DD267965B5 - Mobiles Tragrollenwechselgeraet - Google Patents

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DD267965B5
DD267965B5 DD31205488A DD31205488A DD267965B5 DD 267965 B5 DD267965 B5 DD 267965B5 DD 31205488 A DD31205488 A DD 31205488A DD 31205488 A DD31205488 A DD 31205488A DD 267965 B5 DD267965 B5 DD 267965B5
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DD
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belt conveyor
belt
conveyor
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mobile
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DD31205488A
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DD267965A1 (de
Inventor
Peter Dr Ing Biegel
Thomas Stenzel
Joachim Dr Ing Gollasch
Dietmar Dipl Ing Grobe
Bernd Dipl Ing Wuttke
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Lausitzer Braunkohle Ag
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Description

Das mobile Tragrollenwechselgerät mit Eigenantrieb ist auf allen bekannten Traggerüstkonstruktionen und an allen, auch schwer zugänglichen Stellen, wie z. B. Antriebs- und Umlenkstationen sowie Geräten mit fest installierten Gurtförderern einsetzbar und kann an irgendeiner gut zugänglichen Stelle des Gurtförderers auf dessen Obertrum aufgesetzt werden. Es kann Steigungen befahren und einen Hänger zur Aufnahme der zu wechselnden Tragrollengirlanden sowie ausgewechselten Tragrollengirlanden mitführen.
Die auf dem Wechselgerät angebrachten Vorrichtungen zum Wechseln der Tragrollengirlanden sind im Transportzustand in Gurtlängsrichtung eingeschwenkt und zusammengelegt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung betrifft ein mobiles Tragrollenwechselgerät zum Auswechseln der Tragrollengirlandenstationen an einem fest eingebauten oder rückbaren Gurtförderer. Das mit einem Eigenantrieb versehene Gerät ist auf dem Obertrum des Förderers verfahrbar und besitzt ein schwenkbares Hebegerät und eine doppelte Windenanlage. In Arbeitsstellung (Figur 1) stützt sich das Gerät auf dem Gerüst des Gurtförderers ab. In Ruhestellung befindet es sich in Gurtlängsrichtung eingeschwenkt und zusammengelegt profilfrei (ragt nicht seitlich aus dem Gerüst heraus) auf dem Obertrum des Gurtförderers. Das Tragrollenwechselgerät besitzt ein Fahrwerk 1, einen Rahmen 2 für das Fahrwerk und die Aufbauten, ein Hebezeug 3 sowie einen Windenausleger 4 mit einer Doppelwinde 5. Das Hebezeug 3 hat eine abklappbare und drehbar gelagerte Hauptsäule, auf der der teleskopier- und schwenkbare Kastenausleger, welcher ein Zugseil führt, montiert ist. Die Doppelwinde 5 besteht aus zwei unabhängigen Windentrommeln, die über ein Antriebsorgan mittels Schaltung separat betätigt werden kann. Am Ort des Tragrollenwechsels wird der Windenausleger 4 mittels Hub- und Drehvorrichtung 8 ausgehoben, dann quer zur Förderrichtung über die Auflagepunkte 6 am Gerüstrahmen 7 gedreht und abgesetzt. Durch das Weiterarbeiten der Hubvorrichtung 8 erfolgt ein Abheben der vorderen Kleinraupe (Figur 2) vom Fördergurt 9. Der Kragarm 18 wird mittels Hydraulikzylinder 19 ausgeklappt. Zum Wechsel der Obertrumgirlande 10 wird das Windenzugseil 11 am Anschlagpunkt 12 der Obertrumgirlande befestigt. Die Winde 5 wird solange betätigt, bis der Haken der Girlande aus der Öse 13 des Gerüstes herausgezogen ist. Mittels Hydraulikzylinders 14 wird das straffe Zugseil 11 in Richtung Gurtmitte geführt, über die Winde 5 nachgelassen, so daß der Haken nicht in die Öse 13 zurückgleiten kann. Die Obertrumgirlande wird durch Nachlassen des Seiles 11 auf das Untertrum abgelegt.
Das Windenzugseil 11 wird aus dem Anschlagpunkt 12 der Obertrumtragrollengirlande ausgeklinkt, der Hebezeugausleger des Hebezeuges 3 wird eingezogen und mittels Schwenkvorrichtung 16 in die Stellung 15 geschwenkt. Am Anschlagpunkt 17 wird das Zugseil des Hebezeuges 3 befestigt und die Obertrumtragrollengirlande 10 bei gleichzeitigem Nachlassen des Windenzugseiles 11 senkrecht herausgezogen bis das Windenzugseil gelöst werden kann. Danach wird die Obertrumtragrollengirlande vollständig aus dem Gurtförderer herausgezogen und auf einem ebenfalls auf dem Gurt mitgeführten Wagen, auf dem sich auch die neuen Girlanden befinden, abgelegt. Das Wechseln der Untertrumtragrollengirlande erfolgt in analoger Reihenfolge.
Der Einbau der neuen Girlanden erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Das Fahrwerk (Figur 2) besteht aus Kleinraupen, mit denen es sich auf dem Fördergurt fortbewegt. Zum Antrieb wird vorzugsweise ein Verbrennungsmotor genutzt, der auch die Pumpe des Hydrauliksystems betreibt.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
1 - Fahrwerk
2 Rahmen
3 - Hebezeug
4 - Windenausleger
5 - Doppelwinde
6 - Auflagepunkt
7 - Gerüstrahmen
8 - Hub- und Drehvorrichtung
9 - Fördergurt
10 - Obertrumgirlande
11 - Windenzugseil
12 -Anschlagpunkt
13 - Öse
14 Hydraulikzylinder
15 - Stellung
16 - Schwenkvorrichtung
17 - Anschlagpunkt
18 - Kragarm
19 - Hydraulikzylinder

Claims (2)

  1. Patentanspruch:
    Mobiles Tragrollenwechselgerät zum Auswechseln von Tragrollengirlandenstationen im Ober- und Untertrum eines Gurtförderers, gekennzeichnet dadurch, daß ein mit einem Fahrwerk (1) ausgestattetes Grundgerät, welches sich in Arbeitsstellung auf das Gerüst des Gurtförderers abstützt und ein vertikal und horizontal schwenkbares Hebezeug (3) sowie eine doppelte Windenanlage (5) aufweist, verfahren werden kann und sich in Ruhestellung in Gurtlängsrichtung eingeschwenkt, zusammengelegt auf dem Fördergurt befindet.
    Hierzu
  2. 2 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft ein mobiles Tragrollenwechselgerät zum Auswechseln von Tragrollengirlandenstationen im Ober- und Untertrum während des Stillstandes von Gurtförderern.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    Die Entwicklungen gingen dahin, Tragrollenwechselgerate zu konstruieren, die Schienenfahrwerke besitzen, welche es ermöglichen, das Gerät auf den Ruckschienen des Gurtförderers zu verfahren. Für den Wechsel sind Vorrichtungen zum Ausheben und Absenken der Girlande vorhanden sowie eine Rinne zum Ablegen und Aufnehmen der alten und der neuen Tragrollengirlandenstationen. Diese Rinne wird quer zur Fördernchtung in den Gurtförderer unter die zu wechselnde Tragrollengirlande geschoben. Diese Varianten haben den Nachteil, daß sie eine große und damit schwere Konstruktion besitzen, die sich von der Rückschiene bis über die Gurtförderer erstreckt. Die Verfahrbarkeit ist schlecht, weil die Rückschienen in der Regel nicht gerade ausgerichtet sind und der Aktionsradius ist durch die ebenfalls auf den Rückschienen verfahrbaren Aufnahme- und Abwurfwagen eingegrenzt. Eine weitere Variante ist die Verfahrbarkeit eines Wartungswagens auf dem Gerüst des Gurtförderers. Hierbei besteht jedoch auch der Nachteil, daß die Gerüstfelder nicht gerade ausgerichtet sind und keine durchgehende Verbindung der Holme der Gerüstfelder existiert, somit also der Wartungswagen schwer zu verfahren ist. Bekannt sind auch mobile Tragrollenwechselgerate, die aus einem geländegängigen Lastkraftwagen als Grundgerät sowie einem speziellen Ladekran und einer Winde bestehen. Antrieb und Steuerung von Kran und Winde erfolgen meist mittels Hydrauliksystem. Die Ladefläche des Lastkraftwagens dient dem Transport der Tragrollenstationen Das Wechseln der Tragrollenstationen erfolgt bei freigeschalteter Gurtförderanlage.
    Trotz der robusten und geländegängigen Bauweise des Grundgerätes ist der Einsatz von den Bodenbedingungen abhängig. Nicht an allen Stellen des Gurtförderers ist der Einsatz möglich. An diesen Stellen muß dann das Auswechseln der Tragrollengirlandenstationen in körperlich schwerer Arbeit manuell durchgeführt werden. Die aus den Patentschriften DE 2 917 338, DE 1 756 158 und Offenlegungsschriften DE 2 342 000, DE 2 163 726 bekanntgewordenen Vorrichtungen zum Wechseln von Tragrollengirlanden mittels auf dem Traggerüst des Gurtförderers verfahrbarer Wechselvorrichtung können nicht auf jeder Traggerüstkonstruktion sowie an jeder Stelle eines Gurtförderers, ob er fest oder rückbar oder auf Geräten, wie z. B Bandwagen, Förderbrücken, Absetzern etc., angebracht ist, eingesetzt werden.
    Dieser Nachteil gilt besonders für Vorrichtungen, die ein außerhalb des Gurtförderers arbeitendes Hilfsgerät, wie z. B. solche der DE-OS 2 342 000 und DE-OS 2 163 726, benötigen.
    Ziel der Erfindung
    Es ist das Ziel der Erfindung, ein mobiles Tragrollenwechselgerät in Leichtbauweise zu entwickeln, das an allen Stellen des Gurtförderers eingesetzt werden kann und die an den sonst unzugänglichen Stellen die schwere körperliche Arbeit des Austausches der Tragrollengirlandenstationen vermeidet.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein mobiles Tragrollenwechselgerät zum Auswechseln von Tragrollengirlandenstationen im Ober- und Untertrum zu schaffen, welches unabhängig von den Rückschienen und den Bodenverhältnissen an allen Stellen des Gurtförderers eingesetzt werden kann. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Tragrollenwechselgerät, bestehend aus einem mit einem Fahrwerk ausgestatteten Grundgerät, das sich in Arbeitsstellung auf das Bandgerüst abstützt und einen vertikal und horizontal schwenkbaren Ausleger sowie eine doppelte Windenanlage aufweist. Das Gerät ist so zu bemessen, daß es auf dem Fördergurt verfahren werden kann und sich in Ruhestellung im ausgehobenen Zustand profilfrei über dem Förderer befindet.
DD31205488A 1988-01-05 1988-01-05 Mobiles Tragrollenwechselgeraet DD267965B5 (de)

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DD267965A1 DD267965A1 (de) 1989-05-17
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DD267965A1 (de) 1989-05-17

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