DD265676A5 - Traegervorrichtung zum halten eines gegenstandes mittels reibung in der richtigen lage auf einem koerper - Google Patents
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Abstract
Tragvorrichtung zur Halterung eines Gegenstandes auf einem Koerper, insbesondere eines Spiegels auf einem Geschuetzrohr, die aus einem den Koerper umgreifenden Befestigungselement und einer Klemmeinrichtung gebildet ist. Die Aufgabe besteht darin, die Tragvorrichtung so auszubilden, dass keine Hilfsmittel wie Rillen, Keilnute, Gewindeloecher, aufgeschweisste Elemente und dergleichen an oder auf dem Geschuetzrohr erforderlich sind, die Bewegungen und Schwingungen, zu denen es am Geschuetzrohr beim Abfeuern von Geschossen kommt, aufgenommen werden, die Tragvorrichtung auf einfache Weise an oder auf dem metallisch blanken Geschuetzrohr befestigt werden kann und deren Gewicht gering gehalten ist. Erfindungsgemaess wird dies dadurch erreicht, dass das Befestigungselement die Form eines biegsamen Spannbandes aufweist, dessen freie Enden mittels einer Faltverbindung aneinander befestigbar sind, die Klemmeinrichtung als separate Baugruppe ausgelegt und aus zwei separaten Spannbandspannern gebildet ist, von denen jeder eine Fuehrungsflaeche fuer das Spannband aufweist, der Gegenstand auf der Seite, die der Auflageflaeche mit dem Koerper gegenueberliegt, mit einer Fuehrungsflaeche fuer das Spannband versehen und das Spannband zweifach um den Koerper und den daraufgelegten Gegenstand herumgelegt ist. Fig. 1
Description
Sio ist speziell dafür ausgelegt, ein Instrument wie zum Beispiel einen Spiegel in der Niir.e dou vorderen Enu'as eines Geschützrohres, insbesondere eines Panzergeschutzes, an seinem Platz zu halten. Mit Hilfe eines derartigen Spiegels werden Abweichungen im Rohr festgestellt, die während der Benutzung auftreten, so daß derartige Abweichungen während des AbschußvorganjÄ berücksichtigt weiden können. In einer Tragvorrichtung gemäß der zuvor erwähnten bekannten Lösung ist das Befestigungselement in Form eines im wesentlichen ringförmigen Trägers für das entsprechende Instrument kontruiert. Dieser ringförmige Trager Ist mit einer Plattform ausgestattet, die einen integralen Bestandteil des Trägers bildet, auf der das Instrument angubracht werden kann. Das ringförmige Teil ist an einer Stelle, zur Plattform diametfu! gegenüberliegend, offen, so daß die gegenüberliegenden Enden des ringförmigen Trä jers mit Hilfe eines Satzes von Einstellschrauben zueinander gezogen werden könnon, um die gesamte Baugruppe auf einem Geschützrohr zu befestigen. Der ringförmige Träger ist mit Innengewinde versehen, während das Geschützrohr mit dem. entsprechenden Gewinde auf seinem äußeren Umfang vor?'' en wertian muß Auf diese Weise kann der ringförmige Träger auf das Geschützrohr aufgeschraubt und die gesamte Baugruppe mit Hilfe der Klemmvorrichtung auf dem Geschützrohr befestigt werden. Es ist in diesem Bereich oft unzulässig oder unmöglich, ein Geschützrohr mit einem Außengewinde zu versehen, das dazu dienen soll, oinen derartigen ringförmigen Träger auf das Geschützrohr aufzumontieren.
einte Spiegels auf einem Geschützrohr aus einem das Geschützrohr umgreifenden Befestigungselement und einer
dergleichen an odor auf dem Geschützrohr erforderlich sind, die Bewegungen und Schwingungen, zu denen es mn Geschützrohr beim Abfeuern von Geschossen kommt, aufgenommen werden, die Tragvorrichtung auf einfache Weise an oder auf dem metallisch blanken Geschützrohr befestig! werden kann und deren Gewicht gering gehalten ist.
dessen freie Enden mittels einer Faltverbindung aneinander befestigt sind, die Klemmeinrichtung als separate Baugruppe ausgelugt ift und aus zwei separaten Gpannbandspanner-· bestont, die jeweils mit einer Führungsfläche für das Spannband versehen sind, der Gegenstand auf der Seite, die der Auflagefläche mit dem Körper gegenüberliegt, mit einer Führungsfläc'ie für das Spannband versehen und das Spannband so lang ausgebildet ist, daß der Körper und der darauf gelegte Gegenstand durch das Spannband doppelt umspannt werden können, wenn das Spannband um die beiden Spannbandspanner herumgelegt
ausgebildet, daß in jeden der Spannbar.dspanner und auf jeder Seite seiner speziellen Führungsfläche Schraublöcher gobo'irt sind, in die jeweils eine Spannschraube geschraubt werden kann, während die Mittelachse von jedem der beiden Schraublöcher eines derartigein Spannbandspanners über solch einen Winkel von der Senkrechten abweicht, die durch die Ebone bestimmt wird, ir der die Hauptspannkräfte an der Führungsfläche wirken, so daß die daran wirkende Hauptspannkraft dazu fühn, daß die beiden Mittelachsen Im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
voneinande · angeordnet sind.
für das Spannband ausgestattet ist.
einmontierbar ist. Die Führungsfläche du» Gegenstandes für das Spannband ist auf dem Raum zwischen den aufrechten
angeordnet sind, din mit unterschiedlichen Spannbandspannern zusammenwirken und die Spannschrauben liegen nach dem
auf, wobei das Federstahlband gegen Verdrehen in der Spannschraubenhalterung gesichert ist.
vorbearbeitot werden müssen.
im Abstand voneinander angeord «et sind und wo die entsprechenden Enden eines Spannbandes mit Hilfe einer Faltverbindung aneinander befestigt sind, werdrn die Tragvorrichtungen dadurch auf dem Körper oder Rohr aufmontiert, daß eine
worden ist, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenteile, an denen der Körper oder das Geschützrohr Kontakt mit einer oder mehreren Tragvorrichtungen hat, eiije Oberflächenrauhigkeit von Ra = 1 ± 0,5μητι aufweisen.
aufmontiert sind, auf die Stellen, wo ein spezielles Spannband gegen den Körper oder das Geschützrohr gedrückt wird, und auch auf die Stellen, wo sich gegenüberliegende Teile des Spannbandes berühren, ein Schmiermittel aufgetragen.
von 0,2-0,5 erreichen, wenn der Körper· oder Geschützrohroberflächenteil und ein Teil einer speziellen Tragvorrichtung, die darauf angeb'acht wurde, mit einer gegenseitigen Toleranz zueinander passen, die geringer als 0,040mm ist.
Die in'i.1 bis 3 gezeigte Realisierungsmöglichkeit der Erfindung ist speziell dazu gedacht, einen Gegenstand, spezioller gesehe. Jin Bezugsspiegelsystem mit oinem Bezugsspiegel 1 und einer spiegeltragenden Konstruktion 2, auf einem Körper mit einem in. wesentlichen runden Querschnitt, insbesondere auf einem Geschützrohr 3, von dem ein Teil gezeigt wird, auf seinem Platz zu halten. Dazu gibt es zwei Tragbaugruppen, die in axialer Richtung des Geschützrohres 3 einen Abstand zueinander aufweisen. Jede Tragbaugruppe besteht aus einem Gestell 4 wum Treten der spiegeltragenden Konstruktion, einer Spannbandspanneinrichtung 5 und einem Spannband, das eine geschlossene Schleife 6 bildet. Jedes Gestell 4 ist mit einer (gekrümmten Auflagefläche 7 versehen, deren Krümmung an die des entsprechenden Teils der Geschützrohroborflclche /ingepaßt ist, auf aer das Gestell 4 aufliegen muß. Jede der beiden Spannbandspanneinrichtungen 5 ist auch mit einer ähnlichen gekrümmten Auflagefläche 8 versehen. Jedes Gestell 4; 4' ist als Halterung > 'jsgelegt, und für diesen Zweck mit einer Mittelöffnung 9 versehen, in der ein runder Flansch 10; 10' angebracht ist, der iucht bewegbar ist. Um ein axiales Verschieben der spiegeltragenden Baugruppe zu verhindern ist jeder der Flansche 10; 10' mit einem vorspringenden Rand versehen, der an einem entsprechenden Schulterteil der Haltorung ruht.
Jedes Gaste!! 4; 4' besitzt ebenfalls eine im wesentlichen zylindrische Spannbandführungsflache 11; IT Jede Spannb !^spanneinrichtung o; S' besteht ihrerseits aus zwei Spannbandspannern 12; 12', einer Spannschraubenhaltorung 13; 13' und Spannschrauben 14; 14Ί 5; 15' 16; 16Ί 7; 17'. Jede der beiden Tragbaugruppen umfaßt auch ein Spannband 18; 18'. W<o in Pig.4 bis 7 im Cetail ;jezeigt wird, ist jedes Spannband V; 18'als geschlossene Schlote β um die beiden Spannbandspanner 12; 12' einer entsprechenden Spannbandspanneinrichtun ι S bzw. S', das Geschützrohr 3 und das ihm gegenüberliegende Gestoll 4, heium&elegt. Um zu verhindern, daß sich ein Si ,annband 18; 18' in axialer Geschützrohrrichtung verschiebt, ist jede Spannberührungsfläche 11; 11' mit einem aufrechtstehenden Ra-id verschon, wie das in detaillierter Form in Fig.3 gezeigt wird.
Fig. 4 jIs 7 zeigen, wie jedes der beiden Spannbänder 18; 18' angebracht ist und wie jedes mit Hilfe der Faltverbindung, durch die diü b liden freien Enden zu einer Schleife β verbunden werden, (Fig. 7) das Gestell 4; 4' durch die entsprechende Spai<nbandspannoinrichtung 5; S' fest an die Geschützrohroherfläche ziehen kann.
Jedes der Gestelle 4; 4' ist aus Aluminum hergestellt und weist einen guten Reibungskoeffizienten und ein relativ goringes Gewicht auf und läßt sich leicht ausrichten. Die Spannschraubenhalterungen 13; 13' sind ebenfalls aus Aluminium hergestellt, während die entsprechonden vier Stahlspannschrauben dazu dienen, das Spannband 18; 18' mit Hilfe des entsprechenden Spannbandspan-ars 12; 12'zu befestigen. In axialer Geschützrohrrichtung gesehen, ist jede Spannschraul" ,ierung 15; 13' mit eir.'Ti sich verjüngenden Zwischensilo ausgestattet. Um zu verhindern, daß die Spannschrauben 14 bit. 17; 14' bis 17' die Spannschraubenhaltarung 13; 13' beschädigen, befindet sich zwischen jeweils zwei benachbarten Spannschraube, die in die verschiedenen Spannbnndspanner 12; 12' der gleichen Spannbandspanneinrich'ung 5; 5' gescr raubt sind, ein kaltgewalztes Federstahlband 19, von denen eins in Fig. 1 dargestellt ist. Jedes Spannband 18; 18' besitzt zwei Löcher, in die die Spannschrauben 14 bis 17; 14' bis 1T gedeckt wurden. Jedes der Spannbänder 18 18' befindet sich auch so in einer Rille, die in der Spannschraubenhalterung 13; 13' herausgearbeitet wurde, so daß das Band festsitzt und sir' ni :ht drehen kann.
Die Spannschrauben 14 bis 17; 14'bis 17'werden zum Beispiel in Form von Stahlinnensechskantschraub^n hergestellt. Die Spannbandspanner 12; 12' werden zum Beispiel aus ETG-Stahl gefertigt. Wegon des Verbiegens durch die Kraft, die durch das Spannband 18; 18' ausgeübt wird, werden die Spannschraubenlöcher eines speziellen Spannbandspanners so eingebracht, daß die Mittelachse jedes der beiden Schraublöcher für solch einen kleinen Winkel von der Senkrechten abweicht, die durch die Ebene festgelegt wird, auf der die Hauptspannkräfte an der Spannbandführungsfläche eines derartigen Spannbandspanners wirken, daß diese Hauptspannkraft, die daran wirkt, im allgemeinen dazu führt, daß die beiden Mittelachsen dieser Löcher im wesentlichen parallel zueinander verlaufen. All dies ist so ausgelegt, daß die Spannschraubenlöcher bei maximalei Last im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
Die Spannschrauben 14 bis 17; 14' bis 17' erzeugen, wenn sie angebracht sind, eine dynamisch belastete Verbindung, bei der die Zugkraft von primärer Bedeutung ist. Das Befostigungsdrehmomont hängt stark vom Reibungskoeffizienten zwischen den Materialarten, die aufeinander gebracht wurden, und ihrem Oberflächenzustand ab. Wenn eine feste Verbindung fehlt, steigt die Vorspannkraft während des Festiiehens der Spannschrauben 14 bis 17; 14' bis 17' nicht an, bis das Spiel für alle Teile und Verbindungen beseitigt ist und diese Teile zur Ruhe kommen. Wahrend dieses Zur-Ruhe-Kommens nimmt die Zugkraft ab und muß wieder eingeteilt werden. In Anbetracht der Forderung, dab das Gewicht der Tragbaugruppe als Ganzes gesehen so niedrig wie möglich sein muß, werden relativ kurze Stahlinnensechskantschrauben verwendet. Beim Befestigen der Spannbänder 18; 18' wird (4IVOr. ausgegangen, daß beim Vorspannen alle diese Flächen, die eine unkontrollierbare Reibung hervorrufen könnten, gerettet worden sind. Dadurch wird der Reibungskoeffizient verringert und die maximale Voi spannung läßt sich mit einem niedrigeren Befestigungsdrehmoment erreichen. Dort, wo die Spannbänder 13; 18' doppelt über das Geschützrohr 3 laufen (links und rechts in Fig. 1), wirken große Normalkräfte, die zu einer großen Reibungskraft führen, so daß das Spannband 18; 18' beim Spannen schlecht über das Geschützrohr 3 rutscht. Das ist der Grund, warum lokal zwischen dem Geschützrohr 3 und dem Spannband 18; 18'und vorzugsweise auch zwischen den beiden Teilen des Spannbandes 18; 18' Fett aufgebracht wird. Dies bedeutet, daß die Spannung, die im Spannband 18; 18' mit dem Spannbandspanner 12; 12' erzeugt wird, so vollständig wie möglich nach oben auf den festzuhaltenden Gegenstand übertragen wird und sich nicht in eine Komponente, dia nicht gebraucht wird, um des Sps-nband 18; 18' über das Geschützrohr 3 rutschen zu less.in, und in oine Komponente aufspaltet, die folglich übrigbleibt, um den Gegenstand festzuhalten. Natürlich muß die Reibur · zwischen dem Gegenstand und dem Geschützrohr 3 oder zwischen der Spanneini chtung und dem Geschützrohr 3 so groß wie möglich sein. Boi Verwendung eines Drehmomentenschlüssels ist es möglich, die Vorspannung euf eine kontrollierte Weise aufzubauen, indem man alle Spannschrauben 14 bis 17; 14'bis 17'abwechselnd mit wachsendem Drehmoment mit dergleichen Größe dreht und die entsprechenden Sp&nner parallel befestigt, was den Spannschraubenträger betrifft.
Die Spannschraubenträger können die Maximalkräfte aushalten, die durch die Spannbänder 18; 18' auf sie ausgeübt werden, und ein derartiger Spannschraubenträger überträgt die Resultierende der Kräfte auf das Geschützrohr 3. Um die freien Enden eines Spannbandes 18; 18' miteinander zu verbinden, w irde eine Faltverbindung der Art ausgewählt, wie sie schematisch in Fig.8 gezeigt Ist. Hier werden die freien Enden des Spannbandes 18; 18' ineinander gedrückt, und nach der Befestigung übt der zurücklaufende Spannbandteil einen zusätzlichen Druck auf die Faltverbindung aus. Bei einer derartigen Konstruktion wie der, die in Fig. 7 in detaillierter Form dargestellt ist, wird diese Faltverbindung, die in ihrer Gesamtheit zu sehen ist, während der Maximalbelastung des Spannbandes 18; 18' durch den zurücklaufenden Teil des Spannbandes 18; 18' co nach unten gedrückt, daß sich diese Verbindung bei den relativ großen wirkenden Kräften nicht öffnen kann und als Ergebnis der Normalkraft, die sich entwickelt hat, auf ihrem Platz verbleibt, so daß beim Rutschen während des Fe&tspannens der Spannbänder 18; 18' eine gegenseitige Reibungskraft auftritt, wodurch dem Aufziehen der Faltrerbindung entgegengewirkt wird. Die Spannbänder 18; 18' werden aus Federbandstahl hergestellt. Um eine reproduzierbare und optimale Befestigung der gesamten Baugruppe an einem speziellen Geschützrohr 3 zu erreichen, muß die Reibung zwischen den Spannschraubenoberflächen und den Schraubverbindungen und auch die Reibung zwischen den Spannbändern 18; 18' und dem Geschützrohr 3 niedrig und reproduzierbar sein. Die Reibungswerte können mit Hilfe von Schmierstoffen beeinflußt werden.
Wenn die Reil ung zwischen den speziellen Sparnbändern 18; 18' und dem Geschützrohr 3 so weit wie möglich verringert worden ist, werden die Zugkräfte von den Spannt inrichtungen in optimaler Weise aus der Spannrichtuni auf e>n spezielles Gestell übertragen.
In der Variante, die in Fig. 1 bis 3 beschriehen ist, wird die Reibung, um den Bezugsspiegel 1 und don Spiegelträger auf ihren Plätzen auf dem Geschützrohr 3 zu halten, durch Normalkräfte hervorgerufen, die für jede Tragbaugruppe an zwei diametral entgegengesetzten Stellen wirken. Wenn die Zugkraft, die sich im befestigten Zustand in einem Spannband 18; 18' entwickelt hat, mit Fs bezeichnet wird, ist dio maximale- Normalkraft, die pro Tragbaugrupoe am Geschützrohr 3 wirkt, bei einer .Zweipunktkonstruktion* der Art, auf die oben Bezug genommen wurde, äquivalent zu 1,73Fs χ 2 = 3.46Fs. Zur optimalen Nutzung der Kräfte Fs, die sich in einem Spannband 18; 18' entwickelt haben, empfiehlt es sich, jede Tragbaugruppe als .Dreipunktkonstruktion" auszulegen, wo die Punkte, an denen sich die ergebenden Normalkräfte am Geschützrohr 3 wirken, gegeneinander um einen Winkel von jeweils 120 Grad verschoben sind. Die Normalgesamtkraft, die sich pro Tragbaugruppe entwickelt hat und an dem Geschützrohr 3 wirkt, wird dann durch die Gleichung 3 χ 1,73Fs = 5,2Fs gegeben.
Eine derartige Dreipunktkonstruktion einer einzelnen Tragbaugruppe wird schematisch in Fig. 8 gezeigt und kann um Beispiel mit Vorteil verwendot werden, wenn ein relativ großes oder relativ schweres Instrument auf einem Guschützrohr 3 gehalten werden soll. Eine derartige Konstruktion weist ein Hilfselement 20, das als zusätzliches Gestell dient und das auch oine gekrümmte Auflagefläche besitzt, deren Krümmung der des speziellen Oberflächenteils des Geschützrohres 3 angepaßt ist, auf cem dieses Hilfselement ruhen muß sov».e eine Spannbandführungsfläche auf. Dioses Hilfselement 20 gehört mit einem Gestell21 zusammen, das z. B. mit einem Gestell 4 vergleichbar ist. Das Gestel' 21 ist an einer Plat.rorm 22 mit Einrichtungen (nicht gezeigt) befestigt, in die das entsprechende Instrument einmontiert werden kann.
Wenn es gewünscht wird, kann eine Tragbaugruppe des Typs, der in Fig. 8 dargestellt ist, mit einer zweiten ähnlichen Tragbaugruppe kombiniert werden, die mit einer Verschiebung in axialer Richtung des Geschützrohres 3 angebracht ist, so daß die Plattform an vier Stellen gestützt wird.
In einer alternativen Variante der erfindungsgemäßen Tragvorrichtung wären eine einzelne Tragbaugruppen und ein einziges Spannband ausreichend. Damit kann ein Spiegel mit einem einzigen Sppnnband auf einem Rohr in einer ähnlichen Weise gehalten werden, wie sie unter Bezugnahme auf die Varianten gemäß Fig. 1 bis 3 beschrieben und verdeutlicht worden ist.
Claims (13)
1. Tragvorrichtung zur Halterung Wirtes Gegenstandes auf einem Körper, die aus einem den Körper umgreifenden Befestigungselement und einer Klemmeinrichtung gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement die Form eines biegsamen Spannbandes (18; 13') aufweist, dessen freie Enden mittels einer Faltverbindung aneinander befestigbar sind, die Klemmeinrichtung als separate Baugruppe ausgelegt und aus zwei separaten Spannbandspannern (12; >2') gebildet ist, von denen jeder eine Führungsfläche für das Spannband (18; 18') aufweist, der Gegenstand auf der Seite, die dor Auflagefläche (7) mit dem Körper gegenüberliegt, mit einer Führungsfläche für das Spannband (18; 18') versehen und des Spannband (18; 18') zweifach um den Körper und den daraufgelegten Gegenstand herumgelegt ist.
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jedom der Spannbandspannerd 2; 12') und auf jeder Seite von dessen spezieller Führungsfläche Schraublöcher vorgesehen sind, in die je eine Spannschraube (14; 14'; 15; 15'; 16; 16'; 17; 17') eingeschraubt ist, während die Mittelachse jedes der beiden Schraublöcher des Spannbandspanners (12; 12') um solch einen Winkel von der Normalen abweicht, der durch die Ebene der Haupispannkraft an der Führungsfläche bestimmt ist, wobei beide Mittelachsen im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
3. Tragvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbaugruppe /wischen einem speziellen Paar von flohrungen für die Spannschrauben (14 bis 17; 14' bis 17'), die mit dem gleichen Spannbandspanner (12; 12') zusammenwirken, einen sich verjüngenden Teil aufweist.
4. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand als Halterung ausgelegt ist, auf deren Umfang die Führungsfäche für das Spannband (18; 1Π') und eine Auflagefläche (7) des Gegenstandes <vjf dem Körper in einem Abstand voneinander angeordnet sind.
5. Tragvorrichtung nach einem av<r Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfsgestell vorgesehen ist, das mit eine»· Auflagefläche auf den Körper aufgestellt und mit einer Führungsfläche für das Spannband (18; 18') ausgestattet ist.
6. Tragvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand und das Hilfsgestell an einer Plattform mit Vorrichtungen bofestigi sind, in die ein zweiter Gegenstand einmontierbar ist.
7. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß di 9 Führungsfläche des Gegenstandes für das Spannband (18; 18') auf den Raum zwischen den aufrechten Seitenkanten beschränkt ist, die derart ausgelegt sind, daß ein Verschieben des Spannbandes (18; 18') in Querrichtung begrenzt ist.
8. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Aluminium hergestellt ist.
9. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung eine Spannschraubenhalterung (13; 13') aus Aluminium aufweist, in der zwei benachbarte Spannschrauben (14 bis 17; 14' bis 17') angeordnet sind, die mit unterschiedlichen Spannbandspannern (12; 12') zusammenwirken und die Spannschrauben (14 bis 17; 11' bis 17') nach dem Einschrauben ir. die speziellen Spannbandspanner (12; 12') über ein Federstahiband(19) auf den Tragflächen der Spannschraubenhalterung (13; 13') aufliegen, wobei das Federstahlband (19) gegen Verdrehen in der Spannschraubenhalterung (13; 13') gesichert ist.
10. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell aus Aluminium hergestellt ist.
11. Tragvorrichtung nach oinem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden des Spannbandes (18; 18') mittelo einer Faltverbindung aneinander befestigt sind und die Faltverbindung zwischen einem Teil des Spannbandes \ 18; 18'), das sich auf der dem Körper abgewandten Seite der FaltverbinHung und einem vom Körper getragenen Oberflächenteil befindet, geklemmt ist, wobei der Körper mit mindestens einer Tragvorrichtung versehen ist.
12. Tragvorrichtung nach Anspruch 11, df durch gekennzeichnet, daß die Oberflächenteile, an denen der Körper die Tragvorrichtungen berührt, eine Oberflächenrauhigkeit von Ra = 1 ± 0,5 um aufweisen.
13. Tragvorrichtung nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Berührungsstellen zwischen dem Spannband (18; 18') und dem Körper sowie den sich gegenüberliegenden Teilen des Spannbandes (18; 18') ein Schmiermittel aufgetragen ist.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Dio Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung zur Halterung eines Gegenstandes auf einem Körper, die aus einem den Körper umgreifenden Befestigungselement und einer Klemmvorrichtung gebildet ist.
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