DD268676A1 - Vorrichtung zur fuehrung der hubplattform von hebebuehnen - Google Patents

Vorrichtung zur fuehrung der hubplattform von hebebuehnen Download PDF

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DD268676A1
DD268676A1 DD31277888A DD31277888A DD268676A1 DD 268676 A1 DD268676 A1 DD 268676A1 DD 31277888 A DD31277888 A DD 31277888A DD 31277888 A DD31277888 A DD 31277888A DD 268676 A1 DD268676 A1 DD 268676A1
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lifting
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lifting platform
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Helmar Gruenberg
Karlheinz Reinsberg
Horst Hermsdorf
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Hebezeugwerk Koenigsbrueck Veb
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
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    • B66F7/00Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Fuehrung der Hubplattform von Hebebuehnen, die annaehernd parallel gefuehrt und in der Naehe der unteren Endlage zur Schraegauffahrt (der Fahrzeuge aus eigener Kraft) geschwenkt wird. Das Anwendungsgebiet umfasst Hebebuehnen fuer Pkw, Nkw, Busse und Kettenfahrzeuge in geschlossener oder geteilter Ausfuehrung. Realisiert wird die Vorrichtung durch ein speziell ausgelegtes sechsgliedriges Dreistandfuehrungsgetriebe der Stephensonschen Kette. Das wesentlichste Merkmal der erfindungsgemaessen Loesung besteht in dem Gliedlaengenverhaeltnis des Viergelenkfuehrungsgetriebes A0ABB0 (A0B0:A0A:AB:BB01:0,377:0,98:0,41). Ein weiteres Merkmal der erfindungsgemaessen Loesung ist die optimal an das Uebertragungsverhalten des Viergelenkfuehrungsgetriebes A0ABB0 angepasste Anordnung des hydraulischen Antriebes. Die Fig. 1 bringt das Wesen der Erfindung am besten zum Ausdruck. Gegenueber dem Stand der Technik wird mit geringerem technischen Aufwand ein hoeherer wirtschaftlicher Effekt erzielt. So koennen z. B. bei Anwendung der erfindungsgemaessen Loesung Auffahrschraegen bzw. zusaetzliche hydraulische Antriebe entfallen. Fig. 1

Description

TITEL DER ERFINDUNG
Vorrichtung zur Führung der Hubplattform von Hebebühnen
AwvENDUNGSGEBiET der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Führung der Hubplattform von Hebebühnen, die etwa parallel geführt sowie in der Nähe der unteren Endlage zur Realisierung der Schrägauffahrt geschwenkt wird,
CHARAKTERISTIK DES BEKANNTEN STANDES DER TECHNIK
Es sind Hebebühnen mit Parallelkurbelgetrieben und Auffahrschrägen bekannt. Sie bestehen aus einem unteren Rahmen, der auf dem ebenen Boden von Werkstätten, Montagehallen oder des freien Geländes aufliegt. Der obere Rahmen ist über die Parallelkurbeln mit dem unteren Rahmen gelenkig verbunden» In der unteren Stellung liegt der obere Rahmen auf dem unteren Rahmen auf und die Parallelkurbeln sind eingeklappt. Die mit dem oberen Rahmen verbundenen Enden der Parallelkurbeln beschreiben be .m Anheben Kreisbögen, dabei wird der obere Rahmen parallel zum Unterrchmen geführt.
Damit das Fahrzeug auf die Hebebühne auffahren kann, muß der Höhenunterschied vom unteren zum oberen Rahmen durch eine Auffahrschräge überwunden werden. Diese Lösung hat den Nachteil, daß eine zusätzliche, bis zu 25 % der Gesamt rahmenlänge
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betrogende Auffahrschräge vorgelegt werden muß, um einen kleinen Auffahrwinkel zu erreichen.
Weiterhin sind Hebebühnen bekannt, bei denen das Schwenken des Oberrahmens im Bereich der unteren Endlage zur Schrägauffahrt durch komplizierte, höhergliedrigo Mechanismen oder zusätzliche hydraulische Antriebe realisiert wird.
In der US-PS 4 238 114 (B 66 F 7/22) ist beispielsweise eine Hebebühne beschrieben, deren Ober- und Unterrahmen starr miteinander verbunden sind. Zur Auffahrt von kleinen Fahrzeugen wird die Hebebühne über die Kante des Unterrahmens gekippt und schräg gestellt. Bedingt durch die Höhe der Hebebühne, muß das Fahrzeug mit einer Winde auf den oberen Rahmen gezogen v.'erden»
üiese Lösung hat den Nachteil, daß das Fahrzeug,trotz Auffahrschräge und dem notwendigen Kippen der gesamten Anlage, nicht aus eigener Kraft auffahren kann,
Hebebühnen mit Schrägauffahrt, bei denen das Schwenken des Oberrahmens in der unteren Endlage, z,B, durch zusätzliche hydraulische Antriebe realisiert wird, haben den Nachteil des hohen steuerungstechnischen Aufwandes,insbesondere bei der Gleichlaufsteuerung von separat angeordneten Fahrspuren,
ZIEL DER ERFINDUNG
Ziel der Erfindung ist es, den konstruktiven Aufwand für Hebebühnen und ihren Platzbedarf zu senken.
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DARLEGUNG OES WESENS DER ERFINDUNG
Aufgabe der Erfindung ist es, mit einem Viergelenk mit nur Drehgelenken den überrahnien der Hebebühne, der die Koppel des Viergelenkes darstellt, etwa parallel zu führen und in der Nahe der unteren Endlage zur Realisierung der Schrägauffahrt zu schwenken., Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Gliedlängen des Viergelenks Ä B zu A A zu ^B zu BB im Verhältnis von etwa l : 0,377 : 0,98 : 0,41 stehen und zusätzlich die Höhe der Gestelldrehpunkte A und B über der Unterkante des Unterrahrnens etwa 0,08 und 0,05 bezogen auf die Strecke A B beträgt. In de vorzugsweisen Ausführung haben die L.otfußpunkte der Lote von den Punkten A und B auf Oberkante des Oberrahmens eine Entfernung von den Punkten
A und B von etwa 0,04 bezogen auf die Strecke A B , so daß sich eine Auffahrschräge mit einem Neigungswinkel von 7 e rg i b t ο
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der hydraulische Antrieb zwischen Unterrahmen und Oberrahmen nach der Kurbelstütze geneigt nach dem Kriterium der maximalen Länge der ürehschubstrecke für die untere Endlage angeordnet ist«
Wie im Ausführungsbeispiel näher gezeigt, erfüll', ein solches Getriebe die an die Führung einer schwenkbaren Hubplattform von Hebebühnen funktionell bedingten Forderungen.
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL
Oie Erfindung wird anhand der ein Ausführungebeispiel darstellenden Zeichnung näner erläutert.
2 6S6 76
Es ζ 3igen :
Fig« 1 - eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit separat angeordneten Fahrspuren,
Fige 2 - das kinematische System in den Grenzstellungen und den Bewegungsablauf,
Die Erfindung besteht aus einem sechsgliedrigen ureistandführungsgetriebe (A /λΒΒ C C) der Stephensonschen Kette, das sich aus dem Unterrahmen 1, der Kurbelstütze 4, dem Oberrahmen 2, der Pendelstütze 3 und dem Arbeitszylinder 5 zusammensetzt. Alle Gelenke A , A1 B, B , C , C sind Drehgelenke, Die Forderung nach einer annähernd parallelen Führung des Oberrahmens Jr Schrägauffahrt in der Nähe der unteren Endlage wird durcn folj de geometrischen Verhältnisse am Viergelenkführungsgetriebe (A ABB ) erfüllt:
AH=P : 7ΓΑ : AB : BtT « 1 : 0,377 : 0,98 : 0,41 ,
A B : Höhe A über Unterkante Unterrahmen 1 : Höhe B über ooo ο
Unterkante Unterrahmen 1 =·· 1 : 0,08 : 0,05 ,
A EJ : Abstand von den Punkten A und B zu den Lot fußpunkten ο ο '
der Lote von den Punkten A und B auf die Oberkante dss Oberrahmens 2=1: 0,04.
Die Kurbelstütze 4 überstreicht beim Bewegungsablauf zwischen den in Fig, 2 dargestellten Grenzlagen einen Drehwinkel von 92° und die Pendelstütze · einen Drehwinkel von 68°, Die kraftgünstige Anordnung des als Arbeitszylinder 5 ausgebildeten hydraulischen Antriebes zwischen Unterrahmen 1 und Oberrahmen 2 wird durch folgende geometrischen Verhältnisse realisier t:
Vo ! AoCo : AC : CoCmin : Vmax = 1 '' °'28 5 °'4 : °'27 '' °·48' A B : Höhe C über Unterkante Unterrahmen 1 : Abstand C zum
Lotfußpunkt des Lotos vorn Punkt C auf die Oberkante des Oberrahmens 2=1: 0,012 : 0,01.
Diese geometrischen Verhältnisse wurden durch die Lösung nichtlinearer Gleichungssystems gefunden, Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in der oberen Endlage, wobei der Gleichlauf zwischen beiden Fahrspuren mechanisch mittels der Welle 6 gesichert wird» Der Gleichlauf könnte ebenso über die Steuerung der Arbeitszylinder 5 realisiert werden.
Das Ausführungsboispiel stellt eine nach den Kriterien
- minimale Auffahrschräqe
- kraftgün3tigs te Anordnung
ermittelte opt.'.male Lösung dar» Hierzu Fig. 2.

Claims (2)

  1. 6 8676
    PATENTANSPRUCH
    1« Vorrichtung zur Führung der Hubplattform von Hebebühnen, gekennzeichnet
    durch ein mittig oder bei getrennten Fahrspuren doppelseitig angeordnetes, eine annähernd parallele Führung beim Hebon und in der Nahe der unteren Endlage ein Schwenken der Hubplattform zur Schrägauf fahrt ermöglichendes sechsgliedriges üroistandführungsgetriebe (A ABB 0 C)1 das aus einem Viergelenkführungsgetriebe (A ABB ) und einem im Unterrahmen (1) und Oberreihmen (2) gelenkig gelagerten hydraulischen Arbeitszylinder (5) besteht, ι oboi die Kurbelstütze (4) und die Pendelstütze (3) die Verbindung zwischen Unterrahmen (1) und übe,-rahmen (2) herstellen und dio Gliedlänyen des Viergelsnkführui.gsgetriebes (A AdB ) im Verhältnis A B : X""Ä : AB j "BB~~ etwa wie v ο ο' ooo ο
    1 : 0,377 : 0,98 : 0,41 und zusätzlich AQB : Höhe (A ) über Unterkante Unterrahmen (1) :
    Höhe (B ) über Unterkante Unterrahmen (1) etwa wie 1 : U1OB : 0,05 zueinander stehen und alle Gelenke (A )-, (B0), (C0), (A), (B) und (C) Drehgelanke sind.
    2« Vorrichtung noch Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Abstbnde zwischen den Punkten (A) und (B) und den Lotfußpunkten c'er Lote von den Punkten (A) und (B) auf die Oberkante des Oberrahmens (2) zur Strecke μ Β im
    K ' ο ο
    2
    Verhältnis etwa wie 0,04 : 1
    stehen.
    J« Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, d3i5 der hydraulische Antrieb zwischen Unternehmen (1) und öberrahmen (2) nach der Kurbelstütze geneigt nach dem Kriterium der .maximalen Länge der Drehschubst recke in der unteren Endlage angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der doppeltwirkende Arbeitszylinder (5) als Teleskop· zylinder ausgeführt ist.
  2. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn2p.eichne t, daß der Arbeitszylinder (5) zwischen Unterrahmen (1) und Kurbelstütze (4) angeordnet ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DD31277888A 1988-02-09 1988-02-09 Vorrichtung zur fuehrung der hubplattform von hebebuehnen DD268676A1 (de)

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