DD268261A5 - Verfahren zur herstellung einer sportstaetten-kunststoffrasenbahn - Google Patents

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DD268261A5
DD268261A5 DD31246788A DD31246788A DD268261A5 DD 268261 A5 DD268261 A5 DD 268261A5 DD 31246788 A DD31246788 A DD 31246788A DD 31246788 A DD31246788 A DD 31246788A DD 268261 A5 DD268261 A5 DD 268261A5
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plastic
polwarenbahn
plastic material
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DD31246788A
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Hans-Joachim Friedrich
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J. F. Adolff Ag,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Sportstaetten-Kunststoffrasenbahn, welche eine die Oberseite bildende Polwarenbahn aufweist, an deren Unterseite rasterfoermig angeordnete Polsterelemente befestigt sind. Hierbei werden aus einem dosierbaren Kunststoffmaterial den Polsterelementen entsprechende Kunststoffanhaeufungen erzeugt und in rasterfoermiger Anordnung abgelegt, worauf das Kunststoffmaterial durch eine Waermebehandlung in die Polsterelemente umgewandelt und dabei mit der Polwarenbahn fest verbunden werden. Die Kunststoffrasenbahn ist dimensionsstabil und strapazierfaehig auszubilden. Hierzu werden die Polwarenbahn, die Kunststoffanhaeufungen sowie eine Oeffnungen aufweisende Verstaerkungsbahn so auf einem Transportband abgelegt, dass die Verstaerkungsbahn zwischen der Unterseite der Polwarenbahn und den Kunststoffanhaeufungen liegt und das Kunststoffmaterial durch die Oeffnungen der Verstaerkungsbahn hindurchtritt und die Unterseite der Polwarenbahn benetzt, worauf das Kunststoffmaterial waermebehandelt und so ein fester Verbund zwischen Polwarenbahn, Verstaerkungsbahn und Polsterelementen erzeugt wird. Fig. 1

Description

- 4 - ZLl ld
Verfahren zur Herstellung einer Sportstätten-Kunststoff· rasenbahn
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Sportstätten-Kunststoff rasenbahn, welche eine die Oberseite bildende Polwarenbahn aufweist, an deren Unterseite rasterförraig angeordnete elastomere Polsterelemente befestigt sind.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist bekannt, eine an ihrer Unterseite partiell mit einer elaetoroeren Rückenbeschichtungsmasse versehene Kunststoffrasenbahn, wie sie insbesondere die OE-OS 20 51 108 offenbart, mit einer aus miteinander zusammenhängenden, kissenförmigen Polsterelementen aus Schaumkunststoff bestehenden Unterlagswarenbahn, vorzugsweise einer solchen, wie sie gleichfalls in der DE-OS 20 51 108 offenbart ist, dadurch dauerhaft miteinander zu verbinden, daß die Rückenbeschichtungsmasse de: Kunststoffrasenbahn und das die kissenförmige Polsterelemente der Unterlagswarenbahn bildende geschäumte Weich-PVC an der Oberseite der Unterlagswarenbahn erhitzt und dann die Oberseite der Unterlagswarenbahn gegen die Urterseite der Kunststoffrasenbahn gepreßt und dadurch die beiden Bahnen miteinander verschweißt werden
- 5 - Μ,ΧΜ,Ί
(OE-OS 31 13 636). Dieses Verfahren führt zwar zu einem ausgezeichneten Produkt, es 1st Jedoch verhältnismäßig teuer, da zunächst In ainem separaten Herstellungsverfahren die mit einem Verstärkungsgewebe versehene Unterlagewarenbahn hergestellt werden muß.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Herstellung einer Sportstätten-Kunststoffrasenbahn so auszubilden, daß es möglich iet ein hohe Gebrauchswerteigenschaften aufweisendes Produkt kostengünstig zu erzeugen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung einer Sportstätten-Kunststoffrasonbahn, welche einet die Oberseite bildende Polwarenbahn aufweist, an deren Unterseite rasterförmig angeordnete elastomere Polsterelemente befestigt sind, bei dem aus einem dosierbaren Kunststoffmaterial den Polsterelementen entsprechende Kunststoffenhäufungen erzeugt und in rasterförmiger Anordnung abgelegt werden, worauf das Kunststoffmaterial durch eineWärmebehandlung in die Polsterelemente umgewandelt und dabei mit der Polwarenbahn fest verbunden werden, zu schaffen, mit dem eine dimensionsstabila und strapazierfähige Kunststoffrasenbahn hergestellt werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Polwarenbahn, die Kunststoffanhäufungen sowie eine Offnun-
- 6 - Mf 161
gen r^fweisende Verstärkungsbahn so auf einem endlosen Trt.nsportb&nd abgelegt werden« daß die Verstärkungsbahn zwischen der Unterseite der Polwarenbahn und den Kunststoff anhäufungen liegt und das Kunststoffmaterial durch die öffnungen der Veretärkungabehn hindurchtritt und die Unterseite der Polwarenbahn benetzt, worauf das Kunststoffmaterial wkrmebehandelt und to ein fester Verbund zwischen Polwarenbahn, Verstärkungsbahn und Polsterelementen erzeugt wird. Bei dem erfindungsgemäSen Verfahren wird also nicht nur die separate Herstellung einer Unterlsgswarenbahn eingespart, sondern die Verstärkungsbahn wiro in die Polsterelemente eingebettet und über diese fest mit dem Rücken der Polwarenbahn verbunden, so daß sich ein außerordentlich dimensionsstabiles und auch den beim Bespielen eines Sportfelds auftretenden Schubkräften gewachsenes Produkt ergibt. Dennoch ist oin derart hergestellter Bodenbelag wasser« durchlässig, wenn eine wasserdurchlässige Polwarenbahn verwendet wird, so daß sich eine bevorzugte Aueführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens dadurch auszeichnet, daß eine wasserdurchlässige Polwarenbahn verwendet wird, deren Unterseite partiell mit einer solchen Rückenbeachichtungsraasse beschichtet ist, daß diese sich mit dem Kunststoffmaterial für die Polsterelemente verbindet. Zur Optimierung der Dimensionsstabilität der erfindungsgemäßen Bodenbelagsbahn empfiehlt eich die Verwendung eines bereits thermisch fixierten Kunststoffrasens.
Bei dem durch das erfindungsgemäße Verfahren hergestellten Produkt liegt die Verstärkungsbahn in den von den Kunststof fanhäufungen gebildeten Polsterelementen.
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Daraus ergibt eich« daß bei dem erfindungegemaßen Verfahren entweder zunächst die Kunststoffanhäufungen auf dem Transportband abgelegt werden, worauf die VerstaVkungsbahn und schließlich die Polwarenbahn aufgebracht werden oder zunächst die Verstärkungsbahn auf dem Transportband abgelegt wird, worauf die Kunststoffenhäufungen erzeugt und abgelegt werden und schließlich die Polwarenbahn aufgelegt wird oder es wird zunächst die Polwarenbahn mit dem Pol nach unten auf dem Transportband abgelegt und anschließend dann die Verstärkungsbahn auf die Polwarenbahn aufgelegt und schließ-
lieh die Kunststoffanhäufungen erzeugt.
Es ist zweckmäßig, die Kunststoffanhäufungen kontinuierlich mittels einer Rakelwalze, deren Mantel diskrete Durchtrittsöffnungen für das Kunststoffmaterial aufweist, zu erzeugen und abzulegen. Das Kunststoffmaterial wird dabei über den Walzenhohlraum zugeführt und auf die Innenseite des mit den Durchtrittsöffnungen versehenen Walzenmantel gegeben, mit dem eine Rakel zusammenarbeitet.
Grundsätzlich eignet sich für die Polsterelemente jeder durch eine Wärmebehandlung in die Polsterelemente umwandelbare Kunststoff, der sich in Form ainer Paste, eines Granulats, eines Pulvers oder dgl. verarbeiten läßt. Aus Kostengründen ist es jedoch besonders empfehlenswert, als Kunststoff material ein schaumbares Weich-PVC zu verwenden.
Bei dem Kunststoffmaterial könnte es sich auch um ein solches handeln, welches nach dem Erzeugen der Kunststcffanhäufungen infolge Zeitablaufs von selbst hurtet oder auch
ζ. B. aufgrund der Luftfeuchtigkeit sich zu einem Elastomer verfustigt. Aus Gründen der leichteren Steuerbarkoit des Verfestigungsvorgangs sowie aus Kostennrunden empfiehlt sich jedoch die Verwendung eines durch eine Wärmebehandlung in die Polsterelemente umwandelbaren Kunststoffmaterials, so daß bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens das Transportband mit den Kunststoffanhäufurgen, der Verstärkungsbahn und der Polwarenbahn zur Wärmebehandlung des Kunststoffmaterials durch eine Heizzone geführt wird. Um dort den Pol des Kunststoffrasens nicht (in unerwünschter Weise zu verformen, wird empfohlen, in der Heizzone die Polwarenbahn von der Polseite her zu kühlen*
Bei der Verstärkungsbahn kann es sich beispielsweise um eine zugfeste, perforierte Folie handeln. Bevorzugt wird jedoch die Verwendung einer schiebefest ausgerüsteten, großmaschigen, g&'zeähnlichen Web- oder Wirkware, beispielsweise die Verwendung eines Glasfaser-Gewebes, da sich eine solche Verstärkungsbahn besonders leicht und wirksam in das später die Poloterelemente bildende Kunststoffmaterial einbetten läßt und den hergestellten Bodenbelag wirksam dimensionsstabilisiert. Unter schiebefest ausgerüstet sei dabei verstanden, daß sich die Kreuzungsstellen der Fäden, aus denen die Verstärkungsbahn hergestellt wurde» längs der Fäden nicht verschieben lassen, wie dies beispielsweise bei einem normalen Gewebe mit großen Öffnungen der Fall wäre.
Ausfuhrungsbeispiale Die Erfindung wird in Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Flg. 1: eine schematische Darstellung einer ersten Anlage, und zwar In Seitenansicht gesehen« wobei die Rakelwalze allerdings geschnitten wurde;
Fig. 2: einen Ausschnitt aus Fig. 1. der den Bereich, in dem die Kunststoffanhäufungen auf dem Transportband abgelegt werden» in größerem Maßstab als in Fig. 1 darstellt, Jedoch ohne Transportband;
Fig. 3: eine Draufsicht auf einen Bereich des Transportbands mit darauf abgelegten Kunststoffanhöufungon (gesehen in Richtung des Pfeils A in FIg4 1);
Fig. 4: eine Ansicht der als Kunststoff rasenbahn ausgebildeten Polwarenbahn von unten, gesehen in Richtung des Pfeils B in Fig. 1, jedoch ohne die Rückenbeschichtung ;
Fig. 5: den Ausschnitt C aus Fig. 1 in größerem Maßstab, jedoch ohne Transportband, d. h. einen Vertikalschnitt durch die Bodenbelagsbahn nach dem Aufschilumen des Kunststoffmaterialst
Fig. 6: eine der Fig. 1 entsprechende schematische Darstellung einer zweiten Anlage.
Die Fig. 1 zeigt zwei Umlenkwalzen 10, von denen die eine durch nicht dargestellte Mittel angetrieben sein soll. Ober diese Uralenkwalzen 10 ist ein endloses Transportband 12 in Form eines dünnen, flexiblen Stahlbands gelegt, für das
eines υτβπ« **ΐ, UWwww..
gen 16 für das Transportband 12 und die herzustellende Bodenbelagebahn 50 in Form einer Sportstatfin-Kunstetoffraeenbahn versehen sind, Durch einen Pfeil T und einen Pfeil K 9oll angedeutet werden, doß in diesem Ofen 14 die herzustellende Bodenbelagsbahn 50 von unten erhitzt und von oben gekühlt wird.
Ober dem Anfangebereich dee oberen Trums des Transportbands 12t dessen Laufrichtung durch den Pfeil D gekennzeichnet wurde, ist dine um eine horizontal- Achse drehbar gelagerte Rakelwalze in Form einer Auftragewalze 20 angeordnet, dio einen mit Durchtritteöffnungen 22 versehenen Walzenmantel 24 besitzt.
Die Durchtritteöffnungen 22 sind entsprechend demjenigen Raster gestaltet und angeordnet, welches von den auf dem Transportband 12 abzulegenden Kunststof far.häufungen 34 gebildet werden soll. Im Innern der Auftragswalze 20 befindet sich eine btationäre Kunststoffmaterial-Zuführvorrichtung 26, neben der eine Rakel 28 stationär angeordnet ist. Die Auftragswalze 20 wird durch nicht dargestellte Mittel in Richtung des Pfeiles E angetrieben. Wie deutlich die Fig. erkennen läßt, wird durch dio Rakel 28 Kunststoffmaterial 30, das von der Zufuhrvorrichtung 26 auf die Innenseite des Walzenmantels 24 aufgetragen wurde, durch die Durchtrittsöffnungen 22 hindurchgedrückt und vom Walzenmantel 24 abgestreift, und das durch diese hindurchgedrückte Kunst—
aiii ium —.
abgestimmt, daft die trennt voneinander auf dem Transportband 12 liegen und insbesondere eine kissen- oder tropfenförmige Gestalt aufweisen.
. In Laufrichtung des Transportbande 12 hinter der Auftragswalze 20 wird eine Verstärkungsbahr. 36 zugeführt, bei der es sich insbesondere um ein schiebefe&t ausgerüstetes Gewebe aus Kunststoffböndchen handelt, wobei das Gewebe verhältnismäßig große Öffnungen besitzt. Ober dem Transportband 12 ist eine Umlenkwalze 36 für die Verctärkung&bahn 36 drehbar gelagert, die einen solchen Abstand vom oberen Trum des Transportbands 12 aufweist, daß die Verstärkungsbahn 36 zunächst nur lose auf die Kunststoffanhäufungen 34 aufgelegt wird. Ein Längezug auf die Verstärkungsbahn 36 wird dadurch ausgeübt, daß man die fertige Bodenbelagsbahn 50 gemäß Fig. 1 nach rechts von der Anlage abzieht, wofür übliche, nicht dargestellte Mittel verwendet werden können.
Eiie zweite Umlenkwalze 40 dient dazu, eine wasserdurchlässige Kunststoffraaenbahn 42, in Form einer Polwarenbahn, wie sio insbesondere in der OE-PS 20 51 108 beschrieben ist, auf die abgelegte Verstärkungsbahn 36 und die Kunststoff Anhäufungen 34 aufzudrücken« was zur Folge hat, daß
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die Verstärkungsbahn 36 in das Kunststoffmaterial der Kunststoffanhäufungen 34 eingedrückt wird und dieses mit der Unterseite der Kunststoff rasenbahn 42 in Berührung kommt. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß die Kunststoff rasenbahn 42 so zugeführt wird« daß ihr Pol 42a nach dein Ablegen auf dem Transportband 12 nach oben weist»
Im Ofen 14 wird das Kunststoffmaterial, bei des es sich vorzugsweise um aufschäumbares Weich-PVC handelt, durch Erhitzen aufgeschäumt und gleichzeitig verfestigt sowie .mit der Rückenbeschichtungsmasse der Kunststoffrasenbahn 42 feet verbunden, wobei gleichzeitig der Pol 42a der Kunststoff rasenbahn 4? von oben gekühlt wird* Die Fig. 5 zeigt deutlich die Struktur dee Rückens der Kunststoff rasenbahn 42, welche einen textlien Träger 42d, der den Pol 42a hält, aufweist, welcher zwischen Offnungen 42b (Fig* 4) Rippen 42c besitzt, die von den Einbindungsetellen des Pols 42c in dem textlien Träger 42d gebildet werden und schon bei der Herstellung der Kunststoffrasenbahn 42 mit einer in Fig. 4 nicht dargestellten Rückenbeschichtungsraasse beschichtet werden, die sich mit dem Kunstotoffmaterial der Kunststoffanhäufungen 34 verbindet.
Dadurch und durch das Aufschäumen des Kunststoffmaterials entsteht die fertige Bodenbelagsbahn 50, die aus dem Pol 42a und dem textlien Träger 42d der Kunststoff rasenbahn 42, der Verstärkungsbahn 36 sowie Schaumkunststoff-Polstereiementen 34" besteht, welch letztere durch die Wärmebehandlung aus den Kunststoffanhäufungen 34 entstehen und mit der Kunststoffrasenbahn 42 fest verbunden sind.
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Nachdem die Bodenbelagebahn 50 den Ofen 14 verlassen hat« wird öle« wie bereits erwähnt, gemäß Fig. 1 nach rechts abgezogen« was durch ein zweites« nicht dargestelltes« endloses Transportband erfolgen kann« bei dom es sich insbesondere um ein Traggitter mit an den Längsrändern vorgesehenen Nagelreihen handelt« durch die die Bodenbelagsbahn 50 während dos weiteren Abkühlens in ihrer Form gehalten wird. Anschließend können die Ränder der Bodenbelagsbahn 50 zurechtgeachnitten werden* worauf diese aufgewickelt wird.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren lassen sich nicht nur die Herstellungskosten der Bodenbelagsbahn reduzieren« sondern ein Teil der hohen Qualitätsrisiken vermeiden« die mit zahlreichen Einzelheretellungeprozessen verbunden sind und sich bei einer Sportstätten-Kunststoff rasenbahn besonders gravierend auswirken.
Erfindungsgemäß werden die Kunstocoffanhäufungen so bemessen« in solcher. Abständen voneinander abgelegt und desweiteren so behandelt« daß die von ihnen schlußendlich gebildeten Polsterelemente 34" zwischen sich Öffnungen einschließen» durch die auf der Oberseite des Bodenbelags 50 anfallendes Wasser nach unten abfließen bzw. sickern kann.
Anstelle eines pastösen Kunststoffmaterials könnte auf das Transportband 12 auch ein schüttfähiges Kunststoffmaterial» insbesondere in Pulver- oder Granulatform, aufgetragen werden, das sich im Ofen 14 derart zusammensintern oder zusammenschmelzen und dabei aufschäumen läßt, daß aus den
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diskreten Kunststoffanhäufungen 34 die Polsterelemente 34" entstehen, welche Offnungen zwischen sich freilassen» jedoch vorzugsweise untereinander verbunden sind.
Die in Fig. 6 dargestellte erfindungsgemäße Anlage und das mit ihrer Hilfe durchgeführte erfindungegemäße Verfahren unterscheiden sich von der Anlage und dem Verfahren gemäß Fig. 1 nur durch die Reihenfolge der Ablage der verschiedenen Elemente der Sportstätten-Kunststoffrasenbahn auf dem Transportband 12. Deshalb werden in Fig. 6 dieselben 'Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet, jedoch unter Hinzufügung eines Strichs.
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform wird zunächst die, Kunststoffrasenbahn 42' bildende Polwarenbahn mit ihrem Pol 42a1 nach unten auf dem über die Umlenkwalzen 10' laufenden Transportband 12* abgelegt, dann wird eine über die Umlenkwalze 38' geführte Verstärkungebahn 36' auf der späteren Unterseite der über die Umlenkwalze 40' geführten Kunststoffrasenbahn 42' abgelegt, worauf mit der Auftragswalze 20' Kunststoffanhäufungen 34* auf <Ser Verstärkungsbahn 36' und der Kunststoffraeenbahn 42* erzeugt und abgelegt werden. Die Auftragswalze 20* weist entsprechend dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel Durchtrittsöffnungen 22' und In ihrem Inneren die Zuführvorrichtung 26' sowie den Rakel 28' auf. Beim Durchlaufen des Ofens 14' wird der Pol 42a' von unten gekühlt, angedeutet durch den Pfeil K, während die Kunststoffanhäufungen 34' einer Wärmebehandlung unterzogen werden, angedeutet durch den Pfeil T, durch die sie zu Schaumkunststoff-Polsterelementen 34M
aufgeschäumt und formstabilisiert werden.
Der Ofen 14' ist ebenfalls mit Durchtrittsöffnungen 16* für die Sportstätten-Kunststoff rasenbahn und das Transportband 12* versehen. Während die Kunststoffanhäufungen 34' den Ofen 14* durchlaufen, dringt das Kunststoffmaterial durch die Verstärkungsbahn 36* hindurch« so daß auf diese Weise die Schaumkunststoff-Polsterelemente 34" und die Verstärkungsbahn 36' fest mit der späteren Unterseite der Kunststoffraeenbahn 42' verbunden werden.

Claims (10)

  1. Μ,ΙΜ.1
    Berlin, den 10. 5. 1988 69 951/21
    Patentansprüche
    1* Verfahren zur Herstellung einer Sportstätten-Kunststoffrasenbahn, welche eine die Oberseite bildende Polworcmbahn aufweist« an deren Unterseite rasterförroig angeordnete elastomere Polsterelemente befestigt sind, bei dem aus einem dosierbaren Kunatstoffmaterial den Polster· elementen entsprechende Kunststoffanhäufungen erzeugt und in rasterförmiger Anordnung abgelegt werden, worauf das Kunststoffmaterial durch eine Wärmebehandlung in die Polsterelemente umgewandelt und dabei mit der Polwarenbahn fest verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Polwarenbahn, die Kunststoffanhäufungen sowie eine Offnungen aufweisende Verstärkungsbahn so auf einem endlosen Transportband abgelegt werden, daß die Verstärkungsbahn zwischen der Unterseite der Polwarenbahn und den Kunststoffanhäufungen liegt und das Kunatstof fmaterial durch die Öffnungen der Verstärkungsbahn hindurchtritt und die Unterseite der Polwarenbahn benetzt, worauf das Kunststoffmaterial wärmebehandelt und so ein fester Verbund zwischen Polwarenbahn, Verstärkungsbahn und Polsterelementen erzeugt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine wasserdurchlässige Polwarenbahn verwendet wird, deren Unterseite partiell mit einer solchen Rückenbeschichtungsmasse beschichtet ist, daß diese sich mit dem Kunstatoffmaterial für die Polstereleraente verbindet*
    - 2 - IU Zd
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet ι daß die Kunstetoffanhäufungen mittels einer Rakelwalze , deren Mantel diskrete Durchtrittsöffnungen für das Kunststoffmaterial aufweist« erzeugt und abgelegt werden.
  4. 4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Kunststoffmaterial ein schäumbares Weich-PVC verwendet wird,
  5. 5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Polwarenbahn auf die Verstärkungsbahn aufgedrückt und dadurch roit dem Kunststoffmaterial in Kontakt gebracht wird.
  6. 6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband mit den Kunststoffanhäufungen, der Verstärkungsbahn und der Polwarenbahn zur Wä.mebehandlung des Kunststoffmaterials durch eine Heizzone geführt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Heizzone die Polwarenbahn von der Polseite her gekühlt wird.
  8. 8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärkungsbahn eine schiebefest ausgerüstete, großmaschige, gaze-Shnliche Webware verwendet wird.
  9. 9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet« da3 als Verstärkungsbahn eine großmaschige Wirkware verwendet wird.
  10. 10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche« dadurch gekennzeichnet, daß als Kunststoffmaterial eine durch die Wärmebehandlung zu einem Elastomer härtbare Paste oder ein schüttfähiges Pulver oder Granulat aus einem durch die Wärmebehandlung sinter- oder schmelzbaren Kunststoff verwendet wird.
    I·/u.ficL J 6uk<* lud*
DD31246788A 1987-01-29 1988-01-27 Verfahren zur herstellung einer sportstaetten-kunststoffrasenbahn DD268261A5 (de)

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