DD265732A1 - Kontaktfedersatz fuer relais - Google Patents

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DD265732A1
DD265732A1 DD30838187A DD30838187A DD265732A1 DD 265732 A1 DD265732 A1 DD 265732A1 DD 30838187 A DD30838187 A DD 30838187A DD 30838187 A DD30838187 A DD 30838187A DD 265732 A1 DD265732 A1 DD 265732A1
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DD
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spring
contact spring
arms
relay
active contact
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Application number
DD30838187A
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English (en)
Inventor
Eduard Gassmann
Original Assignee
Grossbreitenbach Relaistech
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Kontaktfedersatz, wie er zum Beispiel bei Relais, dessen aktive Kontaktfeder im Bereich zwischen Federmitte und Schaltstueckoberkante mittels Betaetigungselement vom Relaisanker bewegt wird, zur Anwendung kommt. Durch die Erfindung soll die aktive Kontaktfeder bei der schliesserseitigen Kontaktgabe eine ausreichende Ueberfederung aufweisen und den Einsatz starrer Gegenkontakte ermoeglichen. Weiterhin soll das Betaetigungselement an thermisch entlasteten Zonen dieser Kontaktfeder angreifen und das Arbeitsvermoegen des Triebsystems optimal genutzt werden. Erreicht wird das dadurch, dass die aktive Kontaktfeder symmetrisch zu ihrer Laengsachse angeordnete Federarme aufweist und die freien Enden der Federarme die Angriffszonen des Betaetigungselementes bilden. Weiterhin dadurch, dass die Federarme vorzugsweise parallel zur Federlaengsachse angeordnet und im mittleren Drittel der wirksamen Federlaenge mit dem axialen Teil der aktiven Kontaktfeder verbunden sind, und dass die Angriffsstellen des Betaetigungselementes im oberen Drittel der wirksamen Federlaenge liegen. Figur

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Ausführung des Kontaktfedersatzes für Relais, dessen aktive Kontaktfeder im Bereich zwischen Federmitte und Schaltstückoberkante mittels Betätigungselement vom Relaisanker bewegt wird.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bekannte Ausführungen des Kontaktfedersatzes weisen überwiegend eine von de Grundform her rechteck- oder trapezförmige Gestaltung der aktiven Kontaktfeder auf, welche mittete eines wenig ober- oder unterhalb des Schaltstückes angreifenden Steges des Betätigungeelementes bewegt wird. Ihre dann geringe Überfederung nach der Schließerkontaktierung erfordert eine, den Kontaktmitgang realisierende, elastische Schließerfeder. Vorteilhaftere Lösungen mit starrem Gegenkontakt werden dadurch verhindert. Das geringe elektrische und thermische Leitvermögen einer elastischen Schließerfeder sowie der kontaktnahe Angriff des Betfitigungselementes schränken des weiteren die Strombelastbarkeit solcher Kontaktfedersätze stark ein.
Analoge Ausführungen mit relativ großem Abstand der Angriffsstelle des Betätigungselementes zur Kontaktstelle und dadurch höherer Überfederung erkaufen die Anwendbarkeit starrer Gegenkontakte durch eine verringerte Relaiseffizienz aufgrund der dann ungünstigen Ausnutzung des Arbeitsvermögens des Triebsystems.
Eine bekannte günstige Federsatzausführung erhöhter Strombelatitbarkeit (DE-OS 2848934) realisiert die Überfederung der aktiven Kontaktfeder dadurch, daß der Federabschnitt zwischen dem Schaltstück und der Angriffszone des Betätigungselement:!* am Federende durch eine spezielle Aussparung eine wesentlich weichere Charakteristik erhält. Diese auf KontaktfedersBue mit oberhalb des Schaltstück* angreifendem Betätigungselement beschränkte Ausführung ermöglicht auch keine optimalen Lösungen hinsichtlich Ausnutzung des rvagnetischen Arbeitsvermögens und geringer Relaisabmessung in Federlängsrichtung.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist oine günstige Ausführung des Kontaktfedersatzes für Relais in bezug auf hohe Strombelastbarkeit, ger'ngem Aufwand und guter Ausnutzung de* Arbeitsvermögens des Triebsystems.
Darlegung de« Weiten· der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgebe zugrunde, insbesondere die aktive Feder des Kontaktfedersatzes für Relais der eingangs
genannten Art so auszuführen, daß sie bei der schließorseitigen Kontaktgabe eine ausreichende Überfederung aufweist und den
Einsatz starrer Gegenkontakte ermöglicht, daß das Betätigungselement an thermisch entlasteten Zonen der aktiven Kontaktfeder
angreift, und daß durch eine günstige Varilerbarkeit der Uberfederung sowie der Lage der Angriffsstelle des
Betätigungselementes zur Kontaktstelle das Arbeitsvermögen des Triebsystems gut genutzt wird. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die aktive Kontaktfeder symmetrisch zu ihrer Längsachse angeordnete Federarme aufweist 'ind mittels eines symmetrisch an den freien Enden dieser Federarme angreifenden Betätigungselementos
bewegt wird.
In einer zweckmäßigen Ausführung sind die Federarme parallel zur Federlängsachse angeordnet und im mittleren gut
überfedernden Drittel der wirksamen Federlänge mit dem axialen Teil der aktiven Kontaktfeder verbunden, und der Angriff des
Betätigungselementes an den freien Enden der Federarme liegt im oberen Drittel der wirksamen Federlänge.
Für Anordnungen ohne spezielle Führung des Betetigungselementes werden die freien Enden der Federarn a zweckmäßig mit Löchern versehen, in welche das Betätigungselement mit entsprechend bemessenen Butzen unter Gewährleistung dos notwendigen Bewegungsspiels eingreift.
AusfOhrungibeispiei
Anhand eines in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Gezeigt wird In Explosionsdarstellung die Ausführung des Kontaktfedersatzes eines Relais am Beispiel einer Schließeranordnung hoher Strombelastbarkeit. Die aktive Kontaktfeder 1 beei zt symmetrisch zu ihrer Längsachse angeordnete Federarme 2 und wird mittels des symmetrise» an den freien Enden der Federarme 2 angreifenden Betätigungselementos 3 bewegt. Die schmalen Federarme 2 sind platzsparend parallel zum axialen Teil der aktiven Kontaktfeder 1 angeordnet und mit diesar im mittleren Drittel B der wirksamen Federlänge 4 verbunden. Die Angriffsstellen des Betetigungselementes 3 liegen im oberen Drittel β der wirksamen Federlänge 4. Im gezeigten Beispiel ohne spezielle Führungshilfen greift das Pdtetigungselement 3 mit Butzen 8 unter Gewihrleistung des notwendigen Bewegungsspiels in kreisförmige Löcher 7 der Federarme 2 ein.
Der relativ lange metallische Verbindungsweg zwischen Schaltstück und Angriffszonen des Betätigungselementes 3 bringt für letzteres eine wesentliche thermische Entlastung. Insbesondere durch den Ansatz der Federarme 2 im Mittenbereich der wirksamen Federlänge 4 wird eine ausreichende Überfederung erreicht und der Einsau einer, die Strombelastbarkeit erhöhenden, starren Schließerfeder möglich. Da die Höhe des Angriffs des Betätigungselementes 3 sowie die Überfederung bei gegebener Lage des Schaltstückes gut variierbar sind, kann eine optimale Anpassung des Kontaktfedersatzes an das Triebsystem erfolgen.

Claims (3)

1. Kontaktfedersatz für Relais, deseen aktive Kontaktfeder im Bereich zwischen Federmitte und Schaltstückoberkante mittels Betätigungselement vom Relaisanker bewegt wird, gekennzeichnet dadurch, daß die aktive Kontaktfeder (1) symmetrisch zu ihrer Längsachse angeordnete Federarme (2) aufweist, und daß die freien Enden der Federarme (2) die Angriffszonen des Betätigungselementes (3) sind.
2. Kontaktfedersatz für Relais nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Federarme (2) vorzugsweise parallel zur Federlängsachse angeordnet und im mittleren Drittel (5) der wirksamen Federlänge (4) mit dem axialen Teil der aktiven Kontaktfeder (!) verbunden sind, und daß die Angriffsstellen des Betätigungselementes (3) an den freien Enden der Federarme (2) im oboren Drittel (6) der wirksamen Federlänge (4) liegen.
3. Kontaktfedersatz für Relais nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die freien Enden der Federarme (2) vorzugsweise kreisförmige Löcher (7) enthalten, und daß das Betätigungselement (3) in diese Löcher (7) unter Gewährleistung des Bewegungsspiels eingreifende Butzen (8) aufweist.
DD30838187A 1987-10-29 1987-10-29 Kontaktfedersatz fuer relais DD265732A1 (de)

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