DD266707A3 - Fangvorrichtung fuer schraegaufzuege - Google Patents

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DD266707A3
DD266707A3 DD28971686A DD28971686A DD266707A3 DD 266707 A3 DD266707 A3 DD 266707A3 DD 28971686 A DD28971686 A DD 28971686A DD 28971686 A DD28971686 A DD 28971686A DD 266707 A3 DD266707 A3 DD 266707A3
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Norbert Von Damaras
Detlef Garbe
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Meliorationsbau Karl Marx Stad
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Abstract

Ziel und Aufgabe sind es, bei einfachstem Aufbau und geringstem Kostenaufwand eine hohe Betriebssicherheit fuer den Schraegaufzug zu gewaehrleisten und zu diesem Zweck auf zusaetzliche energetische Steuermittel und viele stoeranfaellige Funktionsglieder zu verzichten und durch eine neue funktionelle Verschmelzung teils neuer, teils bekannter Mittel, eine voellig sichere selbsttaetige Abfangung des Kippkuebels oder dgl. bei Zugseilbruch zu gewaehrleisten. Die Loesung besteht darin, dass der Kippkuebel auf einem Tragrahmen mit Raedern auf Schienen, die durch sprossenartige Verbindungsglieder miteinander verbunden sind, zwischen einer Antriebsstation und einer Umkehrstation hin- und herbewegbar angeordnet ist, wobei ein mit dem einen Ende in einer Oese am vorderen Teil und mit dem anderen Ende an einer Oese am hinteren Teil des Tragrahmens befestigtes und gespanntes Zugseil einen Haken in einem bestimmten Winkel zum Schaft der vorderen Oese haelt und dass bei Zugseilbruch der Haken durch sein Eigengewicht in die sprossenartigen Verbindungsglieder der Schienen einhakt.

Description

it*.
Titel der Erfindung Fangvorrichtung für Sohrägaufzüge
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Pangvorriohtung für SohrägaufzUge mit Kippkübel oder dgl., die bei Zugseilbruoh selbsttätig ausgelöst wird und den KUbel vor dem Absturz siohert,
Charakteristik der bekannten teohnisohen Lösungen Fangvorriohtungen sind Sioherheitsvorriohtungen an Aufzugsanlagen mit hängendem Fahrkorb, die bei Bruoh von Zug- oder Tragseilen sowie bei übersohreiten der 1,4-faohen Betriebsgesohwindigkeit und ähnliohen Zufällen den Fahrkorb in der Regel in den Führungen festsetzen· Sie treten in normalen Betriebsverhältnissen überhaupt nioht in Tätigkeit ο Je naoh der Art des Antriebswerkes und der Betriebsgesohwindigkelt stellt die Aufaugsverordnung an die Fangvorrichtung vereohiedene Anforderungen·
Bei den Sperrfangvorriohtungen besteht das Wesentliohe darin, daß der Fahrkorb in die Führungesohienen duroh Eingreifen von Exzentern, Keilen oder Rollen mit kurzem Ruok festgesetzt wird·
OleitfanKvorriohtungen bedienen sioh zum allmählichen Abbremsen de3 Fahrkorbes glatter Bremsbaoken, die eioh duroh Federkraft , Gowiohtewirkung oder Sperrung des Reglers an die Führungen anpressen ο
HC 70?
In der Regel werden Sohraubenspindeln verwendet, die duroh ein besonderes Gewioht oder das Reglerseil betätigt «erden, Paetsold, Grundlagen des Aufzugbaues, Berlin 1927· Hymans und Heiborn, Der neueeitliche Aufzugsbau mit Treibscheibenantrieb, Berlin 1927·
Um den Sioherhelfcöbestiramungan zu genügen, sind sogenannte Geschwindigkeitsbegrenzer bekannt geworden, deren Weaein darin besteht, daß bei Überschreitung einer gewissen Fahrgeschwindigkeit z. B. bei Überschreitung des 1,4-faohen der ßetriebsgesohwindigkei-'j die Auelösung einer Fangvorrichtung erfolgt. Derartige Geschwindigkeitsbegrenzer mit Pendelhebel sind aus den DD-PS 135.'JO und DD-PS 39373 bekannt. Ihre Wirkungsweise ist so, daß en ei'ner vom Fahrkorb angetriebenen Seilvolle auf der des Begrenzerseil läuft, eine Soheibe befestigt ist, die sioh aus einem Auflaufnooken und aus Sperraussparungen für das Einrasten der Pandelhebel zusammensetzt. Die an den Enden der Pendelhebel angebrachten Rollen laufen auf den Auflaufnooken der Soheibe und werden duroh Federn bei normalem Betrieb in Ruhestellung gehalten.
Wird die Fahrgeschwindigkeit des Au .fjuges unzulässig Ubersohritten, fangen die Rollen der Pf.ndelhebel über die Auflaufnooken «n zu springen und der sich in günstiger Stellung befindliche Pendelhobel rastet in der näohsten Sperraussparung der Nookensoheibe ein. Damit wird die Soheibe und somit auoh der Begrenzer gesperrt, woduroh die Fangvorrichtung dee Aufzuges ausgelöst wird.
Derartige, bei Persononaufzügen gut arbeitende Geschwindigkeitsbegrenzer sind bei Sohrägaufzügen nioht zugelassen. Bei der Kategorie der Bauaufaüge, zu denen auoh Sohrägaufzüge gereohnot werden, wird von den sioh bewegenden Teilen verlangt, daß sie eine Fangvorrichtung aufweisen, die bei Seilbruch don Lastträger des Aufzuges an seiner Führung festhält. Bokannte Einrichtungen dieser Art weisen asu diesem Zweok im normalen Zustand gegen die Wirkung einer Feder und duroh das Zugseil gehaltene Elemente auf, die gegen die seitlichen RollenabUtzsohienen soloher sioh bewegender Teile von Aufzügen zur Wirkung kommen.
In der DE-OS 2933746 ist eine Fangvorrichtung fUr die bewegliohe Einheit von BouaufzUgen beschrieben, die darin besteht, daß sie im wesentlichen aus zwei Zähne aufweisenden Blookierungselementen besteht, die jeweils mit einer seitlichen Führungsschiene an einer Stelle in Eingriff kommen können, die im wesentlichen einer auf der anderen Seite dieser Sohiene liegenden Stütz- bzw· Führungsrolle des Lastträgers gegenüber liegt.
Diese Fangeinrichtung ist jeäooh nur für vertikal bewegliche Lastträger anwendbar, flir SohrägaufzUge ist sie nioht geeignet· Aus der DE-OS 3304892 ist ein Sturzverhinderer für einen Schrägaufzug mit einem auf einem Fahrgestell schwenkbaren und Ub9r einen Seilzug teleskopartij.- in- und auseinandersohiebbaren Leitern und mit einem auf diesem geführten und ebenfalls mit einem Seilzug auf- und abbowegliohen Schlitten, wobei die Leitern aus Längasohienen zwisoher: diesen unter gegenseitigen Abständen verlaufenden Sprossen und an deren Enden vorgesehenen KopftitUoken bestehen, und wobei auf der den Leitern zugekehrten Unterseite des Sjhlitteins an dessen einem Ende ein Hobel mit einem den Leitern zugekehrten Haken engelenkt iivt und der Hebel mit dem Seilzug kraftsohlUasig derart verbunden ist, daß er bei gespanntem Seilzug 'dine Ruhestellung einnimmt und bei Nachlassen der Spannung aus dieser aussohwenkt und unter Einwirkung der Schwerkraft mit «einem Haken zwisohen die Sprossen und KopfstUoka fällt, wobei der Hebel mit dem Haken am unteren Ende des Sohlittens angelenkt ist·
Dieser für mobilen Einsatz vorgesehene Schrägaufzug* ist nur für relativ kleine Lasten vorgesehen, fUr einen KippkUbelbetrieb ist diesel' Schrägaufzug nioht einsetzbar· Wie bereit9 dargelegt, sind Fangvorrichtungen flir Aufzüge bekannt, bei denen ein Hebelsystem vorgesehen ist, das sioh am oberen Teil des Fahrkorbgehänges befindet und bei Seilbruoh die Klemmwirkung bzw· das Anpressen der Klemmkeile auslöst· Dieses Hebelsystom ist unmittelbar mit den Hubsoilen verbunden. Bei einem Bruoh des Seiles werden die Klerarakeile mittels Federkraft zur Klemmwirkung gebracht.
Diese Fangvorrichtungen sind jedooh nur dort anwendbar, wo das Fahrkorb- bzw« Kübelgehänge immer die gleiohe Lage zu den Führungsschienen des Aufzuges beibehält* Bei einem Schrägaufzug mit KippkUbelbetrieb ist dies jedooh nioht der Fall, da zweoks Entleerung des Kübels das eine Räderpaar die eigentlichen Fahrsohienen verläßt und über die Führungsschienen, die sogenannte Kippkurve, bewegt wird« Hierbei wird das Kübelgehänge um oa. 40 bis 45° aus seiner Normallage herausgesohwenkt, so daß bei solchen Aufzügen der Seilangriffspunkt zur Auslösung des Klemmvorganges nioht angewendet werden kann«
Einer im DD-PS 7274 beschriebenen Fangvorrichtung für Sohrägaufzüge liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fangvorrichtung für Sohrägaufzüge mit Kippkübelbetrieb, duroh die der Kübel beim Reißen des Hubseiles in jeder Stellung desselben gehalten wird, zu sohaffen«
Bei der Lösung dieser Aufgabe bewegt sich der Kippkübel auf der schrägen Fahrbahn mittels eines oder mehrerer Hubseile auf- und abwärts» die an dem Gehänge des Kübels angreifen, das um einen Zapfen schwenkbar angeordnet ist ο Beim Durohlauien der Kippkurve nimmt es eine naoh oben geriohtete Stellung ein. In der Nähe des Schwerpunktes des Gestänges ist ein Aufsohlaghebel angeordnet, der als Winkelhebel ausgebildet und um einen Drehpunkt schwenkbar ist«
An einem naoh unten geriohteten Arm des Winkelhebels ist eine Druokstange gelenkig angegliedert, die gogen eine an sioh bekannte Kleramsperre wirkt« Der Witukelhebel steht unter der Wirkung einer Feder oder eines Ausgleiohgewiohtes,mit denen der Hebel mit Anschlag und damit die Klemmsperre in Ruhestellung gehalten wird«
Die Klemmaperre besteht in an sich bekannter Weise aus den Klemmkeilen, die beiderseits der Fahrsohiene gleitbar an FUhrringen mit Keilfläohen angeordnet sind und über ein Gelenkhebelsystem mit einer Druokstange zwangsläufig in Verbindung stehen«
Das Ende des Winkelhebels liegt nahe dem Schwerpunkt des Gehänges und ist vorteilhaft mit einer Rolle zu versehen.
Beim Bruch des Seilee fällt das Gehänge um den Sohwenkpurkt In die untere Lage· Hierbei trifft es auf die Rolle des Aufsohlaghebela, dessen die Rolle tragender Arm um den Drehpunkt sohwenkt, so daß der Arm eine Vorwärtsbewegung erfährt und mit der Druokstange auf die Klemmsperre einwirkt, diese auslöst und die Klemmkeile gegen die Fahrsohiene anpreßt, woduroh der KUbel an der Fahrbahn festgeklemmt wird· Das Hebelsystem und die Klemmeporro können zu beiden Seiten des KUbels vorgesehen sein. Die Klemmsperre ist fest an der Unterseite des KUbels angeordnet·
Eine weitere Fangvorrichtung fllr Lastwagen auf einem Sohrägaufzug ist aus der DE-OS 2700404 bekannt· Bei dieser Fangvorriohtung ist ein mit Rädern versehener Lastwagen zum l'ransport von GUtern, auf einem, ein Gestell umfassenden Schrägaufzug angeordnet, wobei das Gestell eine sohräggestellte, von einem Niveau naoh einem anderen Niveau verlaufende Bahn bildet. Der Lastwagen ist mittels eines Seiles, Drahtseiles, einer Kette oder dgl. mit einer Zugvorriohtung verbunden, um den Wagen längs des Bodens zu bewegen·
Das die Bahn bildende Gestell umfaßt ein Paar von Sohienen sowie ein Paar von unterhalb der Sohienen liegenden und mit denselben längogehenden Verstarkungfiorganen, die mit den Sohienen duroh transversale Verstärkungen verbunden sind· Die Verstärkungen bestehen vorzugsweise aus Verstärkungsrippen, wobei an den Rippen Stege angeordnet sind, die diejenigen Teile des Gestells verbinden, die die Sohienen umfassen. Die Fangvorrichtung umfaßt teils ein System, das die Drehgesohwindigkeit der Räder abflihlt, und teils ein Sperrsystem, das so mit dem anderen System zusammenwirkt, daß dieses, wenn die Drehgesohwindigkeit der Räder einen gewissen Wert Übersteigt, das Sperrsystem betätigt, daß angeordnet ist, bei dieser Betätigung mindestens ein Fangarm in eine derartige Lage einzustellen, daß dasselbe von den in der Bahn eingehenden Verstärkungen zweoke Bremsung des Lastwagens aufgefangen wird. Daa Fangorgan besteht vorzugsweise aus einem Fanghaken, der an das Sperrsystem sohweakbar angesohlossen und vorzugsweise aus einem elaatisohen Material auegeformt ist,
um eine etwas weiohers Bremsung des Lastwagens zu ermöglichenο Das System« das die Drehgeschwindigkeit der Lastwagenräder abflihlt, umfaßt ein Zahnrad» das auf einer, die Räder verbindenden und von der Rotation der Räder angetriebenen Welle feet angeordnet ist, die mittels eines Lagers an der Unterseite des Lastwagens befestigt 1st. Auf der Welle sitzt eine Soheibe und ist mit derselben duroh eine Rutschkupplung verbunden« Ein federbelastetes Auslösegewioht 1st in geeigneter Weise an der Soxicibe exzentrisch befestigt, und wenn die Rotation der Räder einen gewissen Wert Übersteigt, wird sioh des Qewioht duroh seine Rotation und entgegen der Spannung der Feder naoh außen bewegen, so daß es gegen einen Hebel stößt und denselben abwärts preßt. Infolge der abwärtsgeriohteten Bewegung des Hebels wird die Lage einer Sperre geändert, woduroh das Sperrsystera freigegeben wird. Am Hebel 1st in geeigneter Weise eine Zurllokflihrungsfeder für den Hebel und die Sperre angeordnet, um naoh Freigabe des Sperrsystems wieder eine Sperrwirkung desselben zu ermöglichen· Das Sperrsystem umfaßt einen mit der Sperre zusammenwirkenden Ansohlagarm, der an einer Drehscheibe fest verankert ist. Von der Drehscheibe, die in geeigneter Weise an der Unterseite des Lastwagens befestigt ist, gehen vorzugsweise zwei Hebel aus, und von diesen Hebeln steht mindestens der eine mittels eines Armes derart unter Einwirkung einer Feder, daß bei Freigabe des Ansohlagarmes infolge der Verschiebung der Sperre, die Feder, die die Hebel und daduroh die an den Hebeln in geeigneter Welse befestigten Fanghaken drehen wird, so daß diese Fanghaken an den Verstärkungsrippen festgehakt werden und den Lastwagen abbremsen.
Alle diese Fangvorrichtungen arbeiten mit bzw0 in Kombination mit Geschwindigkeitsbegrenzern und hängen an einem oder mehreren einseitig wirkenden Zug- bzw. Tragsellen oder -ketten. Sie können deshalb nur dort eingesetzt werden, wo der Lastwagen oder Fahrkorb entgegen der Wirkung der Schwerkraft an vertikalen oder sohrägen Führungen bewegt wird. Sind auf dem Förderweg auoh horizontale FUhrungswege zu überwinden, kann man Vorrichtungen der vorstehenden Art nicht mehr anwenden« In der DE-OS 3225763 ist eine seilangetriebene Transportbahn beschrieben.
Diese Transporebahn, die insbesondere für den untertägigen Grubenbetrieb vorgesehen ist, ist mit einem einen Bremswegen umfassenden Transportzug und einer am Bremswagen vorgesehenen, gesohwindigkeitsabhängigen elektro-nydraulisohen Bremsüberwaohungseinriohtung ausgerüstet» welohe ein slektrisoh verstellbares Wegeventil in dem an die Rückstellkraft von Bremsfedern hydraulisch in der Bereitsohaftsstellung gehaltenen Bremszylinder angeschlossenen Hydraulikteil aufweist« Ihr Wesen besteht darin, daß am Zugseil ein sioh Über dessen gesamte Länge erstreckender elektrischer Loiter vorgesehen ist und die freien Enden des Leiters an den über den Elektromagneten des Wegeventils geführten elektrischen Stromkreis dor eloktrohydraulisohen Brerasüberwaohungsoinrichtung angeschlossen sind· Der elektrische Leiter ist dabei in die Seele dee Zugseiles eingebettet·
Dei? im Zugseil vorgesehene elektrische Leiter wirkt mithin als ein verlängerter Fühler der elektro-hydraulisohen Brems-Uberwaohungseinriohtung. Gleich an weloher Stelle ein Seilriß odei? auoh nur eine unzulässige Seildehnung auftreten, die über das sehr geringe Dehnungsvermögen des elektrischen Leiters hinausgehen, erfolgt sofort eine Unterbrechung des elektrischen Leitors mit der Folge, daß augenblioklloh auoh der elektrische Stromkreis der überwachungseinrichtung zusammenbricht« Hierduroh fällt der Elektromagnet des Wegeventils ab und der Zuflu-3 döe hydraulischen Druokfluids au den Bremszyündern wird gestoppt« Die gespannten Bremsfedern expandieren, drüoken das Arbeitsfluid in den Vorratsbehälter zurUok und bewirken die sofortige Bremsung des Transportzuges. Das Zugseil ist zwischen einer Antriebsstation und einer Umkehrststion verlegt und mit keinen beiden Enden am Bremswagen des Transportzuges festgelegt«
Der Transportzug wird ira Reverslerbetrieb zwisohen der Antriebsetation und der Umkehrstation - der Uralenkstelle des Zugseiles hin- und herbewegt« Das Zugseil ist in Längsriohtung der Tren.3portbahn mehrfooh an Führungsrollen abgestützt. Im Bremangen des Transportzuges ist ein Notbromssystera .installiert«
"Der zur Steuerung notwendige elektrische Stromkreis Über den Leiter im Zugseil wird von einer Batterie gespeist, die von einem Generator aufgeladen wird, der Über ein an der Fahrsohiene der Transportbahn abrollendes Laufrad angetrieben wird.
Alles gehört zum Notbremssystem, welches im Bremswagen installiert int.
Diese im Untertagebetrieb sioher gut arbeitende Transportbahn mit ihrer gesohwindigkeitsabhängigen elektrohydraulisohen BremsUbarwaohungseinriohtung ist jedooh sehr aufwendig und kompliziert und hat deshalb auoh viele störanfällige Funktionsgliöder.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, eine Fangvorrichtung flir SohrägaufzUge mit Kippkübel oder dgl. zu sohaffen, die bei Zugseilbruoh selbsttätig ausgelöst wird und den Kübel vor dem Absturz siohert und die bei einfachstem Aufbau und geringsten Kostenaufwand eine hohe Betriebssicherheit fUr den Schrägaufzug gewährleistet.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fangvorrichtung fttr SohrägaufzUge mit Kippkübel oder dgl. zu offenbaren, bei der zusätzliche energetische Steuermittel und viele störanfällige Funktionsglieder nioht mehr erforderlioh sind und bei der durch eine neue funktioneile Verschmelzung teils neuer, teils bekannter Mittel eine völlig siohere selbsttätige Abfangung des Kippkübels bei Zugseilbruoh erfolgt. Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe, bei der zur Bewegung des Kippkübels zwisohen einer Antriebsstation und einer Umkehrstation zwei Sohienen vorgesehen sind, die mit sprossenartigen Verbindungsstücken leiterartig ausgebildet sind und bei der am Kippkübel ein Haken vorgesehen ist, der bei Zugseilbruoh in die sprossenartigen Verbindungsstücke einhakt,
besteht darin, daß am vorderen Teil des Tragrahmens ftir den Kippkübel oder dgl* eine Welle, leioht um ihre Aohse drehbar» gelagert ist und daß auf der Welle ein- und feststellbar, vorzugsweise zwei Haken und eine Öse angeordnet sind, wobei die Haken mit einem Sohwenkradius vorgesehen sind, der etwa das Vierfaohe dos Mauldurohmessers mißt und die Aohse des Mauldurohmesser« oa· seohzig Prozent des Maulradius in Riohtung dee Mauls aus der Sohwunkaohse des Hakens versetzt angeordnet ist und daß die Maulweite etwa ftinfundaohtzlg bis aohtundaohtzig Prozent des Mauldurohmessers beträgt und oa· vierzig Grad zur Längsaohüe des Hakens versetzt geöffnet 1st und daß am hinturen Teil des Tragrahmens flir den Kippkübel oder dgl. eine weitere öse vorgesehen ist, in der ein Zugseil eingehangen ist, welohes liber Tragrollen geführt, einer ersten und einer zweiten Uralenkrolle und anschließend Über Ptihrungsrollen, eine Zugseilspanneinriohtung und weitere FUhrungsrollen zur Antriebsmaschine und von dort Über Tragrollen zur öse auf der Welle im votieren Teil des Tragrahmens geführt und befestigt ist und daß sprossenartige Verbindungsstücke zwisohen den Sohienen Winkelprofile vorgesehen sind, deren von den Sohienen abgewandter Sohenkel auf der abwärts weisenden Seite der Sohionen angeordnet ist.
Naoh einer Alternative kann die Antriebsmaschine auoh im unteren Teil des Schrägaufzuges angeordnet sein· Eine weitere Lösung besteht darin, daß der Sohaft des Hakens einen reohteokigen Querschnitt hat·
Eine andere Lösung der Aufgabe besteht darin, daß als Zugseilspanneinriohtung ein zwisohen drei Rollen am Zugseil hängendes in seiner Wiohte veränderliches Gewicht vorgesehen ist, naoh dem Prinzip "lose Rolle".
AusfUhrungsbeispiel
An Hand eines in der Zeichnung veransohauliohten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. In der Zeichnung bedeuten)
Hg. 1 einen Schrägaufzug für Kippkübel oder dglo mit Fangvorrichtung in Draufsioht
Fig. 2 einen Schrägaufzug mit geradem bzw» waagerechtem Aufbau für Kippkübel oder d»;l. mit Fangvorrichtung und Zugsei.!spanneinrichtung in Ansicht
Fig. 3 einen Auseohnitt aus dem Tragrahmen fUr den Kippkübel oder dgl» mit der Lagerung der leicht drehbaren Welle und öse sowie zwei Haken in Draufsioht
Fig. 4 einen Ausschnitt aus dem Tragrahmen mit Welle, öse und Haken sowie Sohiene mit sproasenartigen VerblndungsatUoken aus VUnkelprofil in Aneioht
Aw vorderen Teil 1 des Tragrahmens 2 für öen Kippkübel 3 ist eine Welle 4 vorgesehen. Die Welle 4 ist in Trägern 5 leioht um ihre Achse 6 drehbar gelagert« Auf der Welle 4 sind zwei Haken 7 angeordnet, die mittels Sohrauben 8 auf der Welle 4 ein- und festgestellt werden können. In der Mitte der Welle ist eine öse 9 vorgesehen, die mittels Stellschraube/ 10 in einem bestimmten Winkel 11 zum Haken 7 festgestellt werden kann. Die Haken 7 sind mit einem Sohwenkradiue 12 vorgesehen, der etwa das Vierfaohe des Mauldurohmessers 13 mißt. Die Aohse des Mauldurohmeseers 13 ist um oa. seahzig Prozent des Maulradius 15 in Richtung des Maule 16 aus der Schwenkachse 6 des Hakens 7 vorsetzt angeordnet. Die Maulweite 17 beträgt etwa flinfundaohtzig bis aohtundaohtzig Prozent des Mauldurohmessers 13. Das Maul 16 ist in einem Winkel 18 von oa. vierzig Grad zur Längsachse 19 des Hakens 7 versetzt geöffnet. Der Tragrahmen 2 für den Kippkübel oder dgl.31st mit vier- Rädern 20 versehen, die aiif den Sohienen 21 abrollen. Die Sohienen 21 sind mit sprossenartigen Verbindungsstücken 22 aus Winkelprofil miteinander verbunden, wobei der von den Sohienen 21 abgewandte 3ohenkel23 des Winkelprofils naoh dem abwärtsweisenden Teil der Sohienen hin angeordnet ist. Der Schaft 24 des Hakens 7 besitzt einen reohteoklgen Querschnitt. Am hinteren Teil 25 des Tragrahmens 2 fUr den Kippkübel 3 ist eine weitere öse 26 vorgesehen. In der öse 26 ist das eine Ende 27 eines Zugseile 28 eingehangen bzw. verankert. Das Zugseil 28 ist Über Tragrollen 29 geführt, einer ersten Umlenkrolle 30 und dann einer zweiten TJralenkrolle 31 zugeführt und anschließend außen
an einer der Sohlenen 21 liber PUhrungsrollen 32 und eine Zugseilspanneinriohtung 33 und weitere PUhrungsrollen 32 zu einer nicht dargestellten Antriebsmaschine und von dort über Tragrollen 29 zur öse 9 auf der Welle 4 im vorderen Teil 1 des Tragrahmens 2. In dieser Öse 9 ist das Zugseil mit seinem anderen Ende 34 befestigt bzw. verankert und bildet zwisohen der öse 26 Über die Zwischenglieder bis zur öse 9 einen geschlossenen Ring· Bs ist auoh mb'glioh, im Rahmen der Erfindung, die Antriebsmaschine im unteren Teil <?.es Sohrägaufzuges anzuordnen und die Umlenkrollen 30} 31 im oberen Teil. Die Zugseilspanneinriohtung 33 ist nach dem Prinzip dor "losen Rolle" angeordnet. Die Wirkungsweise ist wie folgtι
Dan zwisohen der öse 26 Über Tragrollen 29» Umlenkrollen 30, 31, PUhrungsrollen 32, die Zugseilspanneinriohtung 33 und die nioht dargestellte Antriebsmaschine Über Tragrollen 29 zur öse 9 geführte und dort verankerte Zugseil 28 ist durch die Zugseilspanneinriohtung 33 stets straff gespannte Duroh die Anwendung des Prinzips der "losen Rolle" werden duroh Belastungen, Wärmeeinwirkungen und dgl. verursaohte Dehnungen des Zugseils immer ausgeglichen. Das Gewioht in der Zugseil·" spanneinrichtung kann duroh Materialänderungen in seiner Wiohte verändert werden, um zum Gewioht des Zugseiles 28 eine Anpassung zu ermöglichen, es ist aber auoh mb'glioh, duroh Dimensionsänderungen des Gewiohtes die Anpassung zu erreiohen. Duroh die stete Spannung des Zugseiles 28 stellt sich die Öse mit ihrem Schaft 34 genau auf die Zugriohtung 35 ein. Da sie fest mit der Welle 4 verbunden ist, dreht sJoh die Welle 4 dabei um ihro Aohse 6, wobei die Haken 7, die in einem bestimmten Winkel 11 zur öse 9 mittels einer Schraube 8 auf der Welle 4 festgestel1t sind, in die, in den Figuren 2 und 4 gezeigte Stellung, geeiohwenkt werden.
Bei exnem Bruoh des Zugseils 28 an irgend einer Stelle der geschlossenen Zugseilsohlaufe fällt die Zugseilspannung weg, das Gewioht in der Zugseilt'panneinriohtung 33 gleitet naoh unten.
Gleichzeitig wird die Öse 9 nioht mehr in Riohtung 35 gezogen, der Haken 7 mit seinem großen Sohwenkradlue 12 um die Aohse 6 bekommt mit ,einem starken rechteckigen Quersohnitt das Ubergewioht und sohwenkt mit der drehbaren Welle um deren Aohee 6 duroh die Wirkung der Schwerkraft in Riohtung auf die Schienen 21. Da duroh die fehlende Zugspannung des Zugseils 28 der Tragrahmen 1 mit dem Kippkübel oder dgl. unter eeiner Last auf den Sohlenen rliokwärts zu rollen beginnt, hakt der herabhängende Haken mit seinem Maul 16 in das näohste Verbindungsstück 22 ein, wobei die verengte Maulweite 17 gegenüber dem Mau.ldurohmesser 13 in Verbindung mit der um ca« vierzig Grad versetzten öffnung bzw. Riohtung des Mauls gegenüber der LHngsaohse 19 des Hakens 7 verhindert, daß der Haken 7 duroh die Wuoht des Zuges wieder aus dem Winkelprofil des Verbindungsstückes ?2 herausgleitet oder springt« Der Tragrahmen 2 mit dem Kippkübel ader dgl. wird auf diese Weise mit einfachsten Mitteln selbsttätig gefangen und vor dem Absturz bewahrt.

Claims (3)

- 13 . Patentansprüche
1. Fangvorrichtung flir Sohrögaufzüge, bei der zur Bewegung dea Kippkübels oder dgl. zwisohen einer Antriebsetation und einer Umkehrstation zwei Sohienen vorgesehen sind, die mit sprossenartigen Verbindungsstücken leiterartig ausgebildet sind und bei der ein Zugseil Über Umlenkrollen und eine Antriebseinrichtung geführt, mit seinen beiden Enden in einer um ihre Aohse eohwenkbaren öse an einer Welle des Kippkübels eingehangen ist und bei der am Kippkübel ein Haken schwenkbar vorgesehen ist, der bei Zugseilbruoh in die sprossenartigen Verbindungsstücke mit Hilfe der Schwerkraft einhakt, daduroh gekennzeichnet, daß am vorderen Teil(1)eines Tragrahraens(2jfUr den Kippkübel(3jdie um ihre Aohse(6)drehbare Wello(4)mit öse(9j, mit einem Sohaft(34) ausgerüstet, angeordnet ist und daß auf der Welle(4)ein·· und feststellbar vorzugsweise zwei Haken(7)angeordnet Bind, wobei die Haken(7)einen Sohwenkradius(12)aufweisen, der etwa das Vierfaohe des Mauldurohmessers(13Jmißt und die Aohse (14)des Mauldurohraessersf^jin Riohtung des Maula(i6) aus der Sohwenkaohseiöydes Hakens(7^versetzt angeordnet ist und daß am hinteren Teil(25jdes Tragrahmens(2JfUr den Kippkübel(3jeine weitere öse(26)vorgesehen ist, in die das Zugseil(28jeingehangen ist, welches über Tragrollerj(29jund über eine erste und zweite Umlenkrolle(30; 31j geführt, außerhalb der Sohienen^2ijüber Führungsrollen(32jund eine Zug8eilspannelnriohtung03jsowie weitere PUhrung3rollen('32i/ * zur Antriebsmaschine und von dort über Tragrolle/n(29jzwisohen den Sohienen ^21 jzur öse ^,/geleitet und befestigt ist.
2. Fangvorrichtung nach Anspruch 1/daduroh gekennzeichnet, daß der Sohaft(24jdes HakensCl)rait einem reohteokigen Querschnitt ausgebildet iöt·
3· Fangvorrichtung naoh Anspruoh 1 daduroh gekennzeichnet, daß die Zugseilspanneinriohtung(33jnaoh dem Prinzip "lose Rolle" angeordnet und mit einem in seiner Wiohte veränderbaren Oewioht ausgerüstet ist.
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