DD268633A5 - Verfahren zum reinigen von flaechen mit energiereichem treibmittel sowie sicherheits-reinigungsgeraet zur durchfuehrung dieses verfahrens - Google Patents
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Abstract
Verfahren und Sicherheits-Reinigungsgeraet zum Reinigen von Flaechen mit energiereichem Treibmittel, bei dem mit verminderbarem Druck zum schonenden Reinigen wahlweise Luft und/oder Wasser durch einen Strahlschlauch auf die zu reinigende Flaeche geleitet wird. Dem Treibmittel koennen weitere Zusatzmittel mit reinigender oder konservierender Wirkung beigemischt werden. Es besteht die Moeglichkeit, den Strahlschlauch bei Unterbrechung der Arbeit schnell zu entlasten, indem das unter Druck stehende Treibmittel in der Naehe der Einspeisung in den Schlauch schlagartig abgelassen wird. Das Sicherheits-Reinigungsgeraet weist eine Treibmittelleitung mit Absperrventil und Drosselventil zur Druckminderung und Abzweige fuer die Zumischung von Zusatzmitteln und einen Auslass fuer den Anschluss des Strahlschlauches auf. Ausserdem ist ein weiterer Auslass zum schnellen Druckablass vorhanden, an den ein mit einer Prallplatte und einer elastischen Huelle versehener Spritz- und Staubschutz angeschlossen ist.
Description
Nachteilig an diesen Verfahren ist, daß die Treibmittel, z. B. Wasser und/oder Luft mit dem Reinigungsmittel, z. B. Sand, mit hartem Strahl auf die zu reinigende Fläche gerichtet werden. Eins bedarfsgerechte Anpassung an die Reinigungsaufgabe ist nicht möglich.
Das Reinigungsmittel wird au» einem Vorratsbenalter dem Schlauch in der Regel durch eine in diesen einmündende Rohrleitung zugeführt, vom Treibmittelstrom erfaßt und zu der zu reinigenden Fläche weitertransportiert. In der Nähe der Einmündung stromaufwärtn befindet sich im Schlauch meistens ein Absperrventil, mit dem die Förderung unterbrochen werden kann. Das Absperrventil kann meistens über eine Fernbedienung betätigt werden, deren Bedienungselemente sich beispielsweise an der Strahllanze befinden. Dadurch wird es ermöglicht, daß das Strahlgerät von nur einer Person bedient werden kann. Die Einmündungsstelle für das Reinigungsmittel und das Absperrventil befinden sich zweckmäßigerweise am Anfang des Strahlschlauches. Das hat den Vorteil, daß der Schlauch bei geschlossenem Ventil drucklos ist und daher nicht belastet wird, da das Treibmittel sich durch die nicht verschließbare Düse entspannen kann.
Andererseits bringt gerade diese Anordnung nicht unerhebliche Probleme mit sich. Denn Luft ist bekanntlich ein Stoff, der sich auf einen Bruchteil seines ursprünglichen Volumens komprimieren läßt. Auch die Tatsache, daß der Strahlschlauch an einem Ende für den Austritt von Reinigungs- und Treibmittel geöffnet ist, kann nicht verhindern, daß sich im Schlauch ein erheblicher Druck aufbaut, da die Strahllanze eine düsenförmigo Verengung darstellt, mittels der die ausströmenden Medien beschleunigt worden. Das hat zur Folge, daß vor allem bei Verwendung von Luft als Treibmittel auch bei schlagartigem Verschließen des Absperrventils der Strom nicht plötzlich abreißt, sondern noch längere Zeit weiterfließt. Die Phase des Nachströmens dauert so lange an, bis zwischen dem Atmosphärendruck und dem Luftdruck im Schlauch ein Ausgleich stattgefunden hat. Dieso Zeit kann je nach Größe und Länge des Schlauches bis zu einer Minute und länger dauern.
Die geschilderten Vorgänge sind mit erheblichen Nachteilen für die Arbeitssicherheit verbunden, da die Strahllanze für die Zeit des Nachströmens, wenn sie von der Bedienungsperson nicht sicher gehalten wird, unkontrollierte Pendelbewegungen machen kann und daher eine Gefährdung darstellt.
schnellen Druckausgleich beim Abschalten des Treibmittelstromes ermöglichen. Darüber hinaus soll schonendes Reinigen mitweichem Treibmittelstrahl eingesetzt werden können.
zu .'einigende Fläche gestrahlt wird. In einer anderen Einstellung kann zum schonenden Reinigen der Luftstrom gedrosseltwerden.
des Reinigungsmittels nur Wasser zuzugeben. Es soll auch möglich sein, nur mit Wasser oder nur mit Luft zu reinigen.
dadurch verhindert, daß das Treibmittel am Anfang des Treibmittelschlauches sehr schnell durch eine reichlich dimensionierte
das Maximum der zeitlich durchströmenden Mengen durch besondere Vorrichtungen feinfühlig einstellbar.
verhindern, daß Teile des Reinigungsmittels, z. B. feiner Sand, zu den empfindlichen Absperrorganen gelangen und deren
dieser Stelle ein Spritz- und Staubschutz angebracht.
weiterhin ein Druckbehälter vorgesehen, der eine ausreichende Menge gespannter Luft bevorratet.
schonendes Reinigen vermindert, und bei Beendhung des Reinigungsvorganges das im Strahlschlauch komprimierte
werden.
verhindert.
gespeichert und bevorratet, so daß auch bei Störungen in der Hauptenergieversorgung des Systems ein sicheres Funktionierender Ventile gewährleistet ist.
und einem Druckminderventil versehene Treibmittelleitung aufweist, ist im einzelnen dadurch gekennzeichnet, daß sich in
mündet, vorgesehen.
betätigbare Steuerventilgruppe, deren Versorgungsleitungen mit einem oder mehreren der Schließmittel, z. B. dem Hauptventiloder den Mitteln zum Öffnen oder Verschließen des Eingangs oder Auslasses verbunden sind.
oder ähnlich gestalteten und nach unten geöffneten Schale besteht.
normalerweise bis auf den Erdboden reicht und das Aufwirbeln von Staub und Wasser verhindert.
erfindungsgemäße Sicherheitsreinigungsgerät.
und 11 und die Leitung 37 mit dem Verteilergehäuse 21 verbunden ist und eine Verbindung zu dem Treibmittelkanal 35 herstellt.
werden kann. Wenn mit voller Leistung gearbeitet wird, ist das Drosselventil 3 geöffnet. Die Schließvorrichtung 5 hält bei dieser
zwangsweise bei 16 austreten muß.
dem Hubzylinder 4 und dem Ventilteller 18 geschlossen und die Wasser-Zapfstelle 13 geöffnet, so daß Wasser durch die Leitung36 und den Schmutzfänger 43 zum Einlaß 14 und damit in den Treibmittelstrom gelangen kann.
gehalten werden.
geschlossen, während die Zapfstelle 13 geöffnet ist.
und über den Einlaß 10 mit dem T-Stück 9 des Vorratsbehälters 34.
verschlossen und der Auslaß 19 geöffnet. Dadurch ist es möglich, daß das im Strahlschlauch komprimierte Treibmittel durch den
gestalteten Schale 44, an der sich unten eine schlauchähnliche Hülle 45 aus elastischem Material befindet, die das Aufwirbelnvon Sand und Wasser verhindert. Im Inneren der Schale 44 befindet sich eine Prallplatte 46, die die Geschwindigkeit desaustretenden Treib- und Reinigungsmittels bremsen soll.
werden können. Sie besitzen aber auch Anschlüsse 42 für Signale, die sie von der Arbeitsstelle am Ende des Strahlschlauches,der mitunter vom eigentlichen Gerät weit entfernt ist, empfangen können.
werden.
aufrecht erhalten werden können, wenn der Hauptluftstrom oder der Kompressor ausfallen sollten, damit die zum Abschaltendes Reinigungsgerätes zu betätigenden Ventile hoch funktionieren. Daher ist erfindungsgemäß ein Druckluft-Vorratsbehälter 27vorgesehen, der bei Ausfall der Luftversorgung für die Ventilbetätigung noch genügend Druckluft zur Verfügung hat und über die
Claims (18)
1. Verfahren zum Reinigen von Flächen mit energiere'chem Treibmittel, das durch eine Schlauchleitung auf die zu reinigende Fläche geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des Treibmittels für schonendes Reinigen vermindert, und bei Beendigung des Reinigungsvorganges das im Strahlschlauch komprimierte Treibmittel schnell entspannt wird.
2. Verfahren nach Anspruch Ί, dadurch gekennzeichnet, daß als Treibmittel entweder Druckluft oder Wasser beziehungsweise ein Gemisch aus Druckluft und Wasser verwendet wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Treibmittel weitere Mittel mit reinigender oder konservierender Wirkung, beispielsweise Sand oder Metallgranulat oder ein korrosionsverhinderndes Mittel, beigemischt wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Zusatzmittel beim Eintritt in den Treibmittelstrom zusätzlich Wasser beigemischt wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ei:i Eindringen von Reinigungs- oder Zusatzmitteln in, die wasserführenden Leitungen zum Schutz der Ventile verhindert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Betätigung der Ventile erforderliche Energie z. B. in Form von Druckluft gespeichert und bevorratet wird, so daß auch bei Störungen in der Hauptenergieversorgung des Systems ein sicheres Funktionieren der Ventile gewährleistet ist.
7. Sicherheits-Reinigunpsgerät zum Reinigen von Flächen mit energiereichem Treibmittel, das eine mit einem Absperiventil und einem Druckminderventil versehene Treibmittelleitung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß sich in Strömungsrichtung gesehen hinter dem Druckminderventil (3) ein Verteilergehäuse (21) befindet, das einen Kanal für den Treibmittelstrom und einen von diesem abzweigenden zusätzlichen Ausgang (19) für einen schnellen Druckablaß aufweist.
8. Sicherheits-Reinigungsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibmittelkanal (35) im Verteilergehäuse (21) einen Anschluß (14) für zusätzliche Wasserzuführung besitzt.
9. Sicherheits-Reinigungsgerät nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Eingang (20) für die Zuführung, von Zusatzmitteln, der in den Kanal für den Treibmittelstrom mündet.
10. Sicherheits-Roinigungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilergehäuse (21) Mittel (4) und (18) zum Verschließen des Eingangs (20) aufweist.
11. Sicherheits-Reinigungsgerät na~,h einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilergehäuse (21) Mittel (5) und (38) zum Öffnen des Auslasses (19) aufweist.
12. Sicherheits-Reinigungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine manuell oder durch Fremdenergie betätigbare Steuerventilgruppe (31), deren Versorgungsleitungen mit einem oder mehreren der Schließmittel, z. B. dem Hauptventil (23) oder den Mitteln (4) mit (18) oder (5) mit (38), verbunden sind.
13. Sicherheits-Reinigungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Vorratsbehälter (27) für die Bevorratung der Fremdenergie, z. B. Druckluft, zur Betätigung der Steuerventile.
14. Sicherheits-Reinigungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerventilgruppe (31) Betätigungselemente (41), z.
B. Taster, und/oder Anschlüsse (42) für eine Fernbedienung aufweist.
Ί5. Sicherheits-Reinigungsgerät nanh einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurchgekennzeichnet, daß sich am Einlaß (14) und anderen Stellen ein Rückschlagventil (43) zur Verhinderung des Eindringens von Fremdkörpern in die Leitung befindet.
16. Sicherheits-Reinigungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen am Auslaß (40) des Verteilergehäuses (21) angebrachten Spritz- und Staubschutz (17), der im wesentlichen aus einer halbkugelförmig oder ähnlich gestalteten und nach unten geöffneten Schale (44) besteht.
17. Sicharheits-Reinigungsgerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (44) am unteren Ende eine schlauchähnliche Hülle (45) aus elastischem Material, z. B. Kunststoffolie
aufweist, die normalerweise bis auf den Erdboden reicht und das Aufwirbeln von Staub und Wasser verhindert.
18. Sicherheits-Reinigungsgerät nach den Ansprüchen 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Inneren der Schale (44) eine Prallplatte(46) befindet.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Zum intensiven Reinigen von stark verschmutzten Außenflächen werden heute meistens Geräte verwendet, bei denen Sand mittels eines Treibmittels, in der Regel Luft, in einem Schlauch auf hohe Geschwindigkeit beschleunigt und befördert und durch eine düsenartig geformte Strahllanze auf die zu reinigende Fläche geschleudert wird. Es sind auch Geräte gebräuchlich, die mit einem Wasserstrahl hohen Druckes reinigen, dem ebenfalls Sand oder ein anderes Mittel zugesetzt werden kann.
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| AT393238B (de) * | 1989-01-11 | 1991-09-10 | Bernard Thomann | Verfahren fuer die reinigung, das luestrieren und polieren von empfindlichem material wie bruechige steine oder farbanstriche |
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