DD267545A1 - Kfz-scheinwerfer mit ellipsoidreflektor fuer fern- und abblendlicht - Google Patents

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DD267545A1
DD267545A1 DD30975887A DD30975887A DD267545A1 DD 267545 A1 DD267545 A1 DD 267545A1 DD 30975887 A DD30975887 A DD 30975887A DD 30975887 A DD30975887 A DD 30975887A DD 267545 A1 DD267545 A1 DD 267545A1
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DD
German Democratic Republic
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light emission
wedge plate
low beam
emission direction
ellipsoidal reflector
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DD30975887A
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English (en)
Inventor
Hartmut Stephan
Gert Langhammer
Original Assignee
Fahrzeug Elektronik Ruhla K Ve
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Abstract

Kfz-Scheinwerfer mit Ellipsoidreflektor fuer Fern- und Abblendlicht, der trotz Bestueckung mit einer Einfadengluehlampe Fern- und Abblendlicht abstrahlen kann und fuer alle Arten von Kfz geeignet ist, dadurch geloest, dass fuer die Funktion Fernlicht, die zur Formierung des Abblendlichtes erforderliche Blende aus dem Strahlengang entfernt und gleichzeitig eine Keilplatte in Lichtausstrahlrichtung hinter der Projektionslinse angeordnet wird, deren brechende Kante der Keilplatte in Lichtausstrahlrichtung gesehen um etwa 30 im Uhrzeigersinn gegen die Vertikale gedreht verlaeuft. Figur 1 stellt die Erfindung am besten dar. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft Kfz-Scheinwerfer mit Ellipsoidreflektor und einer Einfadenglühlampe für alle Arten von Kfz.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Kfz-Scheinwerfer mit Ellipsoidreflektor sind mit folgendem Aufbau bekannt geworden.
Eine Einfadenglühlampe ist im inneren Brennpunkt eines Ellipsoidreflektors angeordnet. In der Nähe des äußeren Brennpunktes dieses Ellipsoidreflektors, der mit dem Brennpunkt der nachfolgenden Projektionslinse zusammenfällt, ist eine Blende angeordnet, die entsprechend der beabsichtigten Form der Hell-Dunkel-Grenze des Lichtbündels gestaltet ist. Durch Abbildung dieser Blende mittels der Projektionslinse entsteht ein Lichtbündel mit sehr scharfer Hell-Dunkel-Grenze, wie sie mit klassischen Kfz-Scheinwerfern (Paraboloidreflektoren) nicht erreichbar ist.
Diese sehr scharfe Hell-Dunkel-Grenze bedeutet für die Fahrpraxis ein weitreichendes Abblendlicht mit guten Wahrnehmungsbedingungen unterhalb der Hell-Dunkel-Grenze und gleichzeitig minimale Blendung des Gegenverkehrs, da der Bereich über der Hell-Dunkel-Grenze exirem dunkel gehalten werden kann.
Wegen der Blende im äußeren Brennpunkt des Ellipsoidreflektors kann jedoch in diesem bekannten Ellipsoidscheinwerfer kein Fernlicht erzeugt werden, so daß am Fahrzeug separate Fernlichtscheinwerfer benötigt werden. Dadurch werden die ohnehin hohen Kosten eines Scheinwerfersystems mit Ellipsoidreflektoren noch erhöht.
Ziel der Erfindung
Ziel der Frfindung is^sin Kfz-Scheinwerfer mit Ellipsoidreflektor herzustellen mit einer Einfadenglühlampe, der außer einem Abblendlicht mit den bekannt guten lichttechnischen Eigenschaften ein weitreichendes Fernlicht ausstrahlt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Um mit einem Kfz-Scheinwerfer mit Ellipsoidreflektor und Projektionslinse ein weitreichendes Fernlicht abstrahlen zu können, ist es erforderlich, die in unmittelbarer Nähe des äußeren Brennpunktes des Ellipsoidreflektors angeordneten Blende aus dem Strahlenbündel zu entfernen.
Diese ^ Maßnahme allein würde aber nicht zu einem befriedigenden, zur Bezugsachse zentrierten Fernlichtbündel führan. Die Bezufsjchse ist eine zur Fahrtrichtung parallele Gerade.
Das optische System, daß heißt die Lage der optisch wirksamen Bauteile zueinander, wird zur Gestaltung eines weitreichenden Abblendlichtes mit optimaler Ausleuchtung der Meßpunkte ""50 und R75 auf dem ECE-Meßschirrr zwangsläufig so gestaltet, daß das Beleuchtungsstärkemarimum des Abblendlichtes zwischen e'en Meßpunkten R 50 und π75 zu liegen kommt.
Infolgedessen wird auch das Maximum des durch Entfernen der Blends entstandenen Fernlichtbündels in diese von der Bezugsachse abweichende Richtung weisen.
Erfindungsgemäß soll diese Schräglage des Fernlichtes dadurch gelöst werden, daß gleichzeitig mit dem Entfernen dtr Blende eine Keilplatte in Lichtausstrahlrichtung hiner der frojektionslinse in den Strahlengang eingefügt wird.
Die Keilplatte wird gekennzeichnet durch den Winkel α.
Dieser ist über die gesamte Höhe des Keilbs konstant und so gerichtet, daß die Dicke der Keilplatte in Lichtausstr?!.lrichtung gesehen nach links und oben zunimmt. Die brechende Kante verläuft in Lichtausstrahlrichtung gesehen um etwa 30° im Uhrzeigersinn gegen die Vertikale gedreht.
Auf diese Woise kann mit einem sehr einfachen optischen Bauteil, einer Keilplatte mit konstantem Winkel, der gewünschte Effekt
_ 1 Q
erreicht werden, wenn der Keilwinkel α ~ i-i-H. (°) beträgt.
η -1
Dabei ist η der Brechungsindex des Materials der Keilplatte. Allerdings muß diese Keilplatte so groß sein, daß die Projektionslinse voll überdeckt w!rd.
Ausführungsbeispiel Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert: Fig. 1: zeigt schematisch den Vertikalschnitt Fig. 2: zeigt schematisch die Ansicht von vorn (entgegen der Lichtausstrahlrichtung) Fig.3: zeigt den Schnitt durch die Keilplatte
Die von der Wendel einer Einfadenglühlarnpe 1, die sich im inneren Brennpunkt F| des Ellipsoidreflektors 3 befindet, ausgehenden Strahlen verlaufen durch den äußeren Brennpunkt F1 des Reflektors, dor zugleich Brennpunkt F1 der Projektionslinse 4 ist. Da sich die Blende 5 in der dargestellten Stellung außerhalb des Strahlenganges befindet, wird ein Fernlichtbündel abgestrahlt. Dieses Fernlichtbündel wird durch die Keilplatte 8 so abgelunkt, daß das Lichtstärkemaximum in Richtung der Bezugsachse 9 abgestrahlt wird. Da die Keilplatte 8 in dieser Ausführung aus einem Material mit dem Brechungsindex η = 1,5 besteht, beträgt der Keilwinkel α = 3,6°. Dieser Keilwinkel α ist in Figur 3 dargestellt. Die Kante 6 ist die brechende Kante der Keilplatte 8. Sie schließt mit der Vertikalen einen Winkel von 33° ein. Wenn der Scheinwerfer Abblendlicht ausstrahlen soll, muß die Blende 5 so in den Strahlengang bewegt werden, daß ihre Oberkante 7 der Blende 5 im Brennpunkt FL zu liegen kommt. Gleichzeitig muß die Keilplatte 8 aus dem Strahlengang entfernt werden.

Claims (1)

  1. Kfz-Scheinwerfer mit Ellipsoidrefiektor für Fern- und Abblendlicht mit einer Einfadenglühlampe, gekennzeichnet dadurch, daß für die Funktion Fernlicht, die zur Formierung des Abblendlichtes erforderliche Blende (5) aus dem Strahlengang entfernt und gleichzeitig eine Keilplatte (8) in Lichtausstrahlung hinter der Projektionslinse (4) angeordnet wird, deren brechende Kante (6) in Lichtausstrahlrichtung gesehen um etv\4 30° im Uhrzeigersinn gegen die Vertikale gedreht verläuft, und deren Dicke in Lichtausstrahlrichtung gesehen nach links und oben zunimmt und deren Keilwinkel α bestimmt wird durch:
    mit η = Brechungsindex des Materials der Keilplatte (8).
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD30975887A 1987-12-02 1987-12-02 Kfz-scheinwerfer mit ellipsoidreflektor fuer fern- und abblendlicht DD267545A1 (de)

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