie Ag Wiederaufladbare Batterie

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2330134C3 (de) Akkumulator, insbesondere Bleiakkumulator und Verfahren zur Herstellung von umhüllten Elektroden fur diesen Akkumulator
DE2305309A1 (de) Akkumulatorenplatte und verfahren zu ihrer herstellung
DE2339439C2 (de) Verfahren zur Montage eines elektrochemischen Generators vom Knopftyp
DE2443422A1 (de) Elektrischer akkumulator
EP2368285B1 (de) Textiles flächiges material für eine batterieelektrode
DE69102115T2 (de) Bipolare Batterie und Zusammenbau-Methode.
DE60034870T2 (de) Abgedichtete zylindrische nickel-wasserstoffspeicherbatterie
DE1596129B1 (de) Zellenverbinder fuer Akkumulatoren
DE2752850A1 (de) Verbesserungen an elektrischen batterien und verfahren zur herstellung einer elektrischen verbindung zwischen den zellen einer batterie
CH664236A5 (de) Zylindrische batterie.
DD265495A1 (de) Bleiakkumulator
DE1421511B2 (de) Verfahren zur herstellung von roehrchen fuer roehrchen elektroden aus einem doppelgewebe aus polyestergarn wobei das gewebe mit harz impraegniert wird
DE1671702B1 (de) Mehrfachhuelle fuer roehrchenelektroden fuer galvanische elemente insbesondere fuer bleiakkumulatoren
DE2454824A1 (de) Separator fuer einen elektrischen akkumulator
DE3727994C1 (de) Verfahren zur Montage einer Batterie,insbesondere Rekombinationsbatterie
DE2407853A1 (de) Akkumulatoren
DE3632317A1 (de) Bleiakkumulator
DE2935951C2 (de) Verfahren zur Herstellung von positiven Panzerelektroden für Bleiakkumulatoren
DE3043554A1 (de) Durchgehende poroese traghuelle fuer gitterplatten von bleiakkumulatoren und damit hergestellte positive gitterplatte
AT236479B (de) Verfahren zur Herstellung einer Batterieelektrode
DE915462C (de) Herstellung von Trockenbatterien aus Plattenzellen
DE2310402C3 (de) Bleiakkumulator-Elektrode mit faserarmierter aktiver Masse
DE3337751C1 (de) Verfahren zur Verbesserung der Belastbarkeit von Batterieelektroden
DE102013015781A1 (de) Zellblock für eine Batterie und Verfahren zur Herstellung eines solchen Zellblockes
DD221882A1 (de) Positive panzerelektroden fuer bleiakkumulatoren und verfahren zu deren herstellung

Legal Events

Date Code Title Description
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee