DD268202A1 - Verfahren zur optimalen nutzung von alttextilien und plaststoffen - Google Patents

Verfahren zur optimalen nutzung von alttextilien und plaststoffen Download PDF

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DD268202A1
DD268202A1 DD87307668A DD30766887A DD268202A1 DD 268202 A1 DD268202 A1 DD 268202A1 DD 87307668 A DD87307668 A DD 87307668A DD 30766887 A DD30766887 A DD 30766887A DD 268202 A1 DD268202 A1 DD 268202A1
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DD
German Democratic Republic
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textiles
optimal use
plastics
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Application number
DD87307668A
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English (en)
Inventor
Peter Mau
Hans-Ulrich Huth
Original Assignee
Rationalisierungsmittelbau Rei
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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/64Paper recycling

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  • Separation, Recovery Or Treatment Of Waste Materials Containing Plastics (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Abstract

Die Erfindung beinhaltet ein Verfahren zur optimalen Nutzung von Alttextilien und Plaststoffen. Sie betrifft ein Verfahren zur optimalen Nutzung der bisher nicht oder nur unvollstaendig verwerteten Alttextilien, Plast- u. Elasten. Es soll unter Wegfall der Sortiernotwendigkeit ein multivalent verwertbares, formbares Gemenge durch Zerkleinerung erzeugt werden, welches zu Folien, Formkoerpern, Daemmstoffen, Isoliermaterialien, Leichtbauteilen, Kompaktbauteilen usw. gewuenschter Groesse und Dichte verarbeitet wird. Dieses Endprodukt soll multivalent einsetzbar und zweckentsprechend absetzbar sein, so dass jederzeit eine kontinuierliche Verwertung der Alttextilien Plast- u. Elasten zu einem neuen Produkt erfolgt. Unter Einsparung von Arbeitskraeften und Energie wird eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen mit hoher Effektivitaet erreicht.

Description

Anwendung der Erfindung
Die Erfindung beinhaltet ein Verfahren zur optimalen Verwertung von Alttextilien und/oder Altplasten und/oder Elastendurch Umwandlung in hochwertige Neuprodukte.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind zahlreiche Verfahren zur Verwertung und Nutzung der genannten Sekundärrohstoffe bzw. Werkstoffe bekannt. Ein Hauptnachteil aller bekannten Verfahren besteht für fast alle Zweckbestimmungen darin, daß ein technisch und ökonomisch aufwendiger Vorsortier· und Nachselektierprozeß erforderlich ist. Darüber hinaus sind uneffektivr und energieaufwendige Zerklelnerungsproxesse wesentlicher Bestandteil der bisherigen Technologien. Die bisherigen Verfahren beziehen sich auf ein kleines Spektrum von Verwendungszwecken und sind nicht multivalent.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindungtbei gleichzeitiger Verbilligung und Vereinfachung der Verfahrenstechnik eine multivalente optimale Verwertung der Alttextilien aller Art, sowie von Plast- und Elastabfällen unter Einsparung der aufwendigen Sortierprozesse bzw. Brechanlagen zu ermöglichen. Damit soll zugleich die Bedürfnisbefriedigung der Bevölkerung und die Exportfähigkeit verbessert werden, ferner wird Energie eingespart.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe, die durch die Verfahrenserfindung gelöst wird, besteht in der Ablösung der aufwendigen spezifischen Verfahren und maschinellen Anlagen durch ein einfacheres, jedoch universell nutzbares Verfahren, so daß die verschiedensten Produkte hergestellt werden können.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist der Wegfall jeglicher Sortiernotwendigkeit und die unmittelbare Umwandlung des erfaßten Gemenges in ein multivalent verwertbares, formbares Gemenge von entsprechender Struktur.
Es wurde z. B. gefunden, daß ein so erzeugtes Gemt>nge wahlweise zu Folien, Platten, Formkörpern, Isoliermaterial ζ. Β. für Schall, Leichtbauteile und/oder Kompaktbauteile beliebiger Größe, verwendet werden kann. Mit dieser Erfindung werden bisherige Nachteile und Schwierigkeiten der Sekundärronstoffverwertung in Vorteile umgewandelt.
Ausfuhrungsbeispiele
Bei einem entsprechenden Betrieb der Sekundärrohstoffwirtschaft sei beispielsweise ein unsortiertes Haufwerk gelagert, sei es lose oder in Form von Ballen. Verfahrensgemäß wird dieses Material im angefallenen Zustand in ein entsprachendes Aufnahmegerät eingeführt, dem vorzugsweise unmittelbar die verfahrensgemäße Feinzerkleinerung?- und Gemengenherstellungsvorrichtung angeschlossen ist.
Im weiteren Verfahrensschritt wird aus dem (eingliedrigen Gemenge selbsttätig in einer verfahrensgemäßen Vorrichtung im kontinuierlichen Prozeß ein homogenes Material, gewünschte Dichte und Dimensionierung hergestellt. Die Verfestigung des Gemenges im verfahrensg&mäß erzeugten Produkt erfolgt, vorzugsweise automatisch gesteuert, durch verfahrensgemäß thermische und/oder chbmischa Wirkung adäquater Vorrichtungen bzw. Reagenzien und/oder gegebenenfalls unter Druck und Erzielung gewünschter Formen, Dichten und Größen.
in der im Ausführungsbeispiel genannten Weise lassen sich unter anderem Maschinenteile, Isolierwände, Dichtungen, Möbel- und Gebäudeteile, Verpackungsmaterial und viele andere Erzeugnisse herstellen.

Claims (6)

1. Verfahren zur optimalen Nutzung von Alttextilien und Plasten, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gemenge von Alttextilien und/oder Plasten und/oder Elasten unsortiert von einem Greiforgan aufgenommen und automatisch, adäquat verdichtet, dem verfahronsgemäßen Zerkleinerungsgerät zugeführt und entsprechend zerkleinert wird, um anschließend verfahrensgemäß eventuell eingeschlossene und im Gemenge enthaltene Fremdkörper und dgl. auszusondern, unter Ausnutzung von Schwerkraft und Drucklufteffekten und anderen Effekten.
2. Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zerkleinerte Gemenge selbsttätig der formgebenden Vorrichtung zugeführt wird.
3. Verfahren nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gewonnene Gut durch entsprechenden Druck in gewünschter Dichte homogen abgelagert wird unter Nutzung der dem Werkstoff autogenen physikalischen Effekto.
4. Verfahren nach Punkt 1-3, dadurch gekonnt lehr et, daß Strahlungseffekte bzw. Wärme entsprechend auf das Material einwirken um den gewünschten Grad der Verfestigung und/oder Oberflächengestaltung zu erzielen.
5. Verfahren nach Punkt 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich oder an Stelle der Wärmeeinwirkung bzw. Strahlenwirkung adäquate chemische Stoffe den Verfestigungsprozeß ergänzen können.
6. Verfahren nach Punkt 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß je nach Verwendungszweck des gefertigten Materials die endgültige Formgebung durch Druck oder Sog, gegebenenfalls durch entsprechende Formkörper erfolgt.
DD87307668A 1987-10-06 1987-10-06 Verfahren zur optimalen nutzung von alttextilien und plaststoffen DD268202A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4142752A1 (de) * 1991-12-23 1993-06-24 Besmer Sommer Bodenbelaege Gmb Verfahren zur wiederverwertung von abfaellen aus verbundwerkstoffen mit textilem anteil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4142752A1 (de) * 1991-12-23 1993-06-24 Besmer Sommer Bodenbelaege Gmb Verfahren zur wiederverwertung von abfaellen aus verbundwerkstoffen mit textilem anteil

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