DD265591A1 - Bedachungs- bzw. abdichtungsmaterial - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Bedachungs- bzw. Abdichtungsmaterial zur Verwendung bei der Herstellung von Gebaeuden und Errichtung von Bauwerken. Eine Grundflaeche ist quer zur Laengserstreckung mit nichtselbstklebenden bituminoesen Belagstreifen beschichtet, die, wenn bei der Verarbeitung Temperatur zugefuehrt wird, schmelzen und die zwischen ihnen ausgebildeten Freiflaechen auffuellend, einen geschlossenen Belag mit einer definierten Dicke herstellen. Neben guter Verarbeitbarkeit weist ein solcher Baustoff auch gute Handhabbarkeit bei Transport und Lagerung auf. Das Wesen der Erfindung ist in Fig. 1 am besten erkennbar. Fig. 1
Description
definierten Dicke ausbilden. Die Breite der Belagstreifen beträgt V» des äußeren Umfangs einer aus einer Bahn gebildeten Materialrolle. Die Breite der unbeschichteten Freiflächen im Verhältnis zur Breite der Belagstreifen bewegt sich in einem Bereich von 1:2 bis 1:5.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an drei Beispielen näher erläutert werden. Die dazugehörende Zeichnung zeigt schdmatisch die Ausbildung eines Abschnitts von erfindungsgemäß gestalteten Bahnen des Bedachungs- bzw. Abdichtungsmaterials. Es zeigen:
Fig. 1: Bahn mit einseitig beschichteter Grundfläche; Fig. 2: Bahn mit beidseitig beschichteter Grundfläche;
Fig. 3: Bahnen mit einseitig beschichteter Grundfläche für die Herstellung einer gemeinsamen Bitumenschicht bei Zusammenführong.
Eine Grundfläche 1 bildet eine Bahn von 1 m Breite und 10m Länge. Die Grundfläche 1 besteht aus nackter Rohfilzpappe von 1 mm Dicke. Quer zur Längsorstreckung der Bahn ist auf der Grundfläche 1,12,5 mm von der vorderen Kante der Bahn entfernt, ein Belagstreifen 2 von 50mm Breite, bestehend aus bei Temperatureinfluß schmelzender verklebbarer Bitumenmasse, über die gesamte Bahnbreite aufgebracht. In der weiteren Längserstreckung folgt auf den Belagstreifen 2 ein unbeschichteter Zwischenraum 3 von 25mm Breite. Die Bitumenmasse im Belagstreifen 2 hat eine Dicke von 2 mm. Im weiteren Verlauf der Längserstreckung der Bahn folgen dann über die gesamte Länge in gleichen Abständen Belagstreifen 2 und Zwischenräume 3. Die Bahn endet mit einem unbeschichteten Abschnitt von 12,5mm Breite.
Es ist ohne Schwierigkeit möglich, aus solchen Bahnen Rollen zu bilden, die den bisher übliche·! äußeren Durchmesser von etwa 300mm nicht überschreiten, die einfach zu lagern, zu transportieren und zu verarbeiten sind. Die Bahnen werden bei der Verarbeitung ausgerollt. Als Folge einer Temperatur/uführung schmelzen die Belagstreifen 2 und füllen die Zwischenräume 3 auf, wonach eine durchgehende Belagschicht von 1,33mm Dicke ausgebildet ist.
Eine Grundfläche 1 bildet eine Bahn von 1 m Breite und 10 m Länge. Die Grundfläche 1 besteht aus neckter Rohfilzpappe von 1 mm Dicke. Quer zur Längserstreckung der Bahn ist, wie in Fig. 2 dargestellt, auf beiden Seiten der Bahn, 12,5mm von der vorderen Kante entfernt, ein Belagstreifen 2 von 50 mm Breite, bestehend aus bei Temperatureinfluß schmelzender verklebbaror Bitumenmasse, über die gesamte Breite der Bahn aufgebracht. In der weiteren Längserstreckung folgt auf beiden Seiten dem Belagstreifen 2 ein unbeschichteter Zwischenraum 3 von 25mm Breite. Die Bitumenmasse in jedem Belagstreifen 2 hat eine Dicko von 2mm. Im weiteren Verlauf der Längserstreckung der Bahn folgen dann auf beiden Seiten über die gesamte Länge in gleichen Abständen wie vordem Belagstreifen 2 und Zwischenräume 3. Die Bahn endet auf beiden Seiten mit einem unbeschichteten Abschnitt von 12,5mm Breite. Es ist möglich, aus solchen Bahnen Rollen zu bilden, die den bisher üblichen äußeren Durchmesser nicht wesentlich überschreiten, die einfach zu lagern, zu transportieren und zu verarbeiten sind. Die Bahnen werden bei der Verarbeitung ausgerollt. Als Folge einer Temperaturzuführung schmelzen die Belagstreifen 2 und füllen dio Zwischenräume 3 auf, wonach nach beiden Seiten, von der Grundfläche laus, eine durchgehende Belagschicht von 1,33mm Dicke ausgebildet ist.
Eine Grundfläche 1 bildet eine Bahn von 1 m Breite und 10m Länge. Die Grundfläche 1 besteht aus nackter Rohfilzpappe von 1 mm Dicke. Quer zur Längserstreckung der Bahn ist auf der Grundfläche 1, von der vorderen Kante der Bahn 50mm entfernt, ein Belagstreifen 2 von 50mm Breite, bestehend aus bei Temperatureinfluß schmelzender oder bei Druckeinwirkung sich verformender, verklebbarer Biiumenmasse, über die gesamte Breite der Bahn aufgebracht. In der weiteren Längserstreckung folgt dem ersten Belagstreifen 2 ein unbeschichteter Zwischenraum 3 von 50mm Breite. Die Bitumenmasse in jedem Belagstreifen 2 hat eine Dicke von 1,5mm. In der weiteren Längserstreckung der Bahn folgen dann über die gesamte Länge in gleichen Abständen Belagstreifen 2 und Zwischenräume 3. Die Bahn endet mit einem Belagsireifen 2 von 50mm Breite. So ausgebildete Bahnen können verarbeitot werden, indem zwei solche Bahnen, wie Fig.3 zeigt, eine von ihnen in die Gegenrichtung gekehrt, mit ihren Grundflächen 1 nach außen zusammengebracht werden, wobei sich die nunmehr versetzt angeordneten Belagiitreifen 2 jeweils in anzutreffende Zwischenräume 3 fügen und so einen gesamten Bitomenbelag zwischen den Grundflächen 1, die ihn beidseitig begrenzen, herstellen, wenn eine Druckwirkung oder oin Temperatureinfluß erfolgt.
Claims (2)
1. Bedachungs- bzw. Abdichtungsmaterial, bei dem auf einer Grundfläche aus dafür geeignetem Material, die als Bahn mit gegenüber der Länge geringerer Breite ausgebildet ist, ein- oder beidseitig ein verklebbarer Bitumenbelag so aufgebracht ist, daß die Grundfläche teilweise bedeckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine bei Temperatureinfluß schmelzende Bitumenmasse in Belagstreifen (2) quer zur Längserstreckung der Grundfläche (1) aufgebracht ist, daß zwischen den Belagstreifen (2) Zwischenräume (3) ausgebildet sind, in denen die Grundfläche (1) unbeschichtet ist, daß die Breite der Belagstreifbn (2) V20 des äußeren Umfangs einer herzustellenden Materialrolle beträgt und die Breite der Zwischenräume (3) zur Breite der Belagstreifen (2) ein Verhältnis in einem Bereich von 1:2 bis 1:5 ausbildet, daß das Volumen der Belagstreifen (2) so groß ist, daß es nach Auffüllen der Zwischen räume (3) einen geschlossenen Belag mit einer vorbestimmten Dicke bildet, urvJ daß jede Bahn mit einer unbeschichteten Freifläche beginnt und endet, die jeweils eine Breite von V2 der normalen Breite der Zwischenräume (3) aufweist.
2. Bedachungs- bzw. Abdichtungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet- daß eine bei Temperatureinfluß schmelzende oder bei Druckeinwirkung sich verformende Bitumenmasse in Belagstreifen (2) quer zur Längserstreckung der Grundfläche (1) aufgebracht ist, daß zwischen den Belagstreifen (2) Zwischenräume (3) ausgebildet sind, in denen die Grundfläche (1) unbeschichtet ist, daß die Breite der Belagstreifen (2) jeweils V20 des äußeren Umfangs einer herzustellenden Materialrolle beträgt und die Zwischenräume '3) die gleiche Breite besitzen und daß jede Bahn mit einem Zwischenraum (3) beginnt und mit einem Belagstreifen (2) endet.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein mehrschichtiges bitumenhaltiges Bedachungs· bzw. Abdichtungsmaterial, welches für Bedachungs- und Abdichtungszwecke auf Gebäuden und an sonstigen Bauwerken Verwendung finden kann.
Charakteristik des bekannten Stande· der Technik
Es ist gemäß DD-AP 102424 ein mehrschichtiges bitumenhaltiges Bedachungs- bzw. Abdichtungsmaterial bekannt, bei dem übliche Dachpappe auf mindestens einer Oberfläche ganz oder teilweise von einer Bitumenschicht bedeckt wird, in die, um ihre selbstklebenden Eigenschaften zu erhöhen, Kautschuk und/oder thermoplastisches Harz eingearbeitet ist. Bei teilweiser Bedeckung sind in Längsrichtung streifenförmige Bahnen ausgebildet, zwischen denen von Bitumenbelag freie Abschnitte verbleiben. Sowohl bei vollständiger als auch bei teilweiser Bedeckung des Grundkörpers wird über jeden selbstklebenden Belag jeweils eine Trennschicht aufgebracht, die beim Aufeinanderliegen der Bahnen des Bedachungs- bzw. Abdichtungsmaierials vor dem Einsatz ein Zusammenkleben vorhindern. Dio nichtbeschichteten Abschnitte sind mit Mineralbelag bis zur Oberfläche der beschichteten Abschnitte aufgefüllt.
Die Ausbildung solcher Bedachungs· bzw. Abdichtungsmaterialbahnen bringt in jedem Falle einon Mangel, der darin besteht, daß dieses Material, Insbesondere durch das Aufbringen der Trennschichten, eine nicht unerhebliche Steifigkeit erhält, die die Handhabung, den Transport und die Lagerung wesentlich orschwert. Es bleibt dazu schließlich nur noch die Möglichkeit, durch zusätzliche, nicht mehr zur eigentlichen Lösung gehörende Mittel, wie quer zur Längsausbildung einzubringende Falten bzw. Perforierungen oder d»n Einsatz von gekreppten Flächen als Grundfläche oder Treiinschichten, dem sich aus der eigentlichen Lösung ergebenden erkennbaren Mangel entgegenzuwirken.
2iel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Bedachungs· bzw. Abdichtungsmaterial zu schaffen, das neben vorbessertor Verarbeitbarkeit auch in bezug auf Transport und Lagerung wesentlich bessere Eigenschaften besitzt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die erforderlichen Bitumenschichten bei Temperatureinfluß schmelzend und verklebbar auszubilden und nur einen bestimmten Teil einer Grundfläche mit ihr zu bedecken. Ein Grundflächengebilde aus dazu geeignetem Material, das als Bahn mit erheblich größerer Länge als Breite ausgebildet ist, ist mit einem bituminösen, erfindungsgemäß bei Temperatureinfluß schmelzenden verklebbaren Belag versehen. Dieser Belag ist ein- oder beidseitig der Grundfläche quer zur Längserstreckung in Streifen aufgebracht, zwischen denen unbeschichtete Freiflächen verbleiben. Die in den Belagstreifen eingebrachten BJ'.umenmassen sind voluminös so bestimmt, daß sie, wenn sie bei Temperatureinfluß schmelzen, alle vorhandenen Freiflächen auffüllen und danach eine durchgehende Belagschicht mit einer
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD30869087A DD265591A1 (de) | 1987-11-05 | 1987-11-05 | Bedachungs- bzw. abdichtungsmaterial |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DD30869087A DD265591A1 (de) | 1987-11-05 | 1987-11-05 | Bedachungs- bzw. abdichtungsmaterial |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD265591A1 true DD265591A1 (de) | 1989-03-08 |
Family
ID=5593642
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD30869087A DD265591A1 (de) | 1987-11-05 | 1987-11-05 | Bedachungs- bzw. abdichtungsmaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD265591A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2527530A1 (de) * | 2011-05-26 | 2012-11-28 | ICOPAL GmbH | Bituminöse Dachbahn |
| EP3015598B1 (de) * | 2014-10-31 | 2018-04-11 | Ewald Dörken AG | Verwendung einer unterdachbahn in steildächern mit angrenzenden dachflächen |
-
1987
- 1987-11-05 DD DD30869087A patent/DD265591A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2527530A1 (de) * | 2011-05-26 | 2012-11-28 | ICOPAL GmbH | Bituminöse Dachbahn |
| EP2527530B1 (de) | 2011-05-26 | 2017-01-04 | ICOPAL GmbH | Bituminöse Dachbahn |
| EP3015598B1 (de) * | 2014-10-31 | 2018-04-11 | Ewald Dörken AG | Verwendung einer unterdachbahn in steildächern mit angrenzenden dachflächen |
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