DD265750A3 - Fuetterungseinrichtung fuer schweine - Google Patents

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DD265750A3
DD265750A3 DD30479087A DD30479087A DD265750A3 DD 265750 A3 DD265750 A3 DD 265750A3 DD 30479087 A DD30479087 A DD 30479087A DD 30479087 A DD30479087 A DD 30479087A DD 265750 A3 DD265750 A3 DD 265750A3
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DD
German Democratic Republic
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valve
feeding device
actuating element
feed
ring
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DD30479087A
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English (en)
Inventor
Matthias Reinhardt
Helmut Niklaus
Original Assignee
Forschungszentrum Fuer Tierpro
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices
    • A01K5/0216Automatic devices for the distribution of liquid fodder

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)
  • Feed For Specific Animals (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Fuetterungseinrichtung fuer Schweine, bei der die Versorgung der Tiere nach dem Prinzip der Selbstentnahme von Futtermischungen in fluessiger bzw. breiiger Konsistenz aus druckbeaufschlagten Rohrleitungen erfolgt. Aufgabe der Erfindung ist es, eine zuverlaessige portionierte Abgabe des Fluessigfutters aus einer Druckleitung in den Trog zu erreichen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe durch ein Doppelventil als Abgabe- und Portionierungselement geloest, dass ueber ein Gestaenge mit einem Betaetigungselement am unteren Ende des Futterfallrohres verbunden ist.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Fütterungseinrichtung für Schweine, bei der die Versorgung der Tiere nach dem Prinzip der Seibetentnahme von Futtermischungen in flüssiger bzw. breiiger Konsistenz aus druckbeaufschlagten Rohrleitungen erfolgt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Insbesondere in der Schweinehaltung sind verschiedene Selbstentnahmeeinrichtungen für Flüssigfutter bekannt, wobei das Futter aus zentralen Rohrlettungar: oder aus Vorratsbehältern der einzelnen Entnahmeeinrichtung zugeführt wird.
Die Futterentnahme durch das Tier erfolgt jeweils durch die Betätigung einis Dosier· bzw. Absperrelemonies in Form von Feder-, druck· oder gewichtsbelasteten ventilen, Schiauchklemmen oder ähnlichen Verschlußelementen.
Diese Einrichtungen, z.B. gemäß GB-PS 1400736, DE-OS 1507131 oder DD-PS 84513, lassen jedoch aufgrund von Verstopfungen, Sedimentation und Ablagerungen von Futterbestandtellen, Verkleben der Gleit· und Dichtflächen oder durch mechanischen Verschluß der Abgabemechanismen keine ausreichende Funktionssicherheit erwarten.
Ein weiterer wesentlicher Mangel der bekannten Lösungen ist der ungesteuerte Futteraustritt bei Betätigung der Abgabemechanismen, wodurch es zur Fu tt et Verschwendung durch die Tiere bis hin zu Trogüberfüllungen kommt.
Auch die einstellbare Ausführung der Betätigungsmechanismen, z.B. der Hublänge für ein Kegelventil nach DE-GM 8033026, hat diesbezüglich keine Abhilfe geschaffen.
Einige der bekannten Futterabgabeelemente sind ferner durch einen komplizierten Aufbau und folglich einen hohen
Fertigungsaufwand gekennzeichnet. Den hohen Belastungen Im Stallbetrieb halten diese Einrichtungen nicht stand.
Eine portionsweise Futterabgabe wird mit den Fütterungseinrichtungen nach DE-AS 2225967 und DD-PS 223621 realisiert. Bei der erstgenannten Lösung wird die Abgabe des Futters jedoch durch den Druck im Futterzuleitungsrohr automatisch gesteusrt, so daß eine tierabhängige und somit bedarfsgerechte Futterversorgung nicht mehr gegeben ist. Beide Lösungen weisen technisch aufwendige) und störanfällige Portionierungsmechanlsmen auf. Infolge der Funktionsmängel kommt es zu einer verminderten oder übermäßigen Futterabgabe.
DIo Einrichtung nach DD-PS 223621 weist eine gewisse Schwergänglgkeit auf, so daß sie nur für Tiere ab einer bestimmten Lebendmasse geeignet ist. Durch die Trägheit des Systems wird die Portionierungsfählgkeit beeinträchtigt.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, bei der Selbstentnahme von Flüseiyfutter aus druckbelasteten Rohrleitungen, dio Futterverluste durch unkontrollierten Futteraustritt zu senken, den technischen Aufwand für den Portionierungsmechanlsmus zu verringern sowie dessen Funktionssicherheit zu verbessern und über einen langen Nutzungszeitraum zu erhalten.
-2- 265 Darlegung de· Wesen· der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Selbstfütterungeeinrichtung für Schweine mit geringem technischen Aufwand
und hoher Zuverlässigkeit zu schaffen, die bei Betätigung eines Elementes durch das Tier eine portionierte Abgabe des
Flüssigfutters eus einer Druckleitung in einem Trog bei verstopfungefreler Funktion gewährleistet. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das vom Tier zu betätigende Ventil innerhalb eines Fallrohres als Doppelventil vorzugsweise als Doppeikegelventil, bestehend aus einem Doppolkegel als Ventilkörper und einem mittig Angeordneten Ventilring ausgeführt ist und somit zu(|leich als Abgabe· und Portionierungselement fungiert. Über ein Gestänge
ist tier Ventilkörper mit einem Betätigungselement am unteren Ende des Futterfallrohres verbunden.
Nach einem weiteren Merkma· der Erfindung ist das IJetÄtigungselement in Abhängigkeit von der Art des Futtortroges als Ring
odor als Ringsegrnent, vorzugsweise aus Rundmaterial gefaltet, so daß es an allen Freßplätzen für die Tiere zugänglich ist.
Die Verbindung zwischen Gestänge und Betätigungselement erfolgt durch eine Querschiene, für die im Futterfallrohr
entsprechende Schlitze gegenüberliegend angeordnet sind.
Zur Führung des Betätigungselementes sowie des mit ihm verbundenen Gestänges sind am Futterfallrohr vorzugsweise zwei Hülsen angebracht, die vertike! frei bewegliche Dormt aufnehmen, welche am Betätigungselement oder an d >r Querschiene
befestigt sind.
Wird das Betätigungselement zwecks Futterentnahrr e durch die Tiere angehoben, so wird das Doppelkegelvontil über das Gestänge betätigt. Dabei hebt zunächst der obere Kegul des Ventilkörpers vom Ventilring ab, so daß Futter aus der Förderrohrleitung in das Futterfallrohr fließen kann. Oa der untere Kegel bei gleicher Bewegungsrichtung das Ventil unmittelbar
darauf wieder schließt, wird eine portionierende Futterabgabe erreicht. Durch das Eigengewicht des gesamten
Betätigungsmechanismus sowie durch den in der Förderrohrleitung vorhandenen Druck wird das Abgabe· und Portionierungseiement w!k -tor durch den oberen Kegel verschlossen, sobald das Betätigungselement durch die Tiere
freigegeben wiru.
Gegenüber bekannten Kegelventilen sind der obere und untere Ventilsitz des Ventilringes scharfkantig ausgeführt, wodurch Fu tier bestandteile abgequetscht bzw. abgeschnitten werden, so daß ein sicherer Verschluß des Doppelkegelventils erreicht Ausfuhrungsbeispiel Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungebeispiele näher erläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung ist
ein Futtorabgabeelement über einen Futtertrog dargestellt.
Unter einer Auslauföffnung des Fördorrrhres 1 ist mittels Schraubbügel 2 die Klemmschale 3 befestigt, deren Stutzen 4 das Futterfallrohr 10 mit dem Ventilring 5 und dem Ventilkörper β aufnimmt. Ein Gestänge 7 im Futterfellrohr 10 stellt die Verbindung zwischen dem Ventilkörper β und dem Betätigungselement 8 am Auslauf des Futterfallrohres 10 über eine Querschiene 9 her, für deren freie Bewegung zwei gegenüberliegende Schlitze 13 im Futterfallrohr 10 vorgesehen sind. Zur Führung des Betätigungselementes 8 sowie des Gestänges 7 sind am Futterfailrohr 10
zwei Hülsen 11 angebracht, die die am Betätigungselement 8 befestigten Dorne 12 aufnehmen. Unter Berücksichtigung derphysiologischen Bedingungen der Schweine sowie der Trogart ist das Betätigungselement 8 als Ring und aus Rundmaterialgefertigt.
Wird dieses Element durch die Tiere betätigt, so wird über das Gestänge 7 der Doppelkegel β angehoben. Der obere Kegel öffnet
dabei das Ventil, so daß das Fließfuner in das Futterfsllrohr 10 einströmen kann. Noch in der gleichen Hubphase wird durch denunteren Kegol das Ventil wieder geschlossen, so daß nur eine definierte Futterportion austreten kann. Sobald das Ringelement 8von den Tieren wieder freigegeben wird, fällt der gesamte Betätigungsmechanismus durch sein Eigengewicht in seine
Ausgangsstellung zurück, so daß der Ventilvorschluß wieder durch den oberen Kegel erfolgt. Dabei wird erneut eine begrenzte Futterportion in des Fallrohr 10 abgegeben. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß das Ventil immer nur kurzzeitig geöffnet ist und jeweils nur eine geringe Futtermenge in
den Trog gelangt. Durch die Hubbegrenzung des Doppelkegels 6 auf ein tür die Futerabgabe begrenztes Mlndeii'-'ß wird
gesichert, daß die Tiere das Doppelkegelventil nicht Im geöffneten Zustand halten und eine Überfüllung des Troges " ntritt.
Di ι Begrenzung der Futterentnahme durch die Tiere auf bestimmte Fütterungszeiten kann durch eine Zeitsteuerung des Förderorgane oder durch eine mechanische Verriegelung des Betätigungselementes erfolgen. Durch die scharfkantige Ausführung der Ventilsitze im Ventilring 5 wird ein sicherer Verschluß des Doppelkegp Ventile erreicht,
da Futterbestandteile abgequetscht bzw. abgeschnitten werden, die ansonsten zum Verstopfen oder Verklemmen des Ventil jführen könnten. Zur Vormeidung von Ablagerungen oberhalb des Doppelkegelventils ist dieses bündig mit der Unterkante des
Förderrohres 1 angeordnet, so daß ständig ein ungehinderter Zufluß zum Ventil gewährleistet ist.

Claims (5)

1. Fütterungseinrichtung für Schweine zur Selbstentnahme von Flüssigfutter aus einer zentralen druckbeaufschlagten Futterzuführleitung, εη welche diverse Futterabgabeelemente, bestehend aus einem Futterfallrohr mit je einem Venti' und einem Ventilbetätigungselement, angeschlossen sind, gekennzeichnet dadurch, daß das vom Tier zu betätigende Ventil innerhalb des Futterfallrohres (10) als Doppelventil, vorzugsweise als Doppelkegelventil, bestehend aus einem Doppelkegel (6) als Ventilkörper und einem mittig angeordneten Ventilring (5) ausgeführt ist und der Ventilkörper über ein Gestänge (7) mit einem Betätigungselement (8) am unteren Ende des Futterfallrohres (10) verbunden ist.
2. Fütterungseinrichtung nach Anspruch !,gekennzeichnet dadurch,daß das Betätigungselement (8) in Abhängigkeit von der Art Hes Futtertroges als Ring oder al» Ringsegment, vorzugsweise aus Rundmaterial gestaltet ist.
3. Fütterungseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Verbindung zwischen dem Gestänge (7) und dem Betätigungselement (8) mittels einer Querschiene (9) erfolgt und für die Bewegungsfreiheit der Querschiene Schlitze (13) im Futterfallrohr (10) vorgesehen sind.
4. Fütterungseinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß zur Führung des Betätigungselementes (8) sowie des mit ihm verbundenen Gestänges (7) am Futterfallrohr (10) vorzugsweise zwei Hülsen (11) angeordnet sind, die mit dom Betätigungselement (8) oder der Querschiene (9) verbundene vertikal frei bewegliche Dorne (12) aufnehmen.
5. Fütterungseinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Ventilsitze im Ventilring (5) scharfkantig sind.
DD30479087A 1987-07-09 1987-07-09 Fuetterungseinrichtung fuer schweine DD265750A3 (de)

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DE19883807980 DE3807980A1 (de) 1987-07-09 1988-03-10 Fuetterungseinrichtung fuer schweine
CS881976A CS197688A1 (en) 1987-07-09 1988-03-25 Device for pigs' feed stuffs dosing
NL8800757A NL8800757A (nl) 1987-07-09 1988-03-25 Voederinrichting voor varkens.
BE8800485A BE1001609A3 (nl) 1987-07-09 1988-04-28 Voederinrichting voor varkens.
DK270588A DK270588A (da) 1987-07-09 1988-05-18 Fodringsanordning til svin
YU108388A YU108388A (en) 1987-07-09 1988-06-03 Feeding device for pigs

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YU (1) YU108388A (de)

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NL8800757A (nl) 1989-02-01
DK270588A (da) 1989-01-10
CS197688A1 (en) 1989-11-14
BE1001609A3 (nl) 1989-12-12
YU108388A (en) 1990-12-31
DE3807980A1 (de) 1988-10-06
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