DD267653A1 - Verfahren und anlage zur aufbereitung und zufuehrung von fluessig- und trockenmischfutter - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf die Futteraufbereitung und entsprechende Zufuehrung zu den Futterstellen in Schweinemastanlagen. Das Verfahren ist dabei durch einen kontinuierlichen Ablauf des gesamten technologischen Prozesses, wie die Beschickung und Lagerung, der Zufuehrung der einzelnen Futterkomponenten zu den Mischern in dosierter Form, der Durchmischung der Futterkomponenten mit gleichzeitiger Erfassung der Inhaltsmenge und der dosierten Abgabe des Futtermittels an die vorprogrammierten Futterstellen gekennzeichnet. Die Anlage realisiert durch ihre parallele Anordnung und Verknuepfung der einzelnen Ausruestungen den kontinuierlichen Prozess der Futterabgabe und Futteraufbereitung. Ein entsprechendes Rechnersystem laesst diesen Prozess automatisch ablaufen, kontrolliert und ueberwacht ihn gleichzeitig.
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anlage zur Aufbereitung und Zuführung von Flüssig- und Trockenmischfutter für Schweinemastanlagen, bei dem der Fütterungsprozeß von der Anlieferung der einzelnen Futterchargen über die Dosierung und Mischung sowie der dosieiten Futterabgabe automatisch realisiert wird.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Mit der Konzentration der Tieraufzucht hat sich in der Landwirtschaft in den letzten Jahren die Entwicklung und Herausbildung von Großm&stanlagen vollzogen.
Bei der Schweinemast sind Anlagen von mehreren tausend Schweinen keine Seltenheit. Die damit verbundenen Probleme der Fütterung der Tiere wurden und werden bisher auf unterschiedliche Weise gelöst, da die manuelle Fütterung in keinen Belangen den gestellten Anforderungen gerecht wird.
So sind bereits Fütteranlagen für Flüssigfütterung bekannt, da diese Futterversorgung bei größeren Stalleinheiten einfacher ist als bei der Trockenfütterung. Außerdem können mit einer Flüssigfutteranlage nicht nur flüssige, sondern "uch feuchte und trockene Komponenten nach entsprechender Aufbereitung verfüttert werden. Hierbei werden die flüssigen und die zu Schrot zerkleinerten trockenen und feuchten Futterkomponenten in emen Mischbehälter gebracht und dort mit Rührwerken gemischt.
Diese Futtermischung kann dann dur.h Rohrleitungen zu den einzelnen Futterställen gepumpt werden.
Mit der DE-OS 3123904 ist eine Fütteraniage bekannt geworden, die aus einem Mischbehälter und einem vorgeschalteten Wiegebehälter besteht. Üer Wiegebehälter kann dabei für eine begrenzte Anzahl von Futterchargen die ausreichende Futtermenge aufnehmen und wahlweise an den Zulauf oder an den Auslauf des Mischbehälters oder an die zu den Verbrauchern führende Futterzuführleitung angeschlossen werden.
und Pumpeinrichtungen das Futter in eine Kammer des Wiegebehälters gepumpt und von dort über Versorgungsleitungen den
beschrieben, von neuem mit den einzelnen Futterkomponenten beschickt werden.
beansprucht.
Das Ziel der Erfindung liegt in der Steigerung der Effektivität derartiger Fütteranlagen, wobei insbesondere die Aufmast gesteigert und eine Futtereinsparung erzielt werden sollen.
qualitätsgerechte Aufbereitung sowie Mischung der einzelnen Futterkomponenten garantiert, die Zuführung des Futters indosierter Form und zeitgünstig sichert.
werden. In den Mischern erfolgt die ausreichende Durchmischung der einzelnen Futterkomponenten und eine gleichzeitige
— Beschickung der Annahme- und Lagerbehälter
— Zuführung der Futterkomponenten zu den Mischern in dosierter Form (Parallelbeschickung)
— Durchmischung der F itterkomponenten und Erfassung der Inhaltsmenge
— dosierte Abgabe des Futtermittels an die einzelnen Futterstellen
gekennzeichnet.
automatisch gesteuert, ablaufen.
— Mischfutter/Schrot
— Hackfrüchte
— Wasser
— Mineralstoffe
— Flüssigfutter(wie Magermilch/Geflügelschlempe
und der Mischer zu sehen, d. h. daß die einzelnen Ausrüstungen paarweise vorgesehen sind und eine kontinuierliche Fahrweiseder Anlage, infolge der Umschaltung auf die jeweilig parallel geschaltete Ausrüstung, möglich ist.
genannte Fahrweise der Anlage möglich ist.
einer aus 14 Behältern bestehenden Behälteranlage besteht, während der Hackfrüchte-Komplex jeweils zwei Annahmeförderer,vier Lagerbehälter und Mischförderer aufweist. Zwischen den Silos und der Behälteranlage des Mischfutter/Schrot-Komplexesund den Mischern sind, die gesamte Anlage komplettierend, Sammel-, Beschick-, Verteiler- und Zuführschnecken, Umwälzsilosund Behälterwaagen vorgesehen.
der einzelnen Futterchargen über die Dosierung der Komponenten pro Mischer bis hin zur dosierten Abgabe pro Bucht regelt.
hierzu entwickeltes hierarchisches Rechnersystem den gesamten Prozeß automatisch ablaufen läßt und ein übergeordneter Steuerrechner den gesamten technologischen Prozeß kontrolliert und überwacht. Hinsichtlich der Aufmast der Tiere ergeben sich folgende Vorteile:
1. kontinuierliche und dosierte Fütterung
2. Einsatz des Verfahrens und der Anlage in Fütterungsanlagen mit mehr als 20000 Schweinen
3. Steigerung der täglichen Aufmast
4. Futtereinsparung und Steigerung der Produktivität.
in schematischer Darstellung.
gemischt und dosiert zu den entsprechenden Futterstellen abgegeben bzw. gefördert werden. Der Komplex des
näher dargestellte Zuführ·, Beschickungs- und Verteilerschnecken wechselweise, also je nach gewähltem Programm, in vier
eingelagert und können auf einen entsprechenden Befehl weitergeführt werden. Die Lagerbehälter 6 sind paarweise zu je zwei
bestimmte Menge Wasser zugeführt; die zugeführte Wassermenge ist abhängig vom Trockensubstanzgehalt der anderen
geeignete Einrichtungen in die Umwälzsilos 7, von dort über Behälterwaagen 8, mittels denen die Dosierung vorgenommenwird, in die Mischerkomplexe 13 oder 14. Somit ist immer eine vorbestimmte Charge an Trockenmischfutter im jeweiligen
im auf Kraftmeßdosen stehenden Vorratsbehälter 11, welcher mit regelbaren Schiebern versehen ist und wird über nicht näherdargestellte Einrichtungen, wie Pumpen, Rührwerke und Schieber, in den bestimmten Mischer 9 gepumpt. Nach erfolgter
geeignete Förderleitungen den jeweiligen Buchten und somit den vorbestimmten Futterstellen zugeführt. Die abgegebene
einzelnen Behälter 3 der Behälteranlage 4 aus der Mischfutterannahme 1 mit Mischfutter versorgt werden.
Claims (5)
1. Verfahren zur Aufbereitung und Zuführung von Flüssig- und Trockenmischfutter für Schweinemastanlagen, bei dem das gemischte Futter in dosierter Form den einzelnen Futterstellen zugeführt wird, gekennzeichnet dadurch, daß entsprechende Annahmebehälter mit den einzelnen Futterkomponenten beschickt werden, von dort in Lagerbehälter gelangen, anschließend über geeignete Förderelemente sowie Maß- bzw. Wägeeinrichtungen in dosierter Menge den zugeordneten Mischereinheiten zugeführt werden und nach einer ausreichenden Durchmischung sowie inhaltsmäßiger Erfassung das fertige Futtermittel chargenweise dosiert und kontinuierlich an die vorbestimmten Futterstellen abgegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Prozesse der Futterzufuhr zu den festgelegten Futterstellen und das Nachfüllen der Lagerbehälter parallel, somit eine kontinuierliche Fahrweise sichernd, ablaufen, ein Rechnersystem eine automatische Arbeits- und Verfahrensweise realisiert, während ein übergeordneter Steuerrechner den gesamten technologischen Prozeß kontrolliert und überwacht.
3. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die gesamte Anlage in die Abschnitte der Mischfutter/Schrot-Annahme und Lagerung, der Hackfrüchte-Annahme und Lagerung sowie den Abschnitten für die Mineralstoffe und das Flüssigfutter unterteilt ist, wobei die Abschnitte Mischfutter/Schrot und Hackfrüchte paarweise angeordnete Lagerungseinrichtungen, wie Silo (2) und Behälteranlage (4) sowie Lagerbehälterkomplexe (15; 16) aufweisen und über Umwälzsilo (7) mit nachgeordneten Behälterwaagen (8) sowie Mischförderer (18) und Verteilerschnecken (19) mit zwei Mischerkomplexen (13; 14) über geeignete Förder- und Verteilereinrichtungen verbunden sind, während den Mischerkomplexen (13; 14) eine Mineralstoffuttermaschine (10) und ein Vorratsbehälter (11) zugeordnet sind.
4. Anlage nach Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Mischerkomplexe (13; 14) aus je zwei Mischern (9) und die Lagerbehälterkomplexe (15; 16) aus je zwei Lagerbehältern (6) bestehen, während der Mineralfuttermaechine (10) eine oder mehrere Behälterwaagen (12) zugeordnet sind und der Vorratsbehälter (11) Schieber aufweist.
5. Anlage nach Anspruch 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Mischer (9) wechselweise entleert bzw. gefüllt werden, parallel mit den Ausrüstungen der Anlage verbunden und auf Kraftmeßdosen (17) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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1987
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