DD265669A1 - Nachbrenneinrichtung fuer eine kohlenstaubfeuerung - Google Patents

Nachbrenneinrichtung fuer eine kohlenstaubfeuerung Download PDF

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DD265669A1
DD265669A1 DD30855887A DD30855887A DD265669A1 DD 265669 A1 DD265669 A1 DD 265669A1 DD 30855887 A DD30855887 A DD 30855887A DD 30855887 A DD30855887 A DD 30855887A DD 265669 A1 DD265669 A1 DD 265669A1
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DD
German Democratic Republic
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air chambers
openings
brennerkammertrichters
afterburner according
nachbrenneinrichtung
Prior art date
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DD30855887A
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English (en)
Inventor
Kurt Stroeer
Dieter Koritz
Dieter Kalz
Hartmut Schubert
Friedrich Bude
Fritz Tatschke
Original Assignee
Luebbenau Vetschau Kraftwerke
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Nachbrenneinrichtung fuer Unverbranntes aus der Kohlenstaubfeuerung eines Dampfkessels, wobei die als Membranrohrwand ausgebildeten Siederohre des Brennkammertrichters die Nachbrenneinrichtung bilden. Dabei sind auf die Siederohre zur Mitte des Brennkammertrichters hin gezweigt angeordnete sowie eine Oeffnung bildende mit Luftkammern versehene offene Rinnen befestigt und die Luftkammern ueber Oeffnungen mit den Rinnen verbunden. Fig. 1

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung Die Erfindung betrifft ein« Nachbrerineinrichtung für Unverbranntes aus der Kohlenstaubfeuerung eines Dampfkessels. Charakteristik des bekannten Standes der Technik In der Brennkammer einer Kohlenstaubfeuerung, insbesondere als fallender Zug ausgebildete Brennkammer, brennen die in der Ventilatormühle erzeugten Grobstaubfraktionen ungenügend aus und fallen als Unverbranntes in die Naßentaschung oder im
zweiten Zug in die Entaschungstrichter.
Ein hoher Anteil an Unverbranntem tritt besonders dann auf, wenn Rohbraunkohl« mit hohem Xylitanteil zu verbrennen ist, so
daß erhebliche energetische Verluste eintreten.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es bekannt, unterhalb der Brennkammer Nachbrennroste anzuordnen und dort dus Unverbrannte zu vorbrennen (z.B. DD-PS 212572). Unabhängig von der Vielzahl der dazu bekannten Lösungsvarienton haben
diese die gemeinsamen Nachteile, daß eine aufwendige Anlagentechnik (spezielle Roste, Gehäuse, Antriebe) und
Instandhaltung erforderlich sind. Eine wesentliche Vereinfachung für die Nachverbrennung von Unverbranntem konnte dadurch erzielt werden, daß die als Membranrohrwand ausgebildeten Siederohre selbst die Nachverbrennungseinrichtung bilden U. B. DD-PS 234470. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß, bedingt durch JIe so gebildeten großen Flächen, spezielle Abreinigungseinrichtungen
oder große Luftpressungen für den Transport des Jnverbrannten und der Asche erforderlich sind, damit keine Anhackungen und Verschlackungen eintreten.
Außerdem steht eine große Ausbrandfläche zur Verfügung, die aufgrund der relativ geringen Anfallmenge an Unverbranntem
nicht ausgenutzt wird.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist, die durch die Siederohre des Brennkammertrichters gebildete Nachbrenneinrichtuno wesentlich zu verbessern.
-2- 265 669 Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Transport des Unverbrannten auf den Siederohren durch Einbauten steuerbar zu
gestalten.
Dies wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß auf die Siederohre zur Mitte des Brennkammertrichters hin geneigt
angeordnete sowie eine öffnung bildende, mit Luftkammern versehene offene Rinnen befestigt und die Luftkammern über
Öffnungen mit den Rinnen verbunden sind. Ausführungsbeispiel An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt: Fig. 1: die auf die Membranrohrwand des Brennkammertrichters und des Aschetrichters des zweiten Zuges eines Dampfkessels
angeordneten, mit Luftkammern versehenen Rinnen als schematische Darstellung, Fig. 2: die Anordnung der Rinnen an einer Wand des Trichters, Fig. 3: die Ausbildung der mit Luftkammern versehenen Rime.
Der Dampfkessel weist die obenliegende Anordnung der Kohlenstaubbrenner 1 mit Kohlenstaubkanal 20, die als fallenden Zug
ausgebidlete Brennkammer 2, den Brennkammertrichter 3 und den Entaschungstrichter 4 des zweiten Zuges 5 auf (Fig. 1).
Unterhalb des Brennktmmertrichters 3 ist die Naßentaschungsanlage 6 angeordnet. Die Wände 7 des Brennkammertrichters 3
bestehen aus den die Membranrohrwand 13 bildenden Siederohren 9, auf denen die Lu'tkammern 11 mit den Rinnen 8 zur Mitte des Brennkamrnertrichters 3 geneigt und die Öffnung 10 bildend angeordnet sind. Die Rinnen 8 sind am oboron Teil dor Wände 7 fest mit der Membranrohrwand 13 verbunden und sonst lose geführt.
Die Luftkammern 11 sind über die Leitungen 14 und die Regler 12 mit dem Lüfter 15 verbunden. Oberhalb der Öffnung 10 ist die Leiteinrichtung 29 angeordnet (Fig. 2). Die Rinr>en B sind mit der Versteileinrichtung 27 verbunden. Die Rinnen 8 weisen das Bodenteil 16und dos Seitenteil 18 (Fig.3) auf. Mit dem üodenteil 16 und dem Seitenteil 18 sind die Luftteilkammern 11.1; 11.2 verbunden. Das Bodenteil 16 ist dabei mit der Luftteilkammer 11.1 über die schräg angestellte Öffnung 17 und das Seitenteil 18 mit der Luftteilkammer 11.2 über die senkrecht angestellte Öffnung 19 verbunden. Die Luftteilkammer 11.1 weist die auf die Membranrohrwand 13 gerichtete Öffnung 31 auf. Die Wirkungsweise ist folgende: Über den Kohlenstaubkanal 20 und Kohlenstaubbrenner 1 wird Kohlenstaub 21 in die Brennkammer 2 eingeblasen. Die Grobteilchen 23 fallen teilverbrannt aus de* Staubflamme 24 auf.. Diese teilverbrannten Grobteilchen 23 fallen auf die Wände 7
des Brennkammertrichters 3 und des Entaschungstrichters 4 und rutschen in Richtung 25 auf die Rinnen 8. Auf den Rinnen 8 kommen die ürobteilchen 23 zur Ruhe.
Sie verbleiben innerhalb der Rinne 8 bis zum vollständigen Abbrand. Während der Verweilzeit rutschen die ausbrennenden Teilchen in Richtung Kesselmitte und fellen durch die öffnung 10 in die Naßentaschungsanlage 6. Das Bodenteil 16 der Rinnen 8
bildet die Auflagefläche und das Seitenteil die Führungsflftcho für die Grobteilchon 23. Über das Seitenteil 18 mit den öffnungen 19 wird die erforderliche Luft *C aus der Luftteilkammer 11.1 gesteuert mit Hilfe der Regler 12zugefüh.t. Die
Luftzufuhr über die Öffnungen 17 aus der Luftteilkammer 11.2 dient neben der Verbrennungssteuerung zum Aschetransport. Die Luftkammern 11.1; 11.2, die entlang der gesamten Rinne 8 angeordnet sind, kühlen die Flächen des Boden- und Seitenteiles 16;
18, wobei gleichzeitig eine weitern Verbrennungsluftvorwärmung erfolgt. Entsprechend der Brennstoffqualität ist die Anzahl der
Rinnen 8 wählbar. Es ist auch möglich, über die Verstelleinrichtung 27 die Neigung α der Rinnen 8 so einzustellen, daß entsprechend der Korngröße
der Grobteilchen 23 ein optimaler Ausbrand entlang des Weges 28 der Rinnen 8 zu sichern ist.
Zum sicheren Ausbrand der in der Kesseimitte anfallenden nicht ausgebrannten Grobteile 23 dient die Anordnung der Leiteinrichtung 29. Di > Zufuhr der Luft 30 aus der Luftteilkammer 11.1 sichert das Hereintragen der Grobteilchen 23 aus don Zwischenräumen zwischen Membranrohrwand 13 und Bodenteil 16. Durch die Erfindung werden folgende Vorteile erreicht:
— Keine zusätzlichen Auebrennroste nach Brennkammertrichter erforderlich.
— Einfache und billige Konstruktion.
— Einbau en vorhandenen Anlagen möglich.
— Einfache Steuerung ohne bewegte Teile.
— Direkte Nutzung dor freiwerdenden Wärme innerhalb der Trichterbohrung.
— Luftzufuhr und Auflageflächenkühluno bilden eine Einheit.
— Durch die geringe Bauhöhe ist die störende Schlackenbelastung gering.

Claims (8)

1. Nachbrenneinrichtung für Unverbranntes aus der Kohlenstaubfeuerung eines Dampfkessels, wobei die als Membranrohrwand ausgebildeten Siederohre dos Brennkammertrichters die Nachbrenneinrichtung bilden, gekennzeichnet dadurch, daß auf die Siederohre zur Mitte des Brennkammertrichters hin gezweigt angeordnete sowie eine Öffnung bildende, mit Luftkammern versehene offene Rinnen befestigt und die Luftkammern über Öffnungen mit den Rinnen verbunden sind.
2. Nachbrenneinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Rinnen im Neigungswinkel verstellbar angeordnet sind.
3. Nachbrenneinrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Öffnungen im 8oden und/oder Seitenteil der Rinnen angeordnet sind.
4. Nachbrenneinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Öffnungen unter einem Winkel angestellt sind.
5. Nachbrenne'nrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Öffnungen zur Mitte des Brennkammertrichters hin mit größerer Anzahl und größerem Austrittsquerschnitt angeordnet sind.
6. Nachbrenneinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Luftkammern mit auf die Siederohre gerichteten Öffnungen versehen sind.
7. Nachbrenneinrichtung nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die mit den l.uftkammern versehenen offenen Rinnen auf die den zweiten Zug d^s Dampfkessels bildenden Siederohre angeordnet sind.
8. Nachbrenneinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Luftkammern steuerbar mit einem Lüfter verbunden sind.
DD30855887A 1987-11-02 1987-11-02 Nachbrenneinrichtung fuer eine kohlenstaubfeuerung DD265669A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4132412A1 (de) * 1991-09-25 1993-04-08 Ver Energiewerke Ag Verfahren und anordnung zur verbrennung von brennbaren, nicht mahlbaren stoffen, insbesondere von entsorgungsstoffen eines kraftwerkes, in einer kohlenstaubfeuerung eines dampfkessels

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4132412A1 (de) * 1991-09-25 1993-04-08 Ver Energiewerke Ag Verfahren und anordnung zur verbrennung von brennbaren, nicht mahlbaren stoffen, insbesondere von entsorgungsstoffen eines kraftwerkes, in einer kohlenstaubfeuerung eines dampfkessels

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