DD265601A1 - Bechervereinzelungseinrichtung - Google Patents

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DD265601A1
DD265601A1 DD30854087A DD30854087A DD265601A1 DD 265601 A1 DD265601 A1 DD 265601A1 DD 30854087 A DD30854087 A DD 30854087A DD 30854087 A DD30854087 A DD 30854087A DD 265601 A1 DD265601 A1 DD 265601A1
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
cup
cups
magazine
gripper
separation
Prior art date
Application number
DD30854087A
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English (en)
Inventor
Bernd Hadasch
Klaus Lederer
Johannes Sattler
Original Assignee
Konsum Rationalisierungszentru
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Abstract

Bechervereinzelungseinrichtung zur automatischen Vereinzelung von Becherstapeln insbesonderer in der Lebensmittelindustrie, die mit geringem maschinentechnischem Aufwand und damit stoerunanfaellig die Aufgabe loest. Die Becherstapel werden mit einem das Nachrutschen ermoeglichendem Spiel im Magazin angeordnet, die Arretierung des untersten Bechers ist elastisch ausgebildet und die Bechergreifvorrichtung sind elastisch vorgespannte Greiffinger mit einer Vorrichtung zur Greifkrafteinstellung.

Description

in einem Grundrahmen ist ein senkrecht angeordnetes Magazin 11 vorgesehen, das die in Stapeln bereitgestellten Elecher 9aufnimmt und führt. Zwischen Becherstapel und der Führung ist dabei soviel Spiel vorhanden, daß sich der Bechers.'apel alleinaufgrund der Schwerkraft, ohne weitere von außen wirkende Kräfte, frei innerhalb dieser Führung vertikal bewegen kann. Am
Austrittsende die-es Magazins 11, sind Arretierungen 10 vorhanden, die ein Herausgleiten des Becherstapels aus der Führung
verhindern.
Diese Arretierungen 10 sind der jeweils verwendeten Becherart angepaßt, um den unterschiedlichsten Becherformen b6'm Prozeß des Vereinzeins in jedem Fall gerecht werden zu können und den untersten der Becher 9 des Becherstapels in eine.' für
den Zugriff optimalen Position zu halten. Bei Entnahme eines Bochors vom unteren Ende des Becherstapels erfolgt einegleichzeitige elastische Verformung des Becherrandes und der Arretierung 10 des Magazins 11.
Unterhalb des Magazins 11 ist eine Becheraufnahme'/orrichtung 12 angeordnet. Diese ist heb- und senkbar. Integriert in dieser Becheraufnahmevorrichtung 12 ist ein Greifer 6 mit teparatem Antrieb. Die konstruktive Ausführuno dos Greifers 6 ist zur Gewährleistung der kraft- oder formschlüssigen Verbindung dem jeweils
verwendeten 3echertyp angepaßt. Unter Verwendung einer Vorrichtung zur Greifkrafteinstellung 8 wird die erforderliche
Greifkraft optimal auf den Bocher übertragen, ohne daß dieser eine Beschädigung erfährt. Wird die Becheraufnahmevorrichtung 12 in die obere Position zum Ergreifen des Bechers 9 gefahren so geht in Abhängigkeit
vom Hubweg kurz vor dem Erreichen des oberen Totpunktes der Greifer 6 in die zum Ergreifen des untersten der Becher 9 des im
Magazin 11 vorhandenen Bocherstapels erforderliche Position. Im oberen Totpunkt der Bewegung der Becheraufnahmevorrichtung 12 wird der erwähnte Becher 9 ergriffen. Anschließend fährt die Becheraufnahmevorrichtung 12 in
die untere Position. Noch vor Erreichen des unteren Totpunktes der Becheraufnahmevorrichtung 12 wird die zwischen Becher 9und Greifer 6 vorhandene Verbindung gelöst. Der Becher 9 wird jedoch noch bis zu seinem Aufsetzen auf eine entsprechendgestaltete Ablage durch den Greifer 6 geführt. Während der weiteren Abwärtsbewegung der Becheraufnahmevorrichtung 12,bis zum Erreichen des unteren Totpunktes, erfolgt die völlige Freigabe des Secnors 9 durch den Greifer 6. Dadurch kann durch
Wahl der Ablage als schiefe Ebene ein antriebslosor Weitertransport des freigegebenen Bechers zu einer nachgeordneten Bechertransporteinrichtung erfolgen. Durch Einsatz geeigneter Sensoren wird die Ausführung der einzelnen Funktionen überwacht und gesteuort, um einen sicheren
und störungsfreien Betriebsablauf zu gewährleisten.
Die in Stapeln bereitgestellton Becher 9 werden in das Magazin 11 eingeigt. Im Ausführungsbeispiel handelt ns sich um Becher
aus PVC-Tiefziehfolie, deren Ränder elastisch verformbar sind.
Der Becherstape! gleitet im senkrecht stehenden Schacht des Magazins 11 nach unten, bis der unterste der Becher 9 durch dia Arretierungen 10 in einer dem Greiffinger 7 angepaßten Position aufgehalten wird. Nach der Befüllung des Magazins 11 bewegt ein in einem Grundrahmen 1 gelagerter Arbeitszylinder 2 einen im Grundrahmen 1
translatorisch geführten Hilfsrahmen 3 in die obere Stellung, mit der der Greiffinger ν seine zum Eingreifen des untersten der
Becher 9 erforderliche Position erreicht. Der separat im Hilfsrahmen 3 gelagerte Arbeitszylinder 4 bewegt anschließend eine Öffnungsvorrichtung 5 in die untere Stellung und gibt mit dieser Bewegung die Greifer 6 frei. Eine zwischen diesen Greifarn 6 bezüglich der Federkraft verstellbar angeordnete Zugfeder wird dadurch freigegeben und
erzeugt mit ihrer Federkraft die Greifkraft in dan Greiffingern 7 zum Erfassen der Becher.
l.n Ausführungsbeispiel erfolgt des Ergreifen der Becher 9 aufgrund der hier verwendeten Becherform durch eine kraftschlüssige
Verbindung zwischen Greiffinger 7 und Becher 9. Die Greifkrnrt wird zur Vermeidung unzulässiger Deformierungen der Bucher 9
bei deren Handhabung du'ch die verstellbar angeordnete Zugfeder spezifisch begrenzt. Die Greiftinger 7 bestehen im
Ausführungsbeispiel aus Schlauchgummi. Mit der Wahl dieses Werkstoffes wird eine große Haftreibung zwischen Greiffinger 7
und Becher 9 erioir.i.t. Des weiteren wird durch dio besondere Form der elastischen Greiffinger 7 (bogenförmig elastischvorgespannt, siehe Fig.3) ein sanftes und sicheres Greifen des Bechers 9 gewährleistet.
Nach dem Ergreifen des Bochers 9 durch die Greiffinger 7 bewegt der Arbeitszylinder 2 den Hilfsrahmen 3 in die untere Stellung. Mit dieser Bewegung wird der eifaßte Becher 9 vom unteren Ende des Becherstaools abgezogen. D!e 3echerränder werden
dabei über die im Ausführungsbeispiel elastisch ausgeführten Arretierungen 10 gezogen, wobei sich beide geringfügig elastischverformon.
Nach dem der ergriffene Becher 9 den Bereich der Arretierung verlassen hat, rutschi i1c Be^herstapel im Magaz'n nach und der
unterste der Becher 3 erreicht die zum Greifen erforderliche Position. Im weiteren Ver auf dt - Abwärtsbewegung des
Hilfsrahmens 2 wird vor dessen unterer Endlage die Position der Auflage des Bechers(J auf einer zum Weitertransport dienenden Becheraufnahmevorrichtung 12 erreicht. Kurz vor dieser Becherübergabo wird die kraftschlüssige Verbindung zwischen Dechor 9 und Greiffinger 7 durch Bewegung des Arbeitszylinder 4 in dessen obere Stellung gelöst. Damit liegt der Becher 9 frei auf den Groiffingem 7 auf und kann auf der o. a. Ablage abgesetzt worden. Der Hilfsrahmen 3 (mit den Greiffingern 7) bewegt sich bis in seine untere Endlage und gibt damit den untersten der Ber'.ier 9
allseitig frei, der sich im Ausführungtsbeispiol auf der schräg angeordneten Ablage nach dem Schwerkraftprinzip aus dem
Ahlagebereir.l· herausbewagt. Damit endet ein Arbeitszyklus der Becherentnahme- und -ablage. Der Zyk.us wird durch eine Ablaufsteuerung gelenkt, wobei Lichtschranken die einzelnen Funktionen der Vereinzelungseinrichtung überwachen.

Claims (1)

  1. Bechervereinzelungseinrichtung zum Vereinzeln von in Stapeln bereitgestellten in einem Magazin befindlichen Bechern mit einer Arretierung des untersten Bechers im Stapel und einer Bechergreifvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Becher (9) mit einem ein Nachrutschen ermöglichenden Spiel im Magazin (11) angeordnet sind, daß die Arretierungen (10) elastisch ausgebildet sind und daß die Bechergreifvorrichtung elastisch vorgespannte Greiffinger (7) mit einer Vorrichtung zur Greifkrafteinstellung (8) sind.
    Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung b»·' ..fft eine Vereinzelungsi .nrichtung zur automatischen Vereinzelung von insbesondere in der Lebensmittelindustrie in Stapeln zur Abfüllung bereitgestellten Bechern üblicher Handelsgröße.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Die mechanisierte Vereinzelung von gestapelt bereitgestellten Bechern sowie ihr Weitertransport stellt in der Lebensmittelindustrie ein wesentliches Glied zur Realisierung eines automatisierten Ablaufes bei der Abfüllung von Lebensmitteln dar. So ist in der Patentschrift DE 2141871 eine derartige Vereinzelungseinrichtung für gestapelte Becher beschrieben. Sie vereinzelt dia genannten Becher mit einem sich an dun Becherboden anlegenden Greifer. Der Becherstapel wird in ein Magazin eingelegt, dessen Stapelrichtung gegenüber der Waagerechten leicht negativ geneigt ist. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit der Montage einer Nachschubeinrichtung für den Becherstapel, um den jeweils zu entnehmenden Becher in den Greifhereicli des Bechergreifers zu positionieren. Um unkontrollierte Bewegungen der Becher durch die Nachschubeinrichtung zu vermeiden, sind deshalb zusätzliche bürstenartig ausgebildete Hemmvorrichtungen im Bereich des Becherstapalanfanges vorgesehen. Nachschubeinrichtung und bürstenartigo Hemmvoi richtung sind bei dieser Vereinzelungseinrichtung konstruktiv notwendige Baugruppen, die die gesamte Einrichtung nicht zuletzt wegen des erf. Antriebs für die Nachschubeinrichtung aufwendig und störanfällig darstellen lassen.
    In der Patentschrift DE 2515516 ist eine Verei.izelungseinrichtung für einen ganz bestimmten, dort dargestellten Bechertyp beschrieben, deren Anwendung aufgrund des gewählten Vereinzelungsprinzips auf diesen Bechertyp beschränkt bleibt. Gegenüber der in der Patentschrift DE 21Ί1871 beschriebenen Veroinzelungseinrichtung, ist bei dieser Einrichtung jedoch ein erhöhter Aufwand in Herstellung und Wartung im Bereich des Vereinzolungsmechanismus erforderlich, de dieses ein kompliziertes mechanisches Prinzip darstellt.
    Die Becher werden mittels Vakuum vereinzelt, wobei gleichzeitig der Becherbeden durch Vakuumtiefziehen eine Ringnut im Becherboden und ein Abstand zum nächsten Becher erzeugt wird.
    Ein weiterer Nachteil besteht bei dieser Einrichtung in der Festlegung der Anwendung des Vereinzelungsprinzips auf einen speziellen Bechertyp bezüglich geometrischer Form sowie Werkstoff. Des weiteron ist ein hoher Aufwand für die Vakuumerzeugung erforderlich.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfinci-inp ist eine Becherveceinzelungseinrichtung, die roi. geringem maschinentechnischem Aufwand realisierbar ist und damit störurianfällig die automatische Vereinzelung von Bechers'apeln unterschiedlicher geometrischer Form sowie unterschiedlicher Werkstoffe ermöglicht.
    Darlegung de· Wesens dtr Erfindung
    Aufgabe der Erfindung ist eine Bechervereinzelungseinrichtung ohne Vorschubeinrichtung des Becherstapeis und einer dem Wechsel des Bechermaterials (Dimension, Werkstoff) anpaßbaren Greifkraft und Arretierung des untersten Bechers. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dab die Becher mit einem ein Nachrutschen ermöglichendem Spiel im Magazin angeordnet sind, daß die Arretierung elastisch ausgebildet ist und daß die Bechergreifvorrichtung elastisch vorgespannte Greiffinger mit einer Vorrichtung zur Greifkrafteinstellung sind.
    Ausfuhrungsbeispiel
    Die erfinlungsgemäße Lösung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen
    Fig. 1: Ergreifen des Bechers
    Fig.2: Becheiablage
    Fig. 3: Greiffinger vor Ergreifen des Bachers
    Fig.4: Greiffinger nach Ergreiffrn des Bechers
DD30854087A 1987-11-02 1987-11-02 Bechervereinzelungseinrichtung DD265601A1 (de)

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DD30854087A DD265601A1 (de) 1987-11-02 1987-11-02 Bechervereinzelungseinrichtung

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DD265601A1 true DD265601A1 (de) 1989-03-08

Family

ID=5593526

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DD30854087A DD265601A1 (de) 1987-11-02 1987-11-02 Bechervereinzelungseinrichtung

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DD (1) DD265601A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6152683A (en) * 1993-10-27 2000-11-28 Grapha-Holding Ag Method, apparatus and container for shipping printed matter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6152683A (en) * 1993-10-27 2000-11-28 Grapha-Holding Ag Method, apparatus and container for shipping printed matter

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