DD266835A1 - Vorrichtung zur innendruckentlastung von dehnungsausgleichern fuer rohrleitungen - Google Patents

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DD266835A1
DD266835A1 DD30911587A DD30911587A DD266835A1 DD 266835 A1 DD266835 A1 DD 266835A1 DD 30911587 A DD30911587 A DD 30911587A DD 30911587 A DD30911587 A DD 30911587A DD 266835 A1 DD266835 A1 DD 266835A1
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bimetallic strip
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DD30911587A
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Eberhard Sternkopf
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Verkehrs Und Tiefbaukomb Frank
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Abstract

Es handelt sich um eine Vorrichtung zur Inendruckentlastung von Dehnungsausgleichern fuer Rohrleitungen, die fuer die unterschiedlichsten Arten von Dehnungsausgleichern eingesetzt werden kann. Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Innendruckentlastung fuer Dehnungsausgleicher und eine Entlastung der Festpunkte der Rohrleitungen zu erreichen. Erfindungsgemaess ist die Vorrichtung so beschaffen, dass auf einem oder mehreren Zugstaeben, die durch Teile der Flansche beider Rohrleitungsenden hindurchgefuehrt sein koennen, Bimetallstreifen und Fixierscheiben wechselweise angeordnet sind und sich an einem Ende jedes Zugstabes eine Scheibe und eine Vorspannmutter befinden. Fig. 1

Description

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf einem oder mehreren Zugstäbon, die durch die Teile der Flansche beider Rohrleitungsenden hindurchgoführt selp können, foderartige Bimetallstreifen und Fixiorschoiben wechsolwciso angeordnet sind, daß der bzw. die Zugstäbe innerhalb oder außerhalb des Dehnungsausglcichers angeordnet sein können, die Bimetallstreifen und die Fixlerscheiben sich an beiden don Rohrleitungen zugewandten Seiten auf dom odor den Zugstähen befindon und an einem Endo jedes Zugstabes eine Scheibe und eine Vorspannmutter angeordnet sind, daß außorhalb des Dehnungsausgleichers, gleichmäßig verteilt am Umfang der Flansche mehrore die Bimetallstreifen und die Flxiorscheibe tragende Zugstäbe angeodnet sind, die durch beide Losflanr he dur :hgeführt sind und in die entsprechenden Öffnungon dor Losflansche Bundbuchsen eingesetzt sein können, durch di Jie ZugMöbo geführt sind, daß ein Zugstab mit darauf befindlichen Bimetallstreifen und Fixierscheiben im Inneron des Dohnungsausgloichers angeordnet ist und zentrisch durch zwei Zwischenscheiben geführt ist, die jeweils zwischen Verschwelßflaniich und Losflansch angeordnet sind und In die entsprechenden Öffnungen der Zwischenscheiben Bundbuchsen eingesetzt sein können, durch die dor Zugstab geführt ist und daß weiterhin die vorzugsweise rechteckigen Bimetallstreifen an ihren Schmalseiten hakenförmige Ansätze und dio vorzugsweise rechteckigen l-'ixierscheiben an ihren Schmalseiton jo eine Nut aufweisen. Die Erfindung wird nachstehend an oinom Ausführungsbeispiol näher erläutert:
AusfOhrungsbolsplel
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Vollinnendri.ckentlasteter Axlal-Gummi-Dehnungsausglolchei mit am Umfang verteilten Zugstäbon und darauf
angeordneten Bimetallstreifen und Fixierscheiben Fig. 2: Bimetallstreifen in zwei hakenförmigen Ansätzen Fig. 3: Fixierscheibe mit zwoi Nuten Fig.4: Vollinnendruckentlasteter Axlal-Gummi-Dehnungsausgloichor mit im Inneren angeordnetem Zugstab und Bimeiallstreifon/Fixiorscheibon
Fig. 5: Dehnungsausgleicher mit am Umfang verteilten Zustäben, die im Gummi-Bundbuchsen gelagert sind. Fig.6: Dehnungsausgleicher mit in Inneren angeordneten Zugstab/Bimetallstreifen/Fixierscheibon/Zwischenscheibo, woboi der Zugstab in Gummi-Bunrbuchsen gelagert ist.
Der Axial-Gummi-Dehnungsausgloichor besteht aus einem bekannten verformungsfähigon einwelligen Balgkörper 1 mit eingebetteten Fostigkeitsträgorn. Dio sich stirnseitig am Balgkörpir 1 befindlichen scheibenartig angeordneten Dichtbunde werden zwischen Losflansch 2 und Vorschweißflansch 3 mittels Schraubverbindungen 4 eingespannt. Am Umfang der Losflanscho 2 sind gleichmäßig verteilt Zugstäbe 5 angebracht, die der Aufnahme der l'ederartig angeordneten Bimetallstreifen 6 und der Fixierscheibe 7 dienen. An einem Endo der Zug'jidbe 5 befindet sich eine Scheibe 8 und eine Voι spannmuttor 9, welche zur Einstellung dor erforderlichen Vorspannung der Zugstöbo 5 sowie der Bimetallstreifen 6 vor Inbetriebnahme dienen.
Die Bimetallstreifen 6, welche aus zwei Metallstreifen mit unterschiedlichem Ausdehnungskoeffizienten bestehen, die stoff- oder formschlüssig miteinander verbunden sind, bedingen durch die Temperaturänderung eine unterschiedliche Längendehnung der beiden verbundenen Streifen, was eine Krümmung dos Bimetallstreifens β zur Folge hat.
Die Krümmung der einzelnen Bimetallstreifen 6 kompensiert boi entsprechender Gestaltung und Abstimmung auf die auftretende maximale Temperaturdifferonz, die auftretende maximale Längenänderung dor Rohrleitungen, was eine Kompensation der Innendruckreaktionskräfte bedeutet, d. h., die Fostpunkto warden nicht durch Innendruckroaktionskröfto belastet.
Dio Bimetallstreifen 6 und die Fixierscheiben 7 sind an beiden den Rohrleitungen zugewandten Seiten auf dem oder den Zuostäben 5 angeordnet.
In einem weiteren Einsatzfall ist dia Anordnung eines Zugstabes 5 im Inneren des Dehnungsausgleiches vorgesehen. In diesem Fall sind zwei Zwischenscheibon 10 zwischen Losflansch 2 und Vorschwdißfhnsch 3 angoordnet, durch die der Zugrtnb 5 hindurchgeführt ist, auf dem wio oben beschrieben die Bimetallstreifen 8, Fixiorscheibon 7, Scheibe 8 und Vorspant,muttor angeordnet sind.
Die Zugstäbe 5 könnon in Bunribuchsen 12 aus Gummi golagert sein. Zwischen Bundbuchsen 12 und Bimetallstreifen 6 befindet sich dann eine Druckscheibe Ί 3. Die Bimetallstreifen 6 und die Fixierscheiben 7 weisen eine vorzugsweise rechteckige Form auf.
An den Sehr nalseiton dieser Elemente sind hakenförmige Ansätze 14 (Bimetallstreifen 6) bzw. Nuton 15 (Fixierschoibe 7) angoordnet.
Die hakenförmigen AnsäUe 14 und die Nu'on 15 dienen zur Lagesicherung der Bimetallstreifen 6 jnd dor Fixierscheiben 7 zueinander.

Claims (4)

1. Vorrichtung zur Innendruckentlastung von Dehnungsausgleichern für Rohrleitungen, wobei bekannte Zugstäbe zur Anwendung kommen, gekennzeichnet dadurch, daß auf einem oder mehreren Zugstäben (5), die durch Teile (2,10,12) der Flansche beiden Rohrleitungsenden hindurchgeführt sein können, federartige Bimetallstreifen (6) und Fixierscheiben (7) wechselweise angeordnet sind, daß de/ bzw. die Zugstäbe (5) innerhalb oder außerhalb des Dehnungsausgleichers ungeordnet sein können, die Bimetallstreifen (6) und die Fixierscheiben (7) sich an beiden den Rohrleitungen zugewandten Seiten der Flansche auf dem oder den Zugstäben (5) befinden und an einem Ende jedes Zugstabes (5) eine Scheibe (8) und eine Vorspannmutter (9) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß außerhalb des Dehnungsausgleichers, gleichmäßig verteilt am Umfang der Flansche, melirere die Bimetallstreifen (6) und die Fixierscheiben (7) tragende Zugstäbe (5) angeordnet sind, die durch beide Losflansche (2) durchgeführt sind und in die entsprechenden Öffnungen der Losflansche (2) Bundbuchsen (12) eingesetzt sein können, durch die die Zugstäbe (5) geführt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß ein Zugstab (5) mit darauf befindlichen Bimetallstreifen (6) und Fixierscheiben (7) im Inneren des Dehnungsausgleichers angeordnet ist und zontrisch durch zwei Zwischenscheiben (10) geführt ist, die jeweils zwischen Vorschweißflansch (3) und Losflansch (2) angeordnet sind und in die entsprechenden Öffnungen der Zwischenscheiben (10) Bundbuchsen (12) eingesetzt sein können, durch die der Zugstab (5) geführt ist.
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1,2 und 3, gekennzeichnet dadurch, daß die vorzugsweise rechteckigen Bimetallstreifen (6) an ihren Schmalseiten hakenförmige Ansätze (14) und die vorzugsweise rechteckigen Fixierscheiben (7) an ihren Schmalseiten je eine Nut (15) aufweisen.
Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Innendruckentlastung von Dehnungsausgleichern für Rohrleitungen und ist anwendbar für Axial-Gummi-Dehnungsausgleichor, Wellrohrdehnunsausgleicher, Gleitrohrausgleicher u. a. Arten von Dehnungsausgleichern.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist eine Violzahl von innendruckentlastonden Vorrichtungen für Dehnungsausgleicher bekannt. Häufig werde.) für diesen Zweck Zugstangen verwendet, die eine Verbindung zwischen den beiden Rohrenden bzw. Flanschon herstellen. Die Zugstangen können aus einem Stück oder aus mehreren, z.B. gelenkig miteinander verbundenen, Toilen bestehen. Sie haben die Aufgabe, die nach außen frei werdenden Rohrlängskräfte aufzunehmen (DE-OS 2605504, DE-OS 3303633). Die gleiche Aufgabe hat die in der SU-PS 907331 dargestellte Konstruktion. Dabei sind 3 radial im Inneren der Rohrleitung bzw. des Dehnungsnusgleichers angeordnete Bimetallstreifen dargostellt, die bei Erwärmung/Abkühlung ihre Form ändern und die dabei entstehende Drehbewegung, über Gewinde wirkond, eine bestimmte Lage der zueinander beweglichen Teile der Rohrleitung sichert.
Ziel der Erfindung
Die erfindungsgemäße Lösung soll es ermöglichen, die Innondruckbelastung von Dchnungsausgloichern zu orreichon und die Festpunkte der Rohrleitung zu entlasten.
Darlegung Has Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die / ufgabe zugrunde, durch dio erfindungsgemäße Vorrichtung am Dehnungsausgleicher eine Gcgonkraft zu erzeugen, die die vorhandene Axialkraft des Dehnungsausgleichers bezüglich des Innendruckes und der vorhandenen Druckfläche, auch bei Liingenänderung des Dehnunpsausgleichers aufgrund von Temperaturschwankungen, ausgleicht.
DD30911587A 1987-11-17 1987-11-17 Vorrichtung zur innendruckentlastung von dehnungsausgleichern fuer rohrleitungen DD266835A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001025670A1 (de) * 1999-10-07 2001-04-12 Tuchenhagen Gmbh Vorrichtung zum lösbaren verbinden von wärmedehnungen unterworfenen rohrenden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2001025670A1 (de) * 1999-10-07 2001-04-12 Tuchenhagen Gmbh Vorrichtung zum lösbaren verbinden von wärmedehnungen unterworfenen rohrenden

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