DD267458A1 - Spannzange mit verstellbarem spannbacken - Google Patents

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DD267458A1
DD267458A1 DD30904287A DD30904287A DD267458A1 DD 267458 A1 DD267458 A1 DD 267458A1 DD 30904287 A DD30904287 A DD 30904287A DD 30904287 A DD30904287 A DD 30904287A DD 267458 A1 DD267458 A1 DD 267458A1
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DD30904287A
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Inventor
Ralf Legler
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Steinbach Hallenberg Handwerk
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannzange mit verstellbarem Spannbacken. Sie betrifft eine Spannzange mit an den beiden Zangengriffschenkeln angelenkten zueinander beistellbaren Spannbacken, die zum gegenseitigen Verspannen durch ein Kniehebelsystem betaetigt werden, wobei zur Einstellung der Spannkraft fuer den Kniehebel im festen Zangengriffschenkel ein als Schraube ausgefuehrter einstellbarer Anschlag angeordnet ist. Die Erfindung geht von der Aufgabenstellung aus, fuer die Einstellung des durch die bewegliche Spannbacke auszufuehrenden Spannweges selbsttaetig wirkende konstruktive Mittel vorzusehen, durch die ein mehrfaches Nachjustieren der Spannglieder in ihrer Spannstellung vermieden wird. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch geloest, dass zwischen dem Abstuetzende des Kniehebels und dem als Stellschraube ausgefuehrten Anschlag ein mit dem Anschlag gleichachsig liegender gegen diesen durch eine Druckfeder abgestuetzter Stuetzbolzen angeordnet ist, dessen zum Anschlag hin verfuegbare freie Weglaenge derart bemessen ist, dass fuer einen ersten Teil der durch den Kniehebel uebertragenden Spannbewegung die Kniehebelabstuetzung elastisch wirkt. Fig. 2

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anv/endungsgeblet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Spannzange mit an den beiden Zangengriffschenkeln angelenkten, zueinander beistellbaren Spannbacken, von denen der eine am festen Zangengriffschenkel schwenkbar gelagerte Spannbacken durch den beweglichen Zangongriffschonkel betätigbar ist und von denen der andere Spannbacken auf einer am festen Zangengirffschenkel angeordneten, quer abstehenden Führungsschiene längs verstellbar und gegen den schwenkbeweglichen Spannbacken beisiellbar ausgeführt ist, und bei der zum gegenseitigen Verspannen der beiden Spannbacken ein Kniehebelsystem vorgesehen ist, das durch einen am beweglichen Zangengriffschenkel gelenkig befestigen und am festen Zangengriffschenkel an einem als Schraube ausgeführten einstellbaren Anschlag abgestützten Kniehebel gebildet ist.
Charakteristik dos bekannten Standes dar Technik
Spannzangen dieser Ausführung sind seit vielen Jahren bekannt. Sie haben sich in Industrie und Handwerk als Arbeitshilfe zum Halten und Festspannen oder dem Zusammenspannen von Teilen, z.B. für Schweiß- oder Montagezwecke gut eingeführt und wegen ihrer universellen Einsatzmöglichl eiten verschiedene konstruktive und funktionell Verbesserungan erfahren.
Eine dieser prinzipiellen Verbcsserungen t.n solchen Spannzangen besteht beispielsweise darin, am festen Zangengriffschenkel eine quer abstehende Führungsschiene mit darauf verschiebbarem Spannbacken anzubringen, um unter der Wahrnehmung des Vorteiles, stufenlos zu spannen, einen relativ großen Spannbereich zu überbrücken (DE-PS 14684; DE-OS 3144522; DE-OS 31 52016; DE-OS 3323667).
Bei der praktischen Handhabung dieser Spannzangen auch mit den vorgenannten Funktionsvorteilen wird jedoch das relativ umständliche und deshalb zeitaufwendige Einstellen der Spannglieder auf den jeweiligen Spannbersich und auf die jeweils erforderlichen Spannkräfte als nachteilig empfunden.
Das beim Gebrauch dieser Spannzangen häufig erforderliche Nachjustieren der Spannglieder ist vor allem deshalb hinderlich und arbeitserschwerend, weil hierzu beide Hände eingesetzt werden müssen. Das ist deshalb so, weil mit der einen Hand die Zange in Gebrauchslage und mit der anderen Hand der auf der Führungsschiene frei bewegliche Spannbacken in Wirkstellung mit dem festzuspannenden Werkstück gebracht werden muß.
Dabei ist es so, daß zum Zwecke des Verspannens der Werkstückteile der bewegliche Zangengriffschenkül in Schließstellung geführt und dabei das Abstützende des Kniehebels gegen den als Schraube ausgeführten und dadurch einstellbaren Anschlag im festen Zangengriffschenkel gedrückt wird. Infolge dieser Schließbewegung der Zangengriffschenkel führt die schwenkbare Spannbacke eine Schwenkbewegung gegen die relativ feststehend wirkende Spannbacke aus, wodurch die beiden Spannbacken miteinander in Spannstellung gebracht und außerdem der auf der Führungsschiene frei bewegliche Spannbacken ir. seine Feststellposition auf der Führungsschiene gebracht werden muß.
Diese Relativbewegungen der beiden Spannbacken sind es, die das Gebrauchsverhalten solcher Zangen mit bestimmen.
Die von den einzelnen Spanngliedern ausgeführten Relativbewegungen führen nämlich zwangsläufig dazu, daß zur Ausführung des notwendigen Spannweges bzw. zur Erreichung der jeweiligen Schließstellung der Spannzange unter gleichzeitiger Gewährleistung der wirksamen Spannkräfte der Kniehebel mit Hilfe des versellbaren Anschlages teilweise öfters und sich wiederholend einjustiert und eingestellt werden muß, solange, bis bei gänzlichem Schließen der Zangengriffschenkel die gewünschte oder erforderliche Spannkraft durch das Kniehebelsystdm erzeugt und an den Spannbacken wirksam wird.
Dieser unter wiederholter Betätigung des verstellbaren Anschlages in Form einer Verstellschraube auszuführende Verstellvorgang zur funktionsgerechten Handhabung dieser Spannzangen ist einerseits unumgänglich, anderenteils aber, wie schon angedeutet, umständlich und arbeitserschwerend und deshalb änderungsbedürftig.
-2- 2B7 458
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die zur Einstellung des Spannbereiches und der Spannkraft erforderliche Justierung zwischen dem beweglichen Zangengriffschenkel und dem den Spannzurtand bewirkenden Kniehebel zu vereinfachen und den Spanneffekt dieser Spannwerkzeuge zu verbessern.
Darlegung des Wesens der Erflndunn
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die Einstellung des durch die schwenkbewegliche Spannbacke auszuführenden Spannweges selbsttätig wirkende konstruktive Mittel vorzusehen, durch die ein mehrfaches, jeweils probeweise durchzuführendes Nachjustieren der Spannglieder in ihrer Spannstellung vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an solchen Spannzangen zwischen dem Abstützende des Kniehebels und dem als Stellschraube ausgeführten Anschlag ein mit dem Anschlag gleichachsig liegender, gegen diese durch eine Feder abgestützter Stützbolzen angeordnet ist, dessen zum Anschlag hin verfügbare freie Weglänge derart bemessen ist, daß für einen ersten Teil der durch den Kniehebel übertragenen Spannbewegung die Kniehebelabstützung elastisch wirkend ausgeführt
Nach der erfindungsgemäßen Lösung wird auf sinnvolle und vollkommene Art und Weise das Einstellen bzw. Justieren der Spannglieder der Spannzange durch die Zwischenschaltung eines Federgliedes in das Kniehebelsystem erreicht, indem bei in Spannlage gebrachten Spannbacken während der Anfangsphase der Griffschenkelschließbewegung das Federglied zunächst zusammengedrückt wird, ehe der Kniehebel im Zuge weiteren Schließbewegungen der Zangengriffschenkel in seine eigentliche, die Spannkraft aufbringende Strecklage gedruckt wird, als deren Folge der Weg des federnd gehaltenen Stützbolzens überschritten wird und derselbe am starr wirkenden Augenblick zur Anlage kommt.
Mit dieser neuartigen Möglichkeit zur Justierung der Spannglieder an solchen Spannzangen werden entscheidende funktionell Vorteile erreicht, indem das umständliche Einstellen der Spanngröße und der Spannkraft vermieden ist. Erst dadurch wird die bei solchen Spannzangon gegebene stufenlose Einstellungsmöglichkeit des Spannbereiches effektiv ausgenutzt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung ist in
Fig. 1: eine Spannzange mit erfindungsgemäß ausgeführtem Einstellmechanismus in Spannstellung der Spannbacken in
beispielhafter Gebrauchslage und in Fig.2: eine Einzelheit aus Fig. 1
dargestellt.
Die in prinzipiell bekannter Konstruktion ausgeführte Spannzange besteht aus dem festen Zangengriffschenkel 1 mit an diesem quer abstehend angeordneter Führungsschiene 2 und mit auf dieser längs verstellbaren Spannbacke 3 und aus dem beweglichen Zangengriffschenkel 4 mit an diesem schwenkbeweglichen Zangenbacken 5, der zugleich im Zangengriffschenkel 1 schwenkbar gelagert ist. Zwischen den Zangengriffschenkeln 1 und 4 ist das in bekannter Weise -ausgeführte Kniehebelsystem angeordnet.
Der Kniehebel 6 mii zugehörigem Lösehebel 7 ist dem Zangengriffschenkel 4 fest zugshörig und im Zangengriffschenkel 1 in einer in der Zeichnung nicht dargestellton Längsführung seitlich gestützt und geführt.
Mit seinem Abstützende 8 steht der Kniehebel 6 mit einem endseitig tm Zangengriffschenkel 1 angeordneten, als Stollschraube ausgeführten Anschlag 9 in Wirkverbindung. Vor dem Anschlag 9 ist gleichachsig ein Stützbolzen 10 angeordnet, der in Ausgangsstellung durch eine Druckfeder 11 über eine freie Weglänge 1 gegender. Anschlag 9 abgestützt ist (Fig.2). Durch die Verwendung dieser Druckfeder 11 und insbesondere durch die Art ihrer Anordnung vor dom Anschlag 9 wird letztlich die mit dieser Erfindung angestrebte funktioneile Vervollkommnung des Spannmechanismusses an solchen Spannzangen erreicht, weil es die Feder ist, die ein selbsttätiges Einjustieren der mit den Werkstückteilen in Kontakt gebrachten Spannbacken bewirkt, ehe der Kniehebel seine eigentliche Funktion als krafterzeugendes Spannglied ausübt.
In Schließsteilung der beiden Zangengriffschenkel 1 udn 4 liegt bei üblicherweK,, Anschlag 9 zu bemessener und
eingestellter Spannkraft der Stützbolzon 10 am Anschlag 9 unmittelbar an, wodurch das Spannsystem, wiü üblich und erwünscht, starr wirkt. Bei relativ klein gewählter Spannkraft wird die Abstützung für den Kniehebel 6 durch die dem Stützbolzen 10 zugeordnete Feder 11 bewirkt, was für vielerlei Arbeitsverrichtungen mit Hilfe solcher Spannzangen von Vorteil ist.

Claims (2)

1. Spannzange mit verstellbaren Spannbacken, an den beiden Zangengriffschenkeln angelenkten, zueinander beistellbaren Spannbacken, von denen der eine am festen Zangengriffschenkel schwenkbar gelagerte Spannbacken durch den beweglichen Zangengriffschenkel betätigbar ist und von denen der andere Spannbacken auf einer am festen Zangengriffschenkel angeordneten, quer abstehenden Führungsschiene längst verstellbar und gegen den schwenkbeweglichen Spannbacken beistellbar ausgeführt ist und bei der zum gegenseitigen Verspannen der beiden Spannbacken ein Kniehebelsystem vorgesehen ist, das durch einen am beweglichen Zangengriffschenkel gelenkig befestigten und am festen Zangengriffschenkel an einem als Schraube ausgeführten einstellbaren Anschlag abgestützten Kniehebel gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Abstützende (8) des Kniehebels (6) und dem als Stellschraube ausgeführten Anschlag ein (9) gleichachsig liegende^gegen diesen durch eine Druckfeder (11) abgestützter Stützbolzen (10) angeordnet ist.
2. Spannzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Stützbolzen (10) und dem Anschlag (9) vorgesehene freie Weglänge-f derart bemessen ist, daß für einen ersten Teil der durch den Kniehebel (6) übertragenen Spannbewegung die Kniehebelabstützung elastisch wirkend ausgeführt ist.
DD30904287A 1987-11-16 1987-11-16 Spannzange mit verstellbarem spannbacken DD267458B3 (de)

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DD267458A1 true DD267458A1 (de) 1989-05-03
DD267458B3 DD267458B3 (de) 1993-02-25

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