DD265654A1 - Vorrichtung zur steuerung der oberfadenbremskraft - Google Patents

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DD265654A1
DD265654A1 DD30866487A DD30866487A DD265654A1 DD 265654 A1 DD265654 A1 DD 265654A1 DD 30866487 A DD30866487 A DD 30866487A DD 30866487 A DD30866487 A DD 30866487A DD 265654 A1 DD265654 A1 DD 265654A1
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DD30866487A
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Peter Kuss
Karl-Heinz Paukert
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Textima Veb K
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B47/00Needle-thread tensioning devices; Applications of tensometers

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Abstract

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einer konstruktiv einfachen Loesung eine steuerbare Fadenspannung zu schaffen, mit deren Hilfe es moeglich ist, mit gering einzustellenden Oberfadenbremskraeften eine qualitativ gute Naht zu erhalten. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass zwischen der herkoemmlichen Fadenspannung und der Fadenhebeloese eine zusaetzliche Fadenspannung angeordnet ist, deren Wert der Oberfaden automatisch durch seine jeweilige Lage zwischen der Fadenumlenkrolle und der Fadenhebeloese aendert. Die zusaetzliche Fadenspannung kann aus einer Platte mit kreisfoermigem Kanal bestehen, indem ein ringfoermiges Segment, das eine Anlaufschraege besitzt, eintaucht. In einer anderen Ausfuehrungsform besteht die zusaetzliche Fadenspannung aus 2 Scheiben, bei der mindestens eine Scheibe federnd angeordnet ist und eine Freiflaeche besitzt. Fig. 1

Description

Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Fadensteuervorrichtung an einerNähmaschine zur Steuerung der überfadenbremskraft.
l\ Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Das Vornähen bestimmter diffiziler Flächengebilde auf Nähmaschinen herkömmlicher Art führt oft zu einer gekräuselten Naht, weil das wenig eigenstabile Nähgut beim Stichanrug zusammengezogen wird. Es ist eine Tatsache, daß die für einen ordnungsgemäßen Stichanzug an der Fadenspannung bei Doppelsteppstichnähmaschinen einzustellende Oberfadenbremskraft sehr stark von der Reibkraft des Oberfadens im Greifer und im Nähgut, von Rückhaltekräften am Oberfaden infolge des Passierens von Engstellen am Greiferhalter und von Massenkräften des Oberfadens zu bestimmten Winkelstellungen der Hauptwelle abhängig ist.
Nähmaschinen .'n herkömmlicher Bauweise besitzen eine Fadenspannung, deren Wert auf die jeweilige Nähaufgabe von außen einstellbar ist. Der einmal eingestellte Wert ist allerdings während der Stichbildephase unveränderlich. Die Folge dieser Arbeitsweise ist die, daß dor Wert der Fadenspannung so hoch eingestellt werden muß, daß der Oberfaden nicht infolge der erwähnten Reib-, Rückhalte- und Massenkräfte während der sogenannten Greiferphase unfreiwillig durch die Fadenspannung gezogen wird. Dieser so einzustellende Fadenspannungswert ist allerdings für die Phase dos Sticheinzuges, in der zwangsläufig Oberfaden durch die Fadenspannung gezogen werden muß, zu groß, sodaß es bei diffizilem Nähgut zu Kräuaolerscheinungen kommen kann.
In DE-OS 3232813 werden eine Reihe von Einrichtungen beschrieben, die den Oberfaden durch eine zusätzliche Fadenbremse in Abhängigkeit der Hauptwellenwinkelsteliung mehr oder weniger stark bremst. Diese vorgeschlagenen aktiv arbeitenden Fadenbremseinrichtungen sind sehr aufwendig und für hohe Drehzahlen infolge der Trägheit der mechanischen bzw. elektromagnetischen Bauelemente ungeeignet. In Fortführung dieser Grundidee wird in DE-OS 3341986 eine Anordnung von mehreren Zusatzspannungen, ein 2. Fadengeber und eine FadenverL-rauchsmeßeinrichtung vorgeschlagen, die eine exaktere Abstimmung zwischen Fadengabe und Fadenbedarf zum Ziel hat, um die Qualität der Naht zu verbessern. Dor hier sichtbare Aufwand zur Lösung dieser Aufgabe ist aus ökonomischen Erwägungen nur an hochmechanisierten Industrienähmaschinen bzw. Nfihautomaten sinnvoll.
Weiterhin wird in DE-PS 2119592 eine gesteuerte Fadenspanneinrichtung beschrieben, die aus 2 Spannungsscheiben und einem auf einer Steuerwelle angeordneten Permanentmagneten besteht. Diese sich durch einen einfachen Aufbau auszeichnende Fadenspannungseinrichtung kann al'erdings die mechanisch eingestellte Grundkraft zwischen den beiden Spannungsscheiben nur geringfügig erhöhen, da der nach diesem Prinzip aufbaubare Magnetkreis keinen großen Magnetfluß zuläßt. Damit scheidot der Einsatz für schnellaufeudo Industrienähmaschinen aus, da hier die Unterschiede zwischen den zu steuerenden Fadenkräften wesentlich größer sind.
In DE-AS 1100437 wird eine Fadensteuervorrichtung speziell für Zickzacknähmaschinen beschrieben, durch Oie der Oberfaden in der Phase der Schlingenbildung zusätzlich an einer beweglichen Fadenöse umgelenkt wird und somit den fühlenden Wide/stand des Oberfadens im Nähgut bei sogenannten Luftstichen erhält. Diese Fadensteuervorrichtung ist nur zur Unterstützung der Schlingenbildung, nicht aber für die Lösung der gestellten Aufgaben geeignet, da nie infolge der Anordnung an der Nadelstange die bereits erwähnte negative Wirkung von Reib-, Rückhalte- und Massenkräfte des Oberfadens noch unterstützt, d. h., an der Fadenspannung muß der einzustellende Wert nochmals erhöht werden.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, die aufgezeigten Mängel von Fadenspannungen bei Doppelsteppstichnähmaschinen herkömmlicher Bauart bzw. bei den genannten Zusatzfadenspannungen zu beseitigen und eine qualitativ gute Naht zu sichern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einer konstruktiv einfachen Lösung eine steuerbare Fadenspannung zu schaffen, mit deren Hilfe es möglich ist, mit gering einzustellenden Oberfadenbremskräften eine qualitativ gute Naht zu erhalten. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen der herkömmlichen Fadenspannung und der Fadenhebelöse eine zusätzliche Fadenspannung angeordnet ist, deren Wert der Oherfaden automatisch durch seine jeweilige Lage zwischen der Fddenumionkrollo und der Fadenhebelöse ändert. Die zusätzliche Fadenspannung kann aus einer Platte mit kreisförmigem Kanal hestehen, in dem ein ringförmiges Segment, das eine Anlaufschräge besitzt, e:ntaucht. In einer anderen Ausführungsform oösteht die zusätzliche Fadenspannung aus 2 Scheiben, bei der mindestens eine Scheibe federnd angeordnet ist und eine Freifläche besitzt. Die zusätzliche Fadenspannung arbeitet ohne aktive Elemente und ist daher von Massenkräften, Verzögerungszeiten u.a. unabhängig.
Ausföhrungsbelspiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigt:
Fig. 1: die Anordnung der zusatzlichen Fadenspannung mit Blick auf den Stirndeckel bei Doppelsteppstichmaschinen mit rechto
drehender Hauptwelle Fig.2: die Anordnung der zusätzlichen Fadenspannung in der Vorderansicht (Schnitt) bei Doppelsteppstichmaschinen mit
rechts drehender Hauptwelle Fig. 3: die Anordnung der zusätzlichen Fadenspannung in der Vorderansicht bei Doppelsteppstichmaschinen mit links drehender Hauptwelle
Fig. 4: zusätzliche Fadenspannung, als Umschlingungsbremse, zerlegt Fig. 5: zusätzliche Fadenspannung mit Oberfadenlauf im Bereich 1 Fig. 6: jusätzlicho Fadenspannung mit Oberfadenlauf im Bereich 2 Fig.7 und Fig.8: zusätzliche Fadenspannung als Scheibenbremse
Die erfindungsgomäße zusätzliche Fadenspannung 1 ist zwischen einer Umlenköse 2, die sich in unmittelbarer Nähe der herkömmlichen Fadenspannung 3 befindet und dos Fndengeberöhrs 4 in den Oberfadenlauf eingeordnet. Während einer Hauptwollenumdrehung durchläuft das Fadengeberöhr 4 zwischen oberem und untorem Totpunkt alle möglichen Stellungen. Dadurch nimmt der Ohorfadon 6 im unteren Totpunkt eine etwa waagerechte Lage zwischen der Umlenkstelle 5 der zusätzlichen Fadenspannung und des Fadengeberöhrs 4 und im oberen Totpunkt eine steil aufwärts gerichtete Lage ein (Fig. 1,2,3). Da die erforderliche Oberfadenbromski aft in den Phasen der Hauptwelle, die durch die Lage des Fadengeberöhrs vom unteren Totpunkt bis etwa 10mm vor dem oberen Totpunkt gekennzeichnet ist, wesentlich größor sein muß, als beim Stichanzug selbst, ist die zusätzliche Fadenspannung 1 so ausgebildet, daß sie in den genannten Hauptwellenphasen die an der herkömmlichen Fadenspannung eingestellte Fadenbrerv>skraft erhöht und in de r Stichanzugsphaso dieses unterläßt. Erreicht wird dies dadurch, daß im Bereich 1 (Fig. 2, 3) der Oberfaden tiurch so;no erzwungene Lage in der zusätzlichen Fadenspannung zusät lieh eine Umschlingung (Fig. 5) bzw. eine Reibung (Fig.7) erfährt, die im Bereich 2 durch eine entsprechende Gestaltung des Segmentes 7 bzw. dor Bremsscheibe 8 nicht wirksam wird (Fig. 6,8,9).
Das Segment 7 (Fig.4) hat zu diesem Zweck eino Anlaufschräge 13, die dazu führt, daß der Oberfaden, wenn er sich auf diese Anlaufschrägo befindet, dies ist im Bereich 2 der Fall, nicht in die Nut 9 der Platte 10 gedrückt wird (Fig. 6) bzw. die Bremsscheibe 3 besitzt eine gegenüber der Fadenbremsfläche 11 zurückgesetzte Freidäche 12 (Fig. 8,9).

Claims (3)

1. Vorrichtung zur Steuerung der Oberfadenbremskraft anDoppelsteppstichnähmaschinen in Abhängigkeit der Stellung des Oberfadengeberöhrs, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Fadenspannung (1) zwischen der Fadenumlenköse (2) und dem Fadengeberöhr (4) im Oberfadenlauf angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Fadenspannung (Daus einer Platte (10) mit kreisförmigem Kanal (9) besteht, in dem ein ringförmiges Segment (7), das eine Anlaufschräge (13) hesitzi, eintaucht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Fadenspannung (1)aus den Scheiben (8) und (14) besteht, bei der mindestens eine Scheibe federnd angeordnet ist und eine Freifläche (12) besitzt.
DD30866487A 1987-11-04 1987-11-04 Vorrichtung zur steuerung der oberfadenbremskraft DD265654A1 (de)

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DE19883842387 DE3842387C2 (de) 1987-11-04 1988-12-16 Vorrichtung zur Steuerung der Oberfadenbremskraft

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DE3842387A1 (de) 1990-06-21
DE3842387C2 (de) 1993-11-11

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