DD266597A1 - Verfahren zur herstellung bauschfaehiger, synthetischer seiden - Google Patents

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DD266597A1
DD266597A1 DD31073287A DD31073287A DD266597A1 DD 266597 A1 DD266597 A1 DD 266597A1 DD 31073287 A DD31073287 A DD 31073287A DD 31073287 A DD31073287 A DD 31073287A DD 266597 A1 DD266597 A1 DD 266597A1
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DD
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different
thread
filament
spinning
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DD31073287A
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Inventor
Erich Mewes
Peter Lohmann
Eckhard Huesing
Rainer Huhold
Dieter Gruner
Wilfried Wolf
Original Assignee
Warnke Chemiefaserwerk Veb
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  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, das in der Chemiefaserindustrie bei der Erspinnung polyfiler Seiden mit verbesserten Gebrauchswerteigenschaften angewendet wird. Die erfindungsgemaesse Loesung sieht ein Verfahren vor, bei dem die beiden unterschiedlich orientierten Elementarfadenbuendel in einer Verwirbelungseinrichtung gemischt, mit 20 bis 40 Verwirbelungsstellen/Fadenmeter versehen und anschliessend der Fadenverband durch ein Abzugsorgan bei einer Geschwindigkeit von 3 000 bis 5 000 m/min abgezogen und durch eine Aufwindeeinrichtung bei Fadenzugkraeften zwischen dem Abzugsorgan und der Aufwindeeinrichtung zwischen 0,6 und 1,5 cN/tex zur Spule aufgewunden werden.

Description

Überraschend wurde gefunden, daß durch das Mischen der beiden unterschiedlich orientierten Elementarfadenbündel mittels oiner pneumatischen Verwirbolungsdüso gute Laufeigenschafton des Fadenverbandes und ein den Erfordernissen der Weitorvnrarbeitung entsprechender Spulenaufbau erreicht v/urde.
Gegenüber den bekannten Lösungen woist dio erfindungsgemäße Lösung folgende Vorteile auf:
Die erfindungsgomäße Lösung ist mit einem vertretbaren ökonomischen Aufwand zu realisieren.
Durch die bei guten Laufeigenschaften und einem stabilem Spulenaufbau erhaltene bauschfähige Seide wird eine wesentliche Erweiterung des Einsatzgebietes möglich.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel nachstehend näher erläutert werden.
Beispiel 1:
Polyestorgranulat mit einer spezifischen Viskosität von 840 und einem Wassergehalt von 0,003% wurde nach dem Extruderspinnverfahren bei einer Schmolzetemperatur von 29O0C und einem Polymerdurchsatz von 57g/min mittels einer Doppelstromspinnpumpe zwei Spinndüsen zugeführt, wobei die eine Spinndüse 64 Düsenbohrungen und die andere Spinndüse 20 Düsonbohrungen hatte.
Die Düsenbohrungen boider Spinndüsen besaßen gleiche Durchmesser. Die 20-Loch-Spinndüse war In einem Abstand A von 120mm und die 64-Loch-Spinndüse in einem Abstand B von 36mm gegenüber der Oberkante der Queranbiasung angeordnet.
Die Quoran'olasung erfolgte über eine Länge in Fadenlaufrichtung von 1200mm bei einer Lufttemperatur von 250C, einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60% und einer Luftgeschwindigkeit von 0,6m/s.
Die abgekühlten beiden Elementarfadenbündel wurden anschließend präpariert, mittels einer VerwirbelungsdUee durch 40 Verwirbelungsstellen/Fadenmeter verwirbolt und anschließend durch Qaletten mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 3800m/min abgezogen sowio bei oinor F°Jenzugkraft von 1,2cN/tex durch die Aufwindeeinrichtung zu einer Spule aufgewunden. Die Elementarfadon der beiden Fadenkomponenten des Gesamtfadens mit einer Feinheit von 16tex zeigten Schrunipfuntorschiedo, ermittelt nach einer heillluftbehandlung bei 18O0C, von 25%. Die Laufeigenschaften während des Aufwindevorganges und der Spulenaufbau entsprachen den Erfordernissen der We!'.ji verarbeitung.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung bauschfähiger, synthetischer Fäden, bei dem zwei mittels einer Spinneinrichtung ersponnene und anschließend abgekühlte, eine unterschiedliche Orientierung aufweisende Elemjntarfadenbündel präpariert, zu einem Fadenverband vereinigt und aufgewunden werden, gekennzeichnet dadurch, daß die beiden unterschiedlich orientierten Elementarfadenbündel in einer Verwirbelungsoinrichtung gemischt, mit 20 bis 40 Verwirbelungsstellen/Fadenmeter versehen und anschließend der Fadenverband durch ein Abzugsorgan bei einer Geschwindigkeit von 3000 bis 5000m/min abgezogen und durch eine Aufwindeeinrichtung bei Fadenzugkräften zwischen dem Abzugsorgan und der Aufwindeeinrichtung zwischen 0,6 und 1,5cN/tex zur Spuie aufgewunden werden.
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren, das in der Ciiemiofasorindustrie zur Produktion von polyfilen Seiden mit verbesserten Gobrnuchswerteigenschaften angewendet wird.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Schmelzspinnverfahron werden in dor Praxis weitgehend angewendet. In Abhängigkeit von den gewählten Spinnbedingungon der Elementarfäden, speziell im Bereich der Abkühlung und Verfestigung des Polymers unterhalb der Spinndüse, werden Fadeneigenschafton entsprechend den verschiedensten Verwendungszwecken erzielt. Ein großer Teil der so erhaltenen sogenannten Glattseiden wird anschließend in separaten Arbeitsprozessen einem Texturierprozeß unterzogen, bei dem die Fäden bauschförmige Eigenschaften erhalten, die für zahlreiche Einsatzgebiete des Endproduktes wünschenswert sind. Es sind auch Verfahren bekannt, bei denen unter Umgehung eines anschließenden separaten Texturierprozesses bauschförmige Fäden dadurch erzielt werden, daß Fäden unterschieldicher Eigenschaften, speziell unterschieldicher Schrumpfeigenschaften, miteinander gefacht und verarbeitet /verdon, wobei sich die gewählten unterschiedlichen Schrumpfeigenschaften der Fadenkomponenten bei einer anschließenden thermischen Behandlung des erzeugten Flächengebildes in Form bauschförmiger Eigenschaften äußern.
    Es ist weiterhin bekannt, zwei Elementarfadenverbände mit unterschiedlichen Eigenschaften zu erspinnon und gemeinsam aufzuwinden. Zur Herausbildung der unterschiedlichen Fadeneigenschaften in den beiden Fadenkomponenten werden unterschiedliche Spinnbedingungen, wie Spinntempoi etui Abkühlbedingungen, Elemüntarfadendurchmesser oder unterschiedliche Ausgangspolymere, angewendet. So sinci beispielsweise das Mischen zweier Elemontarfadenverbä'ido, die mit unterschiedlichen Abkühlbedingungen ersponnon wurden, und das Verfahren hierfür durch die jaoanische Patentschrift 55-76105 bekannt. Inder japanischen Patentschrift 252 T*.1 wird vorgeschlagen, zwei oder mehrere Elementarfadenverblinde durch zwei oder mehrere Spinndüsen zu erspinnon, dio gegenüber der zur Elementarfadenabkühlung notwendigen Queranblasung in unterschiedlichem Abstand angeordnet ein :l, woraus sr.h unterschiedliche Abkühlbedingungen und damii unterschiedliche Eigenschaften dor Elementarfäden ergeben.
    Die bekannten Lösungen haben jedoch den Nachteil, daß das gemeinsame Aufwinden von Elementarfadenbündeln mit einem unterschiedlichen Orientierungsgrad zur Beeinträchtigung der Laufeigenschaften in der Spinnerei führt.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung best iht in der Verbesserung der Laufeigenecr-.r.ften von Elementarfadenbündeln.
    Dfriogung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt dio Aufgabe zugrunde, ein Vorfahren zur Herstellung bauschfähiger, synthetischer Seiden zu schaffen, das es durch eine spezielle Behandlung unterschiedlich orientierter Fadenbündel in der Spinnerei ermöglicht, stabile Laufeigenschaften und den Anforderungen entsprechende Vorarbeitungsoigenschaften der hergestellten Spule zu erreichen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dur jh ein Verfahren zur Herstellung bauschfähiger, synthetischer Seiden gelöst, bei dem zwei mittels einer Spinneinrichtung ersponnene und anschließend abgekühlte, eine unterschiedliche Orientierung aufweisende Elementarfadonbündel präpariert, zu einem Fadenverband vereinigt und aufgewunden werden, welches dadurch charakterisiert ist, daß die beiden unterschiedlich orientierten Elementarfadenbündel in einer Verwirbelungseinrichtung gemischt, mit 20 bis 40 Verwirbelungsstellen/Fadenmeter versehen und anschließend der Fadenverband durch ein Abzugsorgan bei einer Geschwindigkeit von 3000 bis 5000m/min abgezogen und dn'cli ν. ie Aufwindeeinrichtung bei Fadenzugkräften zwischen dem Abzugsorgan und der Aufwindeeinrichtung zwischen 0,S und 1,4c: J/tex zur Spule aufgewunden werden. Das Abziehen des Fadenvorbandes wird mittels Galetten oder galettenlos vorgenommen. Beim galettenlosen Fadenabzug, beispielsweise mittels einer Lieferwalze, wird der Fadenverband bei einer Voreilung des Abzugsorgans gegenüber der Aufwindeeinrichtung zwischen 2 und 5%, wobei eine Voreilung bis zu maximal 10% möglich ist, abgezogen.
DD31073287A 1987-12-18 1987-12-18 Verfahren zur herstellung bauschfaehiger, synthetischer seiden DD266597A1 (de)

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