DD267651A5 - Feldhaecksler - Google Patents

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DD267651A5
DD267651A5 DD88312961A DD31296188A DD267651A5 DD 267651 A5 DD267651 A5 DD 267651A5 DD 88312961 A DD88312961 A DD 88312961A DD 31296188 A DD31296188 A DD 31296188A DD 267651 A5 DD267651 A5 DD 267651A5
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forage harvester
harvester according
nachzerkleinerungsvorrichtung
conveying direction
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DD88312961A
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Inventor
Josef Streicher
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Josef Streicher,De
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  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Feldhaecksler mit einer Aufnahmevorrichtung fuer das zu haeckselnde Gut und einem sich an eine Haecksel- und/oder Foerdereinrichtung anschliessenden Auswurfrohr mit einer Auswurfoeffnung, sowie einer Nachzerkleinerungsvorrichtung. Die Nachzerkleinerungsvorrichtung besteht aus mehr als einer Gruppe von im Aufprallbereich des durch die Haecksel- und/oder Foerdereinrichtung beschleunigten oder zu beschleunigenden Gutes mit Zwischenraeumen angeordneten Profilierungen, wobei die Zwischenraeume jeder Gruppe an dem annaehernd in Foerderrichtung gelegenen Ende jeder Gruppe ausmuenden und die Profilierungen jeder Gruppe gegenueber den Profilierungen der folgenden Gruppe derart versetzt sind, dass die Ausmuendungen der Zwischenraeume jeweils einer Profilierung der folgenden Gruppe gegenueberliegen. Der Feldhaecksler besitzt eine konstruktiv einfache und verstopfungssichere Nachzerkleinerungsvorrichtung. Fig. 2

Description

-6- ZCUSI
Feldhäcksler Anwendungegebiet der Erfindung
Öle Erfindung betrifft einen Feldhäcksler mit einer Aufnahmevorrichtung für das zu häckselnde Gut und einem eich an eine Häcksel- und/oder Fördereinrichtung anschließenden Auewurfrohr mit einer Auewurföffnung« sowie einer Nachzerkleinerungevorrichtung·
Charakteristik dee bekannten Standes der Technik
Ee sind verschiedene Arten von Nachzerkleinerungevorrichtungen bekannt, deren Aufgabe es ist« Beetandteile dee Häckselgutes, welche den Häckselvorgang ohne die erwünschte Zerkleinerung durchlaufen haben« vor dem Auswerfen nachträglich zu zerkleinern* Beispielsweise sollen bei der Silomaieernte im auegeworfenen Häckselgut keine ganzen Maiekörner mehr enthalten sein* Diese bekannten Nachzerkleinorungsvorrichtungen werden jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht allen Anforderungen gerecht« eel es« weil die Zerkleinerungewirkung unbefriedigend ist, oder weil bei guter Zerkleinerungewirkung der Bauaufwand oder der Energiebedarf zu groß ist, oder aber die Nachzerkleinerungevorrichtung nach verhältnismäßig kurzer Betriebedauer durch Verstopfung unwirksam wird und gegebenenfalls auch nur umständlich oder unvollkommen gereinigt werden kann.
Aue der DE-03 77 23 116 iet eine Nachzerkleinerungevorrichtung« insbesondere für Maiekörner« bekannt« die im Häckelergehäuee an deeeen Rückhaltewand angebracht iet, wobei der plattenförmige Reibboden mit leietenförmigen Gegenwerkzeugen zusammenwirkt· Eine Vielzahl ähnlicher Lösungen mit nicht angetriebenen Zerkleinerungswerkzeugen weisen ebenso wie die Vorrichtung nach der OE-OS 77 23 116 nur eine geringe Zerkleinerrungewirkung auf« während Konstruktionen mit angetriebenen Zerkleinerungewerkzeugen« wie beispielsweise Quetschwalzen« zwar eine gutu Körnerzerkleinerung ermöglichen« jedoch einen hohen Bauaufwand erfordern« die Gefahr der Verstopfung und einen hohen Energiebedarf aufweisen« sowie das gesamte Häckselgut quetschen und somit auch die Futterstruktur der Stengel und Lieschen zerstören. Sofern der Häcksler nicht selbst fahrend iet« kann er wegen dee hohen Energiebedarfs nur in Verbindung mit einem sehr stark motorisierten Schlepper betrieben werden.
Aue der DE-OS 85 16 714 iet ein Häcksler bekannt« deeeen Nachzarkleinerungeanordnung eich in einer Ausbuchtung des Häckelergehäusse befindet« in die ηεcn beabsichtigter Entmischung nach dort Häckselvorgeng hur die Maie kör1-ner gelangen. Oa besonders bei hohem Durchsatz das Häckselgut stark ineinander vermischt ist« gelangen Stengelteile in die Nachzerkleinerungsvorrichtung, wo ihr« Struktur von der Quetschwalze zerstört wird und ihre Rückstände die Quetschwalze derart zusetzen können« daß die Körner wegen der Elastizität dieser Rückstände nicht mehr gequetscht werden*
-θ - 1(,^ (,51
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Gebrauchswert von Feldhäckslern der eingangs genannten Art unter besonderer Beachtung einer optimalen Verwertbarkeit des Häckslerproduktee als Putter zu verbessern.
Darlegung des Wesens dor Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es« einen Feldhäcksler mit einer Aufnahmevorrichtung für das zu häckselnde Gut und einem sich an sine Häcksel- und/oder Fördereinrichtung anschließenden Auswurfrohr mit einer Auswurföffnung sowie einer Nachzerkleinerungsvorrichtung so auszugestalten« daß er eine konstruktiv einfache und verstopfungssichere Nachzerkleinerungsvorrichtung aufweist« welche den Energiebedarf de<j Feldhäckslers nicht ungünstig beeinflußt und eine optimale Körnerzerkleinerung bei weitgehender Erhaltung der Schnittstruktur des übrigen Häckselgutes ermöglicht.
Erfindungsgsmfiß wird diese Aufgabe dadurch gelöst« daß die Nachzerkleinerungsvorrichtung aus mehr als einer Gruppe von im Aufprallbereich des durch die Häcksel- und/ oder Fördereinrichtung beschleunigten oder zu beschleunigenden Gutes mit Zwischenräumen derart angeordneten Profilierungen besteht« daß die Zwischenräume jeder Gruppe an dem annähernd in Förderrichtung gelegenen Ende jeder Gruppe ausmünden und die Profilierungen jeder Gruppe gegenüber den Profilierungen dor folgenden Gruppe derart versetzt sind« daß die Ausmündungen der Zwischenräume jeweils einer Profilierung der nachfolgenden Gruppe
gegenüberliegen.
Die Zerkleinerung z. B. von Maiekörnern erfolgt baim Zueammenprall der Profilierungen und der Körner, ohne daß ein den Profilierungen zugeordnetes Gegenwerkzeug erforderlich ist« welches zur Durchführung eines Qustschodor Reibvorganges einen zusätzlichen Energiebedarf verursachen würde. Durch die Auemündung der Zwischenräume in Förderrichtung wird ein Selbstreinigungseffekt erzielt « weil eich in den Zwischenräume keine Rückstände ansammeln und feetpreesen könnon. Außerdem werden Stengel und dergleichen nicht im Bereich der Naohzerkleinerungsvorrichtung festgehalten oder zerquetscht· Körner« welche eine Gruppe von Profilierungen gegebenenfalls unzerkleinert passieren« treffen durch die versetzte Anordnung der Zwischenräume und der Profilierungen auf eine der Profilierungen der nachfolgenden Gruppe und werden von dieser zerkleinert« so daß ein optimaler Zerkleinerungegrad erreicht wird.
Vorzugsweise erheben sich die Profilierungen leistenartig über einer Grundfläche.
Eine besondere vorteilhafte Auegestaltung beeteht darin« daß die jeweils folgende Gruppe gegenüber der davor angeordneten Gruppe unter Bildung einer quer zur Förderrichtung verlaufenden Stufe abgesenkt ist, wobei nach einer weiteren zweckmäßigen Ausführungeform zur Bildung der Stufen die einzelnen Gruppen in Förderrichtung ansteigend angeordnet sind.
Vorzugsweise eind die Scheitelflächen der Profilierungen
- ίο -
eohnaler ale deren Fuß* wobei die Scheitel auch schneidenförnig geetaltet eein können« Dabei sollte duroh Abflachung oder Abrundung der Sohle dee Zwischenraumes verhindert werden« daß eich Rückatände am Qrund dee Zwischenraums verkeilen können·
Ee hat eich auch ale tweekmäßig erwiesen« wenn die Profilierung meseerartig auegebildet ist* Zweckmäßig let es arch« wenn die Scheite.lflachen der Profilierungen gezahnt sind. Ee ist auch zweckmäßig, wenn die echneidenförmige Scheitelfläche mit einem Wellenschliff versehen ist. Oie 8ohle der Zwischenräume sollte dabei zweckmäßigerweise abgeflacht oder abgerundet eein.
Zur Förderung der Seibetreinigung kann sich der Zwischenraum in Förderrichtung derart erweitern« daß die Profilierungen strahlenartig oueeinanderlaufen*
Zweckmäßigerweise sind zumindest die Profliicrungen einer Gruppe auf einor gemeinsamen Baeleplalte angeordnet· Vorzugsweise oind die aufeinanderfolgenden gruppen auf einer gemeinsamen Basieplatte m einer Nachzerkleinerungseinheit zusammengefaßt.
Nach einer anderen zweckmäßigen Ausföhrungsform sind die Profilierungen auf dem Umfang oiner walzenförmigen Nachzerkleinerungsvorrichtung angebracht, die um eine horizontale« quer zur Förderrichtung angeordnete Achse drehbor gelagert ist. Dabei ist die Achse der Nach^erkleinerungsvorrichtung vorzugsweise etwa im Bereich der bezogen auf den Krümmungsradius äußeren Wendung des Auswurfrohre angeordnet· Die Nachzerkleinerungevorrichtung kann
lose drehbar oder derart angetrieben eein, daß die dem Förderquereohnitt dee Auewurfrohre zugewandte Walzenoberflache gegen die Förderrichtung bewegt wire'.
Bei einem Feldhäcksler mit einem gekrümmten Auewurfrohr zur Umlenkung der Förderrichtung iftt nach *Kn*r besondere bevorzugten Aueführungsform die Nachzerkleinerungevorrichtung an der bezogen auf den Krümmungeradius äußeren Wandung dee Auewurfrchre in dem auf den Krümmung*- beginn der Förderrichtungeumlenkung folgenden Abschnitt angeordnet. Vorzugsweise ibt die Nachzerkleinerungevorrlohtung im Boreich der Auewurfrohröffnung angeordnet« well eich dadurch ein besondere langer Weg dee Häckselgutes von der Häckeeleinrichtung bis zur Nachzerkleinerungevorrichtung und eomit eine optimale Entmischung des Häckeelgutee ergibt. Dadurch gelangen z. B* beim Maie die gegenüber den Stengeln und Lieschen schwereren Körner unter der Wirkung der Fliehkraft im gekrümmten Auswurfrohr nacn außen und prallen gegen die Nachzerkleinerungevorrichtung, während die leichteren elastischeren Pflanzenteile überwiegend im radial innenliegenden Bereich gefördert werden. Oadurch prallen die Körner ungehindert und ungedämpft von elastischen Pflanzenteilen auf die Profilierungen der Nachzerkleinerungsvorrichtung, reißen und zersplittern, während die leichteren Futterteile in ihrer Struktur erhalten bleiben.
Nach einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung kann die Nachzerkleinerungevorrichtung um eine quer zur Förderrichtung verlaufende, waagrechte Achse verachwenkbar sein, wodurch einerseits der Aufprallwinkel einstellbar ist und andererseits die Nachzerkleinerungevorrichtung in
eine unwirksame Stellung verschwsnkt werden kann« wenn ihre Wirkung« wie z. B. bei Gras oder Grünmaie * nicht gewünscht oder erforderlich ist. Alternativ kann die Nachzerkleinerungevorrichtung durch eine Öffnung in der Äußeren Wandung dee Auewurfrohre ein- und eusschiebbar sein.
let dee Auewur*?nde dee Auewurfrohre mit einer verstellbaren Ablenkklappe oder Auewurfrohrklappe versehen, kann die Nachzerklainerungevorrichtung an der Auewurfrohrklappe angeordnet und mit dieser verstellbar sein.
Um die Entmischung dee Häckeelgutee zu fördern« kann die Auewurfrohrklappe aue zwei um eine quer zur Förderrichtung verlaufende horizontale Achse gegeneinander verstellbaren Abschnitten besteht und jeder Abschnitt an seiner krümmungeäußeren Wandung mit einer Nachzerkleinerungsvorrichtung versehen ist. Dadurch kann auch die Wurfweite verändert werden,
AusfOhrungsbeispiele
Anhand dar nun folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Ee zeigt:
Fig. It eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Feldhäckslers, dessen stromab gelegener Abschnitt in zwei unterschiedlichen Stellungen dargestellt ist;
Fig. 2* einen Schnitt durch einen Teil des Auswurfrohres mit verschiedenen Varianten der Positionierung
- 13 - ZUCS1
der Nachzerkleinerungsvorrichtung j
Fig. 3: eine Stirnaneicht auf einen Teil einer Nachzerklelnerungevorrichtung, teilweise abgebrochen;
Fig. 4t einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3; Fig. 5: einen der Fig. 4 ähnlichen Schnitt durch eine
geschweißte Ausführunjsform einer Nachzerkleinerungevorrichtung und
Fig. 6: eine gekrümmte Ausfuhrungeform einer Nachzerkleinerungsvorrichtung .
Sin beispielsweise als Scheibenradhäcksler ausgebildeter Feldhäcksler IO ist mit einem Vorsatzgerät 12« hier ein Maiegebiß» versehen und besteht im wesentlichen aus einem Häokslergehäuse 14 mit darin umlaufend angeordneten Schnoid- und Wurforganen und dem eich anschließenden Auswurfrohr 16t Des Auswurfrohr 16 weist einen gekrümmten Verlauf auf und ist am Ende mit einer Auswurfrohröffnung 18 versehen. Am Ende des Auewurfrohre 16 ist eine verstellbare Auewurfrohrklappe 20 angeordnet( die um eine quer zur Förderrichtung verlaufende, horizontale Achse 22 verstellbar mit den Auewurfrohr 16 verbunden ist und ihrerseits aus zwei um eine zur Ach&e 22 parallele Achse 24 gegeneinander verstellbaren Abschnitten 20a und 20b be3teht.
Das Auewurfrohr 16 ist in zwei Abschnitte 16a; 16b unterteilt, die durch eine horizontale« quer zur Förderrichtung verlaufende Achse 26 verbunden sind, die in der bezogen auf den Krümmungsradius des Auswurfsrohrs 16 äußeren Wandung 28 angeordnet ist. Dadurch kann die Wurfweite
verändert und die Entmischung dee Häokeelgutee wehrend des Fluges durch das Auswurf rohr beeinflußt werden* Ihn den Abschnitt 16b gegenüber dem mit dem Häckelergehäuae 14 verbundenen Abschnitt 16a einzustellen! ist eine nur schematisch dargestellte Stellspindel 30 vorgesehen« die sich einerseits am Abschnitt 16a Ober eine Mutter 31 und andererseits am Abschnitt 16b abstützt.
Im Aufprallbereich des durch die Häcksel- oder Wurforgane beschleunigten Häckselgutes ist mindestens eine Nachzerkleinerungevorrichtung angeordnet, an der durch den Anprall aus der kinetischen Energie Zerkleinerungskräfte gewonnen werden« welche insbesondere zur Zerkleinerung der noch im Häckselgut befindlichen Körner wirksam werden.
Eine Ausführungsform einer Nachzerkleinerungsvorrichtung 32 ist in Fig. 3 dargestellt, wobei der Blick in Förderrichtung gegen die Nachzerkleinerungsvorrichtung 32 gerichtet ist. Die Nüchzerkleinerungevorrichtung 32 besteht aus mit Abstand voneinander angeordneten« rippenartigen Profilierungen 34, die in Förderrichtung verlaufen und etwas in Förderrichtung ansteigen, so daß ihre Scheitelflächen 36 in die Flugbahn des Häckeelgutes ragen. Die Profilierungen 34 können abweichend von der dar· gestellten Querechnittsform beispielsweise auch schneiden förmig bzw. messerartig ausgebildet sein. Auch können die Scheitelflächen 36 mit einer Verzahnung, beispielsweise in Sägezahnform, versehen sein, oder es können die messerartigen Profilierungen einen Wellenschliff aufweisen. Wichtig ist ein ausreichender Abstand zwischen den Profilierungen, wobei der Zwischenraum 38 zwischen den
- is -
einzelnen Profilierungen 34 eine abgeflachte oder auegerundete Sohle 40 aufweist, damit eich keine Rückstände In diesen Zwischenraun verkeilen können.
Wie bereits In Flg. 3 erkennbar 1st und In den Flg. 4 bis 6 noch deutlicher dargestellt wird, folgen auf eine erste Gruppe 42a von Profilierungen 34 weitere Gruppen, beispielsweise zwei weitere Gruppen 42b; 42c, wobei die Gruppen derart gegeneinander versetzt sind, daß jeweils eine Profilierung 34 einer nachfolgenden Gruppe gegenüber einem Zwischenraum der vorausgehenden Gruppe ausgerichtet«; ist. Dadurch vrerden auch die Teile zerkleinert, die bei der ersten Gruppe 42a nicht auf eine Profilierung 34, sondern auf einen Zwischenraum 38 treffen.
Eine nicht dargestellte weitere Möglichkeit der Anordnung besteht darin, daß sich innerhalb der einzelnen Gruppen der Abstand der Profilierungen voneinander in Förderrichtung vergrößert, so daß insgesamt eine strahlenförmige Anordnung der Profilierungen 34 entsteht. Dadurch wird insbesondere der Selbstreinigungseffekt unter dem Einfluß des die Zwischenräume 58 durchstreichenden Häckselgutes gefördert.
Die einzelnen Gruppen 42aj 42b; 4^c sind derart abgestuft angeordnet, daß die Profilierungen 34 jeder Gruppe stets wieder von dem gleichen Niveau aus ansteigen, wie die Profilierungen der ersten Gruppe 42a. Durch die abgestufte Anordnung wird die Selbstreinigung der Zwischenräume 38 von den sich darin ansammelnden Rückständen wesentlich begünstigt, weil die Zwischenräume 38 in Förder-
richtung frei und ohne gegenüberliegendes» den Auewurf der Rückstände beeinträchtigendes Hindernis ausmünden*
Die einzelnen Gruppen 42a; 42b; 42c können getrennt angefertigt und dann in gewünschter Anzahl zu einer Nachzerkleinerungevorrichtung 32 zusammengeschweißt oeln, wie dies in Fig« 4 gezeigt ist. Es ist aber auch möglich« Nachzerkleinerungevorrichtungen 32 in einem Stück mit der gewünschten Anzahl von Gruppen anzufertigen, die z.B. gegossen oder gefräst werden« wie die Pig* 5 zeigt. Um die Anpassung der Nachzerkleinerungsvorrichtung 32 on den gekrümmten Verlauf der Wandung 28 des Auewurfrohrs 16 zu ermöglichen« kann die Nachzerkleinerungsvorrichtung 32 auch selbst in Förderrichtung gewölbt sein, wie die Fig* 6 zeigt. Noch eine weitere Möglichkeit besteht darin« die einzelnen Gruppen 42a; 42b; 42c auswechselbar auf einer gemeinsamen Grundplatte zu einer Nachzerkleinerungsvorrichtung zusammenzufassen« eo daß je nach Art dee Häckeelgutee« Positionierung der Nachzerkleinerungsvorrichtung oder ähnlicher Kriterien die günstigste Anzahl von Profilierungegruppen oder die günstigste Profilierungeform gewählt werden kann«
Für die Anordnung der Nachzerkleinerungsvorrichtung 32 im Auswurfrohr 16 kommt der gesamte Bereich in Frage, welcher mit dem Krümmungebeginn 44 nach Fig. 1 beginnt.
Im einfachsten Fall ist die plattenförmige Nachzerkleinerungsvorrichtung 32 feet mit der krümmungaäußeren Wandung 28 dee Auswurfrohrs 16 oder der entsprechenden Wandung der Abschnitte 20a oder 20b der Auswurfrohrklappe verbunden. Diese Befostigungsmöglichkeit ist in Fig. 2
im Bereich dieser Abschnitte 20a und 20b dargestellt.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Nachzerkleinerungsvorrichtung 32 in einem für die Prallwirkung günstigen Winkel von dor krümmungsäußeren Wandung 28 aus schräg in das Innere des Auewurfsrohre 16 vorspringen zu lassen, wie dies am Beispiel einer plattenförmigen Nachzerkleinerungsvorrichtung 32a gezeigt ist, die zugleich in !^'irer Längsrichtung in einer in der Wandung £8 ausgebildeten Führung 45 verschiebbar ist, so daß die Nachzerkleinerungsvorrichtung 32 gegebenenfalls in eine unwirksame Stellung zurückgezogen werden kann, wenn dies beispielsweise beim Häckseln von Gras oder Grünmais erwünscht ist.
Eine andere Möglichkeit der Anordnung besteht darin, die Nachzerkleinerungsvorrichtung 32b um eine im Bereich der Wandung 28 angeordnete, horizontale und quer zur Förderrichtung verlaufenden Achse 46 verstellbar anzuordnen, so daß der günstigste Anprallwinkel eingestellt werden kann« Auch durch die Verstellung der Abschnitte 20a; 20b kann der Aufprallwinkel verstellt werden, wenn sich die Nachzerkleinerungsvorrichtung 32 an dieser Stelle befindet.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Nachzerkleinerungsvorrichtung 32c walzenförmig auszubilden, wobei die Profilierungen in Umfangerichtung der Walze verlaufen. Auch .in diesem Fall kann die abgestufte Anordnung der einzelnen Profilierungsgruppen beibehalten werden. Die walzenförmige Nachzerkleinerungsvorrichtung 32c ist um eine etwa im Bereich der Wandung 28 quer zur Förder-
richtung und horizontal verlaufende Achse 48 drehbar an Auswurfrohr 16 gelagert« wobei die Abstufung der Profilierungen so gewählt ist« daß auf dem dem Inneren dee Auewurfsrohrs 16 zugewandten Unfangsabschnitt der Walzenoberfläche die Profilierungen in Förderrichtung des Häckselgutes aus der Walzenoberfläche heraus ansteigen*
Die walzenförmige Nachzerkleinerungevorrichtung 32c kann entweder lose drehbar gelagert sein, oder aber mit einem Antrieb, beispielsweise in Form eines Elektro- oder Hydraulikmotors versehen sein« dessen Drehrichtung so gewählt ist, daß sich der innerhalb dee Auswurfrohre 16 befindliche Umfangeabschnitt der Walze entgegen der Förderrichtung bewegt, um die Aufprallwirkung zu verstärken«
Sollten im Anhängebetrieb sehr gro&e Wurfweiten erforderlich eein, die eich gegebenenfalls aufgrund sehr weit stromauf im Auswurfrohr 16 angeordneter Nachzerkleinerungsvorrichtungen nicht zuverlässig erzielen lassen, kann in diesem Fall über das Ende des Auewurfrohrs oine Rohrverlängerung 50 geschoben werden, die gegebenenfalls aus der Auswurföffnung 18 anfallende Teile des Häckselgutes aufnimmt und weiterleitet·
Als besonders vorteilhaft hat sich die Anordnung der Nachzerkleinerungevorrichtung 32 :lm Bereich der Auswurfrohrklappe 20 erwiesen, weil durch die Verstellung der Abschnitte 20a; 20b besonders einfach die günstigsten AufprallwinUel eingestellt werden können und sich eine optimale Kornzerkleinerung bei guter Wurfweite ergibt. Außerdem können die Abschnitte 20a; 20b der Auswurfrohrklappe 20 leicht abgenommen werden, wenn beispielsweise
- ie - ZUCSI
bei der Ernte von Gras oder Grünmaie die Wirkung dar Nachzerkleinerungevorrichtung 32 nicht erforderlich oder erwünscht let.
Wenn auch diese Erfindung vorzugsweise einen Feldhäcksler betrifft« weil eich der relativ geringe Bedarf an Antriebsleistung bei optimaler Zerkleinerung bei diesem besondere vorteilhaft auewirkt« ist die Erfindung doch auch für stationäre Häcksler geeignet.
Damit die Körner mit dem geringsten Kraftaufwand gebrochen werden können« sollte die !Breite der Scheitelf lochen 36 der Profilierungen 34 geringer sein als die Körnergröße. Dadurch werden in der Regel die Seitenkanten der Scheitelflächen auf die Körner einwirken.

Claims (26)

Berlin« den 8. 6. 19ΘΘ - 7- AP A 01 N/312 961-1 69 993/26 Patentansprüche
1« Feldhäcksler nit einer Aufnahmevorrichtung für das zu häcksslnde Gut und einem sich an eine Häcksel- und/ oder Fördereinrichtung anschließenden Auswurfrohr mit einer Auswurföffnung« sowie einer Nachzerkleinerungsvorrichtung« dadurch gekennzeichnet« daß di* Nachzerkleinerungsvorrichtung (32) aus mehr als ei.oer Gruppe (42a ι 42bι 42c) von im Aufprallbereich des durch die Häcksel- und/oder Fördereinrichtung beschleunigten oder zu beschleunigenden Gutes mit Zwischenräumen (38) derart angeordneten Profilierungen (34) besteht« daß die Zwischenräume (38) jeder Gruppe (42a; 42b; 42c) an dem annähernd in Förderrichtung gelegenen Ende jeder Gruppe (42a f 42b; 42c) aueaünd'jn und die Profilierungen der folgenden Gruppe (42b; 42c) derart versetzt sind« daß die Auemündungen der Zwischenräume (38) jeweils oiner Profilierung (34) der nachfolgenden Gruppe (42b; 42c) gegenüberliegen.
- 2 - ZCUS1
42bι 42c) in Förderrichtung ansteigend angeordnet sind.
2. Feldhäcksler nach Anspruch 1« dadurch gekennzeichnete daß sich die Profilierungen (34) leistenartig über einer Grundfläche erheben·
3. Feldhäcksler nach einem der Ansprüche 1 oder 2« dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils folgende Gruppe (42b; 42c) gegenüber der davor angeordneten Gruppe (42a; 42b) unter Bildung einer quer zur Förderrichtung verlaufenden Stufe abgesenkt ist.
- 4 - ZCHS1
4. Feldhäcksler nach Anspruch 3« dadurch gekennzeichnet« daß zur Bildung der Stufen die einzelnen Gruppen (42a;
5. Feldhäcksler nach einen der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet« daß die Scheitelflachen (36) der Profilierungen schmaler sind als deren Fuß«
6« Feldhäcksler nach Anspruch 5« dadurch gekennzeichnet, daß die Scheitelflächen (36) schneidenförnig gestaltet 6ind.
7. Feldhäcksler nach Anspruch 5 und 6* dadurch gekennzeichnet* daß die Profillerung meeeerartig auegebildet ist*
8. Feldhäcksler nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet« daß die Scheltelflächen(36) der Profilierungen gezahnt sind.
9* Feldhäcksler nach einem dor Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die schneidenförmige Scheitelfläche (36) mit einem Wellenschliff versehen ist.
10* Feldhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 9« dadurch gekennzeichnet« daß die Sohle (40) der Zwischenräume (38) abgeflacht ist.
11. Feldhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 9« dadurch gekennzeichnet« daß die Sohle (40) der Zwischenräume (38) ausgerundet ist«
12. Feldhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 11« da-
' durch gekennzeichnet« daß dich die Zwischen räume ('6Q) In Förderrichtung derart erweitern« daß die Profilierungen etrahlenartig auseinanderlaufen·
13. Feldhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 12« dadurch gekennzeichnet« daß zumindest die Profilierungen (34) einer Gruppe (42aι 42bt 42c) auf einer gemeinsamen Baeioplatte angeordnet sind.
14. Feldhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 13« dadurch gekennzeichnet« daß die aufeinanderfolgenden Gruppen (42aj 42b; 42c) auf einer gemeinsamen Basisplatte zu einer Nachzerkleinerungseinheit zusammengefaßt sind.
15. Feldhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 11« dadurch gekennzeichnet« daß die Profilierungen auf dem Umfang einer walzenförmigen Nachzerkleinerungsvorrichtung (32c) angebracht sind« die um eine horizontale« quer zur Förderrichtung angeordnete Achse (48) drehbar gelagert ist.
16. Feldhäcksler nach Anspruch 15« dadurch gekennzeichnet« daß die Achse (48) der Nachzerkleinerur.gavorrichtung (32c) im Bereich der bezogen auf den Krümmungsradius äußeren Wandung (28) des Auswurfrohres (16) angeordnet ist.
17. Feldhäcksler nach Anspruch 15 oder 16« dadurch gekennzeichnet« daß die Nachzerkleinerungsvorrichtung (32) lose drehbar gelagert ist.
18. Feldhäcksler nach Anspruch 15 oder 16« dadurch gekennzeichnet« daß die Nachzerkleinerungevorrichtung (32c) derart angetrieben iet« daß die den Förderquerechnitt dee Auewurfrohre (16) zugewandte Walzenoberfläche gegen die Förderrichtung bewegt wird.
19. Feldhäcksler nach Anspruch 1 bis 18 mit einem gekrümmten Auswurfrohr zur Umlenkung der Förderrichtung« dadurch gekennzeichnet* daß die Nachzerkleinerungevorrichtung (32) an der bezogen auf den Krümmungsradius äußeren Wandung (28) dee Auswurfrohre (16) in dem auf den Krümmungsbeginn (44) der Förderrichtungeumlenkung folgenden Abschnitt angeordnet ist·
20. Feldhäcksler nach Anspruch 19« dadurch gekennzeichnet« daß die Nachzerkleinerungsvorrichtung (32) im Bereich der Auswurfrohröffnung (18) angeordnet iet.
21. Feldhäcksler nech Anspruch 19 oder 20« dadurch gekennzeichnet, daß die Nachzerkleinerungsvorrichtung (32b) um eine quer zur Förderrichtung verlaufende« waagrechte Ach<*e (46) verschwenkbar iet.
22. Feldhäcksler nach Anspruch 19 oder 20« dadurch gekennzeichnet« daß die Nachzerkleinerungsvorrichtung (32a) durch eine Öffnung in der äußeren Wandung (28) dee Auewurfrohrs (16) ein- und aueechiebbar angeordnet ist.
23. Feldhäcksler nach Anspruch 19 oder 20 mit einer am Auswurfende des Auewurfrohre (16) angeordneten Auswurf rohrklappe« dadurch gekennzeichnet« daß die Nach-
zerkleinerungsvorrichtung (32) an der Auewurf rohrklappe (20) angeordnet und mit dieser veretellbar ist.
24. Feldhäcksler nach Anspruch 23« dadurch gekennzeichnet« daß die Auswurfrohrklappe (20) aus zwei um eine quer zur Förderrichtung verlaufende« horizontale Achse (24) gegeneinander verstellbaren Abschnitten-(2Oa] 20b) besteht und jeder Abschnitt an seiner krümmungeäußeren Wandung mit einer Nctchzerkleinerungevorrichtung versehen ist*
25. Feldhäcksler nach einem deir Ansprüche 1 bis 24« dadurch gekennzeichnet« daß das Auswurfrohr (16) in zwei aufeinanderfolgende Abschnitte (16a; 16b) unterteilt ist» von welchen der stromab gelegene Abschnitt (16b) um ein an der äußeren Wandung (28) angebrachtes Scharniergelenk mit waagrechter Achse (24) gegenüber dem anderen Abschnitt (16a) verstellbar ist.
26. Feldhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 25« dadurch gekennzeichnet« daß die Breite der Scheitelflächen (36) der Profilierungen (34) geringer ist als dia Körnergröße der durch die Nachzerkleinerungsvorrichtung (32) zu brechenden Körner.
H it r Iu Z 5tih
DD88312961A 1987-02-17 1988-02-16 Feldhaecksler DD267651A5 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1632126A1 (de) * 2004-09-02 2006-03-08 CNH Belgium N.V. Erntegutauswerfer für einen Feldhäcksler

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