DD268049A1 - Verfahren zur ueberwachung des auftrages von fliessfaehigem stoff - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ueberwachung des Auftrages von fliessfaehigem Stoff, welcher aus einer zur Schichttraegeroberflaeche etwa parallel beliebig bewegten Duese austritt. Die Erfindung betrifft die Sensortechnik und ist insbesondere fuer den Auftrag von Klebstoff geeignet. Ziel der Erfindung ist es, den Gebrauchswert des Sensorkopfes zu erhoehen und den Aufwand fuer die Kontrolle des Stoffauftrages zu verringern. Die erfindungsgemaesse Aufgabe wird dadurch geloest, dass um die Duese ein etwa ringfoermiges Messfleckpolygon gebildet, die Intensitaet des von der im Messfleck liegenden Oberflaeche reflektierten und des durch den aus der Duese austretenden Stoffes transmittierenden Strahlung gemessen und mit Referenzsignalen verglichen wird. Das Messfleckpolygon wird aus einer Folge von Strahlungsimpulsen, die in Richtung auf den Schichttraeger gerichtet sind, gebildet. Der aufgetragene Stoff wird von dem starr an der Duese angebrachten Sensorkopf gesucht. Hierzu werden die Sender nacheinander in bestimmter Reihenfolge aktiviert. Fig. 1
Description
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft din Überwachung des Auftrages von fließfähigem Stoff, welcher aus einer zur Schichtträgeroberfläche etwa parallel beliebig bewegten Düse austritt. Die Erfindung betrifft die Sensortechnik und ist insbesondere für den Auftrag von Klebstoff geeignet.
Das automatische Auftragen von fließfähigem Stoff, wie z. B. Klebstoff, erfordert Sensoren, die diesen Vorgang kontrollieren. Es sind optoelektronische) Lösungen bekannt, die das verschiedene Reflexionsverhalten von Schichtträger und aufgetragenem Stoff zur Auswertung heranziehen. So z. B. eine Lösung, bei der der Düse, aus welcher der Stoff austritt, ein einziger optischer Sender und ein Empfänger zugeordnet sind. Der Sender emittiert Strahlung und die vom aufgetragenen Stoff oder vom Schichtträger reflektierte Strahlung wird empfangen. Da der eine Sensor fest mit der Düse verbunden ist, ist keine beliebiqe Bewegung der Düoe über dem Schichtträger möglich.
Mit dem Sensor ist nur der Zustand „Stoff auf Schichtträger" erfaßbar. Weitere Zustände, wie „Stoff aus der Düso ausgetreten", sind nicht erfaßbar.
Es ist keine Anordnung für Düse und Sensor bekannt, die eine beliebige Relativbewegung zwischen Düs3 und Schichtträger bei gleichzeitiger Überwachung des Stoffauftrages zuläßt. Bei den bekannten Lösungen erfolgt der Kontrollvorgang zeitlich getrennt vom Auftragsprozeß mittels einar separaten Einrichtung, die so gestaltet ist, daß die Relativbewegung zwischen Sensor und Schichtträger beim Kontrollvorgang die gleiche wie beim Auftragsprozeß ist. Durch dia zeitliche Trennung von Auftrags- und Kontrollprozeß ist ein direktes Rückwirken auf den Stoffauftrag nicht möglich.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Gebrauchswert des Sensorkopfes zu erhöhen und den Aufwand für die Kontrolle des Stoffauftrages zu verringern.
ermöglicht und ohne separate Kontrolleinrichtung funktioniert.
der Düse austretenden Stoff durchtretondon Strahlung (Transmission) gemessen und mit Referenzsignalen verglühen wird. Im
angeordnet sind, η Sensoren bilden jeweils ein Vieleck, wobei η > 2 ist Das Meßfleckpolygon wird aus einer Folge von
von dem starr an der Düse angebrachten Sensorkopf gesucht. Hierzu werden die Sensoren nacheinander in bestimmter
aufgetragenen Stoff und/oder Schichtträger reflektierte und remittierte Strahlung (im weiteren die vom Stoff ausgehende
(drittem Meßflecks) Strahlung, und ein n-ter Sensor (ein vierter Sensor) empfängt die vom Stoff ausgehende Strahlung. Danachemittiert der n-te (vierte) Sensor in Richtung eines η-ten (vierten) Meßfleckes Strahlung, und der erste Sensor empfängt die vom
den Stoff op .rächtet, mindestens ein Vieleck (bei insgesamt vier Sensoren -in Viereck) bilden, und zuletzt emittiert mindestensein Sensor in Richtung des aus der Düse austretenden Stoffes Strahlung, und ein bezüglich der Düse gegenüberliegender Sensor(dritter Sensors) empfängt die den Stoff transmittierende Strahlung.
erfaßt.
Die erfindungsgemäße Anordnung wird am Beispiel des Auftrages von Klebstoff erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine dreidimensionale Gesamtansicht des Sensorkopfes, mit dem das erfindungsgemäße Verfahren durchgeführt wird, Fig. 2: die Lage der Sensoren im Sensorkopf (Schnittdarstellung zu Fig. 1) bei sechs Sensoren mit angedeuteten Strahlengängen
und Meßflecken, Fig. 3: die Meßflecke auf dem Schichtträger zu Fig. 2.
bildet. Die Düse ist von einem Sensorkopf 1 umgeben, der mit sechs Sensoren 4 bis 9 bestückt ist. Die Sensoren bilden einregelmäßiges Sechseck. Jeder Sensor besteht aus Strahlungssender und -empfänger. Die Sender und Empfänger sind an eino
liegenden Oberfläche reflektierten und remittierten und der durch den aus der Düse 10 austretenden Stoff 3 transmittierenden
wird von dem starr an der Düse angebrachte" Sensorkopf 1 gesucht. Hierzu worein die Sensoren nacheinander in bestimmter
aufgetragenen Klebstoff 3 oder Schichtträger 2 reflektierte und remittierte Strahlung.
vom aufgetragenen Klebstoff 3 oder Schichtträger 2 reflektierte und remittierte Strahlung.
aufgetragenen Klebstoff 3 oder Schichtträger 2 reflektierte und remittierte Strahlung, so daß die Strahlengänge aus der Richtungder Düse 10 auf den Schichtträger 2 betrachtet ein gleichseitiges Dreieck bilden.
gedrehter gleichseitiges Dreieck überlagert wird.
bezüglich der Düse 10 gegenüberliegende Sensor 8 empfängt die den Klebstoff 3 transmitt. vende Strahlung. Das Gleicheerfolgt mit den Sensoren 5 und 9 sowie 6 und 7.
besteht, da die Ergebnisse der Kontrolle nicht erst nach Beendigung des Beschichtungsvorganges des gesamter. Bauteilesvorliegen.
— „Stoff auf Schichtträger" und
— „Stoff aus der Düse ausgetreten".
Claims (4)
1. Verfahren zur Überwachung des Auftrages von fließfähigem Stoff, welcher aus einer zur Schichtträgeroberfläche etwa parallel beliebig bewegten Düse austritt, unter Verwendung von Sensoren, gekennzeichnet dadurch, daß um die Düse (10) ein Meßfleckpolygon (11-16) gebildet, die Intensität des von der im jeweiligen Meßfleck (11,12,13,14,15,16) liegenden Oberfläche reflektierten und remittierten und der durch den aus der Düse (10) dustretenden Stoff (3) trar.smittierenden Strahlung gemessen und mit Referenzsignalen veiglichen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Meßfleckpolygon (11-16) aus einer Folge von Strahlungsirnpulsen, die in Richtung auf den Schichtträger (2) gerichtet sind, gebildet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens
4 Sensoren (4-9) verwendet werden, die in Form eines oder mehrerer gegeneinander verdrehter Vielecke angeordnet sind, und innerhalb eines Vieleckes mit η-Sensoren, wobei η > 2 ist, zunächst ein erstor Sensor (4) in Richtung eines ersten Meßflecks (11) Strahlung emittiert und ein zweiter Sensor (5) die vom aufgetragenen Stoff (3) und/odsr Schichtträger (2) reflektierte und remittierte Strahlung (im weiteren die vom Stoff ausgehende Strahlung genannt) empfängt, darauf ein (n-i)-ter Sensor in Richtung eines (n-i)-ten Meßflecks Strahlung emittiert und ein n-ter Sensor die vom Stoff ausgehende Strahlung empfängt, danach der n-te Sensor in Richtung eines η-ten Meßflecks Strahlung emittiert und der erste Sensor die vom Stoff ausgehende Strahlung empfängt, sich dieser Vorgang entsprechend der Anzahl der Vielecke wiederholt, so daß die Strahlengänge aus der Richtung der Düse auf den Schichtträger betrachtet mindestens ein Vieleck bilden, und zuletzt mindestens ein Sensor (4) in Richtung des aus der Düse austretenden Stoffes (3) Strahlung emittiert und ein bezüglich uor Düse gegenüberliegender Sensor (8) die den Stoff (3) transmittierende Strahlung empfängt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31207488A DD268049A1 (de) | 1988-01-06 | 1988-01-06 | Verfahren zur ueberwachung des auftrages von fliessfaehigem stoff |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD31207488A DD268049A1 (de) | 1988-01-06 | 1988-01-06 | Verfahren zur ueberwachung des auftrages von fliessfaehigem stoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD268049A1 true DD268049A1 (de) | 1989-05-17 |
Family
ID=5596436
Family Applications (1)
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| DD31207488A DD268049A1 (de) | 1988-01-06 | 1988-01-06 | Verfahren zur ueberwachung des auftrages von fliessfaehigem stoff |
Country Status (1)
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Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4419346A1 (de) * | 1994-06-03 | 1995-12-07 | Bernd Dr Ing Platz | Anordnung zur Überwachung der Beschichtung von Werkstoff(stück)oberflächen |
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-
1988
- 1988-01-06 DD DD31207488A patent/DD268049A1/de unknown
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