DD266600A1 - Verfahren zur rueckgewinnung und reinigung der natronlauge bei mercerisier- und laugiermaschinen - Google Patents

Verfahren zur rueckgewinnung und reinigung der natronlauge bei mercerisier- und laugiermaschinen Download PDF

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DD266600A1
DD266600A1 DD31092587A DD31092587A DD266600A1 DD 266600 A1 DD266600 A1 DD 266600A1 DD 31092587 A DD31092587 A DD 31092587A DD 31092587 A DD31092587 A DD 31092587A DD 266600 A1 DD266600 A1 DD 266600A1
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DD
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mercerizing
cleaning
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DD31092587A
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Dieter Huke
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Cottana Muehlhausen Veb
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  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Abstract

Verfahren zur Rueckgewinnung und Reinigung der Natronlauge bei Mercerisier- und Laugiermaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf den Mercerisier- und Laugierprozess in der Textilindustrie. Bei dem Verfahren wird ein Diaphragma eingesetzt durch das die Na - und OH -Ionen in ein Elektrolysegefaess aus Quecksilber wandern. Das gebildete Natriumamalgam wird in einem separaten Auswaschgefaess mit Wasser ausgewaschen, so dass Natronlauge entsteht.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Anwendung Ist für die Textilindustrie vorgesehen Die Erfindung beinhaltet «.tie Rückgewinnung von Natronlauge aus Dünnlauoe, welche an Morcorisiermaschinon u. Laugiormaschinen in der Textilausrüstung anfällt.
Charakteristik dos bekannton Standes dor Technik
Aus der Literatur (Internationales Toxtil-Hulletin-Veredlung) ist das Membrantrennverfahren bekannt. Giundlage für dieses Verfahren sind dio unterschiedlichen Teiichongrößon von Verunreinigungen dar NaOH.
Durch geeignete und streng ausgewählte Membranen kann die NaOH zurückgewonnen weiden.
Dioses Vorführen hat jedoch keine praktische Bedeutung erlangt, well die Membranen sowie der apperative Aufwand sehr groß ist. Des weiteren fehlt es an Membranen mit entsprechender Lebensdauer.
Weiterhin ist die Aufkonzentrierung durch Eindampfen beschrieben. Dieses Verfahren wird derzeit am häufigsten eingesetzt. Bei diesem Verfahren wird die Ablauge ohne besondere Reinigung, nur durch Eindampfen, aufkonzentriert und dann dem Produktionsprozeß zurückgeführt. Durch diese Art Auf konzentrierung werden auch alle Verunreinigungen, die in der Ablauge vorhanden sind, mit auf konzentriert, so daß eine Eindickung dor zurückgewonnenen Lauge mit Abprodukten auftritt. Di'rch diese Aufkonzentrierung der Verunreinigungen, welche nach kurzer 2'nit zur Unbrauchbarkeit führt, sowie durch hohe Amohaffungskoston der Rückgewinnungsanlagen Ist dinses Verfahren unrentabel.
Die Aufkonzentrierung durch Eindampfen kann mit einer Reinigung der Ablauge verbunden worden. Das erfolgt zum Beispiel mittels einer Zentrifuge. Mit dieser Zentrifuge lassen sich gut Verunreinigungen auf Basis Flusen, Fasern, Schmutzpartikel, Fette und Öle entfernen.
Verunreinigungen, die echt gelöst bzw. gelartig vorliegen, lassen sich nur schwer bzw. gar nicht entfernen.
Di 2s sind z. B. Salze (Na2COj), Hilfsmittel, Farben, Schlichte sowie deren Abbauprodukte.
Mit den gleichen Nachteilen ist der Siebbandfiltor (DD 228423) behaftet.
Im EP 0150023 wird die Reinigung mittels Flotation beschrieben, wob6i durch Zugabe von H2O2 Gasblasen erzeugt werden, die ein Aufschwimmen der Verunreinigungen bewirken, welche danach mechanisch entfen it werden, Auf Grund der Spezifik dieses Verfahrens lassen sich auch hier nur die Inhaltstoffe entfernen, welche sich durch Flotation aufschäumen bzw. durch chemischen Abbau auch absetzen lassen.
Gleichzeitig treten Verluste an NaOH durch die Beseitigung dor abgeschäumten Verunreinigungen ein. Der apparative und platzmäßige Aufwand für dieses Reinigungsverfahren ist sehr groß.
Ziel der Erfindung
Das Ziel dor Erfindung besteht darin, ein Verfahren zu entwickeln, welches eine Wiederverwendung der Mercorisierlauge mit hohem Reinheitsgrad ermöglicht, wobei ein hoher Rückgewinnungsgrad erreicht wird und die Abprodukte alkaliarm und damit umweltfreundlich sind.
Darlegung dos Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rückgewinnungsvorfahren für Natronlauge zu schaffen, das alle störenden gelösten und ungelösten Verunreinigungen beseitigt und einen hohen Rückgewinnungsgrad erzielt. Dio vorhandenen Abprodukte sind alkdliarm und führen zu keiner Belastung der Umwelt.
Erfindungsgemäß wird dio Aufgabe dadurch gelöst, daß die Abfallauge bzw. Dünnlauge über ein einfaches Siebfilter (Trommelsieb wegen kontinuierlicher Arbeitsweise) grob von Flusen und anderen Schwebeteilen befreit wird. Danach gelangt sie in den Anodenraum mit der Anodü (z. B. aus Nickel).
Der Anodonraum ist vom Katodeniaum durch oin Diaphragma gntrtnnt. Dieses Diaphragma hat die Aufgabe, die Ionenwanderung der Na+ + OH" Ionon zuzulassen, dagegen nlle anderen Verunreinigungen vom Katodenraum zurückzuhalten
(Verringerung der Verschmutzung des Quecksilbers).
Im Katodenraum befindet sich als Katode Quecksilber. Beim Anlegen einer cloktrolyslerspannung kommt es infolge der hohen Überspannung dos Wasserstoffes an der Quocksilberkatode zu einer Entladung dee Na+ Ions und damit zu olnor gaslosen Abscheidung von Na am Quecksilber. So bildet sich oin Amalgam. Dioses NaHg (Natriumamalgam) wird dann in elnom sopuraten Au&waschgefäß ausgewaschen, so daß Natronlauge (NaOH)
entstellt.
Diese NaOH kann der Morcorisier- bzw. Laugiermaschine nach Einstellen der erforderlichen Konzentration zurückgeführt
werden.
Zur Verbesserung des Wirkungsgrados dos Verfahrens ist es auch möglich, anstelle des Auswaschwassers Ablauge, welche nur
vorgereinigt ist, einzusetzen,
Hierdurch kommt es zu einor schnellen Aufkonzentrierung der Natronlauge und einer Einsparung von Elektroenergie. Da bei der Elektrolyse auch O2 an c'er Anode und H2 im Auswaschgefäß entstehen, können dieso Gase anderweitig genützt
werden.
Zum Beispiel können sie für * ine Zusatzheizung eingesetzt werden. Ausführungsbelsplel Ein Amalgam-Elektrolysogefäß wird derart umgebaut, daß die Quecksilberelsktrode durch ein Diaphragma vor Verunreinigungen dor Ablauge geschützt wird. Dio Größe des Elektrolysegefäßes muß in seinen Abmessungen der Ableugemenge welche elektrolysiert werden soll,
entsprochen.
Nach dieser Veränderung und dem Einsetzen der Anode (z. B. Nickel) wird die erforderliche Elektrolysespannung angelegt. Das gebildete Amalgam wird wie üblich ausgewaschen und nach Einstellen dor erforderlichen Konzentration zurückgeführt.

Claims (3)

1. Verfahren zur Rückgewinnung und Reinigung der Natronlauge an Mercerlsler- und Laugiermaschinen, wobei die Voreinlguny zum Entfernen von Flusen und anderen Schwooeteilen über ein einfaches Siebfilter erfolgt, gekennzeichnet dadurch, daß die Na+ und OH~-Ionen in einem Elektrolysegefäß durch ein Diaphragma wandern, wobei die störenden Verunreinigungen zurückgehalten werden und sich durch die gaslose Abscheidung von Na an der Qnecksilberkatode ein Natriumamalgam bildet, welches in einem separaten Auswaschgefäß mit Wasser ausgewaschen wird, so daß Natronlauge entsteht, die nach Einstellen der erforderlichen Konzentration an die Laugier- und Mercerisiermaschine zurückgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß anstelle des Auswaschwassers Ablauge eingesetzt wird, weiche nur vorgereinigt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das bei der Elektrolyse an der Anode freiwerdende O2 und m Auswaschgofäß entstehende H2 für eine Zusatzheizung eingesetzt werden kann.
DD31092587A 1987-12-22 1987-12-22 Verfahren zur rueckgewinnung und reinigung der natronlauge bei mercerisier- und laugiermaschinen DD266600A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007113209A3 (de) * 2006-03-31 2008-01-10 Basf Ag Verfahren zur wasserentfernung aus alkalimetallamalgam

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WO2007113209A3 (de) * 2006-03-31 2008-01-10 Basf Ag Verfahren zur wasserentfernung aus alkalimetallamalgam

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