DD267789A1 - Temperaturfuehler - Google Patents

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DD267789A1
DD267789A1 DD31018587A DD31018587A DD267789A1 DD 267789 A1 DD267789 A1 DD 267789A1 DD 31018587 A DD31018587 A DD 31018587A DD 31018587 A DD31018587 A DD 31018587A DD 267789 A1 DD267789 A1 DD 267789A1
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insulating
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DD31018587A
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Harro Wolf
Claus Gulba
Dietrich Jung
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Fahrzeugausruestung Berlin Sta
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Temperaturfuehler, der einen Metallschicht-Temperaturfeinmesswiderstand, kurz Metallschichtsensor genannt, und flexible Anschlussleitungen besitzt und bevorzugt in Haushaltskaeltegeraeten einsetzbar ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, abweichend von den dargelegten Konstruktionsprinzipien fuer Temperaturfuehler auf der Basis eines Metallschichtsensors eine neue konstruktive Ausfuehrung zu finden, bei der neben der sicheren Fixierung des Widerstandes und des stabilen Anschlusses desselben mittels geeigneter Mittel die Problematik des sicheren und dauerhaften Aussenanschlusses durch flexible Anschlussleitungen geloest wird und zusaetzlich bei niedrigem technologischen Aufwand eine auf Dauer wasserdichte Umhuellung geschaffen wird. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe durch einen Temperaturfuehler geloest, der aus einem an sich bekannten einseitig geschlossenen rohrfoermigen Gehaeuse aus Metall oder Thermoplast besteht, in das die beiden Anschlussleitungen und der mit diesen kontaktierten Metallschichtsensor hineinragen, wobei die Anschlussleitungen bis annaehernd auf den Boden des Gehaeuses reichen und der Metallschichtsensor in entgegengesetzter Richtung, auf der Isolation der Anschlussleitungen liegend, mit diesen kontaktiert ist. Fig. 1

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Temperaturfühler, der einen Metallschicht-Temperaturfeinmeßwiderstand, kurz Metallschichtsensor genannt, und flexible Anschlußleitungen besitzt und bevorzugt in Haushaltskaltegeraten einsetzbar ist.
Charakteristik der bekannten technischen Losungen
Es ist allgemein bekannt, dünne plattchenformige Metallschichsensoren, die aus einem keramischen Tragerplattchen bestehen, auf dem eine dünne, temperaturabhängige metallische Widerstandsschicht mit kontaktierten Anschlußdrahten angeordnet ist, in der Praxis fur Temperaturfühler auf den unterschiedlichsten Einsatzgebieten anzuwenden Die wahrend des Fertigungsprozesses und besonders bei der Anwendung des Temperaturfühlers auftretenden mechanischen und klimatischen Beanspruchungen erfordern zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung einer stabilen Verbindung an der Kontaktierungsstelle des Metallschichtsensors und der stark beanspruchten Verbindung der relativ dünnen Sensoranschlußdrahte zu den flexiblen Anschlußleitungen
So wird beispielsweise ein Temperaturfühler beschrieben, der aus einem elektrisch isolierenden Hohlzylinder besteht, an dessen ebener Innenwandung ein Keramikplattchen mit festhaftender Platin-Dunnschicht-Widerstandsbahn angeordnet ist Die mit der Widerstandschicht elektrisch verbundenen Zuleitungsdrahte sind durch elektrisch nicht leitende Verschlußmasse an den Enden des Formkorpers fixiert Fur die Verwendung in Temperaturfühlern werden sie an ihren Anschlußdrahten mit durch Keramikkapillaren geführten Innenleitungsdrahten verschweißt und in Meßeinsatzrohre eingeschoben, die mit Füllstoff versehen werden gnd einen Anschlußsockel fur den Anschluß der Innenleitungsdrahte und der von außen kommenden elektrischen Leitungen besitzen. (DE-GM 7541295).
Es ist auch bekannt, den Metallschichtsensor federnd auf dem Boden eines Schutzrohres zu lagern und das Meßsignal über einen isoliert gelagerten Stift abzugreifen (DE-OS 2338169)
Zur Reduzierung des technologischen Aufwandes ist auch schon vorgeschlagen worden, dieZuleitungsgestaltung in Form einer Lampensockelfassung auszufuhren. (DE-OS 3204001)
Weiterhin ist eine Ausfuhrungsform bekannt, bei der die Innenleitungsdrahte im unteren Teil des Meßeinsatzes muldenförmig gebogen sind und auf diese Weise zur Aufnahme des flachen Meßwiderstandes dienen. Eine zusätzliche Sicherung wird durch einen Kittkegel erreicht. (DE-OS 3049056)
Außerdem ist auch schon vorgeschlagen worden, die Widerstandsschicht und die Verbindungsstellen der Anschlußdrahte mit einer Glasur zu übernehmen (DE-OS 2615473) oder sie durch einen kurzen Isolierkörper zu fuhren und zusammen mit diesem an der Widerstandsschicht mittels einer Glasurschicht zu befestigen
Es ist ferner ein Temperaturfühler bekannt, bei dem der Metallschichtsensor mittels eines Stutzdrahtes und der in einem Anschlußsockel mit Einbauarmatur aus Glas, Keramik oder Kunststoff fixierten Anschlußdrahte innerhalb eines Schutzrohres angeordnet und gegen Erschütterungen gesichert ist Der Anschlußsockel ist als Steckverbindung ausgebildet (WP 228062) Es wird auch ein Temperaturfühler beschrieben, bei dem das elektrische Fühlelement mit einem Isolieruberzug versehen ist und bei dem zwischen Isolieruberzug und äußerer Schutzhülle eine Mantelschicht aus Schmelzmetall vorgesehen ist Das Schmelzmetall ist unterhalb der Verformungstemperatur des Isolieruberzuges flussig bzw knetbar Diese Losung ist auf einen schnellen Wärmeübergang ausgerichtet, Probleme der Leitungsabichtung müssen nicht berücksichtigt werden (DE-
Die beschriebenen Ausfuhrungsformen beziehen sich überwiegend auf den Temperatursensor bezüglich seiner Anordnung in Halterungen sowie auf die Kontaktierung seiner Anschlußdrahte auf die Metallschicht und deren Innenleitungsverlangerungen bis zu Lot , Steck- und Klemmstellen Losungen fur den unmittelbaren stabilen und dauerhaften Anschluß flexibler Leitungen wurden nicht angestrebt In dieser Hinsicht erfordert der Stand der Technik zusätzlichen technischen Aufwand, der zu Temperaturfühlern mit größeren Abmessungen fuhrt und den kompletten Temperaturfühler verteuert Zur Ausscheidung dieser Nachteile wird fur den Einsatz in Kraftfahrzeugen ein Temperaturfühler mit feuchtedicht eingebautem Meßwiderstand beschrieben, bei dem der kugel- bzw pillenformige temperaturabhängige Widerstand von innen in eine angepaßte Vertiefung der Stirnseite einer Gummikappe eingedruckt ist Die Gummikappe sitzt auf einem Sockel, der gleichzeitig die mehradrige elektrische Mantelle'tung umschließt Die Anschlußdrahte des Meßwiderstandes werden innerhalb der elastischen Kappe mit den Adern der Mantelleitung verbunden (DE OS 3211760) Die beschriebene Losung ist auf Thermistoren ausgerichtet, die hier als Meßwiderstand dienen Thermistoren besitzen einen robusteren Aufbau als Metallschichtsensoren Besonders kugel- oder pillenformige Thermistoren können zerstörungsfrei in Gummiformteile eingedruckt werden
Bei der Anwendung temperaturabhangiger Meßwiderstande geht der Trend bei Großserienerzeugnissen in Richtung Metallschichtsensoren, da diese auf Grund ihres eng tolerierten Temperaturverhaltens keinen aufwendigen Abgleich der Steuerelektronik erfordern Die beschriebene Losung eignet sich nicht fur die mechanisch nur geringfügig belastbaren Metallschichtsensoren Im Fertigungsprozeß und beim spateren Einsatz wurden die Kontaktierungen an der Metallschicht zerstört werden
Fur Temperaturfühler mit Metallschichtsensor und flexiblen Anschlußleitungen wird auch vorgeschlagen, den Metallschichtsensor in einer aus Thermoplast bestehenden Kappe mit rundem oder rechteckigem Querschnitt, in die in Stöpsel aus Thermoplast mit Übermaß eingedruckt wird, anzuordnen Der Stöpsel besitzt ein Stützprofil fur den Metallschichtsensor und Bohrungen fur die flexiblen Anschlußleitungen Der Metallschichtsensorwird über Anschlußdrahte oder über Leiterstreifen mit den flexiblen Anschlußleitungen verbunden Die Kappe ist mit einem vorbestimmten Volumen eines elektrisch isolierenden Fettes gefüllt
Nachteilig bei dieser Losung ist die relativ große Lange des Gefäßes, die sich durch Aneinanderreihen von Stützprofil und Metallschichtsensor in Verlängerung der Anschlußleitungen ergibt Da der Isoliermantel der Anschlußleitungen bereits im Stöpsel endet und zwischen beiden Teilen keine dichte Verbindung vorliegt, kann es außerdem bei Feuchtigkeitseintritt zur elektrischen Brückenbildung kommen (WP G01 K/297450)
Es ist weiterhin bekannt, in einem Isolierrohr eine streifenformige Leiterplatte anzuordnen, an die sich der Metallschichtsensor anschließt Der Hohlraum im Isolierraum ist mit plastischen Isoliermassen bzw Thermoplast gefüllt Auch diese konstruktive Losung fuhrt zu größeren Abmessungen Nachteilig ist weiterhin die geringe Haftung der gebräuchlichen kaltvernetzenden Em- oder Mehrkomponentenisoliermassen auf Plastmantelleitungen Das erfordert eine sorgfaltige Entfettung und den Einsatz von Haftvermittlern Trotzdem kann es über einen längeren Zeitraum zum Eindringen von Feuchtigkeit kommen, insbesondere unter den Bedingungen in Haushaltskaltegeraten Dies fuhrt dann zu Verfälschungen der Meßwerte (WP GO1 K/297449) Weiterhin ist eine konstruktive Losung bekannt, bei der die Enden der flexiblen Anschlußleitungen mit dem angeloteten Metallschichtsensor zwischen zwei Thermoplasthalbschalen fixiert werden und der Hohlraum anschließend mit elastischer Isoliermasse oder Thermoplast ausgespritzt wird Es treten dabei die gleichen Nachteile wie oben beschrieben auf (GO1K/
Beschrieben wird auch ein Temperaturfühler mit biegbaren Anschlußleitungen, bei dem die mit dem Temperaturfühler verbundenen Anschlußleitungen in einen Schutzmantel hineinragen, dessen Einfuhrungsseite mittels eines Stopfens verschlossen wird Dieser Schutzmantel kann auch aus Kunststoff bestehen und kann mit dem Stopfen verschweißt sein Der Hohlraum zwischen Widerstand und Schutzmantel ist mit pulverformigem Isoliermaterial ausgefüllt Nachteilig ist hierbei, daß der Stopfen mit erheblichem Übermaß in den Schutzmantel gedruckt werden muß, um eine Dichtheit zu erreichen Dies erschwert die Montage und kommt fur einen Kuststoffschutzmantel kaum in Betracht Das Verschweißen des Stopfens mit dem Schutzmantel lost nicht das Dichtheitsproblem zwischen der Anschlußleitung und dem Stopfen Außerdem müssen die pulverformigen Isoliermassen eingeruttelt werden, was den Fertigungsprozeß aufwendig gestaltet (DE-GM 7241877)
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, einen Temperaturfühler zu finden, der technologisch einfach aufzubauen und besonders fur automatische Fertigungsprozesse geeignet ist, hohen Forderungen hinsichtlich mechanischer Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber klimatischen Einflüssen, insbesondere gegenüber dem allmählichen Eindringen von Feuchtigkeit, gerecht wird, minimale Abmessungen, geringe Wärmeträgheit und zusatzlich physiologische Unbedenklichkeit besitzt, so daß sein Einsatz beispielsweise auch in Haushaltskaltegeraten möglich ist
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, abweichend von den dargelegten Konstruktionspnnzipien furTemperaturfuhler auf der Basis eines Metallschichtsensors eine neue konstruktive Ausfuhrung zu finden, bei der neben der sicheren Fixierung des Widerstandes und des stabilen Anschlusses desselben mittels geeigneter Mittel die Problematik des sicheren und dauerhaften Außenanschlusses durch flexible Anschlußleitungen gelost wird und zusätzlich bei niedrigem technologischen Aufwand eine auf Dauer wasserdichte Umhüllung geschaffen wird
Erfmdungsgemaß wird die Aufgabe durch einen Temperaturfühler gelost, der aus einem an sich bekannten einseitig geschlossenen rohrförmigen Gehäuse aus Metall oder Thermoplast besteht, in das die beiden Anschlußleitungen und der mit diesen kontaktierte Metalischichtsensor hineinragen, wobei die Anschlußleitungen bis annähernd auf den Boden des Gehäuses reichen und der Metalischichtsensor in entgegengesetzter Richtung, auf der Isolation der Anschlußleitungen liegend, mit diesen kontaktiert ist Die Anschlußdrahte des Metallschichtsensors schließen hierbei annähernd bundig mit den abisolierten Enden der Anschlußleitungen ab, die durch die erfindungsgemaße Anordnung gleichzeitig eine Stutzfunktion fur den Metallschichtsensor übernehmen
Das Gehäuse ist mit Isolierfett gefüllt, das im Temperaturlager und -einsatzbereich eine weich-pastose Konsistenz aufweist und frei von organischen Verbindungen, Phosphaten, Chloriden, Nitraten und Sulfaten ist Es muß sehr gute dielektrische Eigenschaften besitzen, stark wasserabweisend sein und nur geringe Neigung zum Verbinden oder Vermischen mit anderen Stoffen besitzen Es hat sich gezeigt, daß Methylsilikonfett diesen Anforderungen gerecht wird Das Gehäuse weist außerdem an der Öffnung einen die Anschlußleitungen umschließenden Füllkörper, der zur besseren Zuordnung zu bestimmten elektronischen Regelkreisen farblich unterschiedlich gestaltet sein kann, sowie mindestens eine in den Gehausemantel einschließlich Füllkörper emgedrucxte Verjüngung oder Sicke, die in Längsrichtung des Gehäuses zwischen den Anschlußleitungen verlauft, auf Der Füllkörper sitzt vor dem Preß Vorgang leichtgang ig im Gehäuse Beim Preßvorgang legt sich der Mantel des Gehäuses schellenartig um Füllkörper und Anschlußleitungen Der Füllkörper kann zusatzlich durch Klebstoff auf den Anschlußleitungen festgehalten werden Anstelle des Fullkorpers, der ein Formteil darstellt, kann auch eine aus Thermoplast bestehende Hülse, die vorteilhaft aus Isolierschlauch gefertigt werden kann, auf den Anschlußleitungen fixiert werden, wobei die Hohlräume zwischen den Anschlußleitungen und der Hülse mit einer Klebemasse ausgefüllt werden, die nach dem Festwerden auf Dauer elastisch bzw plastisch bleibt
Bei Verwendung von an sich bekannten Gehäusen aus Thermoplast besitzen diese erfmdungsgemaß im Bereich der Verjüngung oder Sicke einen das Gehäuse umschließenden Metallmantel
Beim Einsatz von Metallgehausen wird erfmdungsgemaß auf die abisolierten und kontaktierten Enden der Anschlußleitungen ein Isolierkörper aus Keramik oder Thermoplast aufgesetzt, der beim Zusammenbau im Gehäuse gleitet, ohne die Verdrängung des Isolierfettes zu verhindern Er kann vorteilhafterweise einen dünnwandigen Steg oder Kragen aufweisen, der die Anschlußleitungen bis zum Metallschichtsensor bzw den gesamten Metallschichtsensor überdeckt, was insbesondere bei Metallgehausen zu hohen Isolationswerten fuhrt
Es ist ferner möglich, auf die abisolierten und mit dem Metallschichtsensor kontaktierten Enden der Anschlußleitungen überstehende Isolierhulsen aufzuschieben und an der Innenwandung des Gehäuses eine sich anlegende Isolierschicht, beispielsweise in Form einer aus elastischer Folie gerollten Hülse, vorzusehen Vorteilhaft ist auch die Anordnung eines vom Boden bis zur Öffnung des Gehäuses reichenden flexiblen Isolierschlauches über den Anschlußleitungen einschließlich Metallschichtsensor Er übernimmt zusätzlich die Funktion des Fullkorpers im Bereich der Preßverbindung Wird bei der Vormontage zwischen den Anschlußleitungen und dem Isolierschlauch elastische Klebemasse im Bereich der Preßverbindung eingebracht, so ist vor der Klebestelle im Isolierschlauch eine Entluftungsbohrung vorgesehen, durch die die Luft beim Eindringen des Isolierfettes entweichen kann
Erfmdungsgemaß ist es auch möglich, anstelle der zwei Einzelanschlußleitungen eine zweiadrige Band- oder Stegleitung mit dem Metallschichtsensor in der beschriebenen Weise zu kontaktieren und diese in eine Thermoplastgehause mit Metallmantel einzusetzen In diesem Fall kann der Füllkörper ebenfalls entfallen
Der erfindungsgemaße Temperaturfühler weist geringe Abmessungen auf und besitzt durch den dichten Preßverschluß eine lange Lebensdauer da die Konservierung des Metallschichtsensors einschließlich seiner Anschlußdrahte im Isolierfett von außen nicht beeinträchtigt werden kann
Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an drei Ausfuhrungsbeispielen naher erläutert werden In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig 1 einen Temperaturfühler mit rohrformigem Metallgehäuse, dereinen flach auf den Anschlußleitungen liegenden
Metallschichtsensor besitzt, im Längsschnitt Fig 2 den Innenaufbau, bestehend aus den flexiblen Anschlußleitungen, kontaktiertem Metallschichtsensor, Füllkörper und Isolierkörper, in perspektivischer Darstellung
Fig 3 den Temperaturfühler der Fig 1 im geschlossenen Zustand mit Preßsicken in perspektivischer Darstellung Fig 4 den Temperaturfühler mit rohrformigem Thermoplastgehause und einem auf der Seite der Leitungseinführung
angeordneten Metallring Fig 5 den Temperaturfühler mit Bandleitung als Anschlußleitung und Thermoplastgehause im Schnitt
Beispiel 1'
Der erfindungsgemaße Temperaturfühler besteht aus dem rohrförmigen Metallgehäuse 1, in das die aus zwei Einzelleitungen bestehende Anschlußleitung 2 hineinragt Auf der Anschlußleitung 2 liegt der Metallschichtsensor 3, der in entgegengesetzter Richtung mittels seiner Anschlußdrahte 4 an den abisolierten Enden 5 der Anschlußleitung 2 angelotet ist Der aufgesteckte Isolierkörper 6 ist ein Spritzgießteil aus Polystyrol und verhindert Kurz- bzw Masseschluß Der Füllkörper 7, der von den Anschlußleitungen 2 durchdrungen wird, ist ebenfalls ein Spritzgießteil und besteht aus Polyäthylen Er laßt sich leicht auf die Anschlußleitungen 2 schieben und besitzt vor dem Einpressen der Sicken 8 Spiel zum Gehäuse 1
Die Baugruppe nach Fig 2 mit aufgestecktem Isolierkörper 6, welcher aus Polyäthylen besteht, wird das Gehäuse 1, in dem sich als Isolierfett 9 Methylsilikonfett befindet, eingedruckt Das Isolierfett 9 wird dabei vom Isolierkörper 6 verdrangt und füllt den gesamten Hohlraum aus Durch die Bohrungen 11 gelangt das Isolierfett 9 auch in den Spalt zwischen dem abisolierten Leitungsende 5 um dem Isolierkörper 6 Der Isolierkörper 6 weist einen quadratischen Querschnitt auf, wodurch übereck eine Zentrierung im zylindrisch Gehäuse 1 erfolgt und gleichzeitig ein Spalt zwischen den Vierkantflachen 10 und der Wandung des Gehäuses 1 fur die Fettverdrangung verbleibt
Beim Einpressen der Sicken 8 legt sich der Mantel des Gehäuses 1 schelleiartig um den Füllkörper 7 und die Anschlußieitungen 2 Die Formänderung des Fullkorpers 7 ist derart bemessen, daß eine dichte und zugentlastete Leitungsfuhrung gewährleistet ist
Beispiel 2-
Der erfindungsgemaße Temperaturfühler nach Fig 4 besteht aus dem rohrförmigen Thermoplastgehause 12, das aus Polyäthylen hergestellt ist und einen Metallring 13 aus Aluminium besitzt Auf der geschlossenen Stirnseite des Thermoplastgehauses 12 befindet sich der Steg 14, dereine Berührung der abisolierten Leitungsenden 5 verhindert Der weitere Aufbau gleicht dem des Ausfuhrungsbeispiels 1, wobei bei der inneren Baugruppe nach Fig 2 der Isolierkörper 6 entfallt
Die Preßverbindung analog zu Fig 3 wird durch den Metallring 13 ermöglicht, der eine bleibende Formänderung bewirkt
Beispiel 3-
Fig 5 zeigt einen Temperaturfühler, der ein Thermoplastgehause 12 aus Polyäthylen besitzt, in das die zweiadrige Bandleitung 2 mitdemdaraufliegenden Metallschichtsensor 3 hineinragt Die Bandleitung 2 berührt mit ihren abisolierten Adern 5 den Boden des Thermoplastgehauses 12.
Der Metallschichtsensor 3 ist rückläufig zur Bandleitung 2 angeordnet und mit den abisolierten Adern 5 durch Weichlot verbunden Mit Hilfe des Metallringes 13, der aus Aluminium besteht, wird durch beiderseitiges Eindrucken von Sicken 8 eine Preßverbindung erreicht, die die Forderungen auf Dichtheit und Zugentlastung der bandförmigen Anschlußleitung 2 erfüllt Der verbleibende Hohlraum vom Boden bis zur Preßverbindung innerhalb des Thermoplastgehauses 12 ist mit Methylsilikonfett 9 ausgefüllt

Claims (3)

1. Temperaturfühler, der einen Metallschicht-Temperaturfeinmeßwiderstand, kurz Metallschichtsensor genannt, sowie flexible Anschlußleitungen beliebiger Länge aufweist und bei dem der Metallschichtsensor von einem einseitig geschlossenen Gehäuse aus Metall oder Thermoplast umgeben ist, das mit Isoliermasse gefüllt und einseitig verschlossen ist, vorzugsweise ein solcher für den Einsatz in Haushaltkältegeräten, dadurch gekennzeichnet, daß als Isoliermasse Methylsilikonfett (9) eingesetzt wird, daß die Anschlußleitung (2), die aus zwei Einzeladern oder einer Band- bzw. Stegleitung bestehen kann, bis annähernd auf den Boden des Gehäuses (1; 12) reicht und der Metallschichtsensor (3) in entgegengesetzter Richtung und auf der Isolation der Anschlußleitung (2) liegend mit dieser kontaktiert ist, daß auf die abisolierten Enden (5) der Anschlußleitung (2) ein Isolierkörper (6) aus Keramik oder Thermoplast aufgesetzt sein kann, daß sich in der offenen Seite des Gehäuses (1; 12) ein zu diesem hin zunächst lose führbarer Füllkörper (7) als Formteil oder eine auf der Anschlußleitung (2) sitzende Thermoplasthülse aus Isolierschlauch befinden kann, wobei im Falle einer Anschlußleitung aus zwei Einzeiadern die Hohlräume zwischen Anschlußleitung (2) und Thermoplasthulse mit einer auf Dauer elastisch oder plastisch bleibenden Klebemasse ausgefüllt sind und die Thermoplasthulse im Falle ihrer Verlängerung bis auf den Boden des Gehäuses (1; 12) zwischen der Klebestelle und dem Metallschichtsensor (3) in unmittelbarer Nahe der Klebestelle eine Bohrung aufweist, daß der Gehausemantel des Gehäuses (12) im Bereich der Öffnung von einem Metallmantel (13) umgeben ist, daß das Gehäuse (1) an der offenen Seite bzw. der Metallmantel (13) eine durch Pressung erzielte Verjüngung oder mindestens eine in Längsrichtung zwischen der Anschlußleitung (2) verlaufende Sicke (8) aufweist und daß am innenmantel des Gehäuses (1) eine aus Isolierfolie gerollte Hülse vorgesehen sein kann.
2. Temperaturfühler nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (6) einen den Metallschichtsensor (3) überdeckenden, dünnwandigen Steg oder einen dünnwandigen Kragen aufweist.
3. Temperaturfühler nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllkörper (7) zwecks Kennzeichnung der Temperaturfühler unterschiedliche Farbgebung aufweist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1061531B2 (de) 1999-06-14 2009-11-04 Heraeus Electro-Nite International N.V. Verfahren zur Herstellung von Sensoren, sowie Sensor, insbesondere Temperatursensor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1061531B2 (de) 1999-06-14 2009-11-04 Heraeus Electro-Nite International N.V. Verfahren zur Herstellung von Sensoren, sowie Sensor, insbesondere Temperatursensor

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