DD269057A3 - Radsatzquerdaempfung in laufwerken fuer eisenbahnfahrzeuge mit radsatzlagerausschnitten - Google Patents

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DD269057A3
DD269057A3 DD30586787A DD30586787A DD269057A3 DD 269057 A3 DD269057 A3 DD 269057A3 DD 30586787 A DD30586787 A DD 30586787A DD 30586787 A DD30586787 A DD 30586787A DD 269057 A3 DD269057 A3 DD 269057A3
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DD
German Democratic Republic
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handlebar
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railway vehicles
vertical direction
radsatzquerdämpfung
Prior art date
Application number
DD30586787A
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English (en)
Inventor
Walter Rode
Hartmut Koch
Ruediger Lange
Siegbert Wenke
Original Assignee
Verkehrswesen Forsch Inst
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Radsatzquerdaempfung, insbesondere in vorhandenen Laufwerken fuer Eisenbahnfahrzeuge mit Radsatzlagerausschnitten. Das Ziel der Erfindung besteht in dem Einbau einer Radsatzquerdaempfung zur Erhoehung der Laufstabilitaet der Eisenbahnfahrzeuge bei hoeheren Fahrgeschwindigkeiten. Nach der Aufgabe der Erfindung ist die Einrichtung derart auszubilden, dass keine konstruktiven Aenderungen an den Rahmenwangen und Radsatzlagern erforderlich sind. Erfindungsgemaess werden dazu zwischen den Radsatzlagern und der Vertikalfederung Lenkerplatten mit Lenker angeordnet, die in an den Rahmenwangen angeordneten Lenkerfuehrungen in vertikaler Richtung verschiebbar und um deren in vertikaler Richtung verlaufenden Achse drehbar gelagert sind. Fig. 1

Description

Titel der Erfindung
Radsatzquerdärapfung in Laufwerken für Eisenbahnfahrzeuge mit Radsatzlagerausschnitten
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Radsatzquerdämpfung in Laufwerken mit Radsatzlageraussohnitten, bei denen die Radsatzlager nach Erschöpfen der Spiele über an den Rahmenwangen angeordnete Gleitplatten längs- und quergeführt sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die weitere Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit von Eisenbahnfahrzeugen erfordert, speziell in Laufwerken von Güterwagen mit Laschenaufhängung der Blattfedern, eine Verbesserung der Radsatzquerdämpfung zur Erhöhung der Laufstabilität.
Es sind bereits Lösunger, für Schienenfahrzeuge bekannt, bei denen durch eine außermittige vertikale Belastung der Radsatzlager eine lastproportionale Reibkraft zwischen den Führungsflächen der Radsatzlagergehäuse und den an den Drehgestellwangen angeordneten Gleitplatten erzeugt wird. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß an den RadsatzlagerfUhrungen der Radsatzlagergehäuse zusätzliche Gleitplatten angeordnet werden müssen.
6 9 057
v/obei sowohl die Gleitplatten an den Drehgestellwangen als auch die an den Radsatzlagergehäusen aus verschleißfesten Werkstoffen gefertigt werden müssen. Aufgrund de3 universellen Einsatzes der kompletten Radsätze müßte eine wesentlich höhere Stückzahl von Radsatzlagergehäusen mit zusätzlichen Gleitplatten gefertigt v/erden, als erforderlich wären.
V/eiterhin ist nach der DE-AS 1250471 bekannt, zwischen Radsatzlager und Radsatzlageraussohnitt Stege mit Gummifedern anzuordnen, die im Radsatzlageraüsschnitt befestigt werden und eine von der Radsatzlast unabhängige einstellbare Reibkraft zwischen dem Radsatzlagergehäuse und den Gleitplatten der Drehgestellwange erzeugen .
Diese Ausführung hat den Nachteil, daß der Radsatzlagerausschnitt entsprechend groß ausgeführt werden muß, was bei Wagendrehgestellen umfangreiche Radsatzlagerausschnittverstärkungen erfordert, was speziell für vorhandene Drehgestelle nicht möglich ist.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine für die geplante Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit erforderliche Radsatzquerdämpfung zu schaffen, welche unter Geringhaltung der Kosten und der Masse für eine Nachrüstung vorhandener Laufwerke geeignet ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Radsatzquerdämpfung zu schaffen, welche sich unter Beibehaltung der vorhandenen Abstände der Rahraenwangen zur Radsatzschenkel- bzw. Vertikalfederungsmitte sowie den vorhandenen Größen der Radsatzlagerausschnitte und unter Verwendung standardisierter Radsatzlager anordnen läßt.
Erfindungsgeraäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen dem Radsatzlager und der Vertikal federung eine, einen Lenker aufv/eisende Lenkerplatte, die über das freie, mit einer Führungsnut versehene Ende des Lenkers in einer an der Rahmenwange angeordneten Lenkerführung in vertikaler Richtung verschieb- und um deren Achse drahbar gelagert, angeordnet ist.
Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß die an der Rahmenwange angeordnete Lenkerführung in vertikaler Ri chtung konisch ausgebildet ist und daß die Führungsnut des Lenkers in vertikaler Richtung ballig ausgeführt ist.
Weiterhin ist vorgesehen, daß Teile der Vertikal federung als Lenkerplatte ausgebildet sind.
Der nützliche Effekt bei der Anwendung der Erfindung besteht darin, daß die in großer Stückzahl vorhandenen Radsatzlager in den, einer Nachrüstung unterzogenen Laufwerken, ohne Änderung weiterverwendet werden können.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die zeichnerischen Darstellungen zeigen in
Fig. 1 : eine Seitenansicht des Laufwerkes mit Lenkerplatte, Lenker und Lenkerführung
Fig. 2: einen Horizontalschnitt durch die Rahmenwange mit Lenkerplatte, Lenker und Lenkerführung
Au3 den Figuren ist zu entnehmen, daß die Rahmenwange 1 eines Laufwerkes einen Radsatzausschnitt 2 aufweist, in dem der Radsatz 3 durch die Radsatzlager k mit Radsatzlagerführungen 5 längs- und quergeführt ist. Zwisohen den Radsatzlagerführungen 5 und den Radsatzhaltergleitplatten 10 befindet sich ein in Abhängigkeit von der Laufwerkbauart entsprechendes Querspiel A.
Zwischen dem Radsatzlager 4 und der Vertikalfederung 6 ist die Lenkerplatte 7, die mit dem Lenker 8 kraftschlüssig verbunden ist, angeordnet.
Das mit der Führungsnut 9 versehene freie Ende des Lenkers 8 bildet mit der Lenkerführung 11, die an der Rahmenwange 1 angeordnet ist, eine forraschlüssige Verbindung.
Die Lenkerplatte 8 ist durch diese Verbindung entlang der Achse der Lenkerführung 11 in vertikaler Richtung verschieb- und drehbar gelagert. Bei einer Relativquerbewegung zwischen dem Radsatz und der Rahraenwange 1 vird bis zur Überbrückung des Querspieles A durch die spielfreie Lagerung der Führungsnut 9 in der Lenkerführung 11 eine in Abhängigkeit von der Länge des Lenkers 8 proportionale Drehbewegung zwischen der Lenkerplatte 7 und dem Radsatzlager h erzeugt. Die zwischen dem Radsatzlager k und der Lenkerplatte 7 erzeugte Reibarbeit wird zur Dämpfung der Querbewegung des Rädsatzes 3 genutzt. Da die Dämpfung der Radsatzquerbewegung speziell bei leeren Fahrzeugen erforderlich ist, kann die Lenkerführung 11 in vertikaler Richtung konisch ausgeführt sein, so daß bei einer vertikalen Einfederung der Rahiaenwange 1 ein Spiel zwischen der Führungsnut 9 des Lenkers 8 und der Lenkerführung 11 vorhanden ist und dadurch eine Querbewegung des Radsatzes 3 keine bzw. eine sehr kleine Drehbewegung zwischen der Lenkerplatte 7 und dem Radsatzlager 4 erzeugt. Durch die erfindungsgemäße Lösung wird eine Radsatzquerdämpfung gesohaffen, die ohne Änderung des Querabstandes der Rahmenwangen 1, der Radsatzlagerausschnitte 2 sowie durch die Verwendung der standardisierten Radsatzlager 4 für Neubaulaufwerke und für eine Nachrüstung vorhandener Laufwerke gleichermaßen geeignet ist. Damit können vorhandene Laufwerke mit einem relativ geringen Aufv/and für höhere Fahrgeschwindigkeiten einsetzbar gemacht werden.

Claims (4)

49 057 Patentansprüche
1. Radsatzquerdämpfung in Laufwerken für Eisenbahnfahrzeuge mit Radsatzlagerausschnitten. bei denen die Radsatzlager über Radsatzlagerführungen und an den Rahmenwangen angeordneten Gleitplatten längs- und quergeführt sind, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen dem Radsatzlager (4) und der Vertikalfederung (6) eine, einen Lenker (8) aufweisende Lenkerplatte (7), die über das freie, mit einer Führungsnut (9) versehene Ende des Lenkers (8) in einer, an der Rahrnenwange (1) angeordneten Lenkerführung (11) in vertikaler Richtung verschieb- und um deren Achse (12) drehbar gelagert, angeordnet ist
2. Radsatzquerdämpfung nach Anspruch 1. gekennzeichnet dadurch, daß die an der Rahmenwange (1) angeordneten Lenkerführungen (11) in vertikaler Richtung konisch ausgebildet sind
3- Radsatzquerdämpfung nach Ansprüchen 1 und 2. gekennzeichnet dadurch, daß die Führungsnut (9) des Lenkers (8) in vertikaler Richtung ballig ausgeführt ist
4. Radsatzquerdämpfung nach Anspruch 1. gekennzeichnet dadurch, daß Teile der Vertikalfederung (6) als Lenkerplatte (7) ausgebildet sind
Hierzu .<£Seiten Zeichnungen
DD30586787A 1987-08-10 1987-08-10 Radsatzquerdaempfung in laufwerken fuer eisenbahnfahrzeuge mit radsatzlagerausschnitten DD269057A3 (de)

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